wieviel grad der behinderung macht ein bandscheibenvorfall aus?

6 Antworten

Ein BSV bringt als solcher nicht automatisch einen Grad der Behinderung.
Es kommt darauf an, ob sich aus diesem Vorfall tatsächlich eine dauerhafte Beeinträchtigung ergibt.
Zitat:
"Mit bildgebenden Verfahren festgestellte Veränderungen (z. B. degenerativer
Art) allein rechtfertigen noch nicht die Annahme eines GdB/MdEGrades.
Ebenso kann die Tatsache, dass eine Operation an einer Gliedmaße
oder an der Wirbelsäule (z. B. Meniskusoperation, Bandscheibenoperation,
Synovialektomie) durchgeführt wurde, für sich allein nicht die
Annahme eines GdB/MdE-Grades begründen."
Quelle: Praxisinformationen für die Schwerbehindertenvertretung
GdB/MdE-Tabelle

Im Übrigen werden GdB-Einstufungen nicht einfach summiert, sondern es wird aufgrund der Einzel-GdB eine Gesamteinschätzung vorgenommen. Und die liegt i.d.R. deutlich unter der Summe der Einzel-GdB!

Einige Zeit später:
Schade. Über ein 'Danke' hätte ich mich gefreut. Eigentlich ein üblicher Akt der Höflichkeit, wenn sich jemand die Zeit genommen hat, auf eine gestellte Frage vernünftig zu antworten.

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Ein Bandscheibenvorfall ist keine Behinderung. Wenn du bei 100 beliebigen Menschen auf der Straße ein MRT machst, findest du bei einigen Leuten Bandscheibenvorfälle, von denen diejenigen gar nichst wussten.

Das hängt von der Behandelbarkeit (OP?) ab, dem genauen Ort, der Schweregrades des Vorfalls usw......das kann nur nach eingehender Begutachtung der Gesamtanamnese un mit Rücksprache der behandelnen Ärzteschaft vom Versorgungsamt geprüft werden.

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