Wieso wird veröffentlicht dass dieser Amokläufer von München in psychischer Behandlung?

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5 Antworten

Normal. Auch der Todespilot war in Behandlung wegen Depressionen. Damit wurde dann der erweiterte Suizid erklärt. Das Volk will Antworten und das zu Recht.

Wieso hast du Angst, zum Arzt zu gehen? Planst du ein Attentat?

In besonderen Fällen wird öffentlich gemacht, wenn der Täter krank war. Alles schreit nach Aufklärung und will die Frage nach dem "Warum" benantwortet haben. So ist die öffentliche Darlegung der Vita, inklusive der medizinisch relevanten Fakten ein Teil der Antwort.

Das kommt ganz häufig vor, auch bei Autounfällen.

Um den Tatbestand aufzuklären. Ich denke post morte ist es dir egal wer was veröffentlicht.

Okay25 26.07.2016, 22:27

Was soll denn da aufgeklärt werden? Tod bleibt Tod 

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KaitouHD 26.07.2016, 22:28
@Okay25

zB die Motive oder Gründe für den Amoklauf.

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Realisti 26.07.2016, 22:37
@KaitouHD

Sie waren auf der Suche nach Komplizen. Da haben die Angehörigen bestimmt nachgegeben.

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Die Schweigepflicht kann von den Angehörigen/Erben aufgehoben werden.

Okay25 26.07.2016, 22:27

Das ist mir aber neu. Zumal vor Angehörigen auch schweigepflicht ist 

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Realisti 26.07.2016, 22:35
@Okay25

Das gilt für Patienten, die in der Lage sind selber zu bestimmen. Sobald das nicht mehr gegeben ist ändern sich die Regeln. Da kann ein Angehöriger sogar über Leben und Tod entscheiden und auch in wie weit die Schweigepflicht bestehen bleibt.

Das ist besonders wichtig für Prozesse, Schadensersatzklagen oder polizeilichen Ermittlungen.

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Okay25 26.07.2016, 22:53
@Realisti

Okay ich erklär noch mal die lage der Amokläufer hat Leute umgebracht die sind tot und er ist tot. Vielleicht kann die Polizei da irgendwas machen in Sachen schweigepflicht wenn gegen ihn ein Verfahren vorliegt und er lebt  aber so was sollte doch nicht in den Medien stehen so dass jeder weiß was der hatte

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Realisti 26.07.2016, 22:59
@Okay25

Wenn das hilft eine Massenhysterie einzudämmen, halte ich es für gerechtfertigt. Da geht Gemeinwohl vor Einzelwohl, zumal der Täter ja auch nicht mehr lebt.

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Weil man nicht einfach so sagen kann: "der war geistesgestört". Da schützt man dann eine frühere Behandlung vor.

Nach dem Tod gibts keine mehr, bei dringendem verdacht.

Okay25 26.07.2016, 22:28

Ja aber wen er sich bin behandeln lassen wollte, ist das doch gut 

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Evileul 26.07.2016, 22:30
@Okay25

sie brauchen aber alle infos über den verdächtigen,
Klar war es gut das er es versucht hat aber es hat nmichts gebracht.

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Okay25 26.07.2016, 22:38
@Evileul

Schon die Tatsache dass die wissen bei welchen Arzt der sich behandeln lassen hat, wirft fragen auf 

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Realisti 26.07.2016, 23:02
@Okay25

Das Ziel war es vermutlich nicht seine Krankheitsgeschichte aufzuarbeiten, sondern Komplizen zu finden und das in kürzester Zeit.

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