Wieviel Koffein verträgt man?

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3 Antworten

Die Tabletten an sich sind nicht schädlich, nur ihre Folgen, wenn du die Signale deines Körpers damit zu sehr unterdrückst. Zum Beispiel: Du fühlst dich Mittags müde und nimmst deshalb eine, dann am Abend kannst du, da die Wirkung nicht abgeklungen ist nicht schlafen, also machst du noch irgendetwas bis 4 Uhr morgens. Wenn du so unkontrolliert Koffeintabletten nimmst kann dich das nach ca einer Woche auf die Intensivstation bringen. Es fängt so an, dass du einfach so Nasenbluten kriegst und es einfach nicht aufhört. Wenn das passiert, leg dich hin und nimm die nächsten 2 Wochen keine mehr. Wie bei jedem Aufputschmittel bleibt die Dosis die benötigt wird um einen guten Effekt zu erzielen nicht gleich, also nimm in den ersten Monaten abwechselnd eine Ganze und am nächsten Tag eine Halbe, so lässt sich die Erhöung der Dosis Koffein besser kontrollieren. Übertreibs auch nicht mit den Tabletten und Iss etwas, bevor du sie schluckst, egal was.

Außerdem, Koffein wirkt, indem es die Nebennieren veranlasst mehr Adrenalin auszustoßen. Wer seinen Körper konstant auf einem hohen Koffeinlevel hält, befindet sich also permanent in einer körperlichen Stresssituation. Wenn der Adrenalin-Kick wieder abebbt, bekommt man Anzeichen wie Erschöpfung, Müdigkeit, Kopfschmerzen oder Reizbarkeit zu spüren. Dies ist der Moment, in dem man nächsten Koffein-Schub sucht - der perfekte Teufelskreis.

Symptom-Behandlungen wirken sich auf Dauer immer kontraproduktiv aus. Übrigens ist ständige Müdigkeit auch ein Symptom bei einer Schilddrüsenunterfunktion. Weitere mögliche Symptome wären:

Kälteempfindlichkeit • Kopfschmerzen • Müdigkeit, erhöhtes Schlafbedürfnis, Antriebslosigkeit, Teilnahmslosigkeit • Verlangsamte Reflexe • Gedächtnisschwäche, depressive Verstimmungen • Gewichtszunahme und erhöhte Blutfettwerte • Muskelschwäche, Muskelsteifigkeit und Schmerzen • Kühle und blasse trockene Haut • Myxödeme: Teigige Schwellung des Unterhautbindegewebes, vor allem an den Armen und Beinen und im Gesicht. Betroffene wirken „aufgeschwemmt“. • Spröde, brüchige Haare, vermehrter Haarausfall • Brüchige Nägel • Heisere, tiefe Stimme, langsame, verwaschene Sprache • Chronische Verstopfung • Eventuell ein Kropf (Struma) • Flüssigkeitsansammlung in den Augenlidern (Lid-Ödeme)

Aber auch ein Eisenmangel kann die Ursache von Müdigkeit sein.

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