Wieso wurde in England Weihnachten abgeschafft?

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2 Antworten

Als die Puritaner an die Macht kamen, wurde die Feier von Weihnachten verboten: Gründe: Zum einen sei nicht erwiesen, dass Jesus an exakt diesem Datum geboren sei, zum anderen würde das Fest von vielen dazu genutzt, ausgibig zu feiern, zu trinken und Unzucht zu treiben, was den Puritanern ebenfalls ein Dorn im Auge war.

Mittlerweile wird aber auch in England wieder Weihnachten gefeiert^^ Seit 1660, als die Monarchie wieder eingeführt wurde und somit die Puritaner nicht mehr an der Macht waren.

  1. Dezember: England

Die Tradition des Weihnachtsfests geht auf der Insel bis zu König Arthur zurück, der schon im 6. Jahrhundert ein großes jährliches Fest mit Spielleuten, Barden und Tänzern veranstaltete. Und mancher Brauch, den man spontan den Amerikanern zugeordnet hätte, stammt eigentlich von den Briten.

Dabei mussten die Briten sogar in ihrer langen Geschichte schon auf Weihnachten verzichten: Während der Herrschaft der Puritaner wurde 1644 das Weihnachtsfest tatsächlich gesetzlich verboten. Erst im 19. Jahrhundert erlebte das Fest eine Art Wiederauferstehung.

Der festliche Charakter spiegelt sich heute in reich geschmückten Häusern und Wohnungen wieder, mt Stechpalmen, Lorbeer, Girlanden und – Mistelzweigen! Wer darunter steht, darf geküsst werden, wie man es aus unzähligen (Hollywood-)Filmen kennt. Geschenke gibt es am Morgen des 25. Dezembers, gebracht werden sie von »Santa Claus« durch den Kamin. Daran werden am vorhergehenden Abend übergroße, selbst gestrickte Socken gehängt. Und seine Geschenkesocke strickt wirklich jeder besser selbst, denn wer dabei erwischt wird, sich helfen zu lassen (oder gar eine zu kaufen), der wird am nächsten Morgen statt Geschenke nur eine Rute in seiner Socke vorfinden.

Der Weihnachtsbaum wurde angeblich durch Königin Viktoria, geboren in Deutschland, nach England »importiert«, und einer der imposantesten Bäume ist bis heute im wahrsten Sinne des Wortes importiert: Der Baum auf dem Trafalgar Square ist ein jährliches Geschenk des norwegischen Volkes. Diese Tradition geht auf den zweiten Weltkrieg zurück, als der norwegische König vor der deutschen Besatzung nach England ins Exil flüchten musste. Damals schmuggelten zu Weihnachten – unter Lebensgefahr – Norweger eine Fichte an den deutschen Küstenkontrollen vorbei. Heute danken die Norweger so den Engländern für Ihre damalige Unterstützung. Nicht fehlen darf an Heilig Abend der Truthahn und als Nachspeise der »Plumpudding«

MFG: Kai

nette antwort, aber die frage war wieso es verboten wurde ;)

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