Wieviel Schulgeld zahlt man an einer Montessori-Schule?

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3 Antworten

Es kommt darauf an, ob eine Grund- oder eine weiterführende Grundschule besucht wird und in welchem Bundesland ihr wohnt.

Auf der Montessori-Seite findet man dies hier:

Die Montessorigrundschule kann je nach Landesverfassung 4- oder 6-jährig sein. Schulträger kann, ebenfalls wieder von Bundesland zu Bundesland verschieden, eine Stadt, eine Elterninitiative, die Kirche oder sonst jemand sein. In NRW z.B. sind Montessori-Grundschulen meist in städtischer Trägerschaft; in ihren äußeren Bedingungen - Berechnung der Lehrerstellen, Stundentafel, Klassenfrequenz und finanzielle Zuwendungen - unterscheiden sie sich nicht von den Regelschulen. Auch Schulgeld wird nicht erhoben; beim Übergang zu weiterführenden Schulen werden keine Prüfungen abgelegt.

In Bundesländern, in denen die Montessorischulen Privatschulen sind, werden die äußeren Bedingungen im Rahmen der bestehenden Landesgesetze von den privaten Trägern bestimmt; die Eltern zahlen Schulgeld.

http://www.montessori-deutschland.de/334.html

Privatschulen haben grundsätzlich zwei Einnahmequellen: Einen staatlichen Finanzausgleich und das Schulgeld der Eltern bzw. Schüler. Allerdings erhalten nur Ersatzschulen einen Finanzausgleich vom Staat. In manchen Bundesländern dürfen sie dafür kein Schulgeld erheben. Stattdessen zahlen die Eltern normalerweise einen freiwilligen Beitrag an einen Förderverein. Ergänzungsschulen und freie Unterrichtseinrichtungen werden nicht gefördert, sie finanzieren sich in der Regel ausschließlich über Schulgeld bzw. Kursgebühren. Der Finanzausgleich für die Ersatzschulen bemisst sich an der Höhe der Kosten, die ein Schüler an einer staatlichen Schule verursacht. Je nach Bundesland erhalten Ersatzschulen einen unterschiedlich hohen Teil dieses Betrags, im Schnitt etwa zwei Drittel. Ihre restlichen Kosten müssen die Schulen über das Schulgeld decken. Dieses Schulgeld darf allerdings nicht zu hoch bemessen sein. Schließlich verlangt das Grundgesetz in Artikel 7, Absatz 4 von den Privatschulen zu Recht, dass „eine Sonderung der Schüler nach den Besitzverhältnissen der Eltern nicht gefördert wird.“ Leider reicht der staatliche Finanzausgleich in den meisten Fällen nicht aus, um das Schulgeld auf dem geforderten sozial verträglichen Niveau zu halten. In der Regel ist es nur den konfessionellen Schulen möglich, kein oder nur ein geringes Schulgeld zu erheben. Die jeweiligen kirchlichen Träger bringen in diesen Fällen die fehlenden Mittel auf. Die anderen Schulen in freier Trägerschaft versuchen mit Stipendien, Geschwisterermäßigungen oder einem nach dem Einkommen der Eltern gestaffelten Schulgeld, soziale Härten zu vermeiden und möglichst allen Interessenten den Schulbesuch zu ermöglichen. Abhilfe wäre hier erst möglich, wenn flächendeckend ein höherer Finanzausgleich gezahlt würde (ca. 80 bis 85 Prozent der Gesamt-Schülerkosten an staatlichen Schulen). Diese Forderung vertritt der VDP seit langem; sie entspricht auch der aktuellen Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts.

http://www.privatschulen.de/index.php?option=com_content&task=view&id=31&Itemid=53

Die Höhe des Schulgeldes ist sehr unterschiedlich und du müsstest es dir ggf. von der entsprechenden Schule ausrechnen lassen.

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Wir haben vor vielen Jahren ca 150 Euro monatlich bezahlt.

Am besten vor der Anmeldung nachfragen !!!

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