6 Antworten

Antirussische Ressentiments sind in vielen bundesdeutschen Kreisen wieder en vogue. Unter Jelzin war Russland nach Ansicht des Westens auf dem Weg zu "Demokratie" und "Freiheit", seine Politik stieß in der Politik und in der Wirtschaft des Westens weder auf Kritik noch Ablehnung. Nachdem der dauerbesoffene Tanzbär, der unsere Resourcen innerhalb kürzester Zeit an transnationale Konzerne und Oligarchen zu Schleuderpreisen verscherbelt hatte, abtrat und Putin dafür sorgte, dass die russischen Erdölfelder und andere Reichtümer des Landes wieder unter russische Jurisdiktion kamen, war in Washington, London und Berlin Holland in Not und die "Demokratie" ebenfalls. Russland meldete siche wieder auf der weltpolitischen Bühne zurück und war für die USA und die von ihnen abhängigen Staaten ein ernstzunehmender Faktor und ein großer Dorn im Auge. Zudem darfst Du nicht vergessen, dass der bundesdeutsche Mainstream und seine Vertreter in der sog. Transatlantischen Brücke organisiert sind; dies schreiben die sogar in ihren Unternehmensleitlinien, wie bspw. der Axel Springer Verlag http://www.axelspringer.de/artikel/Grundsaetze-und-Leitlinien_40218.html s. Punkt 3: "Die Unterstützung des transatlantischen Bündnisses und die Solidarität in der freiheitlichen Wertegemeinschaft mit den Vereinigten Staaten von Amerika."

Ich denke, du überschätzt die Bedeutung dieses seltsamen Vereins "Transatlantische Brücke".

Die dort locker organisierten Journalisten gehören zum Mainstream, machen aber nicht den Mainstream aus.

Und über die Beurteilung der Springerpresse sind wir uns sicher einig.

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Unsere politische Nähe zu Amerika führt dazu, dass wir auch ihre Feindbilder übernehmen - dazu zählt eben der weltpolitische Gegenspieler Russland.

Weil er ein Mann ist der nicht lange redet, der auch nicht noch 5 jahre diskutiert über irgendwas, was er sagt macht er auch und das macht ihn gefährlich und da wie schon gesagt wurde er auch die Wahrheit sagt die anderen Politiker kommen einfach nicht auf seine Art klar

Die Leute  draußen können die Wahrheit nicht verkraften.

Da die usa und deutschland sehr eng verbündet sind. Ein beispiel ist der große böse russe.

Wird er das? Wird er nicht so dargestellt, wie er ist?

Könntest du bitte deine Behauptung belegen? 

Gruß, earnest

Die Medien stellen sich in der Art der Berichterstattung schon auf die Seite des Westens, indem sich Putin als Imperialisten und Verbrecher dahin stellen, der nur böse Absichten hat, allerdings werden dabei geschichtliche Hintergründe außer Acht lassen, die seine Ansichten mehr nachvollziehbar machen.

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@Hyperdinosaurus

Als "Verbrecher" hab ich ihn noch nie geschildert gelesen. Welche Zeitung(en) liest du denn?

"Die Medien" ist ein unzulässige Pauschalierung. In den Medien, die ich mir zu Gemüte geführt habe, wurde durchaus differenziert berichtet.

Aber einen Machtpolitiker darf man doch als solchen bezeichnen, auch wenn er Putin heißt - und dir das vielleicht nicht gefällt?

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