Wieviel Menschen kann unsere Erde ernähren?

17 Antworten

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Vorbereitungen gibt es, zumindest "im Westen", praktisch keine. Die heutigen Regierungen genießen die schöne Zeit und überlassen die Ärger ihren Nachfolgern.

Bevor Lebensmittel wirklich knapp werden, werden sie zunächst teurer. Die Folgen davon sieht man heute schon: Das Essen ist zwar nicht knapp, aber aufgrund von Weltmarkt-Spekulationen so teuer, dass Menschen in armen, überbevölkerten Ländern trotzdem hungern. Wenn demnächst noch Knappheit dazukommt, weil die Überbevölkerung weiter wächst, dann wird Essen für noch breitere Bevölkerungsschichten unbezahlbar.

Was Menschen tun, wenn sie sich das Essen nicht mehr leisten können, sieht man auch bereits heute: Völkerwanderung. Sie versuchen mit allen Mitteln dorthin zu kommen, wo es ihnen (wirklich oder angeblich) besser gehen soll. Verteilungs- und Kulturkämpfe brechen aus. In Zukunft wird die Versorgung aber keine reine Geldfrage mehr sein, denn die Ressourcen werden wirklich knapp. Das heißt, aus unseren kleinen Neidkonflikten entwickelt sich ein Bürgerkrieg nach dem anderen.

Nach ein paar Generationen wird sich die Menschheit auf ein erträgliches Maß dezimiert haben. Dann ist ein kultureller Neustart möglich.

Ach ja, was Deutschland dagegen tut: Familienförderung. Die Deutschen werden seit Jahren aufgefordert, mehr Kinder zu produzieren. Damit die Nachfrage steigt, die Wirtschaft wächst und noch mehr Ressourcen verbraucht werden. So beschleunigen wir den Prozess, damit die Erde die Ressourcenkriege schneller hinter sich bringt und das folgende Zeitalter der Nachhaltigkeit ein paar Jahre früher anbricht.

Wer Polemik findet, darf sie behalten.

also ein Plädoyer für weniger Kinder. Dabei ist es bei uns längst so, daß Kinder `arm `machen. Daher die vielen AN mit Steuerklasse 1 !

Was mir nicht in den Kopf will, ist, daß die Reichen bis Gut Gestellten

jetzt als Verantwortungsvoll dastehen, weil sie unsere Welt retten, während die Ärmeren bis Armen, die für die Erstgenannten die Rente zahlen dürfen, als dumm und verantwortungslos gelten, weil sie den Nachwuchs zeugen und die Demographiekatastrophe zumindest eindämmen (versuchen)

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@bachforelle49

Es gibt keine Demografiekatastrophe in Europa. Denn es gibt genug Menschen die nach Europa einwandern wollen. Eine wirtschaftliche Katastrophe droht nur, wenn sie nicht vernünftig integriert werden.

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20 Milliarden wurden errechnet unter der Voraussetzung wir nehmen den großen Lebensmittelkonzernen und ihren hirnlosen Zulieferern das Heft aus der Hand. 

Aktuell sterben täglich 40.000 Menschen aus Wassermangel oder Ernährungsmangel. Dass sie sterben liegt nicht an zu geringen Ressourcen sondern an westlicher Politik. Diese behauptet ständig christlich zu sein, ist aber tatsächlich alleine schon aufgrund dieser Tatsache das Gegenteil. 

Ein natürlich bewirtschafteter Acker bringt einen mindestens dreifach höheren Ertrag als Monokulturen. Zudem wird auf diese Weise unsere Lebensgrundlage Wasser nicht verseucht. Wird der Personalbedarf erhöht lässt sich ein um das Fünffache höherer Ertrag erwirtschaften ohne Wasser, Luft und andere Lebewesen zu schädigen. Fakten die belegt sind, recherchierbar sind. Deutschlandfunk, Arte fallen mir als Quellen ein. Natürlich dann auch youtube. Hier empfiehlt sich die Einrichtung eines freien Proxy denn viele gute Informationen werden aus angeblichen GEMA-Gründen hier gesperrt. Am Rande: Liegt wahrscheinlich daran dass keine Zensur stattfindet. 

Wie nötig deutsche bzw. europäische Politik - in diesem Fall liegt die Hauptinitiative nachweisbar bei den Deutschen - eine psychiatrische Behandlung hat macht folgende Tatsache deutlich: 

In Europa durch europäische Steuermittel subventionierte Lebensmittel werden noch mal mit europäischen Steuermitteln versorgt damit sie in Afrika billiger verkauft werden können als einheimische Bauern sie anbieten können. Den Afrikanern wird einerseits abgewöhnt sich von einheimischen Lebensmitteln zu ernähren. Weiter werden sie daran gewöhnt sich abhängig von Lebensmitteln zu machen die dort gar nicht angebaut werden können. Eine europäische Kuh hat einen - wenn ich recht erinnere - mindestens 20 mal höheren Energiebedarf nur um zu existieren als die einheimischen Kühe. Soll die europäische Kuh dann auch noch Milch liefern - kein dort übliches Lebensmittel - steigt der Energiebedarf mindestens auf das Fünzigfache. Von Scheichs betriebene Stallungen kommen auf eine 200%-ige Steigerung. 

Wie nötig viele sogenannte Journalisten ebenfalls eine psychiatrische Behandlung haben ergibt sich aus der Tatsache dass wir ständig mit ausländischen Themen zugemüllt werden und mit Börsenmüll aber solche doch wirklich existentiellen Themen gesucht werden müssen. - Es sei denn wir sind gewohnt auf freien Journalismus zu achten. Und freie Wissenschaft. 

das soll einer verstehen... im Moment kriegen unsere Landwirte staatliche Unterstützung und Fördermittel wegen der Folgen des Klimawandels usw.., obwohl sie wissen, wie das größtmögliche aus den Böden rauszuholen ist..., und du faselst was von 20 Milliarden... schon jetzt treten sich die Einwohner Pakistans und Indiens usw.. ja gegenseitig " auf die Füße "... (bald auch bei uns...)

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Wenn ich per Auto unterwegs bin (beruflich) und mir auffällt, wie viel fruchtbares Ackerland Jahr für Jahr verschwindet...von irgendwelchen Firmen bebaut ... ja ja, Arbeitsplätze und so alles klar. Aber: Solange irgendwo Fabriksruinen leer stehen, sollte es kein Recht geben, neue Flächen zu bebauen. Das gleiche gilt für Wohnbauten.  Auch wenn es nicht fruchtbares Ackerland ist, das verloren geht: Jedes Stück verbaute Natur ist unwiderbringlich weg. Es gibt immer weniger Tierleben rundherum. Kein Wunder, wir stehlen ihnen den Lebensraum, weil wir so tun als ob alles in unendlichen Mengen zur Verfügung stehen würde. Und so greift eins ins andere. Der Gipfel aber ist, Ackerflächen  zu vergeuden, um Biosprit herzustellen. Meine Generation wird es vielleicht noch schaffen. Aber was soll werden mit den nächsten Kindern und deren Kindern?

solange die politischen Entscheider im sicheren Nest sitzen ( siehe bitte Zitat: wer im Glashaus sitzt...) und sich vom Elend abschotten, wird in jeder kleineren (und größeren erst recht..) Kommune mit Steuergeldern alles zugepflastert und neue Wohnungen entstehen. Vordergründig erstmal gut, aber die wirklich Bedürftigen können sich diese Neubauten gar nicht leisten - jetzt diese Massen an Flüchtlinge, die natürlich alle hierbleiben ! Ironie: In den entvölkerten Gebieten ihrer Heimatländer wäre dann noch jede Menge Platz für ihre Kinder und Kindeskinder...

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