Wieviel spielt ihr mit euren Kindern?

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8 Antworten

Es kommt nicht auf die Dauer der Zeit an, mit der du dich mit ihm beschäftigst, sondern auf die Qualität. Quantität ist nicht gleich Qualität. Wenn dein Sohn Zeit für sich allein braucht, dann lass ihn auch und dräng ihn nicht. Ihr könnt ja feste Vereinbarungen treffen, wann ihr etwas zusammen macht. Z.B. am Wochenende. Da kannst du dich ganz nach seinen Interessen richten. Er könnte sich aussuchen, was ihr spielt oder was ihr unternehmt.

Hallo,

guck mal hier: http://www.vaterfreuden.de/vaterschaft/erziehungsfragen/spielverhalten-von-babys-und-kleinkindern-%E2%80%93-ein-%C3%BCberblick - der letzte Absatz ist interessant für das Alter deines Sohns: "Ab dem dritten Lebensjahr sind Rollenspiele fester Bestandteil des kindlichen Spiels. Sie ahmen zusammen mit anderen Situationen aus dem Alltag nach. Im Kindergarten nimmt diese Art des Spieles immer mehr zu. Während kleinere Kinder noch mal liebsten mit nur einem Partner spielen, steigert sich die Lust auf und die Fähigkeit zu Gruppenspielen bis zum Alter von sieben Jahren immer mehr. Kinder spielen, um zu lernen. Hochrechnungen haben ergeben, dass Kinder bis zu ihrem sechsten Lebensjahr ungefähr 15.000 Stunden spielen müssen, um alles zu lernen, was bis dahin wichtig ist. Das entspricht 7 bis 8 Stunden Spiel pro Tag. Geben Sie Ihrem Kind also Zeit und Anregungen zum Spielen und helfen Sie ihm so, die Welt zu entdecken."

Der Artikel verlinkt noch auf weiterführende Infos, aber ich entnehme dem, dass du derzeit einfach nicht interessant für deinen Sohn bist, ohne dass er es böse meint :) Schön, dass du dir solche Gedanken machst - ich glaube, das ist nicht mehr selbstverständlich.

Arme Menschen, die in Büchern nachschlagen müssen, was für (ihre) Kinder gut/förderlich ist! Vertraut doch bitte eurem Gefühl und Gespür, man merkt doch deutlich, ob ein Kind sich wohlfühlt oder nicht.

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Ich weiß zwar nicht weswegen du das fragst, weil ich denke, wenn es hier Mütter/Väter gibt, die sich mit ihren Kindern beschäftigen, dass die keine Zeit haben zu antworten, aber naja.

Ich habe noch keine Kinder, dafür aber eine Nichte die mich ab und an mal als Mutter angesehen hat. Mit der habe ich mich nie wirklich beschäftigt obwohl ich jeden Tag auf sie aufgepasst habe. Mir war es wichtig, dass sie ihre Fantasie selber auslebt. Damit sie ihr Gehirn anstregt. Mit mir, als 17-Jährige hätte sie das nicht geschafft, weil ich ja dann mitspielen musste. Allerdings hat es nicht an ihrer Entwicklung gestört. Sie ist aufgeschlossener, weil sie so auch schneller mit Kindern auf den Spielplatz in Kontakt kam. Jetzt ist sie 6 Jahre alt und spielt auch hauptsächlich alleine, aber eher mit Kindern in ihrem Alter. Wenn wir alleine zu Hause waren (habe eine Zeitlang zusammen mit meiner Schwester gewohnt), dann habe ich natülich mitgespielt, aber habe mich eher mit dem Haushalt beschäftigt.

Wenn dein Kind nicht freiwillig mit dir spielen will, sehe ich das nicht als allzu große Behinderung, eher als "Erlösung", weil du dich so viel besser um dein Haus/deine Wohnung kümmern kannst, sowie ums kochen und um deinen Ehemann.

Allerdings könntest du ja mal einmal pro Woche einen Ausflug in den Wald machen, oder einen Spaziergang zu dritt. Mit Picknik. Gut, das Wetter ist nicht allzu gut für ein Picknik, allerdings denke ich, dass ein Spaziergang in den Wald sehr toll wäre für dein Kind.

Als Alternative sehe ich auch einen Ausflug an einen Spielplatz, See, Fahrrad fahren, Minigolf spielen. Oder du lädst die Freunde von deinem Kind ein und du machst ein schönes Essen (Pizza z.B.) für die und ihr guckt zusammen einen Kinderfilm an. Es gibt so viele schöne Möglichkeiten.

Aber dich schlecht fühlen, dass du wenig mit deinem Kind unternimmst, musst du nicht. Es will ja nicht. Wenn es will, dann wirst du es merken und dann kannst du ja immer noch was auf die schnelle aus dem Ärmel schütteln. Oder falls es dich ganz drastisch stört, macht einen Wochenplan, was ihr miteinander verbringen wollt. Lass aber dein Kind vorläufig die meisten Entscheidungen treffen, denn was bringt dir eine Aktivität, wenn dein Kind kein Spaß hat?

Gute Frage, finde ich. Ich spiele nur mit meinen Kindern, wenn ich auch Lust dazu habe. Der Grund ist ganz einfach. Ich verlange nicht von ihnen, dass sie etwas tun, was sie nicht wollen. Und so handle ich auch. Solange es sonst niemanden stört, kommen wir damit auch gut klar. Und wenn es jemanden stört, klären wir es. Ist das wirklich der Grund? Ich weiß nicht. Es ist einfach so bei uns. Naja, und außerdem will ich nicht, dass jemand mit mir spielt, der gar keine Lust dazu hat. Okay, meine Kinder würde das vielleicht gar nicht so stören. schmunzel Ich spiele auch nicht mit meinen Kindern, damit sie sich irgendwie besser oder richtig entwickeln. Ich würde mich veralbert fühlen, würde mit mir jemand so umgehen. Also tue ich es auch nicht mit meinen Kindern. Ich spiele mit ihnen, wenn es mir Spaß macht. Ja, das ist es. Mehr nicht. Hmm, und was ist eigentlich spielen? Wir Eltern sind fast jeden Tag mit unseren Kindern zusammen. Den gesamten Tag. Bei uns ist das so, weil wir uns bewusst dazu entschieden haben. Wir leben mit unseren Kindern zusammen. Machen Dinge gemeinsam. Also wir sind 24 Stunden am Tag eine Familie. Schwierig für mich, das in Spiel und Nicht-Spiel zu trennen. Vielleicht magst Du uns einfach hier in Kanada besuchen? Dann siehst Du es selbst. Meine Kinder freuen sich fast immer, wenn jemand da ist, der mit ihnen spielt. Und es gibt so einige andere Familien, bei denen es auch so ist. Oder ähnlich.

also bei mir war es unterschiedlich, als ich klein war, sah ich gern meinen eltern zu, wie sie für mich die polizeistation aufbauten oder ein puzzle machten.

und es war auch eher selten,das ich mit meinen vater ein spiel machte. als wir dann als ich 13 war urlaub machten, spielten wir federball, da hatte er zeit und war entspannt, zuhause war er froh, wenn seine ruhe hatte.

aber wir haben viel zusammen gemacht, kochen, ausflüge ode rmit meine rmutter gebastelt.

und zwischendurch habe ich auch öfters für mcih mit lego, playmobil oder barbie gespielt. da hatten auch andere nichts zu suchen, da war ich in einer fantasiewelt.

das sollte man auch akzeptieren.

Es tut uns Menschen nicht sonderlich gut in der Entwicklung wenn unsere Phantasie und unsere Kreativität von den Erwachsenen zu sehr gelenkt wird. Sagen die Fachmenschen. Förderlich ist, wenn er mit Gleichaltrigen spielt. Und dann macht es Sinn, ihn nicht vollzumüllen mit Dingen damit noch Raum für sein Innenleben ist welches für uns Erwachsene scheinbare Lücken locker und mit Freunden füllt.

Ich schätze, meine Brüder fluchen noch heute darüber, dass unser Vater sich so viel Zeit für uns nahm. Ich war dann öfter mal zu klein und so was mir immer noch vorgeworfen wird. - Denk mal drüber nach. -:)

Ist jetzt dein Sohn für dich da (damit du nich nützlich und ausgefüllt fühlen kannst) oder du für ihn, damit er das hat, was er braucht. Magst DU mit IHM spielen, oder ER mit DIR? Kleine Knder, unverdorbene kleine Kinder spüren genau, was sie brauchen, verdirb deinen Sohn nicht, manipuliere ihn (bitte) nicht!

Überreden? Ach was :D Stell eine Kiste Lego da hin, und ihr werdet beide aufblühen!!!

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