Wieso wissen so viele über Massentierhaltung bescheid, essen dieses Fleisch aber trotzdem, obwohl es auch Fleisch aus besseren Quellen gib?

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14 Antworten

Ganz einfach, pacman2901.

Sie tun es, weil sie Bescheid wissen.

Definiere bitte: bessere Quellen.

Oder meinst du Teurere, wie von bestimmten Orgas empfohlen?

Von Peta etwa lasse ich mir gar nix empfehlen, denn die sind recht bösartig, was den Umgang mit, bei ihnen im Vertrauen der Besitzer abgegeben, Tieren angeht.

Statt ihnen die übliche Vermittlungsfrist einzuräumen, wurden sie bereits nach einer Woche getötet, um eingenommene Spendengelder zu `sparen' während die Ex -Besitzer sich freuten, ihrem Schatz eine 2. Chance ermöglicht zu haben.

Man muss nicht Unsummen ausgeben, um gute regionale Produkte zu erwerben, obwohl sie kein BIO etc. Siegel haben, für das man eben extra zahlt.

Kann es sein, dass DU mir grade einreden willst, wie ICH mich zu ernähren habe?

Lass es, denn genau dieses Missionieren seitens EINZELNER Verfechter bestimmter Ernährungsformen rückt Vegetarier/ Veganer ALLGEMEIN in ganz schlechtes Licht, obwohl 99% nur ganz friedlich Ihrem nachgehen.

Grins, ich dreh die Frage mal: Wieso wissen soviele über Massensojapflanzungen in Fernost/ USA mit GV- Soja Bescheid, essen aber diesen Tofu trotzdem, obwohl es auch S. aus besseren Quellen gibt?

Sojafrei wäre auch eine Alternative.

:-), lG.

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Kommentar von Honeysuckle08
04.10.2016, 13:57

Scheinbar weißt DU nicht recht Bescheid, WER das genmanipulierte Soja aus z. B. Südamerika erhält - das sind ganz gewiss nicht die Veganer...! 

Im übrigen musst du dich in Bezug auf Massentierhaltung doch gar nicht angesprochen fühlen, wenn du diese "Produkte" nicht konsumierst...

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Sie sind süchtig danach...

Fleisch aus Biohaltung zu essen würde bedeuten weniger Fleisch essen zu können (finanzieller Aspekt). Außerdem wäre dies auch keine Lösung (aber besser als konventionell). Die Schweine werden auch dort nicht totgestreichelt.

Macht Fleisch süchtig?


Im April 2000 wurde in den USA eine Umfrage gemacht: «Würden Sie eine Woche auf Fleisch verzichten, wenn Sie dafür 1000 Dollar bekommen?
»Rund ein Viertel der Befragten würde lieber auf das Geld verzichten, als nur eine Woche auf den Fleischkonsum verzichten.

Glücklicherweise kann man diese körperliche Abhängigkeit bereits
innerhalb von 3 Wochen vegetarischer Ernährung rückgängig machen.

Quelle: http://www.vegetarismus.ch/heft/2010-1/suechtig.htm

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Kommentar von kayo1548
24.09.2016, 19:32

"im April 2000 wurde in den USA eine Umfrage gemacht: «Würden Sie eine
Woche auf Fleisch verzichten, wenn Sie dafür 1000 Dollar bekommen?
»Rund ein Viertel der Befragten würde lieber auf das Geld verzichten, als nur eine Woche auf den Fleischkonsum verzichten."

wo ist diese Umfrage?

So oder so kann man daraus kaum auf eine (körperliche) Abhängigkeit schließen; es kann auch einfach Gewohnheit sein, die Abwägung oder generell, dass die 1000 Dollar für die Personen nicht viel sind (ich weiß ja nicht wer genau da befragt wurde)

Eine seriöse Studie oder Untersuchung die das nachweist bzw bestimmt was genau da überhaupt süchtig macht habe ich bisher noch nicht gesehen.

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Ich fasse mich kurz, indem ich dich auf 3 Bücher verweisen möchte - ohne Menschen anzugreifen - einfach nur, damit du es verstehen kannst...:

"Warum wir Hunde lieben, Schweine essen und Kühe anziehen - Karnismus. Eine Einführung" von der Soziologieprofessorin Melanie Joy,

"Artgerecht ist nur die Freiheit" von Hilal Sezgin und

`"Überleben unter Fleischessern" (ein Survival-Kurs mit Tipps und Strategien sowohl für frischgebackene Veganer/innen als auch für "alte Hasen"...:):) von Carol J. Adams

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Weil dieses Fleisch billig ist. Viele Leute können sich kein Demeter - Fleisch leisten. Sie müssten ganz verzichten und es den Reichen überlassen, Fleisch zu essen.

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Kommentar von pacman2901
23.09.2016, 19:12

Aber ich ess doch lieber kein Fleisch statt dieses, oder ?

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Was für eine Frage

Weil das "Bio-fleisch" so blödsinnig viel kostet und ein Familienvater meist eine ganze Familie ernähren muss - da ist dann die Weste näher als die Jacke ....

 

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Diese Leute sind von ihren Wohlstand/Gewohnheiten/Fleischkonsum so abhängig wie andere von Drogen.

Für 99% würde dies heißen künftig auf Fleischprodukte im Überfluss zu verzichten, das würde vermutlich die meisten an ihre Eltern oder deren frühes Leben erinnern, von dem man sich wiederum ja eigentlich abgrenzen möchte um zu zeigen, was man schon so alles Gesellschaftlich erreicht hat. 

Oder kurz, für vermutlich 99% bedeutet Fleishverzicht, in ihren Köpfen, so etwas wie in Armut zu leben. 

Fleischfrei wäre auch eine Alternative

Sicher wäre sie das, nur kennt jeder eben die Pfaden Fleischfreien Rezepte von Großmutter die in der 3000 Rezepte schweren Sammlung, eben nur Kohl, Ruben und Kartoffeln enthielten.

Auch wenn es heute natürlich, in der Gemüse u. Gewürzküche längst nicht mehr zugeht wie zu Omas Zeiten, hat sich das Bild "Heute gibts was gutes,.. Braten", ....leider gehalten.

Das schlimme daran finde ich aber persönlich, das trotz des übermäßigen Fleischkonsums, kaum jemand imstande ist Fleisch auch "Gut und Gesund" zuzubereiten, den das hat Oma leider nicht geleert.      

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Warum fangen Leute das Rauchen an, obwohl sie wissen dass es ungesund und teuer ist?
Warum gehen Leute unglaubliche Risiken ein für etwas Spaß?
Warum folgen Leute irrsinnigen Facebook Trends?

Weil wir zwar eine Vernunft haben, und aber gegen diese Entscheiden können.
Gerade beim Fleisch ist es der Preis und die Gewohnheit

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Niemand weiß darüber bescheid, weil der Begriff total schwammig ist, Unsinn suggeriert und ohne jegliche Definition daher kommt.

Geht es nach der Definition des B.U.N.D., dann ist mein Schweinezüchter ein Massentierhalter, weil er mehr als 2.500 Schweine hält. Geht es nach PeTA, Vebu und anderen Veganervereinen, dann kommt mein Rinderzüchter noch dazu, und zwar nur weil er kein überteuertes Biosiegel trägt.

Dann sollen die Tiere angeblich alle voll eingeengt sein. Komisch....die Angusrinder stehen fast das ganze Jahr auf der Weide. Und die Schweine leben in ca. 12er Gruppen in Schweineboxen. Angeblich soll es da auch irgendwo solche Antibiotikapumpen geben, wo die Landwirte tagtäglich gegen das Betäubungsmittelgesetz verstoßen und/oder gesetzliche Schlachtsperren nicht einhalten. Dann sollen die angeblich noch schlechtes Futter bekommen, usw.

Keine Ahnung wer sich diesen Mist immer ausdenkt, aber es bleibt mir ein Rätsel wie diese *hust hust* "Experten" von PeTA, Vebu, B.U.N.D. & Co etwas über Tierwohl, Haltungsart und Tiergesundheit ableiten wollen, allein an der Anzahl der Tiere oder aufgrund des Fehlens eines überteuerten Biosiegels?

Solche Menschen sind für mich Kaffeesatzleser. Wer das Wort "Massentierhaltung" in den Mund nimmt, der ist nicht gewillt objektiv über Viehzucht zu reden. Wer "Massentierhaltung" in den Mund nimmt hat nur Vorurteile und sonst keinerlei Ahnung von Viehzucht.

Also muss ich eine Gegenfrage stellen: Warum sollte ich meinen Fleischer wechseln, nur weil dieser ominöses "Massentierhaltungsfleisch" verkauft? Warum können sich diese "Experten"seiten nicht einmal darauf einigen ab wann diese Massentierhaltung beginnt? Und was ist bitte so schlimm daran, wenn ein Bauer mehr als 2.500 Schweine hat? Der will schließlich auch im Alter noch was zu futtern haben.

Ich kann dir diese Frage nicht beantworten, da ich nicht weiß was Massentierhaltung ist. Und falls doch, weiß ich nicht was daran schlimm ist. Am wenigsten begreife ich aber, wie man aus der Anzahl solch steile Thesen ableiten kann. Klingt nach AstroTV-Methoden

Fleischfrei wäre auch eine Alternative

Kommt gar nicht in die Tüte. Nur weil irgendwelche Esoteriker meinen aus Zahlen eine Haltungsform, Futter, AB-Einsatz und Tiergesund ableiten können zu wollen, werde ich gaaaaanz sicher nicht auf Fleisch verzichten. Solch ideologisches Verhalten kommt mir nicht in die Tüte!

Freundliche Grüße
Omni

(BG)

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Kommentar von Becca22
24.09.2016, 01:32

"Solche Menschen sind für mich Kaffeesatzleser." Bist du für mich auch:)
"Am wenigsten begreife ich aber, wie man [...] solch steile Thesen ableiten kann. Klingt nach AstroTV-Methoden"
Weil du ja nicht schlampig formulierst um deine steilen Thesen zu begründen, um zu polarisieren- ganz allgemein: man muss damit kämpfen, was einem zur Verfügung steht.
Ich gebe dir Recht, dass es für Massentierhaltung keine (einheitliche) Definition gibt, dennoch würde ich das Wort nicht verbannen, schließlich sind es Massen an Tieren, die der Mensch am Tag/ im Monat/ Jahr "produziert".
"[…] dann ist mein Rinderzüchter […] [ein Massentierhalter], und zwar nur weil er kein überteuertes Biosiegel trägt"
Das behauptet niemand.
"Nur weil irgendwelche Esoteriker meinen aus Zahlen eine Haltungsform, Futter, AB-Einsatz und Tiergesund ableiten können zu wollen, werde ich gaaaaanz sicher nicht auf Fleisch verzichten."
Und das verlangt niemand.
Sondern (oder auch nicht), weil du dir über die 'Umstände' Gedanken machst, aber auch dazu zwingt dich niemand.
"etwas über Tierwohl, Haltungsart und Tiergesundheit ableiten wollen, allein an der Anzahl der Tiere oder aufgrund des Fehlens eines überteuerten Biosiegels?"
Die meisten werden wohl so schlau sein, das aus der Anzahl der Tiere in Verbindung mit dem, zur Verfügung stehenden Platzes, ableiten, aber das interessiert dich nicht, da du nur polarisieren willst. Klar, jeder kann seine eigene Meinung vertreten, aber du tust immer so, als wärst du objektiver und 'besser' als die ganzen Veganismus-Missionare und ich möchte nur anmerken: das bist du nicht:)
Letztendlich betreibst du genauso Propaganda, formulierst genauso schwammig, rückst dir 'Fakten' zurecht, wie sie dir passen beziehungsweise, du reduzierst sie, bis sie etwas sind, das deine Position unterstreicht.

Mit Freundlichen Grüßen
Becca

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Leider weiß fast niemand über "Massentierhaltung" Bescheid.

Massentierhaltung ist ein Wischiwaschi-Kampfbegriff aus der "Tierrechtlerszene". Das sind Leute, die zwar keine Ahnung haben, was ein Bauernhof ist, aber Spendengelder von verängstigten Verbrauchern abzocken.

Es gibt in Deutschland nur ganz wenige Großbestände. Die Masse der tierischen Erzeugung findet in "mittelbäuerlichen Betrieben" statt, das ist z.B. ein Bauernhof mit 60 Kühen.

Ein Beweis, daß es Tiere in sehr großen Beständen miserabel ginge und in Minibeständen bestens - konnte noch NIE geführt werden. Viel deutet auf das GEGENTEIL hin: Professionalität und Artgerechtigkeit gibts am ehesten in großen neuen Ställen - etwas anderes würde auch nicht genehmigt werden.

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Kommentar von felixuser
23.09.2016, 20:33

das ist z.B. ein Bauernhof mit 60 Kühen.


In was für einen Teil Deutschlands lebst du, wenn ich fragen darf? 

Ist eigentlich auch egal, ein "mittelbäuerlichen Betrieben" wie du es nennst wäre außer es handelt sich um Biofleischwaren Wirtschaftlich nicht Konkurrenz fähig. 

Was die Aufklärung zur Massentierhaltung betrifft, wenn das in dieser Zeit in der wir leben, immer noch Leute gibt, die diese nicht Wahrgenommen haben. 

Gibt es zwei Möglichkeiten,...

Entweder sie sind nicht mächtig Kommunikation optisch oder Akustisch oder per Tastsinn zu betreiben. 

Oder aber sie, ignorieren es gezielt, was man davon halten sollte ist jedem selbst zu überlassen.

Ein Beweis, daß es Tiere in sehr großen Beständen miserabel ginge und in Minibeständen bestens - konnte noch NIE geführt werden. Viel deutet auf das GEGENTEIL hin: Professionalität und Artgerechtigkeit gibts am ehesten in großen neuen Ställen - etwas anderes würde auch nicht genehmigt werden.


Womit manche Leute versuchen ihr verhalten zu rechtfertigen, ist nicht nur Peinlich sondern, auch Beschämend. 


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Hauptsächlich wegen des Preises

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Fleischfrei wäre auch eine Alternative

...du willst aber niemanden missionieren?

Das sollte man denen überlassen, die Fleisch konsumieren und es demzufolge auch kaufen!

Wie schon geschrieben steht..kann/muß ein jeder sich nach seinem Geldbeutel richten.

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Kommentar von tommy4gsus
23.09.2016, 19:21

Hm. Da bin ich aber anderer Meinung. Man muss sich keineswegs nur nach seinem Geldbeutel richten, wohl eher nach seiner Überzeugung.

Ich kaufe gutes Fleisch ein, esse aber nicht so viel/oft Fleisch, so dass sich der bezahlte Preis wohl unterm Strich ausgleicht!

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Der Preis bestimmt das Kaufverhalten. Siehe z.b. Primark warum werden dort wohl Kleidungsstücke gekauft der Qualität wegen, der guten Arbeitbedingungen der Produzenten? sicher nicht...

auch wenn Merkel immer sagt "Deutschland ist ein reiches Land" heisst das NICHT dass jeder im Geld schwimmt sondern nur dass die Staatskassen voll sind...

26,6 Prozent Höchstwert Mehr Menschen von Armut bedroht

http://www.focus.de/finanzen/news/26-6-prozent-hoechstwert-mehr-menschen-von-armut-bedroht-besonders-in-duisburg-und-dortmund_id_5974498.html

Fleischfrei wäre auch eine Alternative

wäre KEINE alternative... das wäre wie Kleidungsfrei wegen einigen Misständen in der Kleidungsproduktion. Pflanzen werden nicht besser Produziert...

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Es ist billiger, und den meisten Leuten ist es egal.

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Lieber pacman2901, ich habe den Verdacht, dass Du Vegetarier/Veganer bist und hier deine Glaubenspredigt zum Besten geben willst, kann das sein?

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Kommentar von schlagzeug1234
23.09.2016, 19:17

Das kann durchaus sein, vielleicht versteht der OP es wirklich nicht.

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