Wieviel % Mieterhöhung sind nach 10 Jahren ohne Mietrhöhung max. möglich?

1 Antwort

Für die vergangenen Jahre kannst Du rückwirkend kein Mieterhöhungsverlangen geltend machen, nur ab jetzt für die Zukunft (eine Ausnahme gibt es nur bei einer vereinbarten Mietpreisgleitklausel im preisgebundenen Wohnungsbau und auch diese unterliegt gewissen Kriterien).

Ich hatte sowas schon befürchtet. Werde das Haus wohl unter diesen Umständen finanziell nicht lange halten können, da Heizung & Dach erneuert werden müssten.

Werde es wohl unter Wert (da vermietetes Objekt) verkaufen müssen, was nicht im Sinne meiner Mutter wäre, da das Haus später meinem Sohn (ihrem Enkel) gehören sollte. Trotzdem vielen Dank für deine Mühe.

LG, TudorRose

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@TudorRose

Bevor es zu einem Verkauf kommt, erkundige Dich doch bitte über div. Förderprogramme, was die erforderlichen Sanierungen anbelangt. . Zudem gibt es in Deinem Fall die Möglichkeit, sowohl eine Mieterhöhung nach § 558 BGB vorzunehmen als auch gleichzeitig eine weitere nach § 559 BGB 'draufzusatteln' .

Wünsche Dir alles Gute.

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@geige

Vielen lieben Dank für deine wohlwollenden Worte, deine Hilsbereitschaft & Sachkenntnis. Ist heut zu Tage wirklich selten geworden, dass sich Jemand über Probleme Dritter, zumal von unbekannten Personen, den Kopf zerbricht.

Ich werde deinen Rat befolgen & mich mal mit § 558/559 BGB beschäftigen. Ich möchte Niemand "abzocken", da ich selbst viele Jahre Mieterin war. Aber ich fühle mich (+ meine verstorbene Mama) als Vermieterin betrogen, da für mich/uns nur Kosten & Verpflichtungen bleiben.

Ganz herzliche Grüße & nochmals lieben Dank, Tudorrose

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Hallo ich habe meine BK Abrechnung bekommen laut dieser habe ich für das jahr 1080€ Strom vorraus gezahlt .Verbraucht habe ich 1098.34€.Anbei habe ich eine Mieterhöhung erhalten in der aufgelistet ist das ich ab dem Folge Monat nun 70€ mehr Strom bezahlen soll.dies kann ich nicht nachvollziehen da ich jetzt 2 jahre hier wohne und ja nur knapp 20 fürs ganze jahr mehr verbraucht habe .ist das so rechtens?

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Hallo ihrs,

Ich versuche euch das Thema um das es geht kurz und knackig zu erläutern:):

Wir (3 Personen) wohnen in Form einer Wohngemeinschaft einem über 100 Jahre alten Haus, welches unter Denkmalschutz steht. In den letzten Jahren wurde vieles nicht saniert oder renoviert. Ausserdem liegt unsere Miete unter der ortsüblichen Vergleichsmiete. Ich bin Hauptmieter.

Nun haben wir (ich) einen neuen Vermieter (Eine Architektenfirma) bekommen. Dieser möchte am liebsten neue Veträge aufsetzen und forderte uns auf einen Mietaufhebungsvetrag zuzustimmen. das habe ich nicht getan. Um unsere Immobilie "attraktiver" zu machen wurden uns bereits Mieterhöhungen und Modernisierungskosten angekündigt, Außerdem sollten die Nebenkosten um 20 Euro erhöhnt werden, da nun ein Hausmeister tätig werden soll. Wir haben auf unseren Mietvertrag verwiesen, in dem keine Hausmeisterkosten oder eine solche Stelle vereinbart sind und zahlen weiterhin den alten Betrag.

Nurn habe ich ein paar Fragen: a) Der Vermieter darf doch nur um 20% die Miete erhöhen, da in den letzten Jahren nicht erhöht worden ist oder? Kann die Mieterhöhung mehr betragen wegen eines "Inflationsausgleiches"?

b) Darf der Vermieter nur die Modernisierungskosten innerhalb unserer Wohnung zu 11 Prozent anrechnen und muss er nachweisen wie sich die Kosten zusammensetzen? Müssen wir solchen Modernisierung (keine energetischen) zustimmen, denn unsere Wohnung befindet sich in einm weitesgehend ordentlichen Zustand? Alle Fenster wurden von unserem alten Vermieter erst erneuert.. Dürfen andere Modernisierungen mitberechnet werden (Hausflur, Fassade usw)?

c) Der Vermieter möchte nicht einziehen und wir fallen auch nicht durch Mietrechtsverletzungen auf. Kann der Vermieter uns mit einer Frist von 3 Monaten kündigen um das denkmalgeschützte Haus komplett sanieren zu können? Es heißt hierzu als Kündigungsgrund:

Der Vermieter wird durch die Fortsetzung des Mietverhältnisses an einer angemessenen wirtschaftlichen Verwertung des Grundstücks gehindert, wodurch ihm erhebliche Nachteile drohen (sog. Verwertungskündigung). Bsp. Notwendige Sanierung eines Altbaus.

Welche Auflagen hat er denn dabei zu erfüllen...muss er nachweisen das er das ganze Haus komplett sanieren kann (finanziell), was ist mit den anderen Mietparteien im Haus und muss er uns wieder einziehen lassen usw? Das Haus steht unter Denkmalschutz...kann er einfach so alles sanieren? Wir wollen in dem Haus wohnen bleiben!!!...kann nicht eine finanzielle Verwertung durch Erhöhung der Miete sichergestellt werden? Wer entscheidet oder wer weiß ob ihm Nachteile entstehen?

d) Der Vermieter hat gleich nebenan ein Haus und dort beträgt die Kaltmiete schon 300€ mehr und auch die Nebenkosten sind 20 € mehr. Es liegt auf der Hand dass der Vermieter die gleichen Preise nach Sanierung in unserer Wohnung einführen möchte. Außerdem hat er vor ddas Geschäft nebenan zu vergrößern. Er kann doch nicht zwei nebenstehende Häuser so einfach verbinden (Brandschutz)

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