wieviel % schwerbehinderung bei Rente?

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5 Antworten

Für eine Rente vor Vollendung des 60. Lebensjahres braucht man keinen Schwerbehindertenausweis.

Voraussetzung ist, dass man mehr als 5 Beitragsjahre hat und in den letzten 5 Jahren vor dem Krankheitsfall mehr als drei Jahre Pflichtbeiträge zur Rentenversicherung gezahlt hat.

Außerdem muss eine Erwerbsminderung vorliegen, die von der Rentenversicherung geprüft wird, sobald ein Rentenantrag gestellt wird.

Voll erwerbsgemindert ist derjenige, der weniger als drei Stunden auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt tätig sein kann. Teilweise erwerbsgemindert ist, wer zwischen drei und weniger als sechs Stunden arbeiten kann.

Bei voller Erwerbsminderung kann ein Anspruch auf die volle, bei teilweiser Erwerbsminderung auf die halbe Erwerbsminderungsrente vorliegen.

Versicherte, die noch mindestens drei, aber nicht mehr sechs Stunden täglich arbeiten können, das verbliebene Restleistungsvermögen wegen Arbeitslosigkeit aber nicht in Erwerbseinkommen umsetzen können, erhalten eine volle Erwerbsminderungsrente.

Für Versicherte, die vor dem 2.1.1961 geboren sind, bleibt die Berufsunfähigkeit als möglicher Leistungsfall erhalten, das heißt sie genießen weiterhin Berufsschutz und können nicht auf jede andere Tätigkeit verwiesen werden. Gegebenenfalls erhalten sie eine halbe Erwerbsminderungsrente auch dann, wenn sie in ihrem bisherigen oder einem zumutbaren anderen Beruf nicht mehr sechs Stunden täglich arbeiten können.

http://kuerzer.de/cxrQknRjx

Vielleicht hilft Dir das weiter : Nach den Anhaltspunkten für die ärztliche Gutachtertätigkeit liegt eine Alkoholkrankheit vor, wenn ein chronischer Alkoholkonsum zu körperlichen und/oder psychischen Schäden geführt hat. Die GdB-Bewertung wird vom Ausmaß des Organschadens und seiner Folgen (z. B. Leberschaden) und/oder vom Ausmaß der Abhängigkeit und der suchtspezifischen Persönlichkeitsänderung bestimmt. Bei nachgewiesener Abhängigkeit mit Kontrollverlust und erheblicher Einschränkung der Willensfreiheit ist der Gesamt-GdB aufgrund der Folgen des chronischen Alkoholkonsums nicht niedriger als 50 zu bewerten. Ist bei nachgewiesener Abhängigkeit eine Entziehungsbehandlung durchgeführt worden, muß eine Heilungsbewährung abgewartet werden (im allgemeinen 2 Jahre). Während dieser Zeit ist in der Regel ein GdB von 30 anzunehmen, es sei denn, daß der Organschaden einen noch höheren GdB bedingt. von : http://www.behindertentipps.de/Krankheiten/Suchtkrankheiten.htm

''Alkoholkrankheit, -abhängigkeit

Eine Alkoholkrankheit liegt vor, wenn ein chronischer Alkoholkonsum zu körperlichen und/oder psychischen Schäden geführt hat.

Die GdB/MdE-Bewertung wird vom Ausmaß des Organschadens und seiner Folgen (z.B. Leberschaden, Polyneuropathie, Organisch-psychische Veränderung, hirnorganische Anfälle) und/oder vom Ausmaß der Abhängigkeit und der suchtspezifischen Persönlichkeitsänderung bestimmt. Bei nachgewiesener Abhängigkeit mit Kontrollverlust und erheblicher Einschränkung der Willensfreiheit ist der Gesamt GdB/MdE-Grad aufgrund der Folgen des chronischen Alkoholkonsums nicht niedriger als 50 zu bewerten.

Ist bei nachgewiesener Abhängigkeit eine Entziehungsbehandlung durchgeführt worden, muss eine Heilungsbewährung abgewartet werden (im allgemeinen zwei Jahre). Während dieser Zeit ist in der Regel ein GdB/MdE-Grad von 30 anzunehmen, es sei denn, dass der Organschaden noch einen höheren GdB/MdE-Grad bedingt.''

http://anhaltspunkte.vsbinfo.de/ -> GdB/MdE-Tabelle anklicken

Jetzt hammers widder... Gruß ;-)

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@VanNelle

Beide zur gleichen Zeit. Wenn das kein timing ist. :-)

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Du kannst dich bei der Rentenversicherung beraten lassen.

Aber ich denke, du hast nach der jüngsten (verkappten) Bankrotterklärung des Rentensystems ( geplante Aenderung im Fall der Scheidung ) keine Chance.

... was für ein Unsinn, als ob das eine etwas mit dem anderen zu tun hätte.

Ich dachte immer, die Reform des Versorgungsausgleichs brächte den Betreffenden eine Rechtssicherheit.

http://www.focus.de/finanzen/recht/scheidung_aid_138848.html

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@Lissa

Die Bankrotterklärung besteht darin, dass ab Herbst 2009 die Rentenansprüche bei geschiedenen einfach geteilt werden. Soweit -so gut.

Ganz leise und ohne lautes Geschrei wurde dabei vereinbart: Wenn einer der beiden Rentner ist, wird seine Rente sofort gekürzt. Nach dem bisherigen Recht wurde seine Rente erst gekürzt, wenn der andere Partner in Rente ging.

Bei einem Altersunterschied von z.B. 10 Jahren kassiert der Staat ( bzw. die Rentenanstalt ) jahrzehntelang volle Beiträge und braucht dann nciht mehr die volle Leistung erbringen!!!

Wenn das keine Bankrotterklärung ist!

http://wiso.zdf.de/ZDFde/inhalt/29/0,1872,7298781,00.html

Zugegebenermassen hat das mit der ursprünglichen Frage wenig zu tun - meine Schlussfolgerung ist lediglich, dass auf allen Bereichen versucht wird, Rentenzahlungen zu verzögern oder zu verhindern

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@Raimund1

Es war schon immer so, dass die Rente eines Partners gekürzt wurde, wenn er nach dem Versorgungsausgleich in Rente ging.

Davon ausgeschlossen waren nach dem Härteregelung nur diejenigen, die ihrer Ex-Frau tatsächlich Unterhalt zahlten.

Nur diejenigen, die schon Rentner waren, behielten ihren Rentenanspruch in voller Höhe, bis der nächste Rentner wurde.

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Meine Frau ist genau so alt wie Du und hat einen GdB von 80%. ihr ist eine befristete volle Erwerbsunfähigkeitsrente zugesprochen worden. Da wirst Du mit 30% kaum eine Chance haben. Denn als trockene Alkoholikerin kannst Du ja arbeiten gehen da Du ja gewisse Tätigkeiten ausüben kannst

Ob eine Rente gezahlt wird oder nicht richtet sich nicht nach dem GdB sondern danach, ob eine Erwerbsminderung besteht.

Es bekommen auch Leute ohne Schwerbehindertenausweis Rente, weil ihre gesundheitliche Beeinträchtigung so ist, dass sie nicht mehr voll arbeiten können und Menschen mit Ausweis bekommen keine, weil die Behinderung den Beruf nicht beeinträchtigt.

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