Wieso wurde in der biedermeierlichen zeit Holz verwendet, bzw. die Tischbeine so Massiv?

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4 Antworten

Das war ein einheimischer Werkstoff, den es genügend gab. Es gab auch genügend Handwerker wie Tischler, Drechsler und Holzschnitzer , die das herstellen konnte. Arbeitskraft war billig.

Holz war billiger als Metall und auch einfacher zu bearbeiten. 

Kautschuk (Gummi) kennt man erst seit dem 17. Jahrhundert. Außerdem Musste Kautschuk aus Südamerika importiert werden und war dementsprechend teuer. Wie man daraus Hartgummi herstellt (Vulkanisation) ist erst seit 1840/50 bekannt. Die ersten Kunststoffe gab es auch erst ca. 1850 in sehr kleinen, sehr teuren Mengen.

Das Verfahren für Sperrholz und Furniere wurde auch erst ab 1850 genutzt.

Die Epoche Biedermeier dauerte ca. von 1820-1850. Jetzt müsste es doch eigentlich logisch sein, weshalb es im Biedermeier keine Plastikstühle gab.

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Mmmh, schau dir mal heutige Tische an. Zu 90 % sind die auch aus Holz. Das ist eben ein Material, das angenehm wirkt, recht leicht zu bearbeiten und für diesen Zweck praktisch ist.

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Soweit ich weiß, gibt es das Sperrholz und Spanplatten,Pressholz noch nicht so lange. Also war das Holz zu der Zeit notgedrungen massiv. Und was hätte man sonst nehmen sollen? Plastik gab es auch noch nicht.

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damals gab es noch kein Plastik, sonst hätte man die als Beine genommen 

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Kommentar von Jerne79
07.10.2016, 12:27

Außer für leichte Gartenmöbel nimmt man auch heute selten Kunststoff für Tischbeine, sondern - tadaa - Holz oder Metall.

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