Wieviel Geld bekomme ich durch die Pendlerpauschale nach der Ausbildung raus?

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4 Antworten

Werbungskosten sind in dem Jahr anzusetzen, in dem sie angefallen sind .....

einem Verlustvortrag steht im übrigen die Azubi-Vergütung entgegen ....

die Werbungskosten müssen höher sein als die Vergütung, um einen Verlustvortrag produzieren zu können.

Das heist also, wenn ich im Jahr auf 3200 Euro Werbungskosten komme und 9000 brutto in dem Jahr haben bekomme ich nichts?

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@DrBachmann123

So sieht es wohl aus, wenn du keine Steuern zahlst. Es wird jährlich gerechnet, nicht über die ganze Ausbildung. Solltest du nach der Ausbildung noch Vollzeit arbeiten und Steuern zahlen, kannst du für das Abschlussjahr noch etwas rauskriegen. Aber natürlich nur die Kosten für das letzte Jahr auch absetzen. 

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Das hängt davon ab, ob du Steuern zahlst, in der Ausbildung ist das eher selten, denn man muss schon über 1000 Euro brutto haben. Und man kann ja nur so viel Steuern erstattet bekommen, wie man auch bezahlt hat. 

Und wie du bitte auf 9600 Euro kommst, weiß ich auch nicht wirklich. Man ist auch  deutlich mehr im Betrieb als in der Schule. Hin- und Rückweg zählt natürlich auch nicht bei der Pauschale, nur der einfache Weg x 0,30 Cent x Anzahl der Tage. Und Steuererklärungen werden jährlich gemacht, nicht für 3 Jahre. Also immer nur pro Jahr kann man rechnen. 

Wenn du dann auf 3000 Euro Fahrkosten kommen würdest (als Beispiel), dann sind 1000 Euro als Pauschale bereits berücksichtigt, es wirken sich als nur noch 2000 Euro wirklich aus. Und wenn du dann wirklich Steuern zahlen würdest bei sehr hohem Ausbildungsgehalt, sagen wir mal 20 % Steuersatz, dann bekämst du 20 % von den 2000 zurück, also 400 Euro ungefähr. Natürlich nur, wenn du auch mindestens 400 Euro bezahlt hättest an Steuern in dem Jahr. 

Wie um alles in der Welt kriegst Du da 9600,- zusammen???

https://www.smart-rechner.de/pendlerpauschale/

Es sind über drei Jahre 

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29 km einfach zur Arbeit x 110 Tage x 0,30 €  x 3 Jahre = 2.871 €

68 km zur Schule (sind Dienstreisekosten! somit komplette km!) x 110 Tage x 0,30 € x 3 Jahre = 6.732 €

ergibt 9.603 €

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@wurzlsepp668

Klar, über die Rechnung schon. Ich bin bei meiner Frage davon ausgegangen, wie man auf so eine hohe Summe an de facto Fahrtkosten kommen kann.

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Da Du keine Lohnsteuer gezahlt hast, gibt es auch nix zurück!   Ist doch logisch, oder?

deswegen hab ich dich geschrieben: nach der Ausbildung nach dem ersten mal lohnsteuer zahlen also 

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@DrBachmann123

WennDu im Jahr 2017 Lohnsteuer zahlst, kannst Du selbstverständlich die Pendlerpauschale für Kosten, die 2017 angefallen ist, vom zu versteuernden Einkommen absetzen.👍

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@Throner

Ich Blick da jetzt nicht mehr durch, ich nach dann doch lieber ein Thermen mit dem Berater 

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@DrBachmann123

Die Ausbildung geht von Mitte 2017 bis Mitte 2020. 2017 bis 2019 wirst du vermutlich keine Steuern zahlen, daher auch keine Erstattung. 

Im Jahr 2020 arbeitest du nach der Ausbildung möglicherweise Vollzeit und zahlst Steuern. Dann kannst du die Fahrkosten von 2020 absetzen, die von den Jahren davor natürlich nicht mehr. 

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