Wieviel kostet etwa ein Gutachten, das den Hauswert einschätzt?

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9 Antworten

Es kommt immer darauf an, für was so ein Gutachten benötigt wird. Sollte das Gutachten vor Gericht verwendet werden müsse, zum Beispiel bei einer Streitigkeit in einem Erbschaftsfall, dann kann so ein Gutachten schon mal zwischen 1.000 EUR und 2.000 EUR liegen. Dazu kommt es natürlich drauf an, was für ein Haus das ist. Bei einem Hochhaus oder Mehrfamilienhaus, liegt dies preislich auch um die 1.000 EUR.

Jedoch gehen wir davon aus, dass es sich um ein normales Einfamilienhaus oder auch Zweifamilienhaus, oder sogar eine Eigentumswohnung handelt, welche bewertet werden soll, dann lassen sich dort doch relativ gute Angebote finden. Ein Anbieter, welchen ich bei meiner Recherche gefunden habe, bietet Festpreise für ein solches Gutachten an. Welche schon bei 450 EUR liegen. http://www.sprengnetter24.de

In meiner Erfahrung, hat sich die Investition in einen Gutachter damals bei uns gelohnt. Jedoch war das auch schon einige Jahre her und damals gab es diese guten Angebote noch nicht so wie heute.

Viel Glück

Wie Du siehst, gibr es einen Wirrwarr von zwar gutgemeinten Antworten, aber deshalb weißt Du nicht mehr. Gehen Sie diesen falschen Weg bitte nicht weiter, er führt Sie nur weiter in die Irre. Sparen Sie bitte nicht an der falschen Stelle. Suchen Sie sich einen soliden und erfahrenen Kollegen auf Honorarbasis. Dessen Honorar ist nur ein Bruchteil des einsparbaren Potentials und ein Garant für Ihre ungeteilte Interessenvertretung von der Planung bis zur Abrechnung. Schauen Sie bitte nur als Beispiel meine homepage www.1a-bauberatung.com an. Übrigens, für ein solches Vorhaben habe ich eine Mindmap als Hilfe und Orientierung für alle zu bedenkenden Bereiche entwickelt. Ich schicke sie Ihnen gern kostenlos zu, wenn Sie mir Ihre Postadresse mitteilen oder mailen.

"vollyhn" hat den Kostenrahmen und das Drumherum m.E. zutreffend abgesteckt.

Insb. sollte man sich die letzten beiden Sätze auf der Zunge zergehen lassen.

Was nützen alle guten marktbezogenen Schätzungen, wenn z.B. Eigenbedarf wegen besonderer Härte gegenüber den bisherigen Mietern nicht geltend gemacht werden kann?

Abwarten und (Beruhigungs-)Tee trinken.

Hier findest Du alle wesentlichen Informationen über die verschiedenen Arten von Wertgutachten und die Preise eines qualifizierten Sachverständigen: www.falk-lorenz.de

Der Preis des Gutachtens richtet sich nach dem Wert der Immbobilie und ist in der HOAI (Honorarordnung für Architekten und Ingenieure) gesetzlich geregelt. (http://www.archifee.de)

falsch, weil § 34 in HOAI 2009 ersatzlos gestrichen!

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Das kommt darauf an, ein ordentlicher Gutachter kann schon mal mehr als EUR 1.000,-- kosten, wenn Du einen Bekannten findest, der machts billiger bis umsonst!

das ist dann keine schätzung sondern der exakte wert deines hauses. ist auch vor gericht anerkannt. kostet ca. 2000.-euro

Ein selbst beauftragtes Gutachten ist nicht vor Gericht anerkannt, wenn sich die Parteien nicht vorher schriftlich auf einen Gutachter geeinigt haben. gerichtsgutachten werden vom gericht beauftragt

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Du kannst entweder einen freiberuflichen Gutachter nehmen, zumeist Architekten oder Immobilienfachwirte, wobei sich eine Nachfrage bei Gericht oder der IHK empfiehlt, um einen amtlich bestellten und vereidigten Sachverständigen zu erwischen. Viele Gemeinden, insbesondere größere Städte haben auch Gutachterausschüsse, die sich zumeist aus Mitarbeitern des Liegenschaftsamts, Bauamts und Fachleueten aus dem Gemeinderat (z.B. Architekten oder Handwerker) zusammensetzen. Die Gutachten der Freiberufler sind regelmäßig teuerer als die Gutachten der Gemeinde-Ausschüsse und richten sich zudem zumeist nach dem geschätzen Wert der Immobilie. Das könnte in Einzelfällen zur Schätzung höherer Werte führen. Freie SV nehmen für ein Wohnhaus ca. 1000,- bis 1.500 EUR, die Gutachterausschüsse kosten ca. 700 bis 900 EUR, je nach gemeindlicher Gebührenordnung. Zumeist gänzlich ungeeignet und regelmäßig nur "über den Daumen" oder "aus dem Bauch" sind Schätzungen von Maklern oder Kreditsachbearbeitern von Immobilienfinnzierern (Banken). Tragisch ist allerdings auch, dass man den Wert einer Immobilie noch so genau berechnen und schätzen kann, wenn gerade zur gewünschten Zeit nicht der richtige Käufer auftaucht, wird auch der Schätzpreis nicht erzielt. Wogegen ein Liebhaber auch mal mehr zu zahlen bereit sein kann als nach Gutachten geschätzt.

Preise sachlich falsch, weil in HOAI §34 ganz eindeutig geregelt und bindend! Gute Sachverständige kennen den Markt und ermitteln nicht einen "Schätzpreis" sondern einen verkehrswert, der auf dem Markt auch so zu erzielen sein muß. Dafür werden auf einen Stichtag bezogene Marktanpassungsfaktoren eingerechnet.

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