wieviel fällt meinen partner in der bedarfsgemeinschaft weg wenn ich vollzeit arbeite?

5 Antworten

Wenn ihr eine BG - ( Bedarfsgemeinschaft ) bildet wird dein Einkommen nach Abzug von Freibeträgen nach § 11 b SGB - ll auf den gemeinsamen Bedarf angerechnet !

Habt ihr also ca. 1200 € an Bedarf,dann sollten in einer BG - 2 x 364 € = 728 € Regelsatz anfallen,demnach sollte dann eure KDU - Kosten der Unterkunft und Heizung ( Warmmiete ) bei ca. 472 € liegen.

Bei ca. 1300 € Brutto solltest du ca. 987 € Netto bekommen.

Dir stehen dann auf dein Brutto zunächst 100 € Grundfreibetrag zu,von 100 € - 1000 € Brutto 20 % und von 1000 € - 1200 € Brutto noch mal 10 % Freibetrag.

Es würden dir dann also max. dann 300 € Freibetrag zustehen,dieser würde dir dann theoretisch von deinen ca. 987 € Netto abgezogen,es blieben dann etwa 687 € anrechenbares Netto übrig.

Bei ca. 1200 € Bedarf abzüglich ca. 687 € anrechenbares Einkommen bliebe dann etwa ein Bedarf an etwa 513 € und diese bekommt ihr dann als Aufstockung gezahlt,habt also dann theoretisch 300 € mehr als vorher.

Zu zweit habt ihr einen Anspruch  von knapp 730 € plus die tatsächliche Miete für bis zu 60 qm.

Wenn du arbeitest, hast du einen Freibetrag von 100 € plus 20 % vom Mehrverdienst.

Bei 1300 brutto wäre der Freibetrag als 320,00 € der von deinem Einkommen anrechnungsfrei bliebe.

Da dürfte nicht mehr viel an Unterstützung übrig bleiben. 

Wahrscheinlich habt ihr dann einen Wohngeldanspruch.

Ein Problem wäre dann die Krankenversicherung für deinen Partner. Er ist ja nicht über dich versichert.

wenn ihr derzeit 1200 bekommt und du nur 1300 brutto verdienen wirst, dann wird nicht alle wegfallen. Dein Einkommen (netto) wird angerechnet auf eure Bedarfsgemeinschaft unter Berücksichtigung eines Freibetrages (ca. 300 Euro). So viel wird euch am Ende dann auch mehr bleiben als jetzt. Und seine Krankenversicherung wird auch weiter gezahlt. 

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Hallo,Ich bin 19 und wohne mit meinem Bruder und meiner Mutter in einer Bedarfsgemeinschaft. Wir bekommen vom Amt ca. 300 Euro, da meine Mutter nicht so viel verdient. Davon sind ca. 70 Euro für mich berechnet worden. Nun zu meinem Problem: ich habe gerade die Schule abgeschlossen und würde erstmal gerne nur einen (450€) nebenjob haben, um mein taschengeld etwas aufzubessern, praktika in verschiedenen Bereichen zu sammeln und somit auch Zeit für Freunde zu haben und gleichzeitig einen EInblick in verschiedene Arbeitsbereiche zu bekommen. Die Frau, welche mich im Jobcenter berät, meinte, dass ich Teilzeit arbeiten gehen MUSS. Ich habe dazu ein paar Fragen..Falls ich einen 450 Euro Job haben sollte, wieviel Geld dürfte ich davon behalten?kann ich die Bedarfsgemeinschaft verlassen bzw. freiwilig auf das Geld verzichten? Kommen deswegen (hohe) kosten auf mich zu? Muss ich für die KV bezahlen, wenn ich bei meiner mutter mitversichert bin?Wenn ich zu meinem Freund ziehe, kann ich die Bedarfsgemeinschaft doch quasi verlassen & die 450 Euro behalten ohne Abzüge, oder?MUSS ich Teilzeit arbeiten gehen?Tut mir Leid für die vielen Fragen, aber ich bekomme viel Druck vom Jobcenter und keine Antworten auf meine Fragen.... Liebe Grüße

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Guten Tag,

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Ich hab mal etwas überlegt es geht um meine mutter und darum ob ich bei ihr bleibe oder ausziehe und dabei ist mir etwas grundlegendes eingefallen.

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