Wieviel kostet im Schnitt ein medizinisches Gutachten bzw. Gegengutachen im Bereich Pflegestufe bzw. Pflegegeld?

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3 Antworten

Wo ist das Problem? Welche Probleme habt ihr mit dem Gutachten?

Denn mit diesen spärlichen Angaben kann keine zutreffende Antwort erfolgen.

Vorgehensweisen bei Widersprüchen:

Ihr schreibt, wenn ihr mit dem Pflegegrad nicht einverstanden seit , einen Widerspruch an die Zuständige Pflegekasse.

Am besten lasst ihr euch bei diesem Widerspruch von einem ambul. Pflegedienst, dem Pflegestützpunkt, dem VdK, dem örtl. Seniorenbüro und  oder anderen sozialen Beratungsstellnen helfen.

(Die oben genannten beratungen sind alle Kostenfrei.)

Denn leider gibt es immer wieder große Probleme, mit dem was von Angehörigen erwartet wird und zwischen dem was der Gutachter des MDK nach den Begutachtungsrichtlinien (BRI) bewerten kann und bewerten darf. Denn nicht alles wird nach den BRI als pflegerelevant angesehen.

Die Begutachtungsrichtlinien könnt ihr hier nach lesen:

https://www.mds-ev.de/fileadmin/dokumente/Publikationen/SPV/Begutachtungsgrundlagen/BRi_Pflege_ab_2017.pdf

Der Hausarzt ist in diesem Falle der schlechteste Ratgeber zu einem Widerspruchsgutachten, da sich 99,9% der Hausärzte mit den BRI nicht auskennen und auch keine Gegengutachten erstellen dürfen.

Zum anderen, wenn dir das alles nicht zusagt, kannst du dir auch einen Anwalt für Sozialrecht ins Haus holen. Der wird seine Rechnung nach dem Streitwert erstellen.

Wie schon gesagt, eine genauere Fragestellung wäre sehr hilfreich gewesen.

hi Moba,

so leicht lässt sich Deine Frage nicht beantworten, es kommt auf den Umfang des Gutachtens an und wieviel Zeit Dein Hausarzt dazu benötigt.

Rechne mal mit 15,- bis 40,- Eur, das ist das, was ich nehmen würde.

Gruß synapse

LouPing 05.07.2017, 07:35

Hey synapse

wieviel Zeit Dein Hausarzt dazu benötigt.

Der Hausarzt ist nicht berechtigt Gutachten zu erstellen. Er darf lediglich eine Empfehlung schreiben-mehr nicht. 

Zum Gutachter wird man berufen-auch muss der Gutachter unabhängig sein,d.h. er darf in keinem Verhältnis zum Patienten stehen. 

Gutachten müssen gewissen Anforderungen entsprechen,sind also wesentlich teurer. 

Ein ärztliches Gutachten wird in der Regel auf Basis eines Honorarvertrages geregelt-die Preise liegen je nach Aufwand aber deutlich über 15-40€ (das kann man vor der Begutachtung erfragen).

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Das ist eine sehr knappe Fragestellung. Du weißt hoffentlich, dass Du gegenüber Einschätzungen des MDK ein Einspruchsrecht hast? Ich habe das bei meiner Mutter wahrgenommen und bin bei der wiederholten Begutachtung zum gewünschten Ergebnis gekommen. Danach wäre es zum Sozialgericht gegangen. Privatgutachten bringen Dir nichts.

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