Wieviel Geld braucht man im Monat zum leben? (brutto)

14 Antworten

Wer mal deutlich mehr hatte wird Mühe haben plötzlich mit so wenig Geld Haushalten zu müssen. Verschlechterungen sind halt ätzend.

Für mich wär das hart. Das würde alles verändern. 

Aber wer erst anfängt und seine Bedürfnisse dem ersten Gehalt anpasst kommt gut klar. Denn es ist zwar kein üppiges Gehalt aber das erste eigene feste Einkommen und der Einstieg in die Berufswelt und die finanzielle Unabhängigkeit.

Du wirst mit steigendem Gehalt dann später selbst feststellen dass man sich schnell an mehr Geld gewöhnt.

Man kann davon leben ja! Viele Menschen müssen das, da ihre Arbeit selbst mit jahrelanger Berufserfahrung nicht höher entlohnt wird. Man kann eben nur so viel ausgeben, wie einem zur Verfügung steht und gegebenenfalls muss man sich in mancherlei Hinsicht etwas einschränken.

Wieviel davon am Monatsende übrig bleibt hängt von der Höhe der Ausgaben ab, die du monatlich hast und diese können regional bedingt sehr stark variieren.

Zu den Kosten, die auf dich zukommen zählen:

Miete, Strom, Versicherungen (private Haftpflicht ist ein MUSS, evtl. kommen dazu Hausratsversicherung, Berufsunfähigkeitsversicherung u.a.), GEZ, Telefonkosten (FN, Handy, Internet...je nachdem), evtl. Kosten für Auto (Versicherung, Kraftstoff, Steuer) und/oder Kosten für öffentliche Verkehrsmittel, Lebensmittel und weitere Produkte des täglichen Bedarfs, Altersvorsorge.

Natürlich empfiehlt es sich auch, jeden Monat etwas Geld zur Seite zu legen für anfallende Reparaturkosten, Neuanschaffungen; als Notgroschen sozusagen.

Wenn das Geld nicht reicht, wäre eine weitere Option die Annahme eines Nebenjobs, um sich evtl. auch etwas "Luxus" gönnen zu können.

private Haftpflicht ist ein MUSS.

Warum denn das? Kann ich mir

a) nicht leisten und

b) ist das völlig überflüssig. Für was soll ich das brauchen? Willst du bei anderen Leuten was kaputt machen, dass du sowas brauchst?

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@duda4711

Sie ist keine Pflicht aber empfehlenswert.

Wir reden hier nicht (nur) von Bagatellschäden wie z.B. einer kaputten Vase.

Man sollte schon etwas über den Tellerrand hinausblicken.

Verursachst du beispielsweise einen Unfall im privaten Umfeld, z.B. durch mangelnde Konzentration durch Ablenkung mit dem Handy, wobei ein Mensch ernsthaft zu Schaden kommt, können dadurch Kosten in schwindelerregender Höhe entstehen, für welche du mit deinem gesamten Vermögen haftest. Die Versicherung übernimmt nicht nur Kosten, sie führt auch Prozesse bei Rechtsstreitigkeiten bzw. übernimmt dafür die Kosten.

Wenn man sich die private Haftpflicht nicht leisten kann, wie soll man sich im Schadensfall Schadensersatzansprüche im 5-stelligen Bereich o.m. leisten??

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@duda4711

Ein Freund von mir hat mal im Wald ein Streichholz nicht richtig gelöscht und die Glut hat ein kleines Feuer ausgelöst. Es ist glücklicherweise nicht weiter viel passiert, aber hätte es sich ausgebreitet, hätte das ein großer Waldbrand werden können und ohne Haftpflicht hätte er plötzlich gigantische Schäden zu zahlen, die er natürlich nicht zahlen kann, und somit Insolvenz anmelden müssen. Auch dafür ist eine Haftpflicht gut - nicht nur für dein Ungeschick bei anderen Leuten. Kleine Fehler können jedem passieren und sie können große Folgen haben.

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Also 1700€ Brutto sind ca. 1100 € Netto.
1100€ - 400€ Miete ( je nach Lage und Stadt) sind noch 700€.
Lebensmittel 200€. Bleiben 500€.
Hausrat und Haftpflicht 100€.
Hast du noch 400€.
30 € Handy 50 € Altersvorsorge sind noch 320€ übrig.
Für evtl Auto, Fahrkarte, Kleidung, weggehen.
Mehr als meine Kids haben und die kommen klar.

50 Euro Altersvorsorge, das ist ein Witz.

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Wieso? Es gibt Verträge bei denen vom Brutto abgezogen wird. Da verzichtet man auf 50€ netto und spart 75€ an.
Außerdem sind 50€ für einen jungen Menschen besser als nichts.

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Außerdem vielleicht mal gute Vorschläge machen und nicht nur bei anderen meckern. 😉

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