wieso ziehen sich atome ab einer gewissen distanz an?

6 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Hi akanton!

Schau mal nach Van-der Waals-Bindungen (im engeren Sinne). Zu mehr bin ich in Anbetracht der Tageszeit nicht in der Lage.

Und vergiss einiges an Unwissen, was hier gepostet wurde.

Und neben der reinen, naiven Dummheit gibt es auch den Stolz auf die eigene Dummheit, nennt sich Borniertheit.

Also immer schön lustig bleiben, Zolomat

Dafür gibt es verschiedene Gründe, und deshalb spricht man von den verschiedenen Arten chemischer Bindungen. Übrigens ziehen nicht alle Atome andere Atome an. Heliumatome z.B. tun das nicht. Aber die meisten anderen Atomsorten tun es.

Am einfachsten zu erklären ist wohl die Ionenbindung, die z.B. Chlor- und Natriumatome im Kochsalzkristall zusammenhält. Jedes Natriumatome hat ein Elektron, auf das es ohne viel Gegenwehr zu verzichten bereit ist. Jedes Chloratom ist liebend gern bereit, ein weiteres Elektron seiner Hülle einzuverleiben. So wechseln, wo Chlor und Natrium zusammenkommen, soforrt Elektronen die Besitzer, und es entstehen Cl-Minus-Ionen und Na-Plus-Ionen. Da diese beiden Ionenarten gegensätzlich elektrisch geladen sind, ziehen sie sich an. Wenn man eine Lösung dieser Ionen verdunsten läßt (Meerwasser z.B.), dann lagern die beiden Ionensorten sich schön abwechselnd gitterförmig aneinander und bilden würfelförmige Salzkristalle.

Eine andere Bindungsart ist die kovalente Bindung, mit der z.B. zwei Wasserstoffatome ein H2-Molekül zusammen bilden. Jedes Atom steuert ein Elektron bei. Beide Elektronen bilden zusammen ein Sigma-Orbital, das mit nur einem Elektron nicht möglich wäre, und das mit weniger Energie auskommt als die Orbitale der einzelnen H-Atome zusammengenommen benötigen. Vielleicht kann man diese Bindungsart mit dem Zusammenhalt von Leuten in einem Team vergleichen, die Ressourcen gemeinsam benutzen. Z.B. wenn zwei Leute ihr Geld zusammenlegen, einen LKW anschaffen und europaweite Touren fahren. Von nun an sitzen sie zu zweit in ihrem LKW und sind durch ihn aneinander gebunden.

Meistens ist die Bindung zwischen Atomen weder rein kovalent noch rein ionisch, sondern beides zu einem gewissen Maß. Man spricht von polaren Atombindungen. Das Molekül hat dann Stellen, wo die Elektronen stärker präsent sind als an anderen Stellen und das hat Auswirkungen auf die Eigenschaften der btr. Substanz. Wasser z.B. ist eine stark polare Substanz und deshalb ein so gutes Lösungsmittel: Die beiden Enden des bumerangförmigen Molekülss sind positiv geladen und der Knick negativ. So kann das Molekül sich an andere Moleküle anheften, die entsprechend gegenpolig geladen sind und sie in die Lösung mitnehmen.

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es geht hier nicht um die bindung von atomen sondern um die anziehung bevor sie sich binden ^^

gruß

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Atome stoßen sich nicht ab sie sind neutral geladen. aber die genaue Distanz kann ich dir leider auch nicht sagen

Soll ich Mathematik studieren oder muss man dafür geboren sein?

Ich kann mich an nichts erinnern was mich jemals mehr fasziniert hat als Mathematik, schon als kleines Kind hat es mir großen Spaß gemacht. Zudem finde ich diese Exaktheit faszinierend und das sich alles nur im Kopf abspielt, alle Antworten und Lösungen kann man nur durch reines denken bekommen.

Obwohl ich eine Vorliebe für Mathematik habe hat mich Physik, Informatik und andere mathelastige Gebiete nie wirklich interessiert und auch eben interessiert mich anwendbare Mathematik nicht, nur Reine, die Mathematik selbst.

Ich bin mir nun etwas unsicher wegen der Berufswahl, ich würde zu 100% mit kein anderem Beruf glücklicher werden anstatt dies des Mathematikers. Es ist schon fast eine Sucht geworden um ein paar Eigenschaften von mir zu nennen (Ob das vielleicht hilfreich für ein Mathematikstudium wäre?):

  • nachdenklich

  • überdenke alle Möglichkeiten die es gibt

  • Lasse ein Problem erst ruhen wenn ich es gelöst habe

  • das Denken macht mir großen Spaß

  • Ich liebe Ordnung und Struk­tu­riert­heit

  • Schon als Kind war ich in Mathematik immer der Beste, hatte immer großen Spaß daran

  • Nichts anderes interessiert mich mehr, geschweige denn ich interessiere mich nur für Mathematik

Es war auch so obwohl ich in Mathematik immer 15 Punkte hatte, in Physik weniger Punkte erreicht hatte (Nicht weil ich es nicht kann, sondern weil die Interesse gefehlt hat)

Ich bin mir nur nicht sicher, nicht weil es etwas "besseres" als Studiengang geben würde, auch nicht wegen meinem Alter (Werde mein Abitur voraus. erst mit 22 bekommen) und auch nicht wegen des Geldes (Ich möchte diese Komplexität verstehen und ich denke das die Mathematik eine Sprache der Natur ist) Bin übrigens gegen Materialisten... naja also wie gesagt das Geld interessiert mich nicht, mein Alter auch nicht und auch nicht ob es vielleicht etwas besseres geben würde, sondern habe ich nur Angst das ich nur ein Träumer bin wobei ich mit Mathematik mir keinen Ruhm anstrebe sondern das ich Angst habe nichts zu entdecken kein guter Mathematiker zu werden, weil ich vielleicht nicht intellektuell in der Lage bin Mathematik zu betreiben? Ich weiß nicht wie hoch mein IQ ist, ich hab mal vor 6 Jahren einen IQ Test im Internet gemacht und da war ich nur etwas besser als der Durchschnitt, glaube aber das ich jetzt deutlich einen besseren Test abgeben würde und damals habe ich auch alle Antworten nicht ernst beantwortet (viele Aufgaben wegen Zeitmangel mit Absicht falsch beantwortet, irgendwas angeklickt)

Und eine Frage speziell an die Mathematiker: Kann man sich auf Zahlentheorie spezialisieren? Ein Freund von meinem Vater ist Mathematiker, spezialisiert auf Zahlentheorie und ich muss echt sagen das mich dieses Teilgebiet der Mathematik schwer beeindruckt hat.

Und nochmals, damit keine Missverständnisse vorkommen: Ich bin weder der Meinung das Mathematik "das Wahre" wäre und auch nicht das es das schwerste wäre, jeder hat seine eigenen Fähigkeiten und jeder Beruf ist gleich viel Wert.

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Welcher Studiengang? Maschinenbau, Physik, Mathematik oder Chemie?

Hallo, ich habe ein kleines Problem was meine Studienauswahl angeht und hoffe, dass mir jemand dabei helfen kann, bessere Eindrücke zu erlangen. Ich studiere zur Zeit Maschinenbau an der FH, aber verzweifle mit der Zeit immer weiter, weil es oft nur um das pure Auswendiglernen geht und die Frage "Warum?" oft vergessen wird. Soll heißen, es werden Formeln und Vorgehensweisen an die Tafeln geklatscht, die sollen wir können, aber warum das so ist wird weggelassen, weil wir diese Formeln und Vorgehensweisen einfach nur anwenden können müssen, denn (und da zitiere ich einen meiner Professoren) "wir sind nur Ingenieure und um den zu wissenschaftlichen Krimskrams kümmern wir uns nicht". Sogar in einem Modul wie Mathematik geht es nur ums sture Auswendiglernen und ich muss sagen das gefällt mir echt gar nicht. Mit der Zeit habe ich festgestellt, dass ich eher Analytiker und Theoretiker bin, dass ich gerne streng wissenschaftlich arbeite und Formel, von welchen ich nicht weiß, wie sie zustande kommen ablehne. Dann wurde ich irgendwann gefragt, warum ich denn nicht Mathematik oder Physik studiere... Meine Frage ist: Inwiefern unterscheiden sich die Module in Maschinenbau und Physik, z.B. Mechanik, Thermodynamik, Elektrotechnik,.... Dann: ist ein Mathematikstudium wirklich so anders, als Mathematikvorlesungen in ingenieur-oder naturwissenschaftlichen Studiengängen? Und wenn ja, inwiefern? Inwiefern unterscheiden sich die Arbeitsbereiche eines Ingenieurs und eines Physikers? Was kann ein Mathematiker nach seinem Studium beruflich machen? Dann noch so ein kleiner Ausreisser: Auch Chemie finde ich wahnsinnig interessant und ich könnte mir auch vorstellen es zu studieren, aber wie groß ist der mathematische Aufwand im Studium der Chemie, welche Berufsaussichten hat man und ist es wahr, dass man nur dann mit Sicherheit einen Job in der Chemiebranche findet, wenn man seinen Doktortitel gemacht hat und selbst dann das Gehalt ziemlich mager ausfällt? Ich weiß, dass diese Fragen nicht einfach zu beantworten sind, aber ich hoffe einfach mal auf brauchbare Statements und freue mich über jeden (sinnvollen) Ratschlag :)

Vielen Dank im Voraus

Bquadrat

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