Wieviel Gebühr darf ein RA für ein Mahnschreiben erheben.

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5 Antworten

Der Anwalt erstellt ein Mahnschreiben und verschickt das. Er hat dabei bestimmte Kosten, hauptsaechlich an Arbeitszeit von sich und seinen Angestellten. Dieser Aufwand bleibt sich gleich, ob der angemahnte Betrag nun 200 Euro betraegt oder nur 15. Das ist lediglich eine andere Zahl in dem Brief.

Im Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG) steht, was ein Anwalt für seine Leistung maximal verlangen darf. Bis zu 72 Euro wäre also machbar gewesen, für einen besonders schweren Fall. Und weil Du die Bezahlung mehrfach "aufgeschoben" hast, ist es auch ein besonders schwerer Fall. (http://www.refrago.de/rechtsanwaltsgebuehrentabelle_nach_rvg-ab_01.08.2013.html)

nafsika147 30.08.2013, 10:43

Vielen Dank!! Dein Kommentar ist der einzigste, der zu gebrauchen ist. Ich habe die Mahnungen vom Mandanten dreimal ignorriert, bevor er es zum RA gegeben hat. Der Rechtsanwalt selber hat mir nur ein einfaches Mahnschreiben zukommen lassen. Dieses Mahnschreiben beträgt 70,20. Die RVG-Tabelle ist für den Mandant, wenn es am Ende um die Abrechnung geht. Trotzdem vielen Dank!

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Zyogen 30.08.2013, 12:41
@nafsika147

Nun, der Anwalt schreibt auf die Mahnung ja gleich die Summe mit drauf, die er seinem Mandaten in Rechnung stellen würde. Denn diese Summe könnte der Mandant ja dann wieder bei Dir geltend machen. Also wird das alles in einem "Wisch" erledigt und spart weitere Schreibereien.

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Scherzkeks, wenn ein Anwalt beauftragt wird, kostet jeder Brief um die 50 EUR. Und das bezahlt der "Schuldner" dann. Spätestens die Mahnung hätte man doch bezahlen sollen, wenn gerechtfertigt, wie in diesem Fall.

nafsika147 30.08.2013, 10:30

Ich weiss, dass kein Rechtsanwalt umsonst arbeitet. Es ist außerdem gesetzlich verangert, dass Rechtsanwälte Aufträge nicht ohne in Rechnungstellung annehmen dürfen. Die Höhe der Forderung eines Mahnschreibens jedoch geht hauptsächlich aus der Hauptforderung hervor. Post-, Telefongebühr etc. sind Nebenkosten.. Ich habe diese Frage reingestellt, weil ich gehofft habe, dass evtl jemand direkt aus dem Fach antworten würde. Jemand der weiss, wie man dies ungefähr berechnet. Es gibt nämlich ein kleines Büchlein für Mahnbescheide und Gebühren. Wer ist hier also der Scherzkeks?!?!

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Blindi56 30.08.2013, 15:13
@nafsika147

Ca, 10 % vom Gegenstandswert sind Geschäftsgebühr, dazu noch Pauschale für Post- und Telekommunikation (um die 16 bis 25 EUR), und dazu 19 % Mehrwertsteuer.....(dadurch kommt jeder Brief von einem Anwalt auf mindestens schon mal 30, 40 EUR). Und dazu eben noch die Rechnungssumme samt Mahngebühr.

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nen RA arbeitet nicht umsonst.. wenn meine Cousine was für mich aufsetzt, dann nimmt sie "unter Verwandten" schon nette 20€. Warum sollte es für einen Schuldner dann günstiger ausfallen?

Bezahle, sonst wird es noch teurer.

Sahaki 30.08.2013, 10:10

Leg dich lieber nicht mit einem RA an - gerade wo DU der "Schuldige" bist

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