Wie viel kostet die Entfernung einen Abzesses beim Kaninchen am Backen?

...komplette Frage anzeigen Abzess - (Tiere, Haustiere, Kaninchen)

4 Antworten

Generell sind die meisten Abszesse behandelbar.

Die Frage ist nur, ob die Behandlung sinnvoll ist. Dazu müßte man aber die genaue Ursache des Abszesses kennen. Gerade wenn die Zähne oder das Auge beteiligt sind, ist der Prozess alles andere als ein Spaziergang, selbst wenn das Tier die OP gut übersteht. Wochenlanges Spülen, ggf. Rückfälle... Und Umständen muß das Tier dann lernen, mit weniger Zähnen, evtl. sogar einem Auge weniger auszukommen. Da muß man sich schon die Frage stellen, ob man das einem 8jährigen Tier noch zumuten will, wieviel Restlebenserwartung wieviel Schmerz und Leid bei der Heilung gegenüber steht. Ich habe mich vor einigen Monaten dafür entschieden, daß meine 10jährige Häsin NICHT leiden soll, ich ihr das Hin und Her, das Spülen, die OP, ein Leben mit nur noch einem Auge (das vermutlich bald auch betroffen gewesen wäre) und fehlenden Zähnen ersparen will.

Ich würde dir dringend vorschlagen, einen guten Kleintierarzt zu suchen, der dir eine vernünftige Diagnose stellt und dich über Möglichkeiten und ihre Folgen aufklärt. Auf jeden Fall muß aber gehandelt werden. Nur weil Kaninchen nicht wimmern oder schreien, heißt das nicht, daß sie keine Schmerzen haben.

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Hallo MidaMarieKozma,

wie wurde der Abzess diagnostiziert? Wie akut ist er denn? War dein Tierarzt kaninchenkundig? 

Ich würde schauen, dass ich zu einem Kleintierfacharzt komme und mir dann eine zweite Meinung einholen. Von wo kommst du denn, wenn ich fragen darf?

Habe auch einen 9-jährigen Rammler mit einer Kieferzyste, die eigentlich operiert werden sollte. Die Narkose würde er mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit nicht überleben. Da es noch nicht so ausgeprägt ist, kann er noch weiter leben. 

Die Kosten sind von Tierarzt zu Tierarzt unterschiedlich. Selbst wenn diese zu hoch wären, man kann bei den meisten immer eine Ratenzahlung vereinbaren. 

Mit freundlichen Grüßen

Sesshomarux33

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LidaMarieKozma 02.12.2015, 20:57

Hallo, der Tierarzt meinte nur dass man dagegen garnichts machem kanm er sagte dass man abwarten muss bis der abzess größer wird ; er nicht mehr isst . dann müsse man ihn einschläfern, was auc verständlich ist.. 

Aus dem Saarland / Neunkirchen 

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rehgiiina 02.12.2015, 21:25
@LidaMarieKozma

dass man dagegen garnichts machem kanm er sagte dass man abwarten muss bis der abzess größer wird ; er nicht mehr isst . dann müsse man ihn einschläfern, was auc verständlich ist.. 

Damit hat er dem Tier mehr geholfen als Du mit Deiner Verlustangst. Der Mann hat - so weit sich das aus der Ferne überhaupt beurteilen lässt - wohl Recht.

Man "kann" immer etwas machen - es ist eben nur eine Frage der Qualen für das Tier und nicht zuletzt der Kosten.

Ich würde meinem Tier nach einem schmerzarmen Leben einen schmerzfreien Abschied gönnen und nicht aus egoistischen, kindischen Gründen an ihm klammern und es so zu Tode quälen.

Ich habe mittlerweile meinen vierten Hund - gelernt habe ich, keine Rassehunde mehr zu kaufen und sie gehen zu lassen wenn es nur noch Qual ist.

Der "jüngste" war 18 Jahre alt.

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Sesshomarux33 02.12.2015, 21:42
@rehgiiina

Hast du auch mal gelernt für ein Lebewesen zu kämpfen? Einschläfern soll immer der letzte Ausweg sein...und auch nur dann vollstreckt werden, wenn wirklich gar nix mehr zu machen ist und/oder das Tier nur noch dabei leiden wird. Was hier nicht unbedingt der Fall sein muss.

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Jerne79 03.12.2015, 03:25
@Sesshomarux33

Mal abgesehen davon, daß die Diskussion relativ müßig ist, so lange niemand eine genaue Diagnose kennt:

Man muß schon auch unterscheiden, ob man wirklich für das Tier kämpft oder ob man für sich selbst kämpft. Letzteres kann aus ganz unterschiedlichen Gründen geschehen: weil man das Tier nicht verlieren will, weil man sich an jeden Strohhalm klammert, nichts unversucht lassen will, nicht als derjenige dastehen will, der ein Tier vorschnell aufgibt, weil man sich genau solche Vorwürfe nicht anhören will.  Manchmal ist es der wesentlich härtere Kampf, sich dafür zu entscheiden, ein Tier nicht leiden zu sehen, ihm statt eines langen, ungewissen Kampfes bei nur noch wenig Lebenserwartung ein Ende zu ermöglichen, bevor das ganze Leben des Tieres nur noch aus Leid besteht.

Wir können hier überhaupt nicht einschätzen, wie die Chancen stehen, insofern halte ich ein Plädoyer egal in welche Richtung für falsch, egal ob nun pauschal "einschläfern, keine Chance" gerufen wird  oder "auf jeden Fall kämpfen". Sich hier gegenseitig mangelnde Tierliebe vorzuwerfen... Beides kann für das Tier und den Besitzer falsch sein.

Jetzt laßt die Fragestellerin erstmal einen vernünftigen Tierarzt finden, der eine klare Diagnose stellt und klärt, ob das Tier derzeit Schmerzen hat. Und dann ist es IHRE Sache, ob das, was noch möglich ist das, was dazu notwendig ist aufwiegt.

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ich hab für einen zahnabszess 500€ hingelegt. ich war aber in einer spezialklinik, die mit inhalationsnarkose arbeiten. der zwerg ist wieder tip top fit. das war es definitiv wert. er ist aber auch erst 2 jahre alt. wenn dein TA sagt, es wird nichts mehr, glaub ihm und lass dein nichen im guten gehen. wenn er sagt, man kann das noch machen, und du das geld hast , mach...

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rehgiiina 02.12.2015, 21:21

Wahrer, realistischer und guter Kommentar. DANKE.

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Viowow 02.12.2015, 21:23

inhalationsnarkose wird in der regel auch gut vertragen. die nehmen das narkoseding weg und schwups, sind die kleinen scjeisser wieder wach.

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Es kommt drauf an, meine Häsin zB hatte einen schlechtartigen im Kiefer und er war schon am streuen, sie musste eingeschläfert werden.. Ich war tottraurig!

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Simmerin 02.12.2015, 22:21

& das mit gerade einmal 4 Jahren :(

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