Wieviel mg Chinin ist in 400mg Chininum sulfuricum D4 enthalten?

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7 Antworten

Wie Martinmuc schon vorgerechnet hat, sind da 0.04mg Chinin enthalten. Wobei es sich dabei um ein homöopathisches Mittel handelt, bei dem es wenig Sinn macht, den Wirkstoffgehalt zu vergleichen. Nach Ansicht der Homöopathen ist es nicht die Menge des Wirkstoffs, die für die Wirkung verantwortlich ist, sondern irgendeine Art von Information, die durch diesen Wirkstoff angeblich an das Trägermaterial übergeben wird.

In Wirklichkeit ist da natürlich nichts dran, die Mittel wirken als Placebo.

Hallo heidihopsa

Du wirst dich entscheiden müssen.

Patron (der esoterisch-homöopathische Heilpraktiker) sagt, dass deine Frage falsch ist

( woher will der überhaupt beobachtet haben was du fragen bzw. wissen willst ? ).

Pilohom ist eine kurpfuschende möchtegern Heilpraktikerin ohne Zulassung und meint, dass Chininsulfat nichts mit Wadenkrämpfen zu tun hat und du Fangfragen stellst.

Auf der anderen Seite gibt es das Deutsche Ärzteblatt und das meint,

dass Chininsulfat doch zur Behandlung von nächtlichen Wadenkrämpfen geeignet ist.

Hier das gesamte Zitat aus dem ÄB

Experten schätzen, dass etwa ein Drittel der Erwachsenenbevölkerung unter nächtlichen Wadenkrämpfen leidet. Diese seien eine „Crux medicorum“, weil in vielen Fällen keine eindeutige Ursache gefunden werden kann, erklärte Prof. Hans-Christoph Diener (Essen). Dabei handelt es sich bei nächtlichen Wadenkrämpfen um ein unangenehmes, quälend-schmerzhaftes und häufig therapieresistentes Leiden. Die Ursachen können vielfältig sein: Neben Durchblutungs- oder Elektrolytstörungen kommen Stoffwechsel- und Infektionserkrankungen ebenso infrage wie neuromuskuläre Erkrankungen, Arzneimittelnebenwirkungen oder Intoxikationen. Eine wirkungsvolle Therapie der nächtlichen Wadenkrämpfe lässt sich mit Chininsulfat erzielen. Schon seit Ende des 19. Jahrhunderts sind die muskelrelaxierenden Eigenschaften von Chinin bekannt, betonte Dr. Wolfgang Grebe (Frankenberg). Inzwischen liegen die Ergebnisse einer placebokontrollierten Multicenter-Studie vor, die Dr. Uwe Dethlefsen (Aachen) vorstellte: In 17 Praxen wurden 109 Patienten zwischen 18 und 70 Jahren rekrutiert. Die Patienten mussten mindestens sechs Muskelkrämpfe in 14 Tagen gehabt haben. Das Studiendesign sah wie folgt aus: Nach einer 14-tägigen Run-in-Periode zur Erfassung der Einschlusskriterien wurden die Patienten während einer zweiwöchigen Therapiephase mit zweimal 200 mg Chininsulfat (Limptar® N zum Abendessen und vor dem Zubettgehen) täglich behandelt. Im anschließenden Nachbeobachtungszeitraum erhielten die Probanden im Sinne eines „Wash-out“ keinerlei Medikation zur Therapie der Wadenkrämpfe mehr. Das Studienergebnis belegt, dass 80 Prozent der mit Chinin behandelten Patienten, im Vergleich zu 53 Prozent unter Placebo behandelten, eine Reduktion der Wadenkrämpfe um mindestens die Hälfte erfuhren. Der Effekt von Chinin wurde darüber hinaus auch in der Nachbeobachtungsphase festgestellt. „Dies lässt auf einen verlängerten klinischen Effekt von Chinin schließen“, betonte der Experte. Das natürliche Alkaloid Chinin wird aus der Rinde des Chinarindenbaums gewonnen und ist für die Prophylaxe und Therapie nächtlicher Wadenkrämpfe zugelassen. Alexander Wehr

deine frage ist falsch. eine homöopathische zubereitung wirkt nicht durch die darin enthaltene ausgangssubstanz, sondern sie bringt im organismus einen anstoß für einen prozess. also zb kochsalz - das hom. mittel heißt lateinisch natrium chloratum - wirkt als zubereitung in D6-tabletten nicht wie die mehreren gramm kochsalz, die täglich in der nahrung sind, sondern es wirkt als anregung des kochsalzprozesses, den man nicht mit löffelweise kochsalz anregen kann, nur mit homöopathie!

Die Verdünnung "D4" bedeutet in der Homöopathie, dass die Substanz 1:10000 verdünnt wurde. Bei 400 mg hättest du also effektiv

400 mg : 10000 = 0,04 mg.

Das ist viel zu wenig, als dass es gegen Wadenkrämpfe wirken könnte. Es gibt aber frei verkäufliche Präparate, die genügend Chinin enthalten, um Wadenkrämpfe effektiv zu behandeln.

D4 Verdünnung heißt Verdünnung um 10^4, also um 10 000 (zehntausend).

Dann sind in 400 mg Chinin D4 folgende Menge des Ausgangstoffes enthalten:

400/10000 mg =4/100 mg =0.04 mg

P.S. Sportler nehmen gegen Krämpfe Magnesium, hast Du das schon probiert (Nur ein Vorschlag...)

Es handelt sich dabei um ein homöopathisches Arzneimeittel, der Chinigehalt ist so gering, dass eine echte Wirkung unwahrscheinlich ist.

Sag mal, ist das eine Fangfrage? 1. hat weder Chinin noch Chininsulfat etwas mit Wadenkrämpfen zu tun, sondern wird gegen Malaria angewendet, 2. spielt die Mengenangabe bei hom. Mitteln (D4 ist homöopathisch) keine Rolle. Ob du 5Globuli oder gleich das ganze Fläschchen nimmst, hast du damit immer nur eine Gabe, chemisch gesehen fällt die Menge kaum ins Gewicht, ab einer d12 gar nicht mehr. 400mg einer D4, wie kommst du darauf? Nimm Magnesium, wenn du tatsächlich Wadenkrämpfe hast.

Und immer gleich das Schlechteste von anderen denken. Kannst du dir nicht vorstellen, dass es Menschen gibt, die sich in der homöopathischen Esoschwurbelei einfach nicht so gut auskennen, wie deren sogenannten Fachleute ?

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@Hubertt

ja der hubert sagt immer schwurbel und meint damit, dass er ganz sicher ist, sich überhaupt nicht mit homöopathie befassen zu müssen, um darüber aussagen zu machen. und zwar hochgradig allwissende aussagen. weiter so, macht wohl spaß.

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@Patron

Ich kenn den Hahnemann wahrscheinlih besser als ihr beide zusammen. Ihr seid bloß ihm esoschwurbeln geübter. Dazu braucht es aber weder einen Hahnemann.

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