Wieviel Freiheit lassen euch eure Eltern (als Jugendliche und als Erwachsene)?

17 Antworten

Hallo!

Ich bin beim Opa aufgewachsen, er starb als ich 23 war. So lange wohnten wir auch zusammen, es war ein sehr harmonisches Miteinander. Auch mein Patenonkel war sehr oft bei uns, weil er in direkter Nachbarschaft wohnte. Ich habe an diese Zeiten nur gute Erinnerungen.

Mit wem ihr Kontakt habt und mit wem nicht?

Selbstverständlich, aber andererseits hatte ich nie "unseriösen" oder "bedenklichen" Umgang, bei dem man hätte einschreiten müssen. Auf der anderen Seite war mein Opa als ehemaliger Handelsvertreter ein sehr offener und vorurteilsfreier Mensch, der nach dem Motto "erstmal kennen lernen, dann mal sehen" vorging. Er mischte sich da auch nicht wirklich ein, hat mir aber etwa in der 8. Klasse eine (durch ihre unverkrampfte Art sehr gute) Aufklärung über Alkohol und Sex gegeben. 

was für Hobbies ihr ausübt und welche nicht?

War nie ein Thema :) Mein Opa konnte zwar beispielsweise nie so ganz verstehen, wieso mir etwa Musik von "diesem" Dieter Bohlen gefällt, aber er hat es auch nicht direkt kritisiert und ließ mir meine Freude. 

welchen Beruf ihr erlernt oder was ihr studiert?

Es wurde Wert drauf gelegt, dass ich einen Beruf erlerne und ich höre noch meinen Opa vor mir, wie er mir in der 9. Klasse-Realschule sagte, dass er es nicht befürworten würde wenn ich "ewig in der Gegend rum studieren", zuhause ausziehen oder zum Bund gehen würde. Es war anhand seiner Wortwahl für mich sogar sehr deutlich zu spüren, dass er das nicht für mich haben wollte und einen Ortswechsel, ein Studium oder eine Bundeswehrkarriere bei mir nicht akzeptiert hätte, ohne es direkt auszusprechen (wobei das alles bei mir eh nie zur Debatte stand). Alles andere war ihm eigentlich egal, ich habe dann direkt nach der Mittleren Reife im selben Stadtteil (Firma war zu Fuß erreichbar!) Industriekaufmann gelernt und jeder war zufrieden, ich inklusive :)

wen ihr heiraten dürft und wen nicht?

Meine Partnerinnen waren zuhause nie ein Problem, Heiraten stand noch nicht zur Debatte, als mein Opa gestorben ist (tut es jetzt auch nicht). Aber ich weiß, dass mein Opa sich da nicht eingemischt hätte, es sei denn jemand wäre wirklich übel und unseriös gewesen und ihm negativ aufgefallen.

was ihr euch von eurem Taschengeld kauft und was nicht?

Ich habe mir das Taschengeld ja selber verdient, indem ich Werbung austrug^^ so hatte ich eigentlich ziemlich Freiheit, aber es war meinem Opa wichtig, dass "weil es nie schadet" auch was angespart wird bzw. ich regelmäßig Geld auf mein Sparkonto einzahlte. Das hat er auch monatlich überprüft. War gerade beim Führerschein und dem Kauf des ersten Gebrauchtwagens dann ein barer Vorteil :)

wie ihr euer Zimmer gestaltet?

Es musste stets soweit sauber sein und alle paar Tage auch mal selber gesaugt und aufgeräumt werden, auch der Mülleimer war pflichtig zu entleeren. Dekoration war ziemlich egal, mein Opa sagte immer, ich rede ihm ja auch nicht in die Gestaltung des Wohnzimmers oder seines Arbeitszimmers rein^^ 

was für Klamotten ihr tragt und welche nicht?

Hier gab es tatsächlich Grenzen. Meine Kleidung musste sauber und gepflegt sein, aber auch farblich zusammenpassen & zum jeweiligen ANlass in Ordnung gehen. So waren etwa Jeans zum Kirchenbesuch ebenso verpönt wie der Umstand, mit Jogginghose in die Schule oder nur aus dem Haus zu gehen. Bevormundet wurde ich aber nicht & ich durfte meine Klamotten auch stets selbst auswählen. 

welche Religion ihr praktiziert oder nicht?

Religion spielte bei uns nur eine relativ geringe Rolle, aber wir sind katholisch und es käme für mich auch nicht in Frage, den Glauben zu wechseln oder aus der Kirche auszutreten. Das hat mein Opa immer gewusst. Hätte ich aber die Konfession wechseln wollen oder wäre ich aus der Kirche ausgetreten ... er wäre zumindest nicht erfreut gewesen.

Grosso modo hat sich mein Opa nur wenig in mein Leben eingemischt ----> aber das sicher auch, weil wir uns sehr ähnlich waren & es bei mir keinen großen Grund gab. Ich denke - auch weil ich die Situation zwischen ihm und meinem Patenonkel noch deutlich vor mir sehe - dass das heute noch genauso wäre.

In allen acht Fragen ließen mir meine Eltern große Freiheiten und es gab deswegen auch nie ernsthafte Streitigkeiten.

mit wem ihr Kontakt habt und mit wem nicht?

Da ich nie die Neigung dazu hatte, mich mit unangenehmen Leuten, Klassenclowns, oder Schulhofschlägern einzulassen - kein Problem.

Als man älter wurde, war meinen Eltern nur wichtig, dass Thema "safer sex" anzusprechen. Aus irgendwelchen Beziehungen hielten sie sich raus.

was für Hobbies ihr ausübt und welche nicht?

Da gab es nie Probleme. Ich durfte alles ausprobieren was ich wollte und natürlich den finanziellen Rahmen nicht sprengte. ;-)

Da ich dann ohnehin anfing, mehrmals pro Woche zum Kampfkunst-Training zu gehen, erübrigten sich andere aufwändige Hobbies ohnehin.

welchen Beruf ihr erlernt oder was ihr studiert?

Es wurde gemeinsam darüber gesprochen, welche persönlichen Stärken und Schwächen man hat und was einem selbst auch Spaß macht.

Wenn ich beschlossen hätte, Koch in der Gastronomie zu werden, dann wären sie vielleicht nicht begeistert gewesen, hätten es aber ohne weiteres akzeptiert.

wen ihr heiraten dürft und wen nicht?

Ist bei mir noch kein Thema. Grundsätzlich gäbe es aber auch hier kein Problem, denn ich wurde ohnehin nicht mit "Verboten" und "Strafen" erzogen. 

Wenn meine Eltern nicht mit meiner Frau klarkommen würden, wäre das natürlich schade und ich würde mir die Gründe anhören - abhalten würden sie mich nicht.

was ihr euch von eurem Taschengeld kauft und was nicht?

Das war auch kein Problem. Nach ein paar kleineren sinnlosen "Fehlkäufen" habe ich schnell gelernt, wie man mit Geld richtig umgeht.

Wer spontan Süßigkeiten für fünf Mark kauft und dann merkt, dass er für nächste Woche nichts mehr hat, lernt zu sparen. ;-)

wie ihr euer Zimmer gestaltet?

So lange es einigermaßen sauber war und alles wichtige gefunden wurde, gab es Gestaltungsfreiheit - "du musst ja drin wohnen, nicht ich" hieß es dann.

was für Klamotten ihr tragt und welche nicht?

Keine "Nirvana"-Fanshirts bei Hochzeiten und und keine Geschäftsanzüge auf der Grillparty - ansonsten alles kein Thema.

welche Religion ihr praktiziert oder nicht?

Meine Eltern haben ganz bewusst auf eine religiöse Erziehung verzichtet, damit die Wahlfreiheit besteht. Als ich Buddhist wurde, war das kein Problem.

Finde ich interessant, dass du auch nach Erwachsenen fragst. Irgendwann im Jugendalter sollte ja auch eine gesunde Abnabelung stattfinden, so dass sich zwischen Eltern und Kind eine erwachsene Beziehung auf Augenhöhe aufbauen kann. Das beinhaltet für mich (Erwachsen) auch, dass sich meine Eltern nicht übermässig einmischen. Was ich manchmal bei anderen sehe, halte ich oftmals für ziemlich grenzüberschreitend. Wenn ich nach Ratschlägen frage oder meine Eltern mir auf Nachfrage ihre Meinung zu einem Sachverhalt sagen, ist das ok für mich und ich bin da auch dankbar. Aber ich erwarte schon, dass sie sich nicht mehr herausnehmen wie sie das beispielweise bei ihren besten Freunden tun. Im Gegenzug mische ich mich auch bei ihnen nicht ein. Zum Beispiel verstehe ich nicht, wie man seinem Kind über 20 noch sagen kann es soll beispielsweise gesünder essen. Habe ich schon erlebt. Ich schreibe auch den Eltern als erwachsene Personen ja nicht vor, was sie zu tun oder zu lassen haben. Oftmals geht eine ungesunde Beziehungsgestaltung aber meiner Meinung nach auch mit einer gewissen Unselbständigkeit einher. Da wird bei jeder Kleinigkeit die Eltern angerufen, die sich dann bitte kümmern sollen. Im Gegenzug erwarten diese dann, dass sie über alles im Leben des Kindes informiert werden (Wo warst du am Wochenende, mit wem, warst auch brav an der Uni und was für eine Note gabs in der letzten Klausur?) Und auch Mitspracherecht in allen Entscheidungen haben. Halte ich für ungesund. 

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