Wieso wollen sich manche Menschen vegan ernähren?

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11 Antworten

Warum andere das wollen, kann ich dir nicht sagen. Immerhin hat jeder seine ganz persönlichen Gründe. Bei mir ist es hauptsächlich (aber nicht ausschließlich) moralisch bedingt, denn für mich soll kein Tier extra gezüchtet, ausgebeutet und geschlachtet werden. Es ist einfach unnötig und daher wird von mir die Unterstützung solcher Betriebe vermieden soweit es möglich ist.

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Ich weiss nicht wie du darauf kommst das veganes oder vegetarisches Essen langweilig ist.

Der größte teil der Ernährung besteht sowieso aus pflanzlichen Produkten. Getreide, Gemüse, Obst. Gewürze, Nüsse, Öle, Samen und ob ich nun Fleisch oder Eier oder Milchprodukte dazupacke ist nur eine Sache der Gewohnheit und seit ich vegetarisch und fast vegan esse und das mach ich schon 40 Jahre habe ich eine größere Vielfalt an Produkten auf dem Tisch als in den 20 Jahren mit Fleisch. Ich vermisse so gut wie nichts und wenn ich manche Gerichte mit Fleisch vermisse kann ich die durchaus auch anders zaubern.

Auch wenn es bestritten wird, Essen ist für aus meiner Sicht 80% unserer Krankheiten verantwortlich und umgekehrt mit dem richtigen Essen lebt man gesünder ist fitter und wahrscheinlich wird man auch länger leben.

Also warum sollte ich so leben wie alle. Dann bekomme ich auch was alle bekommen. Da lebe ich doch lieber anders wenn es vor allem kein Verzicht ist und man sich besser fühlt ist dass doch kein Nachteil.

Und generell: Heute werden 80% der Ackerfläche und 80% unseres Wasser verbraucht um Nahrung für unsere Nutztiere zu erzeugen. Das Fleisch was damit entsteht wird von gerade mal der Hälfte der Weltbevölkerung gegessen die anderen essen kein Fleisch oder können es sich schlicht nicht leisten. Also 50% der Menschen beanspruchen 80& der Ressourcen für ihren Lebenstil. Und Wasser und Land können wir nicht vermehren. Es wird also auf Dauer so nicht weitergehen.

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Also zum 1. Punkt mit den zusätzlich hergestellten Zusatzprodukten: Nicht alle Veganer greifen auf solche Ersatzprodukte zurück. Viele geben sich auch mit Obst und Gemüse zufrieden.

Dass sich jemand vegan ernährt, kann verschiedene Gründe haben. Es kann der moralische Aspekt sein, das heißt er kann es mit seinem Gewissen nicht vereinbaren. tierische Produkte zu sich zu nehmen. Es kann aber auch einfach sein, dass er zum Beispiel entschlacken will oder Ähnliches. Oder einfach um etwas Neues auszuprobieren oder um dem Trend zu folgen.

Egal aus welchen Gründen man sich für vegane Ernährung entscheidet, es ist ja nichts Schlimmes und es darf jeder so leben, wie er will :)

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Fleisch wird subventioniert etc.

Antibiotika wird verabreicht etc.

Es kommt alles auf die Qualität an und wenn wir von guter Quali sprechen sicher nicht von Massen und Supermarkt Wahre !

Warum ich mich dazu entschieden habe ?

Weil ich es nicht nötig habe etwas zu essen wobei ich die Proteine Vitamine und das Creatin doch wo anders genau so gut herbekommen kann...

Kalorien, Ballaststoffe, Fette, Öle, Vitamine, Spurenelemente und Mineralien bekomme ich auch von Natureller Ernährung ! Wenn nicht sogar besser ! :D

Was du machst ist deine Sache aber es gibt Zeitverschwendung.

Ich habe keine Mangelerscheinungen oder sonstige Probleme, Wache jeden Tag früh auf und Treibe Dezent und Aktiv Sport !

Egal mit welcher Ernährung man muss sich selber im klaren sein das es das richtige ist...

Auch ein Leben ist dein Leben...

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Kommentar von Anni478
05.08.2016, 21:58

Ich finde es immer leicht amüsant, wenn "Fleischesser" Menschen belächeln, die sich dafür entschieden haben, auf tierische Eiweiße zu verzichten mit dem Argument, dass diese doch an einer Vielzahl von Mangelerscheinungen leiden müssen.

Letztendlich sieht jedoch die Realität so aus, dass 90% der "Fleischesser" im Laufe ihres Lebens an Mangelerscheinungen leiden, da sie sich im Allgemeinen wenig bewusst ernähren.

Ich versteh diese Diskussionen nicht wirklich. Warum muss sich jemand überhaupt für seine Ernährung vor anderen rechtfertigen. Wenn überhaupt, muss er das vor sich selbst und die Konsequenzen für seine Lebens-/Ernährungsweise selbst tragen.

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Kommentar von unddannkamessah
05.08.2016, 22:28

@Anni478
Du kannst doch auch nicht einen Ernährungsbewussten Veganer mit einem 0815 Omnivor vergleichen, ist doch klar wer da die besseren Karten hat.

Klar muss man sich nicht für seine Ernährung rechtfertigen, aber der Ruf des Veganismus ist eben durch einige wenige "Überzeuger" verschleiert, während ein Omivor kein Problem hat seinen Standpunkt mit einfachen Argumenten zu untermauern, da er den Rückhalt der breiten Masse hat.
Wobei viele Veganer ebenfalls hinter der gleichen Handvoll Argumenten Schutz sucht, es gibt auf beiden Seiten weitreichende Studien und Erkenntnisse, mir persönlich ist es egal, ich habe meine optimale Ernährung sowieso noch nicht gefunden.

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Ich persönlich finde allein den Gedanken daran, etwas tierisches  zu essen eklig, darum ernähre ich mich vegan. 

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Noch was. Die vielen aus dem Boden schiessenden Fleischersatzprodukte die so aussehen wie Fleisch aber letztlich wie ein Chemiekessel schmecken werden zum großen Teil von Leuten gekauft die glauben dadurch vermissen sie nichts und leben etwas gesünder. Das ist falsch.

Eine gesunde Erhährung sollte zu rund 50% aus Gemüse bestehen, roh oder gekocht. Wenn es geht mind. 40% oder mehr roh.

Zu 30% aus frischem Obst.

Die restlichen 20% sollten Nüsse, Samen, Hülsenfrüchte, wenig Getreide und falls man nicht vegan lebt auch mal aus Eiern bestehen von einer Quelle die hoffentlich keine Küken schreddern, was extrem schwierig ist.

Ob ich 5% meiner Nahrung durch Fleisch, Fisch und Käse ergänze oder durch vegane Alternativen wie Tofu ist für die Gesundheit fast egal.

Leider ernähren sich viele nicht so, dass sieht eher so aus

30% Getreide

20% Gemüse

20% Obst

30 % Fleisch, Fisch, Eier, Milchprodukte.

Und wenn ich so lebe und dann statt 30% tierische Sachen 30% vegane Fleischersatz esse dann schützt das zwar Tiere ist aber nicht gesünder. wahrscheinlich eher schlechter

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Kommentar von wickedsick05
06.08.2016, 09:51

Ob ich 5% meiner Nahrung durch Fleisch, Fisch und Käse ergänze oder durch vegane Alternativen wie Tofu ist für die Gesundheit fast egal.

das ist natürlich falsch. Es fehlt B12 und D auch deine % Zahlen sind falsch und nicht von einer gesunden ernährung

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Beißt du in die Kuh bzw. in das Schwein so rein?
Also ohne, dass es verarbeitet wurde und diverse Schritte bis zum Steak oder zum Schnitzel durchlaufen hat.

Der Bauer wird nicht die männlichen Küken retten. Selbst wenn, wäre er irgendwann Platz mäßig überfordert.
Gleiches gilt für die männlichen Kälber, die nun mal bekanntermaßen keine Milch geben.

Diese Aussage "aus Spaß werden Kühe oder Schweine nicht gehalten" ist gerade mal von 12 bis es läut' gedacht.
Und eine lahme Rechtfertigungsausrede so manche Fleischliebhaber.

Außerdem, wer nicht gelebt hat, der kann auch nichts vermissen.
Ich denke, das gilt für jedes Lebewesen.

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Kommentar von 1900minga
07.08.2016, 11:06

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Einigen geht es um den (tier)ethischen Aspekt... und aus Erfahrung weiß ich, dass sich viele einfach vor Fleisch oder Fisch oder deren Erzeugnisse ekeln...

Das mit dem Ekel wird aber oft nicht zugegeben, und dann der ethische Aspekt vorgeschoben...

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Kommentar von unddannkamessah
05.08.2016, 22:17

Wobei ersteres eigentlich viel verständlicher ist. Es schämt sich ja auch keiner, wenn er keinen Brokkoli mag.

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Ist deren Entscheidung... Ich kann es schon verstehen, was ich nicht verstehe ist die Politik der Veganer die alles und jeden überzeugen wollen

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100 Prozent veganes Leben ist hundertprozentige Nichtexistenz, sofern „veganes Leben“ bedeutet, durch seine Aktivität keinerlei Tierleid und
-tod zu verursachen. Echte Veganer kann es also nicht geben. Aufgrund
dieser Kalamität versteht die Vegan Society unter „vegan“ eine
Lebensweise, welche dadurch gekennzeichnet ist, „soweit wie möglich und
praktisch durchführbar, alle Formen der Ausbeutung und Grausamkeiten an
Tieren für Essen, Kleidung oder andere Zwecke zu vermeiden“.

Logisch gesehen lässt sich dies nicht auf 100 Prozent skalieren. Man
kann nicht sinnvoll sagen: „Ich lebe zu 100 Prozent so weit wie möglich
und praktisch durchführbar so, dass ich jegliche Form der Ausbeutung von
Tieren vermeide.“ Daher ist die vom Bund für vegane Lebensweise
getroffene Aussage purer Nonsens. Jede Lebensweise könnte als irgendwie
vegan gelten, weil in der Floskel „soweit wie möglich und praktisch
durchführbar“ ein ganzes Universum definitorischer Willkür Platz findet.

Wenn jemand einen Eintopf aus 800 Gramm Wasser und Gemüse kocht, in
dem 100 Gramm Speck und 100 Gramm Knackwurst enthalten sind, kann er
seine Suppe als zu 80 Prozent Prozent vegane Mahlzeit ausgeben, sofern
er beteuert, dass es ihm beim besten Willen nicht möglich war, auf die
läppischen 200 Gramm tierischer Produkte zu verzichten. Warum sollte ein
solcher Mensch moralisch schlechter dastehen als ein Tierrechtler, der
zwei Handys und drei Laptops hat, Biosprit tankt und in der
Weltgeschichte herumjettet?

Es gibt nicht nur keine zu 100 Prozent vegane Lebensweise. Die vegane Lebensweise ist als solche hundertprozentig ein Phantom.

http://www.berliner-zeitung.de/gesundheit/veganer-in-berlin-warum-veganes-leben-unsinn-ist-22396672

Manche Veganer/Vegetarier sind Vertreter einer Gesinnungsethik, also
der Ansicht, schon dadurch ein guter Mensch zu sein, daß man alleine
durch den Verzicht auf der "richtigen" Seite steht. Daher müssen sie es
jedem unter die Nase reiben um sich überlegen zu fühlen um zu zeigen
"ICH bin so gut" zur inneren selbstbefriedigung. Menschen, die das Gute
für sich reklamieren, fühlen sich oft grundsätzlich im Recht. Im Namen
der guten Sache darf beleidigt und erpreßt werden wenn das gegenüber
nicht die selbe meinung vertritt.

Durch die Hybris der vermeintlichen moralischen Überlegenheit
beanspruchen Veganer die Deutungs- und Diskurshoheit in allen Tierprodukte Fragen und fordern von Diskurspartnern ständig positive Bekenntnisse zur Veganen Positionen ein mit der Drohung, sie ansonsten vom Diskurs
auszuschließen.

Sie sind unfähig, die Legitimität von Meinungen anzuerkennen, die
nicht mit ihrer übereinstimmen. Das Vorhandensein anderer Meinungen
erklären sie sich deshalb ausschließlich durch Vorliegen menschlicher
Defizite, intellektueller, ethischer oder auch materieller Art, und
bezeichnen deshalb Nicht-Veganer immer als dumm, bösartig oder, im
besten Fall, als "zu kurz Gekommene".

es ist auch für viele eine art Quasireligion also der galube an die einzig wahre ernährung/Lebensstil. Je stärker sie nach ihrer eigenen Definition
ethisch motiviert sind um so mehr abneigung empfinden sie gegenüber
anders denkenden und handelnden Menschen der sich bis zum Hass steigert.

Man schustert sich also die Natur zu einer idyllischen harmonischen
Paralellwelt in der der Mensch nix verloren hat, Bäume zu Pflanzen ist
gut, Bäume zu fällen böse und der Jäger ist sowieso ein Mörder. Dass der
tot zum Leben dazu gehört will man nicht akzeptieren. Daher versucht
man mit schlechten Argumenten seine Quasireligion mehr stabilität zu
geben indem man sich Scheinargumente an den Haaren herbeizieht und diese zum Dogma erhebt.

Also Fleisch ist böse – und wer Fleisch isst, auch.

So denken zumindest viele, die Tiere lieben und Steak, Wurst und Schnitzel für ungesund halten.

Daher glaubt man man könne sich und alle dieser Welt von Krankheit und allem propagierten vermeintlich schlechten
das damit verbunden wird fern halten. Also getrieben von Schuld und
Sündengefühlen angestachelt durch medien glaubt der innerlich leidende
"Nervöse" die einzige möglichkeit dem "Teufel des Fleischessens" zu
entkommen ist dieser Büßer-Ideologie nachzugehen und diese "gute
Botschaft" in die ganze Welt hinauszuschreien. Ist der innere
Schulddruck und die damit verbundene Rechtfertigungsnotwendigkeit
entsprechend stärker – wird sogar versucht der Verzicht auf „alles
Tierische“ einem jeden Menschen mit unwahren Texten aufzuzwingen. Lenkt
der Missionierte nicht ein weil er diesem ideologischen Quatsch keine
glauben schenkt und das sinkende Schiff nicht betreten will wird er
beschimpft und angegriffen. Erst wenn jede Fleischfressende Pflanze
in den Wohnungen aller Menschen am Tofutropf hängt ist seine Mission
erfüllt.

auch hier:

Jedenfalls wachsen in den verschiedenen Ernährungssekten,
die ihre Glaubenssätze mit mehr oder weniger guten wissenschaftlichen
"Beweisen" unterlegen, die Vorschriften, was man wie zu sich nehmen darf
und was nicht. Das hat nicht nur mit dem Verfolgen von Gesundheit zu tun, sondern es ist  auch eingehüllt in moralische Verpflichtung. Denn wer sich falsch
ernährt, sündigt gewissermaßen und trägt die Schuld an seinem Versagen,
das sich auch an der Erscheinung des Körpers für alle zeigt.

Bratman sagt, dem pathologischen Zwang zum gesunden Essen liege ein Hang zur rigiden Selbstdisziplinierung zugrunde, der einhergeht mit dem Gefühl der Überlegenheit über diejenigen, die Junkfood oder einfach das Falsche essen. Das
hat etwas von religiöser Sonderstellung, also einer auserwählten Gruppe
anzugehören, die sich durch bestimmte Verhaltensweisen und eben auch
Körper zu erkennen gibt.

heise.de/tp/artikel/44/44634/1.html

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Kommentar von Buecherschrank9
05.08.2016, 22:03

Bin absolut deiner Meinung.

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Wieso wollen sich manche Menschen vegan ernähren?

weil in diesem land jeder über seine ernährung selber entscheiden darf, ohne dich zu fragen.

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Kommentar von 1900minga
06.08.2016, 13:43

Das spielt überhaupt keine Rolle, ob man darf oder nicht.
Es geht um die Beweggründe!

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