Wieso zerstören wir den Regenwald obwohl wir die Folgen kennen?

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10 Antworten

Hallo,

leider gibt es die Gier nach Macht und Geld, ohne Skrupel und ohne an das Morgen zu denken.

Ob es sich dabei um die Rodung für Kokospalm Plantagen handelt oder für noch größere Rinderherden oder schlicht um teure Tropenhölzer zu verkaufen, es ist immer die Gier nach dem Geld.

Teilweise gibt es unklar formulierte Gesetze, teilweise ist es Korruption oder es sind mangelnde Kontrollen der jeweiligen Länder.

Allerdings muss auch ein Umdenken der reichen Industrienationen erfolgen, die schützend eingreifen und manchem Landbesitzer oder Kleinbauern Alternativen anbietet.

Gruß, RayAnderson

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Leider geht es da ums Geld. Wenn eine einzelne Firma, ein Land oder einen Person Geld mit einem Stück Land machen kann, sind ethische Bedenken oft schnell nicht mehr wichtig.

Sehr viel Regenwald wird für die Erdölförderung zerstört. Ein trauriges Beispiel ist Yasuní, ein Nationalpark in Ecuador. Es ist eines der Biodiversesten Gebiete der Erde. Raffael Correa verlangte internationale Hilfe und wollte im Gegenzug auf die Ausbeutung der Lagerstätten verzichten. Das hat leider nicht geklappt, inzwischen wird in manchen Gebieten bereits Öl gefördert. Speziell in Ecuador gibt es aber im kleinen wie im größeren inspirierende Beispiele, bei der Bevölkerungsgruppen oder auch nur einzelne Familien den Verkauf von Land an die Ölfirmen verweigert haben, obwohl sie sehr arm sind. Fch habe da an der Lagunge LImoncocha eine sehr beeindruckende Familie kennen gelernt. Einige Gruppen klagen und kämpfen auch gegen die Folgen der Förderung, da kann man zum Beispiel den Prozess gegen die Firma Texaco nennen.

Auch sind Plantagen für Palmöl, Soja etc und Fleischproduktion ein Grund für die Zerstörung, hier tragen auch  wir als Endverbraucher eine Mitschuld.

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weil wir wider besseren wissens

  • schminke, kerzen... mit palmöl kaufen
  • konventionelles fleisch essen
  • mc doof burger verzehren
  • das schöne dunkle teakholz möbel haben wollen
  • manchmal eben nicht auf recyclingpaper achten
  • keine kontrollen von erdölförderung fordern
  • zu wenig für gerechtere weltwirtschaftsbedingungen tun
  • nicht fairgehandelten kakao konsumieren
  • sog. Biosprit zu lassen
  • handys mit neuen teilen (stadt gebrauchte) kaufen (z.b. gold unterm regenwald) und nicht 2 jahre auf ein fairphone warten
  • zu wenig energie sparen
  • aluminiumhaltige produkte kaufen

aber eigentlich ist der kapitalismus an allem schuld

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Weil die Leute Geld machen wollen.
Das merke ich sogar schon an einigen Jungs aus meiner Klasse (deren Familien zum teil viel Geld haben). Die interessieren sich weder für Umwelt noch die Flüchtlinge, denen sie eigentlich helfen könnten.

Sie sagen einige Sachen wie "haha, sche*ss auf Umwelt!" zwar auch aus Spaß, aber es gibt viele Menschen die die umweltprobleme nicht ernst nehmen, sie einfach nicht sehen wollen, ignorieren oder ihr Geld damit verdienen wollen. Viele, die indirekt (durch Kauf von Holz etc) beteiligt sind, möchten nicht drauf verzichten oder mehr Geld für die Erhaltung und Neupflanzung von Bäumen o.ä. ausgeben.

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Eigentlich müsste die heutige Jugend, die Teenies "aufschreien"! 

Heeeeeyyyyyyy! Seid IHR verrückt! Was macht IHR mit unserer WELT!

Aber denen hat man ein "Spielzeug" gegeben, das Sie fasziniert und auf das Sie wie gebannt starren! Sogar am Gehsteig und auf der Straße! 

Als Mitmensch wird man oft gar nicht mehr wahrgenommen, man muss nur aufpassen, dass man schnell genug ausweicht, um nicht umgerannt zu werden!^^

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Die Antwort darauf nennt sich Kapitalismus. Wo man Profit machen kann wird trotz bekannter Risiken nicht auf Verluste geachtet. Rund 1% der Weltbevölkerung besitzen mehr als der Rest. Nun da genau dieser Teil immer reicher werden möchte, interessiert sie es umso weniger wie es den anderen 99% der Erde geht. Mal ganz abgesehen von anderen Lebewesen. Alles was kein Gewinn für sie ist, ist ein Verlust. Warum also sollten sie sich mit den Problemen der "Armen" beschäftigen? Sie haben ja letztendlich das nötige Geld um überleben zu können. Und am Ende überlebt auch genau dieser eine Prozent der Erdbevölkerung. Aber von den Schäden haben sie ja nie etwas gewusst. Wobei ich sagen muss, dass es auch mächtige Leute für Positive Dinge einsetzen. Zum Beispiel Bill Gates der eine riesige Fläche des Regenwalds gekauft hat um es zu beschützen. Es heißt ja so schön "Geld regiert die Welt".

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Der Hauptgrund wird vermutlich sein, weil man mit dem Holz jede Menge Geld gemacht werden kann.

Alles wo viel Geld drinnen Steckt wird gemacht auch wenn die Folgen vielleicht schlecht sind.

Ein Ähnliches ist es mit der Wilderei, die Tiere kann man sehr teuer Verkaufen und das Geld ist in dem Fall den Menschen wichtiger als der Fortbestand der Art.

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Die Holzkonzerne als auch die Fleischindustrie (Rinderfarmen, Palmölplantagenetc. ) sind überaus mächtig und bestimmen wo`s lang geht.

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ich bin selbst noch ziemlich jung (24) und finde das auch schlimm, wie sehr die Regenwälder abgeholzt werden. Ich würde eher mal sagen, das es die alte Generation ist, welche auf unseren Planeten scheißt!!! Nach mir die Sintflut!!

Ich selbst habe mich dazu entschlossen etwas dagegen zu tun, das ist ganz einfach. z.B. mit einer Baumpatenschaften! Es gibt da viele Anbieter, aber wenige die wirklich gut und Seriös sind! Ich habe bei diesem Projekt mitgemacht und 3 Baumpatenschaften übernommen:

www.plantacionesedelman.com/werde-baumpate

#regenwaldkaufen #baumpatenschaften

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