Wieviel Mehrkosten entstehen einem Arbeitgeber durch eine schwangere Mitarbeiterin?

3 Antworten

Alles in allem beansprucht die Schwangerschaft einer Mitarbeiterin vor allem kleine und kleinste Unternehmen deutlich. Ein gesundes Unternehmen sollte die Mehrkosten jedoch verkraften können. Befindet sich ein Unternehmen jedoch bereits in einer schwierigen Lage, kann eine Schwangerschaft die Existenz des Unternehmens durchaus gefährden, bis hin zur Schließung.

Folgende Mehrkosten entstehen für den Arbeitgeber im Falle Schwangerschaft einer Angestellten:

  • Kosten für Vertretung

Dem Arbeitgeber entstehen zwar keine direkten Kosten während der Mutterschaft (da das Gehalt einschließlich der Arbeitgeberbeiträge von den Krankenkassen erstattet wird), jedoch muss in der Regel eine Vertretung besorgt werden. Diese muss eingearbeitet werden und ist in aller Regel dennoch nicht so produktiv wie eine langjährige Kraft. Dies ist der größte Kostenfaktor für den Arbeitgeber, der bereits bei einem niedrigen Gehalt schnell einen fünfstelligen Betrag erreichen kann.

  • Kosten für Krankschreibungen

In der Schwangerschaft häufige Krankschreibungen während der Schwangerschaft (ca. 45% des Gehalts, den Rest erstatten die Krankenkassen)

  • Verwaltungsaufwand

Mutterschutzgeld beziehungsweise der Differenzbetrag müssen berechnet und weitergeleitet werden. Auch während der Mutterschutzzeit entstehen Personalverwaltungskosten denen keine Leistung gegenübersteht.

Der von der Krankenkasse bezahlte Betrag beläuft sich auf ca. 10€/Tag, den Rest zahlt der Arbeitgeber drauf-wobei er durch seine Umlage einen Teil zurückerhält. Mehrkosten entstehen ihm evtl. auch, wenn man während der Schwangerschaft krankgeschrieben wird (was ja öfters der Fall ist). Das zus. Problem ist außerdem, daß die Schwangere bis nach der Entbindung Zeit hat, sich zu entscheiden, ob sie Erziehungsurlaub nehmen will-der Arbeitgeber bei Antritt der Mutterschutzfrist also nicht weiß, ob er jemanden als ersatz einstellen soll. Darin besteht ein Problem des Arbeitgebers. Aber wenn man viell. vor Antritt der Schutzfrist schon eine Entscheidung mit dem Arbeitgeber bespricht, ist das alles nicht so kompliziert und für beide Seite gut zu bewältigen.

Die schwangere Mitarbeiterin kostet den Arbeitgeber in der Zeit des Mutterschutzes (6 Wochen vor der Entbindung und 8 Wochen nach der Entbindung) den Differenzbetrag, was die Krankenkasse zahlt, zum Entgeld der Mitarbeiterin. Zusätzliche Kosten fallen an, wenn der Arbeitgeber für die Zeit des Mutterschutzes einen neuen Mitarbeiter einstellt.

Letztendlich brauchst und solltest Du kein schlechtes Gewissen haben. Einerseits sollen wir Frauen Kinder in die Welt setzen und andererseits macht der Arbeitgeber ein schlechtes Gewissen?? Dann sollte dieser Arbeitgeber keine weiblichen Mitarbeiter einstellen.

Dann sollte dieser Arbeitgeber keine weiblichen Mitarbeiter einstellen.

Wenn er Deinem Rat folgte, dürfte er sich aber sehr schnell wegen Diskriminierung vor dem Kadi wiederfinden.

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@demosthenes

"Die schwangere Mitarbeiterin kostet den Arbeitgeber in der Zeit des Mutterschutzes (6 Wochen vor der Entbindung und 8 Wochen nach der Entbindung) den Differenzbetrag, was die Krankenkasse zahlt, zum Entgeld der Mitarbeiterin."

Das ist nicht ganz richtig. Durch die Umlage bekommt der AG 100 % wieder. Ich weiß es, weil ich bei uns die Lohnabrechnung mache.

@demosthenes: Wo aber kein Kläger, da auch kein Richter.... Beweise das erst einmal, warum du nicht genommen wurdest.....

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