Wieso wollen viele Deutsche die Flüchtlinge nicht haben?

28 Antworten

...jedes jahr mehrere millionen von flüchtlingen aus aller welt aufnehmen und sie alle integrieren sollte

Wieviele mehrere Millionen? Zwei?

Kannst du dir selber ausrechnen was dabei herauskommt: in 25 Jahren 50 Mio und in etwa 35 Jahren haben wir unsere Einwohnerzahl etwa verdoppelt.

Sorry, aber wir sind bereits jetzt dicht genug besiedelt.

Das hat vor allem auch einen Nebeneffekt, den du bei der letzten Wahl beobachten konntest: rechtsradikale Parteien bekommen massenhaften Zulauf durch Protestwähler. Okay, die wandern auch wieder ab - aber nur dann, wenn die etablierten Parteien ihre Politik ändern. Wenn nicht, dann kann das zu einem Dauerzustand werden, der Parteien, wie der AfD noch mehr Wähler zutreibt - was daraus werden kann hast du mit "schrecklicher vergangenheit" treffend umschrieben.

Davon abgesehen bin ich der Ansicht, daß man seine Vergangenheit, die seiner Familie und die eines ganzen Volkes annehmen und als solche akzeptieren muß.

Daraus erwächst eine besondere Verantwortung, die aber nicht so aussieht, daß wir für die Probleme der ganzen Welt verantwortlich sind - das können wir ohnehin garnicht leisten.

Und davon mal abgesehen reduziert die deutsche Geschichte sich nicht auf jene 12 Jahre (die im übrigen bereits 3 Generationen in der Vergangenheit liegen). Die waren in fast jeder Hinsicht eine Katastrophe, aber das sind trotzdem nur 12 von 500 oder 1000 Jahren (je nachdem welchen Historiker man zitiert).

Deshalb klares nein!

Wir sollten und müssen Asylanten und jene, die unter subsidiären Schutz fellen, sowie humanitäre Härtefälle aufnehmen, aber das heißt nicht sie auch einzubürgern.

Wir tun denen letztlich keinen Gefallen, wenn sie in D. von Sozialhilfe ihr Dasein fristen müssen. Der bessere Weg wäre, sie auszubilden, in ihren Heimatländern für stabile Verhältnisse zu sorgen und sie dann zurückzuschicken, damit sie den dortigen Aufbau organisieren können.

Gruß

Die schreckliche Vergangenheit kannst du stecken lassen. Das ist jetzt 72 Jahre her. 

Deine Frage nach den Gründen, warum die Deutschen keine Flüchtlinge haben wollen, ist ganz leicht zu beantworten. Es sind die gleichen Gründe wie überall in der Welt. Flüchtlinge kosten den Staat Geld, sie verbrauchen Ressourcen, sie benötigen Wohnraum, sie verändern die gewohnte Gesellschaft und holen die Leute aus ihrer Wohlfühlzone. Wer will schon gern aus seiner Wohlfühlzone geholt werden? Wer will gern Geld für Leute bezahlen, die ihm ganz persönlich überhaupt nichts bedeuten? Wer will mehr für seine Wohnung bezahlen, weil die Mieten steigen?

Es gibt also genügend Gründe, warum niemand die Flüchtlinge haben will. Wenn man jedoch einen Moment darüber nachdenkt, wird einem klar, dass die meisten Flüchtlinge wirklich in großer Not sind. Deshalb bin ich dafür dass man denen hilft, die es wirklich nötig haben. Ebenso sollte man genau hinsehen und feststellen wer es wirklich nötig hat. Wirtschaftsflüchtlinge sollten wir nach einem sehr viel kürzeren Verfahren wieder abschieben.

Erstens bin ich weder mein Großvater noch mein Urgroßvater. Irgendwo sollte man Grenzen sehen, die Schuld einer Generation auf die anderer zu schieben. Was insbesondere in den späten 30er und der ersten Hälfte der 40er Jahre im letzten Jahrhundert geschehen ist, ist zweifelsohne grauenhaft. Aber wenn überhaupt können nur jene mit Schadensersatzansprüchen kommen, die tatsächlich darunter gelitten haben - mit Sicherheit aber nicht Leute, die weder direkt noch über ihre Familie oder Heimat direkt dadurch einen Nachteil erfahren haben - und ich meine tatsächlich direkt.

Alles andere ist nichrs weiter als Provokationspropaganda und für so etwas bin ich taub geworden. Ich helfe gern. Nicht weil ich mich für etwas schuldig fühle, sondern weil ich gern helfe. Aber wer mir Schuldgefühle für etwas winreden will, was etwa doppelt so lange her ist, wie ich lebe, der kann mich mal kreuzweise.

Die meisten Flüchtlinge, due heutzutage nach Europa und Deutschland kommen, haben weder persönlich, noch familiär noch in ihrer Heimat weit weniger Leid in der Gegenwart durch das damalige Naziregime erfahren, als vielmehr durch gegenwärtige Bedrohungen und Nöte. Das sollten wir mal nicht vergessen. Die Schuldfrage damit in Verbindung zu bringen hat weder mit Anstand noch mit Moral zu tun. Vielmehr sollten Flüchtlinge dankbar für erhaltene Unterstützung sein und nicht noch mehr Unterstützung erpressen wollen.

Ich habe nichts dagegen, wenn Flüchtlinge un den Preis wirklicher Integration auch in Deutschland im Rahmen wirtschaftlicher und logistischer Möglichkeiten (letzteres besonders auf dem Wohnungsmarkt) aufgenommen und unterstützt werden. Von mir aus auch gern mit Kopftüchern und ähnliches, sofern es nicht in Banken, Ämtern, Gerichten und dergleichen gegen ein Vermummungsgebot verstößt.

Aber mit Schuldvorwürfen zu kommen, was vor über 70 Jahren geschehen ist, und dadurch ernsthaft zu glauben, mehr Hilfe erpressen zu können ist ECHT DAS ALLERLETZTE und jemand der mir mit so etwas kommt, den würde ich sogar auf eigene Reisekosten dorthin zurückschicken, wo er als Flüchtlong herkam, denn so jemand kennt augenscheinlich keine Dankbarkeit für Flüchtlingshilfe, sondern ist maßlos.

Ergänzend möchte ich meiner Antwort noch hinzufügen:

Was die wirtschaftlichen und vor allem wohnungslogistischen Möglichkeiten angeht, sollte dies aber primär auf keinen Fall zu Lasten der eigenen Bevölkerung gehen, denn sonst wird diese irgendwann aufgrund von Wohnungsmangel vertrieben, was irgendwo eine ebenso große Not ist, wie wenn jemand aufgrund von Naturkatastrophen oder Kriegshandlungen obdachlos wird. Ich will damit nicht die Gefahr durch Kriege oder Naturkatastrophen verharmlosen, aber hier hat jeder ein grundlegendes Recht auf eine Unterkunft und wenn das eigene Volk aufgrund eines zu starken Flüchtlingsstromes keine Wohnungen mehr im eigenen Land findet, geht es nicht mehr um eine Schuldfrage bezüglich dem, was vor über 70 Jahren geschah, sondern darum, dass die Prioritäten wieder mehr zum eigenen Volk gelegt werden.

6
@JTKirk2000

dass die Prioritäten wieder mehr zum eigenen Volk gelegt werden.

Hm, ich störe mich an dem Wort "Volk", weil Rechtspopulisten das gerne benutzen. Mir wäre "Bevölkerung des eigenen Landes" lieber. 

1
@Grundula

Hey Grundula

Ich halte es für unsinnig immer mehr ursprünglich deutsche Wörter auf die „Black-List“ zu setzen. Für den Verfasser des Beitrages hat die Verwendung des Wortes ganz sicher keinen rechtsradikalen Hintergrund-sein Beitrag ist diesbezüglich vollkommen neutral. 

Genau das schürt völlig unnötig Unruhe und schafft Vorurteile. Derartige Verbote haben wir in unserer Geschichte zur genüge-und immer führten die zur Katastrophe.  

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Volk


3
@Grundula

@Grundula

Hm, ich störe mich an dem Wort "Volk",  ...

Du scheinst gestört zu sein, wenn du das einfache, "unschuldige" deutsche Wort "Volk" plötzlich auf den Index setzen willst.

Kein Angehöriger irgend eines anderen Volkes würde je so denken oder handeln!

6
@soprahin

Demnächst kommt noch Bücherverbrennung...

Da sei der Verstand vor! :-))

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