Wieviel Rücklagen bei einer Eigentumswohnung?

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7 Antworten

was kostet das dingen?

bei 440 kalt darfs ja nicht mehr als 60-70k kosten, damit sich das noch irgendwo rechnet

besser wären 55k und weniger

ja zahl das, die 99 rücklage und leg selber noch 50-100 irgendwo zurück, dann kommste sehr gut klar, wenn du es nicht brauchst, hast du halt eine kleine anlage gleich

und guck mal in mietspiegel etc, ob sich die knapp 10,5€ kalt pro qm auf lange sicht als realistisch erweisen

Preis liegt bei 78000 EUR. Für die Lage ist das ein guter Preis. Weniger wäre nicht realistisch. Die 99 EUR Rücklage beziehen sich auf das gesamte Jahr. Alle Eigentümer zahlen jährlich 2350 EUR in die Rücklagenkasse.

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@Matan

ja, leg selber noch was zurück, oder lass es ganz, wenn du eh irgendwie rücklagen hast

wenn das dach fratze ist, ist das so das teuerste, was kommen normal kann, heizungsanalge ist günstiger

also wenn beides kaputt geht, wärens vielleicht 5000€ oder so sonderzahlung, wenn du eh rücklagen in der höhe hast, brauchst du auch gar nix zurücklegen

also wenn du so 5-10000 irgendwo hast, bist du eigentlich für alles abgesichert

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@Surenhohn

aber ich finde das nicht so prall, das sind unter 7% rendite, 1:14 ca

ich kauf eigentlich nur 1:10, man will ja irgendwie damit verdienen, dafür wird bei dir die vermietbarkeit gut sein, hoffe ich

flachdach ist immer scheiße btw

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@Surenhohn

1:14 ist in der Gegend sehr gut. Vermietbarkeit ist gar kein Problem. Leerstand ist somit ausgeschlossen.

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@Matan

ja dann gehst, es geht nicht darum, ob 1:14 für die gegend gut ist, du willst das dingen doch zum geld verdienen haben, da ist es dir im endeffekt doch egal, wo sie ist, es geht doch nur ums reine geld

wenn du woanders zb 1:11 bekommst und da auch nicht schlecht ist, würd ich eher da kaufen, aber dafür ist meist die vermietbarkeit etwas schlechter, ist aber auch immer ne regionale sache, bei uns bekommst halt 1:10, natürlich mit anderem baujahr

oder guck doch mal bei zwangsversteigerungen, da kann man auch nen gutes schnäppchen mal machen

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@Surenhohn

oder auch nicht - der Kaufpreis ist niedrig und die folgekosten - wenn das Haus kurz vorm Zusammenfallen ist.????

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Außer auf dem Zustand des Hauses solltest Du darauf achten, dass die Verzinsung bei über 4 % liegt, sonst wäre es keine gute Anlage. Dann solltest Du so viel Eigenkapital investieren können, dass Du trotz der Zinsbelastung noch einen guten Überschuss hast. Weiter solltest Du Dich bei der Gemeinde erkundigen, ob das irgendwelche wesentliche Bauten oder Verkehrsplanungen vorgesehen sind, welche der Wert der Immobilie verändern würden.

Der effektive Jahreszins wird bei 4,0% liegen. Meine Einnahmen werden bei diesem Objekt höher sein als die Ausgaben. Ich mache monatlich ein Plus von rund 80 EUR. Die Mieten sind einfach hoch in der Gegend. Ich weiß, dass da´nn evtl. Steuern zu zahlen sind, aber trotzdem bin ich dann im Plus. Ist das denn letztendlich nicht ideal wenn man durch eine Vermietung auch noch Gewinn macht.

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Es sollten mind 30 % Eigenkapital vorhanden sein. Aber noch wichtiger ist ein regelmässiges Einkommen um Belastungen zu bedienen.

Wieviel Rücklagen da sein sollte kann dir keiner beantworten. Oft wird auch jede Schraube aus dieser Rücklage bezahlt- was ich für völligen Quatsch halte. viele ET meinen auch, sie könnten besser aufs eigene Sparbuch sparen als jeden Monat im hausgeld was abzudrücken. Ich persönlich halte das für Fatal, denn wenn der Supergau kommt ist das private Sparbuch auch leer udn die WEG guckt in den Mond. 99, ?? € pro Jahr ist erschreckend gering. Es sollten doch schon mindestens 5,- € pro m² sein. Wenn die Wohnung gekauft wird, kannst du ja auf der Versammlung diesen Tagesordnungspunkt aufsetzen lassen und die anderen überzeugen, dass dies aufgestockt wird. Ob das erfolgreich ist??????

Auf der anderen Seite - wenn das Flachdach udn der Aufzug erneuert oder aufwendig repariert werden muss und es ist kein Geld da drohen Folgeschäden, die die WEG auf jeden Fall bezahlen muss - und wenn einzelne Eigentümer kein Geld haben droht Zwangsversteigerung. Was ist denn dort für ein Verwalter?? Es sollte doch auch in seinem Interesse sein, dass die Rücklage in ordentlicher Höhe gebildet wird. Kopfschüttel

Danke erstmal für die ausführliche Antwort. Also laut Wirtschaftsplan wurde in diesem Jahr die Heizung für 1000 EUR repariert, der Aufzug für 2000 EUR, sonstige Instandhaltung haben 1500 EUR gekostet, Neuanschaffungen 500 EUR. Die Beträge beziehen sich auf alle Eigentümer. Das heißt die zahlen schon das ein oder andere direkt aus der Tasche und nicht aus dem Rücklagentopf. Ich warte noch auf die Info über die Höhe der bisher gebildeten Rücklagen.

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Wenn du 20% der Miete für Rücklagen, für Reparaturen und Instandhaltung machst dann reicht es in der Regel.

Also laut Wirtschaftsplan werden jährlich für diese Wohnung 99,41 EUR Rücklagen gebildet. Das sieht für mich etwas wenig aus. Die Info über die Höhe der bisherigen Rücklagen erhalte ich noch. Die Höhe der umlagefähigen Nebenkosten liegt bei 70 EUR/Monat. Das Hausgeld für den Vermieter liegt bei 98 EUR/Monat. Die Kaltmiete beträgt 440 EUR/Monat.

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Du kannst doch erfragen wieviel Rücklagen vorhanden sind, da sollte man dir Auskunft geben können.

Spitz auf Knopf sollte man auch nicht unbedingt Eigentum erwerben, sondern selbst ein wenig Luft haben falls investiert werden müsste.

Luft hab ich mr inzwischen angespart. Wie schätzt du die Rücklagenbildung ein? Es werden jährlich für die Wohnung 99 EUR Rücklagen gebildet. Alle Eigentümer zahlen jährlich 2350 EUR in die RÜcklagenkassen ein. Das scheint mir etwas wenig zu sein.

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@Matan

in der Regel sagt man: 0,8 oder 1% vom Kaufpreis pro Jahr.

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Und, was kostet die Chose? Wenn Du eine Wohnung kaufen willst, dann sollte man den Preis kennen. Ein Viertel bis ein Drittel sollte als Eigenkapital vorliegen. Vollfinanzierung nicht zu empfehlen.

Die Wohnung kostet rund 78000 EUR und hat eine Größe von 42 qm Gute Lage im Randgebiet einer deutschen Großstadt. Gute Mieteinnahmen möglich. Vollfinanzierung soll angestrebt werden. Also was ist mit den Rücklagen? Mit Rücklagen meine ich nicht das Eigenkapital für die FInanzierung, sondern die Rücklagen der Eigentümergemeinschaft für mögliche Renovierungen und Modernisierungen.

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@Matan

Das ist aber nicht viel. Es kommen wieder Renovierungen und Investitionen dazu. Das beschließest dann die Hausgemeinschaft, und Du musst zahlen. Auch steigen die Betriebskosten ja ständig. Gut das meiste wird umgelegt auf die Mieter, Aber 80 Euro sind zu dünn.

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@Matan

Ach so.... ich würde monatlich noch 150 EUR wegpacken, falls Investitionen anfallen. Wie, nicht selber drin wohnen, sondern vermieten? DAS würde ich mir sehr gut überlegen, denn schon ein einziger Mietnomade kann Deinen ganzen Finanzierungsplan über den Haufen werfen und in einem Jahr (so lange dauert eine Räumungsklage bei uns leider) bist Du bei Deiner Bank sowas von in der Kreide, daß da auch schon die Zwangsvollstreckung droht - gegen Dich. Also selber drin wohnen oder es lassen -mein Tipp.

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@Centauri

Also laut Wirtschaftsplan werden jährlich für diese Wohnung 99,41 EUR Rücklagen gebildet. Das sieht für mich etwas wenig aus. Die Info über die Höhe der bisherigen Rücklagen erhalte ich noch. Die Höhe der umlagefähigen Nebenkosten liegt bei 70 EUR/Monat. Das Hausgeld für den Vermieter liegt bei 98 EUR/Monat. Die Kaltmiete beträgt 440 EUR/Monat.

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