Wieso zahlen große Firmen keine Steuern?

5 Antworten

US-Unternehmen wie Facebook und Google profitierne vom US-Recht. ausländische Gewinne werden in den USA nur versteuert, wenn das Geld in die USA kommt. Also parken die das z. B. auf Cayman Islands.

In den Ländern wo Gewinne anfallen könnten (Deutschland, Frankreich, GB usw.) werden die Gewinne mit den Lizenzgebühren für die Muttergesellschaft abgeschöpft, aber eben nicht in die USA transferiert, sondern eben in ein Steuerparadies.

Die USA sind nicht interessiert ihre Topunternehmen zu belasten.

Sie verschieben ihren Umsatz in Länder, in denen sich "Steuerschlupflöcher" bieten. Meist zahlen sie Lizenzgebühren und ähnliches an Tochterunternehmen, welche den zu versteuernden Gewinn mindern. Und irgendwann landet der restliche Gewinn bei einer Briefkastenfirma auf den Bahamas. Google mal tax dodging oder Double Irish with a Dutch sandwich Prinzip.

Dass sie keine Steuern zahlen stimmt aber nicht, sie zahlen nur weniger als die Politik und Öffentlichkeit von ihnen erwartet.

Google Germany hat 2014 13Mio Euro Steuern gezahlt und rd 14Mio an Sozialabgaben. Die Arbeitnehmer haben von Google rd. 105Mio an Löhnen erhalten, was ca. zu 30Mio Euro an Einkommensteuer geführt haben sollte, von dem Einkommen dürften nochmal rd 10-15Mio Euro an Umsatzsteuer anfallen.

GmbH Holding Gewinnabführung vor, oder nach Steuern?

Hallo Leute, ich hab' da mal 'ne Frage: Werden bei einer Holding (A ist Muttertochter und hält 100% an B) die Gewinne vor, oder nach Steuern abgeführt? Bei der Gewinnabführung werden soweit ich weiß nur 5% als Bemessungsgrundlage genommen (also in etwa 2-3% Gesamtsteuerlast), normale Unternehmensgewinne werden ja mit etwa 30% versteuert. Nun meine Frage, welches der Beispiele ist richtig (es wird nicht mit genauen Zahlen und Freibeträgen gerechnet)...

B macht im 1000000€ Gewinn und führt diese zu 100% an A ab.

  1. B versteuert Gewinn (es bleiben etwa 700000€ übrig) und führt diesen ab. A zahlt darauf 3% Steuern und erhält etwa 680000€.

  2. B führt Gewinn steuerfrei ab. A zahlt bei Erhalt des Gewinns 3% Steuern und erhält etwa 970000€. Auf diesen Betrag ist keine Gewerbesteuer und keine Körperschaftsteuer zu entrichten.

  3. B führt Gewinn steuerfrei ab. A zahlt bei Erhalt des Gewinns 3% Steuern und erhält etwa 970000€, muss darauf dann aber Ende des Jahres noch Gewerbe und KSt-Steuer bezahlen. Am Ende bleiben ca. 680000€

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