Wieviel Eigenkapital brauchen wir für ein Haus?

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11 Antworten

Wenn Ihr (1) das meiste Geld innerhalb eines Jahres gespart habt und mit dem Lebensstandard des Vorjahres erstmal weiter auskommen wollt, (2) wenn ihr keine Quasi-Schulden in Form von Leasing-Auto oder Handy-Vertrag mit subventioniertem Gerät habt, (3) wenn keine Komfort-Küche, Möbel oder Modernisierung dazu kommen sollen, (4)wenn auch die Erwerbs-Nebenkosten niedrig sind, weil kein Makler dabei ist und möglichst auch in Bayern gelegen (niedrigerer Satz der Grunderwerbsteuern), und (5) wenn sowohl Beziehung wie Job stabil sind könnt ihr gleich kaufen.

In allen anderen Fällen: Lernt erst mal, mit weniger Geld auszukommen, spart im nächsten Jahr 30.000 dazu und überlegt dann noch mal in Ruhe, ob ihr euch das Haus auch noch leisten könnt, wenn ihr mehr als zwei werden solltet.

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Hallo,

für die anfallenden NK müßt ihr mit 10 bis 12 % hinzu rechnen.

Im Internet gibt es Darlehensrechner.

Eigenkapital ist nicht schlecht, wäre eigtl. besser, wenn es mehr wäre.

Wenn die Zinsen niedrig sind, dann muß man nach Möglichkeit eine höhere TILGUNGSRATE bezahlen, da die Tilgungsrate die eigentliche Bezahlung d. Kapitals ist. Die Darlehenszinsen sind sozusagen die Miete für das Darlehen. Bitte alles als effektiver Jahreszins berechnen lassen.

Außerdem gibt es noch die monatlichen NK, die man hinzuberechnen muß.

Ihr müßt euch auch fragen, was passiert, wenn einer von euch krank wird, oder wenn Nachwuchs sich meldet, könnt ihr dann zahlen mit einem geminderten Einkommen?...

Auf jeden Fall eine Risikolebensversicherung abschließen. Ist billiger und bringt mehr.

Gruß, Emmy

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Meines Wissens geht man normalerweise von 20-30% Eigenanteil aus, davon seid ihr also noch eine ganze Ecke entfernt.

Aber bei Banken anfragen könnt ihr ja trotzdem mal, nur solltet ihr darauf achten, daß ihr euch da nicht übernehmt. Überlegt, was ihr im Fall von Arbeitslosigkeit macht, oder wenn doch mal Kinder kommen. Sowas kann einem dann schnell über den Kopf wachsen und weg ist das Häuschen wieder. Es gibt durchaus Kredite, die 100% finanzieren, aber ob da dann die Konditionen so doll sind, wage ich zu bezweifeln. Ist ja auch die Frage, wie lange ihr abzahlen wollt.

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Zum Hauskauf kommen zuerst noch ca. 10 % als Zusatzkosten ( wie Notar, Grunderwerbsteuer, evtl. Makler usw. ),Sind die Erschließungskosten im Hauskauf mit beinhaltet und bezahlt. Je mehr Finanzen zur Verfügung stehen um so leichter wird die monatliche Belastung und die wird doch über Jahrzehnte gehen. Bitte auch die Umgebung ( und Nachbarn ) anschauen !!! Wollt ihr hier für immer leben ? Lieber jetzt noch Miete zahlen und sparen bis ausreichend Finanzen vorhanden sind.

Gruss

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Sollten wir noch etwas sparen oder könnten wir das Haus schon kaufen ?

Lieber noch einige Zeit sparen, sonst sind die Zinsen für ein Darlehen viel zu hoch.

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Was wollt ihr denn dann monatlich abzahlen? 300.000 ist schon ein Wort. Da kommen ca. 24.000 € NK drauf. Makler auch? Musst du ja wissen ob es über einen angeboten wird. Innenausbau auch komplett erledigt? Geht einfach mal zu einer Bank und lasst euch beraten. Vergleichsangebote einholen.

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Es heißt immer ein Drittel sollte man haben,aber wir haben auch gebaut,allerdings hatten wir schon den Baugrund.Wir hatten auch ungefähr so viel Geld wie ihr und haben es geschafft.Doch muss man auch rechnen wenn Kinder kommen,dass ein Verdienst weg fällt.Ich bin dann nach den 2 Kindern relativ bald wieder in den Beruf eingestiegen.Noch dazu zu sagen wir hatten diesen Betrag den ihr jetzt in Euro habt, zu D-Marks Zeiten,da war es vielleicht noch etwas einfacher.Obwohl wir im Anfang noch eine 1400.-DMBelastung hatten,war auch schon viel Geld.Aber ich denke immer,no Risk,no Fun.L.G.

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Man sollte, so heißt es, ca. 20-40% EK haben. Nebenkosten, also Notar, Grunderwerbsteuer, Maklerprovision etc. kommen so auf ca. 10% vom Gesamtpreis

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es ist am besten wenn du dich mit deiner Bank in Verbindung setzt und dir alles von einem Fachmann durchrechnen lässt die können dir auch wegen einer Versicherung eventuell bei Verdienstausfall beraten, -- man weiß ja nie was kommt !!

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Da bei einem Neubau in der Regel keine Maklergebühren und keine Grunderwerbsteuer (bzw. nur für das Grundstück) anfallen reduzieren sich die Nebenkosten schon einmal deutlich.

Trotzdem solltet ihr 20% Eigenkapital mitbringen. Das wären hier etwa 60.000 EUR. Trotzdem - informiert euch, holt euch Finanzierungsangebote ein - realisierbar wäre es schon heute.

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30 Prozent min, noch mehr umso besser !

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Kommentar von meerwind7
07.01.2017, 00:58

Bei 50.000 Einkommen im Jahr kann man sich schon etwas mehr leisten, das Eigenkapital knapper kalkulieren. Mit 1000 Euro/Monat kann man schon ganz gut leben, bei zwei Personen können also ca. 25.000 Euro pro Jahr für die Immobilie angelegt werden. Es muss dann aber auch die Bereitschaft da sein, eine schnelle Anfangstilgung hinzulegen. Wenn aber bislang trotz gutem Einkommen und ohne Kinder nicht geschafft wurde, zu sparen, ist die Frage, ob das später besser gelingt.

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