Wieviel Finderlohnt steht einem bei Schlüsselfinden zu?

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4 Antworten

Mein Rat: Wenn du etwas findest und dich am Ende ärgern würdest weil es nichts gibt oder nichtmal ein Danke gibt (ja auch sowas kommt vor) lass es einfach gleich liegen und gehe weiter. Mein das nicht böse.

Bei Geldbörsen mache ich es idr so dass ich das Papiergeld rausnehme und dann beim Pfundbüro abgebe mit meiner Adresse. Das Papiergeld nehme ich aus dem Grunde heraus weil es doch sehr oft vorkommt dass sich Leute auch im Pfundbüro sowas einfach einstecken, da gabs mal bei SternTV meine ich vor x Jahren nen Test und es war wirklich ne Ausnahme wenn dort das Geld nicht verschwunden ist.

Meldet sich der Verlierer dann bei mir und bedankt sich, bekommt er natürlich auch noch sein Geld wieder. Meldet er sich nicht, hat er Pech.

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In Deutschland liegt der Finderlohn bei Gegenständen, die nur für den Verlierer einen Wert haben (also auch der Schlüssel) im Ermessen des Verlierers.

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Finderlohn = Gutes Gewissen!!!

Ansonsten würde ich sagen: gar keins soweit ich weiß, es sei denn der Besitzer/Eigentümer hat einen Finderlohn bestimmt. 

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Kommentar von Stefffan7
17.03.2016, 22:52

§ 393. (1) Der Finderlohn beträgt bei verlorenen Sachen 10 vH, bei vergessenen Sachen 5 vH des gemeinen Wertes. Übersteigt der gemeine Wert 2 000 Euro, so beträgt der Finderlohn in Rücksicht des Übermaßes die Hälfte dieser Hundertersätze. (2) Bei unschätzbaren Sachen und solchen, deren Wiedererlangung für den Verlustträger von erheblicher Bedeutung ist, ist der Finderlohn nach billigem Ermessen festzulegen; hierbei ist auf die Grundsätze des Abs. 1, auf die dem Finder entstandene Mühe und auf den dem Verlustträger durch die Wiedererlangung der gefundenen Sache verschafften Vorteil Bedacht zu nehmen. Quelle: BGB

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Der Volksmund sagt ja 10% aber das liegt im Ermessen des Besitzers

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Kommentar von Stefffan7
17.03.2016, 22:52

Meep. § 393. (1) Der Finderlohn beträgt bei verlorenen Sachen 10 vH, bei vergessenen Sachen 5 vH des gemeinen Wertes. Übersteigt der gemeine Wert 2 000 Euro, so beträgt der Finderlohn in Rücksicht des Übermaßes die Hälfte dieser Hundertersätze. (2) Bei unschätzbaren Sachen und solchen, deren Wiedererlangung für den Verlustträger von erheblicher Bedeutung ist, ist der Finderlohn nach billigem Ermessen festzulegen; hierbei ist auf die Grundsätze des Abs. 1, auf die dem Finder entstandene Mühe und auf den dem Verlustträger durch die Wiedererlangung der gefundenen Sache verschafften Vorteil Bedacht zu nehmen. Quelle: BGB

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