Wieviel kann ein HNO arzt erkennen wenn er in den hals schaut und den halsabtastet?

1 Antwort

Die Oberfläche von Mund, Hals und Rachen kann er absuchen auf Entzündungen, Verletzungen und Krankheitszeichen (z.B. Eiter).
Damit sieht er ob eine Krankheit da ist, was betroffen ist und wie weit fortgeschritten.

Er tastet äußerlich die Lympfknoten ab. Eine Verdickung oder Druckempfindlichkeit zeigt, ob und wie stark sie entzündet sind.

Kopfschmerzen und Druckprobleme am Kopf können auf Nebenhöhlenentzündungen hinweisen.

Verstopfte Ohren/Nasenhöhlen zeigen Ohrenentzündungen an und weisen auf gestörte Kopfbelüftung hin.

Kann man damit also die schlimmen krankheiten erkennen?

Vielen dank

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@immai

Eine Diagnose ist wie Detektivarbeit. Man sammelt die Beweise wo man sie eben findet. Viele Krankheiten sieht man einfach: z. B. eine Mandelentzündung oder ein Ohrinfekt. Dabei hilft ihm auch seine Berufserfahrung.

Zum Beginn der Behandlung geht der Arzt erst einmal vom Offensichtlichen aus. Wenn dann die übliche Behandlung nicht anschlägt beginnt er weiter zu suchen. Dafür hat er ja diese vielen interessanten Geräte.

Sachen, die man nur über Blutbilder erkennt, sind schon fast wieder was für den Hausarzt.

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