Wieviel Geld darf eine 6köpfige Familie verbrauchen?

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10 Antworten

Deine Frau geht arbeiten und verdient in der 5er Steuerklasse (nehme ich mal an) 700 Euro netto. Daneben schmeißt sie noch den Haushalt einer sechsköpfigen Familie. Das allein verdient allen Respekt. 

Ich nehme mal an, dass ihr da nicht unbedingt die Zeit bleibt, sämtliche Prospekte nach den aktuellen Sonderangeboten durchzukramen. Wenn sie zudem auf einigermaßen werthaltige Lebensmittel achtet und auch darauf, dass das, was die Kinder anziehen, kein Schrott ist und dass das, was sie selber anzieht, auch kein Vogelscheuchengewand ist - sie soll ja nebenher auch noch hübsch aussehen! - wenn die Kinder in einer weiterführenden Schule mit Klassenfahrten und allem Pipapo sind, dann braucht sie schon einige Euros,um den Laden vernünftig am Laufen zu halten.

Unter 1000 Euro geht da kaum was, eher angemessen wären 1500 Euro im Monat. Und da kann sie noch nicht prassen!

Wenn ihr finanzielle Probleme habt, dann müsst ihr euch zusammensetzen und einen Sparplan entwerfen mit festen Etats. Meiner Erfahrung nach fließt immer etwas Geld nebenraus, sei es mal ein Restaurantbesuch, bei dem man nicht geizen will, seien es Geschenke in der Familie oder nach außerhalb, sei es mal ein Cappuccino beim Einkaufen, sei es ein Zirkusbesuch mit den Kleinen. Das ist nicht verwerflich, aber wenn das Geld eng ist, muss man das im Blick behalten, was man sich zusätzlich gönnt.

Aber redet ernsthaft und zielgerichtet über diese Dinge, Streit um Geld ist Gift für jede Beziehung. Man kann in solchen Diskussionen durchaus auch die Kinder beteiligen; auch sie müssen kapieren, dass eine Großfamilie keinen Geldscheißer im Keller stehen hat.

Kommentar von MittenInBayern
13.11.2016, 12:22

Steuerklasse 3, ich 5 wegen Einkommenssteuer, 700 bei Teilzeit 25Std/Woche.

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Kommentar von lasterfahren
13.11.2016, 13:12

warum gebührt ihr für etwas respekt, wo 2 erwachsene und zwei fast erwachsene kinder den haushalt schmeißen? sie macht es doch nicht allein.

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Dürfen so viel wie da ist nach dem Abzug aller Umkosten. Auch mehr, aber dann landet es irgendwann in der Verschuldung.

Was genau ausgegeben werden kann, dass kannst du höchstens mit irgendwelchen Statistiken ermitteln, aber auch die brauchen kaum etwas.

Denk einmal nach, allein Wohnort und die gewählten Supermärkte (Preisunterschiede gibt es sogar je nach Stadtteil), lassen Einkäufe bi9s hin zum hunderter Bereich abweichen.

Auch spielt ein was sonst gebraucht wird. Geld für bestimmte Hobbys, werden Kleider aufgetragen oder immer neu gekauft und wo, fallen Gelder füpr die Schule an z. B. bei Ausflügen, Reperaturausgaben uvm. ein einziges kaputtes Gerät kann eine ganze Monatsplanung über den Haufen werfen.

Auch das Essen. Du kannst jeden Tag die 1 Euro Dosensuppen machen, du kannst für mehrere Tage vor kochen, sprich Eintöpfe mit den Saisonkraut etc. was billig ist, du kannst nach Geschmack frisch kochen, du kannst aber auch jeden Tag Pizza bestellen oder richtige Menüs zaubern. All das kostet verschieden und trotzdem würdest du wohl beim 5 Gänge Menü ebenso protestieren wie auch bei einer 365 Tage Ernährung mit Erbsen- und Linsensuppe.

Um zu ermitteln ob und wo unnötige Kosten entstehen lohnt sich ein Haushaltsbuch in dem 3 - 4 Monate einfach alle Kosten festgehalten werden. Dann kannst du sehen ob nicht doch gut gewirtschaftet wird, ob irgendwo unnötige Kosten anfallen usw. Auch Dinge an die man gar nicht mehr denkt und einfach am Monatsanfang weg bezahlt können die Kosten beeinflussen oder auch der tägliche Bedarf zwischendurch. Eine Mitgliedschaft in einekm Verein oder Studio, der aus Faulheit nicht gekündigte Handyvertrag etc. schon das sind Geldfresser und denken wir nur an den Arbeitstag. Allein wenn du oder deine Frau jeden Tag in der Mittagspause sich ein belegtes Brötchen holen, läppert sich das. Die Dinger kosten meist um die 3 Euro. Gibts du jeden Tag 3 Euro für dein Mittag aus, so sind schon bei 5 Arbeitstagen jeden Monat 60 Euro weg.

Gerade da hilft ein Haushalzsbuch, denn da sieht man alles, auch kleine Kosten die durch ihre Regelmäßigkeit mehr ins gewicht fallen können als ein unnötig gekaufter Pullover oder irgendein Hobby.

also für 4 personen - 1 erwachsener u. drei kinder (18, 17, 9) brauche ich ca. 60-75 euro pro woche für den reinen wochenendeinkauf. dazu kommen unter der woche noch ca. 20 euro für brot, brötchen, ne lätta oder was auch immer.

weiterhin brauchen wir kosten des haushaltes sind dann für haushaltsmittel, waschmittel, getränke, lebensmittel in den bis zu 90 euro pro woche eingerechnet.

weitere kosten für klamotten kommen nicht monatlich dazu, da immer dann was gekauft wird, wenns benötigt wird bsp. eine jacke von aldi für 20 euro, weil mini die brauchte, 200 euro für klamotten für den mittleren, weil er hosen, pullover für den winter brauchte, 100 euro für schuhe für mini und die große, da sie winterschuhe brauchten. die kosten sind also verschieden. ich vermute wir geben ca. 500 euro aus, für das was so anliegt - wenn du miete, strom, handy etc auch das der kinder (10 euro pro monat über alditalk pro großes kind, mini is zu klein)., versicherungen davon abrechnest, dann wären 500 euro unsere reine haushaltskosten inkl. mal kino,mal was teures kaufen, mal was besonderes machen.

miete, strom, versicherungen, schülerhilfe, etc. beläuft sich auf ca. 1200 euro mit allem drum und dran.

warum geht deine frau nicht einfach vollzeit arbeiten. was sind denn 700 euro?

wenn du weiterhin nicht möchtest, dass sie das geld in den fingern. dann lass sie doch nicht an das geld ran und kontrolliere das. es wird ne menge geld rumgehen bei 6 leuten, gerade für lebensmittel etc.

es sollte mgl. sein monatlich 300-400 euro zu sparen. egal wo das geld her kommt. ohne das irgend jemand darunter leiden muss. zieh die gelder auf das wesentliche runter. das große kind oder beide bei dir, könnten auch arbeiten gehen und sich selbstverständlich an den kosten beteiligen.

Kommentar von LouPing
13.11.2016, 12:15

Hey lasterfahren

wenn du weiterhin nicht möchtest, dass sie das geld in den fingern. dann lass sie doch nicht an das geld ran und kontrolliere das. 

Logisch, der Vorschlag rettet die Ehe und löst alle Probleme, unglaublich sowas! 

Wir sind 4 Personen und verbrauchen deutlich mehr Geld/Monat. Kann man das ist das ok, Absprachen und gemeinsame Entscheidungen sind uns wichtig. 

Kann man das nicht, setzt man sich zusammen und sucht nach Lösungen. 

Bei 4 Kindern im Haus, das jüngste 4, ist eine Vollzeitstelle eine Zumutung.

Den nörgelnden Gatten rechne ich doppelt. 

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Meine Frau verbraucht für einen 2-Personen-Haushalt monatlich (für die von Dir abgefragten Positionen) mindestens €1800 bis 2000. Bei Anschaffung von Klamotten auch mal € 1000 mehr. Urlaub ist auch nicht enthalten.

Alle anderen Kosten gehen aus einer anderen Kasse:

Das kommt doch auf den Lebensstil/Luxus an. Ich wüsste nicht wie man das beschreiben soll.

Hast du dir schon mal einen Plan gemacht in dem du alles aufschreibst was immer an Kosten anfällt.

Was verdienst du denn? Soll deine Frau etwas mit 700 € im Monat auskommen?

Das Eheproblem liegt meiner Meinung nach eher bei dir als bei deiner Frau.

Kommentar von MittenInBayern
16.11.2016, 14:51

Das sagt meine Frau auch immer, dass das Problem ich bin. Nun: Zu den 700 EUR kommen noch 1000 EUR für Unterhalt und Kindergeld hinzu. Sind also 1700 EUR die sie für Essen, Trinken und Kinder zur Verfügung hat. Plus halt was sie selbst braucht.

Ich zahle alles rund ums Haus, das sind ca. 1500 EUR mit Versicherungen, Auto, Sprit usw.

Rest von meinem Einkommen geht fürs Geschäft drauf, da dort auch Kosten anfallen und ich berufsbedingt wegen Saisonarbeit nur 9 Monate Einkommen hab.

Und ja, ich habe einen Plan gemacht, am Anfang hats ja geklappt, aber mittlerweile kommt sie mit dem Geld nicht mehr klar.

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Das kommt darauf an, wieviel Geld zur Verfügung ist und wie hoch euer Anspruch.

Macht euch doch am Anfang des Monats einen Plan, welche Fixkosten abgehen und das was übrig bleibt, steht für Lebensmittel, Schulsachen, Klamotten etc. zur Verfügung. Damit muss man dann jonglieren.

Aber ich gebe Dir den Tipp, dass Du Deiner Frau mal eine Weile beim Einkaufen hilfst oder die Einkäufe gar allein übernimmst. Du wirst Dich wundern, wie teuer es tatsächlich ist, eine Familie zu versorgen. Ich kenne viele, die das vollkommen unterschätzen.

kommt drauf an was du verdienst

Kommentar von MittenInBayern
13.11.2016, 12:12

Ausgemacht war mal, dass meine Frau Haushalt und Kinder inkl. Essen und Trinken bezahlt. Anfangs hat das gut funktioniert, mittlerweile gar nicht mehr.

Sie hat dieses Jahr bisher 1500 EUR zusätzlich gebraucht, manchmal fahr auch ich paar Sachen einkaufen.

Sie arbeitet seit paar Monaten auf Teilzeit in ihrem alten Job.

Letztes Jahr im Dez. hat sie von mir 3000 EUR für Geschenke, Weihnachtszeug und Ausgleich ihres Kontos bekommen.

Im August hat sie 5000 EUR Darlehen gemacht, da hab ich gestern zufällig die Police gefunden und war geschockt.

Wöchentlicher Einkauf liegt wohl so bei 150 EUR, dann kommen die Kleinigkeiten dazu wenn man mal Brotzeit, Pizza oder sowas kauft. Da sehe ich das Problem. Weils Geld schnell weg ist, man aber das kaum realisiert wieviel da weggeht.


Gemeinsames Konto hab ich vorgeschlagen, wurde abgelehnt.

Ich bin selbstständig und arbeite mittlerweile Minimum 60Std-Woche, manchmal 80Std.Woche.
Haus, Auto, Strom, Handy, Telefon, Versicherungen und Hausreparaturen schlagen mit ca. 1500 EUR/Monat zubuche.

Geschäft ist da noch nicht mit dabei, das geht extra.

Mein versteuerndes Einkommen ist witzlos, mir gehts nicht schlecht, aber so geh ich drauf, da ich nur noch werkle, damits grad so umgeht. Einfach mal für 4000 EUR in den Urlaub fahren, das ist halt nicht drinnen.


Der 18 jährige ist in Ausbildung und beteiligt sich mit 50 EUR am Haushalt, zahlt Handy selbst.


ach ja, und nicht die 200 EUR für Zigaretten vergessen, ich bin Nichtraucher.



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Soviel Geld, wie da ist.

Das kann man nicht pauschalisieren. Wenn das Einkommen höher ist, dann steigen ach die Ansprüche und man gibt mehr aus. Was dann ja auch kein Problem ist, wenn man es sich das leisten kann.

Optimalerweise nicht mehr, als da ist. 

Schaut euch eure Ausgaben an, am Besten alle Rechnungen über einen Monat sammeln und dann mal durchsehen - dann findet ihr raus, wo ihr sparen könnt.

Kommentar von MittenInBayern
13.11.2016, 12:03

Prinzipiell richtig, leider weigert sich meine Frau ein von mir vorgeschlagenes Haushaltsbuch zu führen.

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