5 Antworten

In Deutschland scheitert vieles daran, dass es keine verlässliche elektronische Datenerfassung und Auswertung gibt.

Am besten wäre ein zentrales Impfregister, auf das alle Zugriff haben, die diese Daten brauchen. Technisch wäre das möglich, doch dem steht wie so oft der Datenschutz im Weg.

Dieses Problem kennen alle, die damit zu tun haben. Nicht einmal die Polizei ist ordentlich vernetzt, von den Ämtern ganz zu schweigen.

Die Bundesregierung ist dazu nicht in der Lage, weil die Daten mehr oder weniger freiwillig von den Ärzten angegeben werden.

Es reicht nicht, verteilte Impfdosen zu zählen. Denn nicht alle werden verimpft. Angebrochene Ampullen werden zum Beispiel am Ende des Tages entsorgt.

Es steckt keine Absicht dahinter, es gibt nur kein gutes zentrales Meldesystem. Und dass Deutschland bei der Digitalisierung in vielen Bereichen nicht gut ist, ist ja kein Geheimnis.

der § geber ist nicht in der lage?

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@robi187

Geht so. Gesundheit ist auch Ländersache, also hat die Bundesregierung damit nur bedingt zu tun. Natürlich lassen sich alle Gesetze ändern. Aber nicht mal so eben. Um eine zentrale Meldepflicht für Impfungen einzuführen, muss ja geregelt werden, wie das genau zu geschehen hat, wer die Kosten trägt, was bei Verstößen zu tun ist usw. Hundertprozentig wird man es auch dann nicht wissen.

Und es stellt sich ja immer die Frage der Priorität: Ist es wichtiger zu impfen oder wichtiger, Impfungen korrekt zu zählen? Und was ist mit Datenschutz? Im Moment kannst Du Dich auch hundert Mal impfen lassen, da auch das nicht zentral gespeichert ist. Der Staat weiß nicht, wer genau geimpft ist.

Am einfachsten wäre ein Eintrag im Personalausweis. Dann kann exakt gezählt werden und man kann sich das ganze Hickhack mit den Zertifikaten sparen. Aber willst Du das?

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@segler1968

wieso dann die tägliche meldungen?

seit wann ist der staat nicht mehr zuständig für seuche?

immer schön reden bitte?

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@robi187

sind die wahlvorhersagen vor der wahl genauer?

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Aus Datenschutzgründen gibt es in Deutschland kein zentrales Impfregister.

Deswegen kann die Zahl der Geimpften nur indirekt ermittelt werden und es gibt keine Möglichkeit diese Zahl zu überprüfen.

Deswegen wird es nie möglich sein die Zahl (und somit auch den Anteil an der Bevölkerung) genau anzugeben.

Es wird immer eine Ungenauigkeit geben.

ja klar, aber um % zahlen gefragt? 1% würde schon viel sein?

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@robi187

Ich verstehe die Frage nicht.

1% von 6 Millionen* sind 600.000

*angenommene Zahl der Impffähigen in der Deutschen Bevölkerung.

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In folgendem Artikel sind mögliche Ursachen für diese Differenz angegeben: https://www.tagesschau.de/inland/innenpolitik/rki-unsicherheit-impfquote-101.html

  • Nicht alle Betriebsärzt*innen nutzen das Meldesystem
  • Der Impfstoff von J&J sorgt für Verwirrung im Meldesystem.
  • An der telefonischen Umfrage können Menschen mit schlechten Deutschkenntnissen nicht wirklich teilnehmen, obwohl diese tendenziell seltener geimpft sind.
  • Auch nehmen wegen der gesellschaftlichen Erwartung, geimpft zu sein, weniger Ungeimpfte an dieser Umfrage teil oder sie lügen.

Außerdem ist das die Aufgabe des RKI, nicht die der Bundesregierung.

wer machte die rahmenbedingungen?

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Jede Landesregierung macht es anders, hier im Bild das der Landesregierung von Baden-Württemberg. Zur Abwechslung mal über die Signal-app.

 - (Gesundheit und Medizin, Impfung)

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