Wieso wird über Burn-Out-Syndrom der Polzeibeamten berichtet?

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3 Antworten

Leider gilt dies auch für die Länderpolizeien. Dabei wird die Personalknappheit eine gewichtige Rolle spielen. Belastungen im Dienst, kein Rückhalt von Vorgesetzten, Bürgern, Gerichten und Presse, dazu Wechselschichte oder Vorgangsdruck bei der Kripo, 12 Schichten hintereinander und monatelang kein Wochenende frei, auch wenn man eine Familie hat. Urlaub bekommt man, auch mit Schulpflichtigen Kindern, nicht unbedingt in den Ferien. Dazu (NRW) das Unwort des Jahres: Einsatzreaktionszeiten, die dazu führt, daß man von Einsatz zu Einsatz hetzt, nur um politische Ziele und Wahlversprechen zu erfüllen. Ich kann niemanden mehr zu diesem Job raten!!!

"normale" private Arbeitgeber können bei den Krankenkassen Statistiken erstellen lassen, welche Krankheiten wie oft in der Firma vorkommen, ohne einzelne Diagnosen mitgeteilt zu bekommen. Vielleicht ist das bei den privat versichterten Polizisten auch möglich, denn auch deren Arztbesuche müssen ja abgerechnet werden, also laufen die Daten bei den privaten Versicherungen zusammen und können (hoffentlich anonym) nach Krankheitsbildern ausgewertet werden.

Hallo,

aus der Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung geht die Krankheit nicht hervor. Allerdings gibt es Studien (z.B. Beerlage-Studie) und auch Berichte von Amtsärzten, die nach längerer Krankheit den Polizeibeamten unter die Lupe nehmen und auf Polizeidiensttauglichkeit untersuchen. Dabei kommen teils sehr hohe Werte heraus. Spitzenreiter ist derzeit die Bundespolizei mit ca. 25 - 30 % Burnoutfällen (was allerdings kein Wunder ist, denn so, wie die Bundespolizei derzeit aufgestellt ist, wird der Wert eher steigen denn sinken).

Guckst du hier:

http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,686847,00.html

mfG Dabbel

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