Wieviel Prozent Luft sind eigentlich bei Verpackungen üblich bzw. zulässig?

8 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Siehe z. B. hier - rund ein Drittel Luft ist wohl ok. Bei Produkten wie Kartoffelchips muss man allerdings noch dazu betrachten, dass die Luft ja sozusagen die zerbrechlichen Chips schützt. Ohne Luft in der Packung würde man nur kleine Krümel drin finden (Es sei denn, man isst diese Form-Press-Chips aus der Röhre.). Das ist auch nicht besser.

als Mogelpackung kann man so was schon bezeichnen, die ist aber auch nicht verboten.

Die Firmen verweisen ja gerne darauf, dass die viele Luft aus verpackungstechnischen Gruenden notwendig ist. Aber in Wahrheit dient es nur einem Zweck, den Inhalt einer Packung nach MEHR aussehen zu lassen. Das ist meine Meinung.

Bei Chips ist es ja sogar noch nachvollziehbar, aber bei vielen anderen Packungen schaut man nach dem Oeffnen erst mal ins Leere. Und die Mehrverpackung geht ja auch zu Lasten der Umwelt.

Ein Gesetz gibt es allerdings nicht dagegen. Im Gegenteil, dadurch, dass jeder jetzt irgendeine ungerade Grammzahl nehmen kann, wird der Vergleich noch schwieriger fuer den Verbraucher.

Zum Glueck gibt es immer wieder Organisationen, die auch Mogelpackungen hinweisen. Aber so lange es kein besseres Verbrauchergesetz hierfuer gibt und der Verbraucher halt die grosse packung am besten noch mit der Aufschrift "10% mehr drin" (was verschwiegen wird, ist, dass es dafuer 15 % teurer wurde) kauft, wird sich nichts aendern.

Der Begriff Mogelpackung ist nicht geschützt! Daher kannst du auch einen Ballon kaufen, der 20 qm Luft und eine Garnele enthält! Einfach Augen auf und mit Hirn einkaufen gehen (und auch da lauern noch etliche Fallen)!

Was möchtest Du wissen?