Wieso wird man in der Hölle bestraft?

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24 Antworten

Ich bin ebenfalls Atheist und glaube an das alles nicht.

Ich glaube auch nicht, dass es Satan oder Dämonen gibt.

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Ich hatte das Ganze bislang immer völlig anders verstanden -->

Die Hölle ist der Ort wo man von Gott am weitesten entfernt ist.

Man wird nicht von Satan bestraft, sondern Satan und seine Dämonen machen mit dir was auch immer sie mit dir machen wollen, und das ist im Normalfall nichts was du als positiv für dich selber empfinden würdest.

So etwas wie Dankbarkeit dürfte Satan auch nicht kennen, also wird er dich auch nicht dafür belohnen, dass du ein schlechter Mensch warst als du noch lebtest, warum sollte er ?, als Toter wirst du ohnehin keinen Einfluss mehr auf die Welt der Lebenden haben und bist daher nutzlos für ihn, denn angeblich will Satan ja Einfluss auf die Welt haben und zwar auf die Welt der Lebenden, die Toten, welche in der Hölle gelandet sind, gehören ihm sowieso schon, an die braucht er keine Belohnungen verschwenden.

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Hallo angeliclee,

wenn du dich aus eigener Schuld auf Dauer von einem Menschen getrennt hast, mit dem du eigentlich zusammensein möchtest, dann ist das die "Hölle".

Ähnlich der christliche Begriff: kein Ort, keine Zeit, sondern die bewusste freiwillige Trennung von Gott.

Wie das ist, kan man dann nur in sprachlichen Bildern ausdrücken. - Und die werden dann hier angegriffen, wenn man sie nicht als solche versteht.

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Satan bestraft niemanden. 

Er landet selber in der Hölle, da er Gott verriet und sich gegen ihn auflehnte.

Laut christlicher Mythologie wandelt er nun unter uns um uns ebenfalls zu verderben, von Gott abzubringen und so viele wie es geht mit zunehmen.

Heute ist das "Unglauben" zwar kein großes Thema mehr, aber aus selben Grund wurde früher Ungläubige auch verachtet, weil man annahm sie seien bereits durch Satan beeinflusst worden.

In vielen arabischen Ländern denkt man das übrigens immer noch..

Die Hölle selbst würde übrigens erst von der katholischen Kirch aus vereinzelten Bibelstellen wörtlich genommen und als instrumentalisierte Methode, um vom Unglauben abzubringen, entwickelt.

Dabei wurde aber völlig außer Acht gelassen, das diese nur Sinnbildliche Veranschaulichungen eines Todes ohne Gottes Anwesenheit waren. Somit ist der Tod von Ungläubigen keiner in der ewigen Hölle, sondern der den Atheisten sowieso erwarten. Die völlige Vernichtung der Existenz.

Somit sind alle, die anfangen zu glauben weil Sie Angst vor Gottes Gericht haben, nicht viel mehr als Opfer der (alten) katholischen Kirche.

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Hallo angeliclee,

Deine Überlegungen sind völlig logisch und sie widersprechen der Höllenlehre. Es mag Dich vielleicht überraschen, dass diese Lehre auch gar nicht in der Bibel zu finden ist. Sie steht darüber hinaus auch völlig dem entgegen, was in der Bibel über Gott steht. Die folgenden Begründungen zeigen, dass diese Lehre eindeutig falsch ist.

Wenn ein Mensch nach seinem Tod durch ein Höllenfeuer gequält werden soll, muss er ja noch in irgendeiner Form am Leben sein, nicht wahr? Doch über den Zustand der Toten sagt die Bibel folgendes: "Denn die Lebenden sind sich bewusst, dass sie sterben werden; was aber die Toten betrifft, sie sind sich nicht des geringsten bewusst, auch haben sie keinen Lohn mehr, denn die Erinnerung an sie ist vergessen. Alles, was deine Hand zu tun findet, das tu mit all deiner Kraft, denn es gibt weder Wirken noch Planen, noch Erkenntnis, noch Weisheit in dem Scheọl [oder Grab], dem Ort, wohin du gehst" (Prediger 9:5,10).

Was bedeutet das? Nun, wenn es nach dem Tod kein Bewusstsein gibt, dann kann es auch keine Qual durch ein Feuer geben! Die Höllenlehre ist zwar weit verbreitet, doch ist sie zum einen unbiblisch und zum anderen stellt sie Gott in ein sehr schlechtes Licht.

Auch könnte man folgende Überlegungen anstellen: Wie könnte ein Gott, von dem gesagt wird, dass er "Liebe ist" , Menschen für ein relativ kurzes sündiges Leben von 70 oder 80 Jahren dann für immer bestrafen (1. Johannes 4:8)? In welcher Relation steht eine ewige Bestrafung zu einem zeitlich begrenzten Leben in Sünde? Und würde Gott wohl seinen Hauptgegner, Satan den Teufel, dazu gebrauchen, seinen Willen ausführen zu lassen und auf diese Weise eng mit ihm zusammenarbeiten?

Außerdem: Kein normal denkender und normal fühlender Mensch käme je auf die Idee, jemandem auch nur für kurze Zeit Qualen durch ein Feuer zuzufügen! Das Rechtssystem einiger Länder sieht für die schlimmsten Verbrecher "lediglich" die Bestrafung durch den Tod vor, niemals jedoch eine Bestrafung durch Qualen irgendeiner Art.

Gott solch ein Handeln zu unterstellen, gehört mit zu den schlimmsten Gotteslästerungen, die je begangen wurden. Das macht aus ihm einen rachsüchtigen und äußerst grausamen Gott, mit dem man am liebsten nichts zu tun haben möchte. Wie gegensätzlich ist doch das Bild, das die Bibel in Wirklichkeit von Gott zeichnet! Sie beschreibt ihn beispielsweise als einen Gott "barmherzig und gnädig, langsam zum Zorn und überströmend an liebender Güte und Wahrheit" (2. Mose 34:6). Oder wie es in einem anderen Bibeltext heißt: "Der FELS, vollkommen ist sein Tun, denn Gerechtigkeit sind alle seine Wege. Ein Gott der Treue, bei dem es kein Unrecht gibt; Gerecht und gerade ist er" (5. Mose 32:4).

Es gibt somit keinen Grund, an die Hölle zu glauben. Die Bibel zeigt außerdem, dass durch den Tod sämtliche Sünden abgegolten sind. Sie sagt: "Denn wer gestorben ist, ist von [seiner] Sünde freigesprochen" (Römer 6:7). Egal, wieviel Sünden jemand im Laufe seines Lebens begangen hat, sie sind mit dem Tod bezahlt. Eine Bestrafung über den Tod hinaus gibt daher keinen Sinn und steht, wie gerade gezeigt, der Persönlichkeit Gottes völlig entgegen.

LG Philipp

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In der klassischen Glaubensrichtung, die die Hölle miteinbezieht, ist der Teufel schwächer als Gott (weil der ja allmächtig ist) und quasi ein Diener Gottes, der die Menschen in Versuching führt und so ihren Glauben prüft.

Und in der Hölle arbeitet er halt weiterhin für Gott und bestraft die Menschen.

Sinn ergibt das trotzdem nicht.

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Kommentar von Grautvornix
13.08.2016, 15:23

Tolle Erklärung, und dann die frustrierte Schlußfolgerung....fast wie aus einem Beitrag von MAD.:-).

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Eine fast identische Frage wurde im Bibelant wortenpool.de, unter dem Stichwort Hoelle, so beantwortet:


Eigentlich müßte sich der Teufel doch freuen, wenn jemand böse ist. Warum bestraft er diese Menschen dann?


Aus dem nachfolgend zitierten Text kannst Du ersehen, daß der Teufel nicht bestraft, sondern die Personen, die er auf seine Seite zieht, sogar belohnen kann.

Matth. 4:8-11:
8 Wieder nahm ihn der Teufel mit auf einen ungewöhnlich hohen Berg
und zeigte ihm alle Königreiche der Welt und ihre Herrlichkeit,
9 und er sagte zu ihm: "Alle diese Dinge will ich dir geben, wenn du niederfällst und mir einen Akt der Anbetung erweist."
10 Da sprach Jesus zu ihm: "Geh weg, Satan! Denn es steht
geschrieben: 'Jehova, deinen Gott, sollst du anbeten, und ihm allein
sollst du heiligen Dienst darbringen.' "
11 Da ließ der Teufel von ihm ab, und siehe, Engel kamen und begannen ihm zu dienen.



Vielleicht gehst Du bei Deiner Frage aber auch von der falschen Vorstellung der Feuerhölle aus, in der die Bösen gequält werden? Nun, die gibt es nicht. Die Strafe für die "Bösen" ist nicht ewige Qual, sondern daß ihnen das ewige Leben auf einer paradiesischen Erde verwehrt wird.

Römer 6:23:
23 Denn der Lohn, den die Sünde zahlt, ist [der] Tod, die Gabe aber, die Gott gibt, ist ewiges Leben durch Christus Jesus, unseren Herrn.


Psalm 37:10-11:
10 Und nur noch eine kleine Weile, und der Böse wird nicht mehr sein;
Und du wirst dich sicherlich umsehen nach seiner Stätte, und er wird nicht dasein.
11 Die Sanftmütigen aber werden die Erde besitzen,
Und sie werden wirklich ihre Wonne haben an der Fülle des Friedens.



Zum Zustand der Toten sagt die Bibel:

Prediger 9:5:
5 Denn die Lebenden sind sich bewußt, daß sie sterben werden; was aber die Toten betrifft, sie sind sich nicht des geringsten bewußt, auch haben sie keinen Lohn mehr, denn die Erinnerung an sie ist vergessen.


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Das Thema Hölle beschäftigt viele Menschen. Unter diesem Stichwort wurden im Bibelant wortenpool.de auch folgende Fragen beantwortet:
  • Kommen alle Atheisten in die Hölle?
  • Warum sollten alle Personen, die wie ich nicht an Gott glauben, aber sonst gute Menschen sind, in die Hölle kommen?
  • Gibt es wirklich eine Hölle in der Tote gequält werden?
  • Ich habe gehört, daß Gott Liebe ist. Wie kann man das behaupten, solange es die Hölle gibt?
  • Eine Bekannte von mir hat sich umgebracht - ist sie jetzt in der Hölle?
  • Kommen Menschen, die nie etwas von Gott gehört haben, nach ihrem Tod in die Hölle? Oder was passiert mit ihnen?


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Da hilft nur erkenntnis!

---wenn du stirbst, ist doch nur dein physischer körper weg.
du bist noch da mit all einen gelüsten, neigungen, trieben, süchten usw., die sich nur mit irdischen dingen befriedigen lassen.

---da du aber keinen körper mehr hast, mit dem du diese "negativen" seelenbedürfnisse befriedigen kannst, mußt du sie dir abgewöhnen, bevor du als ein reiner mensch in deine geistige heimat aufgenommen werden kannst.

---das tut immer sehr weh, denn es ist einer entziehungskur gleich.

---jeder, der sich das rauchen abgewöhnt hat, kann davon ein lied singen.

---diese sphäre, wo man sich die schlechten erdengewohnheiten abgewöhnt, nennen alle unwissenden menschen" HÖLLE.

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Die Hölle und Satan sind nichts weiter als Ausreden und Propagandamittel.

Ausreden um das Übel auf der Welt zu rechtfertigen. Nach dem Motto: "Das war nicht Gott, das war der Teufel."

Ohne dabei zu bedenken dass ein Gott der den Teufel zulässt, bzw. sogar selbst erschaffen hat, sich auf dessen Stufe begibt.

Und als Propagandamittel um Angst zu schüren. "Folgst du nicht Religion XY kommst du in die Hölle!"

Das soll die leichtgläubigen Schäfchen dazu bringen möglichst lange bei der jeweiligen Religion zu bleiben und sie zusätzlich dazu animieren andere von der Religion zu überzeugen.

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Die Strafe "Hölle" heißt, dass der Mensch sein Lebensziel verfehlt hat, das Christen in der Gemeinschaft bei Gott sehen. Dass in der Hölle ein "Satan" sitzt, der alle piesackt, halte ich für ein Märchen.

Es ist überhaupt die Frage, ob der "Satan" wirklich in der Hölle sitzt. Manchmal scheint es, er wäre relativ häufig auf der Erde...

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Du kannst nicht in einem irrationalen Konstrukt wie einer Religion Ansprüche an logische Konsistenz stellen. Das geht immer in die Hose.

Da solche religiösen Geschichten völlig fiktiv sind, kann man auch Alles und Nichts behaupten, ohne dafür einen Beleg erbringen zu müssen.

Am besten ignoriert man solchen Unsinn.

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Da wird man nicht bestraft, sondern man bestraft sich selbst. Das ist ungefähr so, als wenn sich jemand mit dem Hammer auf den Daumen haut. Die Strafe dafür ist, daß es weh tut.

Doch anders als die Kirchenchristen meine ich, daß die Hölle hier und jetzt ist, genau bei denen, die jedes und alles falsch machen, es auch noch gut und richtig finden und dann jammern, daß es ihnen so schlecht geht.

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Die Hölle wurde von den antiken Religionen vor ca. 3000 Jahren erfunden.

Zweck war, die Gläubigen mit der Angstpeitsche am Glaubensabfall zu hindern.

In diesen uralten Zeiten dachten alle Menschen, auch die Priesterkaste, noch nicht "logisch". Man lebte nur von Gefühlen geleitet.

Die Hölle ist logisch gesehen ein abstruses Unding. Uns wird eingetrichtert, Gott und Satan seien unversöhnliche Feinde. Aber aus unbegreiflichen Gründen wird der "allmächtige" Gott mit dem ewigen Menschheitsverführer nicht fertig. Die Religiosis begründen das mit "freiem Willen", aber das überzeugt überhaupt nicht.

Zwischen zwei Feinden kann es keine Kooperation geben. Und doch macht Luzifer seit ewigen Zeiten unbezahlt eine Herkulesaufgabe für den "lieben Gott", nämlich die armen Seelen auf ewige Zeit zu quälen. Absurd dabei ist natürlich, daß man ohne leiblichen Körper keine Sinne hat und gar nicht gequält werden kann.

Weiterhin absurd ist, daß diese Quälerei wirklich niemand nutzt, denn die irdischen Menschen kriegen nichts davon mit, somit gibt es null Abschreckungseffekt. Mr. Gott nutzt die Quälerei auch nicht und nicht mal Satan hat was davon.

Sinnlos sind die Leiden auch für die betroffene "Seele", denn sie ist ja "ewig verdammt".

Somit ist die Hölle als ekelhaftes antikes Priester-Spukmärchen entlarvt.

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Man wird ja auch nicht von Satan bestraft. Der freut sich nur, wenn er Gott eins auswischen kann, indem er die Seelen der Menschen mit Erfolg auf Erden verführt und sie in der Ewigkeit in seinem Reich (Hölle) "belohnen" kann, indem sie sein "Glück" teilen dürfen.

Satan ist als Geistwesen immer noch Geschöpf und seine Macht ist begrenzt. Der freie Wille des Menschen bleibt trotz seiner Verführungskünste frei und der Mensch deshalb auch voll verantwortlich für seine Taten.

Gott ist immer noch der einzige Richter über Gut und Böse. Aber auch Er bestraft nicht, indem er Menschen in die Hölle schickt. Der Mensch erkennt vielmehr im Angesicht Gottes, wer Gott ist und wer er ist. Ein Mensch, der frei und mit klarem Bewusstsein Gott abgelehnt hat, wird auch die Ewigkeit ohne Gott verbringen wollen und Gott kann das nur akzeptieren. Er will schließlich keine Zwangsbeglückung.

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Kommentar von realsausi2
13.08.2016, 19:13

Ein Mensch, der frei und mit klarem Bewusstsein Gott abgelehnt hat, wird auch die Ewigkeit ohne Gott verbringen wollen und Gott kann das nur akzeptieren.

Kann ich das schriftlich haben?

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das ist bei Religion immer so man verspricht belohnung (Himmel/Paradies/ewiges Leben) oder man droht mit der Hölle, kein ewiges Leben, Sünde um sich die Menschen gefügig zu machen.

Wenn ein mangel an Bildung herrscht sind die Menschen für solche Lügen sehr leicht empfänglich und man kann mit den Menschen machen was man will. Damit ein zusammenleben damals möglich war musst man eben auf solch mittelalterliche Methoden zurückgreifen. Humanismus gab es noch nicht.

"Religion gilt dem gemeinen Manne als wahr, dem Weisen als falsch und dem Herrschenden als nützlich." Seneca d.J.

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Kommentar von Fantho
14.08.2016, 02:48

„Glaube mir, Lucilius, es wohnt in uns ein heiliger Geist, der unsere schlechten und guten Eigenschaften beobachtet und überwacht. Dieser verfährt mit uns ebenso wie wir mit ihm. Niemand ist ein wirklich guter Mensch ohne Gott. Oder könnte sich jemand ohne seine Hilfe über das Schicksal erheben? Ihm verdanken wir alle unsere großen und erhabenen Entschlüsse.. […] Wie die Strahlen der Sonne zwar die Erde erreichen, aber noch ihrem Ausgangspunkt angehören, so steht eine große, heilige Seele, die herabgesandt wurde, um uns das Göttliche besser verstehen zu lassen, zwar mit uns in Austausch, bleibt aber ihrem Ursprungsort verhaftet: von dort geht sie aus, hierher blickt sie und nimmt Einfluss, unter uns wirkt sie gleichsam als höheres Wesen.“

Seneca der Jüngere

(Wikipedia)

Gruß Fantho

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In der Hölle wird man nicht von Satan bestraft.

Laut einigen Religion ist Satan ein ehemaliger Engel, der sich von Gott abgewandt hat und versucht, Menschen zur Sünde zu verleiten. Die Hölle ist Strafe genug für gläubige Menschen.

Ich denke eher, wie du erwähnt hast, Satan liebt jene, die Sünden begehen und in die Hölle kommen.

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Satan bestraft niemanden in der Hölle, weil er selber dort landet.

Hölle bedeutet nichts weiter als ewig ohne Gott sein. Und ohne Gott gibt es kein Leben. Also ist die Hölle endloser Tod. Reine Nichtexistenz. Allein diese Vorstellung ist für lebensbejahende Lebewesen ein Qual. Zu ihren Lebzeiten. Gemäß der biblischen Lehre wissen die Toten nichts. Sie wissen nicht einmal, daß sie tot sind. Keine Schmerzen und keine Trauer ist ihnen möglich.

Der Teufel möchte nur soviele Menschen wie möglich mit ins Verderben reißen. Deshalb verführt er sie zu allerlei Sünden gegen Gott. Fallen sie auf seine Tricks rein bekommen sie ihre Strafe nicht von Satan, sondern von Gott, der ihnen ja geraten hat, nicht auf diesen Spinner reinzufallen.

Es wird sich also niemand rausreden können am Tag des Gerichts. Jeder ist für seine Entscheidungen selbst verantwortlich. Und jeder wird sein eigenes Urteil bekommen.

Satan findet es im großen und Ganzen nur "geil", wenn seine Opfer erkennen, daß er sie fehlgeleitet hat. Das wird eine richtig böse Qual sein für seine Opfer. Die Erkenntnis, daß es für sie kein Zurück mehr gibt. Weil sie entschieden haben, Gott nicht zu vertrauen.

Und dann sind sie für immer tot.

warehouse14

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Kommentar von Gym80951996
13.08.2016, 15:43

Das alles sind deine ganz persönlichen Hirngespinste. Du weißt doch garnicht was nah dem Tod ist. Niemand weiß das

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Kommentar von Ryuuk
13.08.2016, 15:49

Allein diese Vorstellung ist für lebensbejahende Lebewesen ein Qual.

Nö, garnicht. Ich würde Nichtexistenz einer ewigen  Existenz vorziehen. Ewige Existenz bedeutet früher oder später nur ewige Langeweile.

Sie wissen nicht einmal, daß sie tot sind. Keine Schmerzen und keine Trauer ist ihnen möglich.

Das klingt doch gut. Besser als was man mir sonst von der Hölle vordichtet.

Kannst du zufällig die Bibelstellen angeben wo das alles spezifizert wird? Ich möchte es gerne selbst mal nachlesen.

Ein Gott der bereit ist ewigen Tod zu gewähren wäre einer mit dem ich mich schon eher anfreunden könnte.

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Kommentar von AaronMose3
13.08.2016, 18:16

Reine Nichtexistenz. Allein diese Vorstellung ist für lebensbejahende Lebewesen ein Qual

Erzähle das mal einem Theravada Buddhist, der eben Versucht aus diesem Kreislaufs des immer wiederkehrenden Lebens auszusteigen, eben damit er Nirvana,also erloschene Existenz erfahren kann. Bei solchen Aussagen sträubt der sich die Haare. 

Auch ich als Zen Buddhist sehe das als subjektive Aussage, nicht als einen "Fakt". Schließlich kannst du nicht wissen, wie Menschen im einzelnen darüber empfinden.

Ich z.B ziehe ebenfalls ein "ewiges Nichts" vor.

Der Rest ist eben christliche/monotheistische Mythologie die sowohl unbewiesen, als auch unglaubwürdig ist.

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Kommentar von realsausi2
13.08.2016, 19:10

Und ohne Gott gibt es kein Leben.

Ach du scheiBe, dann bin ich ja schon tot.

Allein diese Vorstellung ist für lebensbejahende Lebewesen ein Qual.

Keineswegs. Ich bejahe mein Leben überaus, aktzeptiere aber auch, dass es endlich ist. Kein Problem damit.

Und dann sind sie für immer tot.

Also bekomme ich genau das, was ich erwarte. Das ist doch eine feine Sache.

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Nach der Bibel wird der Satan in der Hölle niemanden bestrafen. Er ist aber nur ein Geschöpf Gottes und hat überhaupt keine Macht, wenn es z. B. um das Gericht und die Zeit nach dem Tod geht. In dieser momentaen Weltzeit darf der Teufel noch in bestimmten Bereichen wirken. Doch sein Ende ist vorgezeichnet: "Und der Teufel, der sie verführt hatte, wurde in den Feuer- und Schwefelsee geworfen, wo das Tier ist und der falsche Prophet, und sie werden gepeinigt werden Tag und Nacht, von Ewigkeit zu Ewigkeit"(Offenbarung 20,10).

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In der Hölle wird man nicht bestraft, und schon gar nicht von Satan.

Aber Satan hat eben eine etwas andere Art, Menschen auf seine Weise zu beglücken. Wem das nicht passt, der kann ja woanders hin gehen.

In der Hölle sind nur Freiwillige.

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The Implausibility of Satan

By Paul Doland

I often hear Christians talk about Satan, "The Great Deceiver." When I tell them that I don't believe in such a being, they ask me how can I know? This article explains why I find the existence of such a being to be extremely implausible.

Who is Satan? Satan is supposedly a powerful, supernatural being created by God. God intended Satan to be good. Yet Satan turned evil.

Many Questions--No Good Answers

How is it possible that God--from whom only good things come--created a supernatural being that turned evil? Right off the proverbial bat, this seems to make the idea of Satan hard to believe. Note that Matthew 7:18 says, "A good tree cannot bear bad fruit." How could the "bad fruit" of Satan have come from the "good tree" of God?"

Say that God did create this supernatural being that turned evil. How is it possible that an omniscient God would not know that Satan would turn evil? Actually, some have argued that God did know it would happen, so let's look at the question from both angles. If God did know Satan would turn evil, why would God have created Satan? If I made proverbial widgets, and I could tell that one of my widgets wasn't going to meet my needs, wouldn't I be a fool to make it anyway? If God knew his creation would turn evil, and created Satan anyway, doesn't that mean God wanted Satan to turn evil or that He was at least ambivalent about it?

Some have said that Satan's turning evil was known, and taken into account in God's long-term plan. But why would an all-good God need an evil Satan in His long-term plan? One would think that an all-good God would be able to enact whatever plans He has without need of an evil super-being.

What if God didn't know that Satan would turn evil? Wouldn't that mean that God is not omniscient? Some argue that because of free will, God's omniscience does not give God the ability to know what decisions will be made by His creations. So perhaps, by giving Satan free will, God did not know what Satan would do. But shouldn't a perfect God at least have considered the possibility and made some sort of contingency plan?

Let's move on and assume that somehow Satan did turn evil--whether or not God knew it would happen. Why did God not immediately destroy Satan? Or, if God doesn't want to destroy his own creations, why did God at least not immediately contain Satan, perhaps lock him up in hell? Or take away his supernatural powers? I think that Christians say that God will do this at the time of judgment. Why wait? Why let Satan do evil in the meantime? If God can stop Satan now, and doesn't, isn't God guilty of allowing evil? Isn't God acting as an accomplice to evil?

Now let's assume that there is some explanation for this. So we have Satan, a powerful being, who is intent on corrupting man. Why does Satan only do things surreptitiously? For example, why doesn't Satan shoot intense pain through every human on Earth until they confess their allegiance to him? I know that Christians say God acts as a "hidden God" because He wants to see if we will freely choose Him. But it seems unlikely that Satan, a pure evil being, would have any such motivation. So why doesn't Satan just come on down and kill everybody or do whatever evil he feels like?

Maybe God wouldn't allow Satan to act so boldly? Then why does God let Satan operate surreptitiously? God allows Satan to do surreptitious evil? This doesn't seem to make any sense.

One explanation, offered by apologist Dr. Hugh Ross, is that Satan is not allowed to tempt us more than we are capable of withstanding. So I suppose that means that nobody is ever successfully tempted by Satan, right? If they are, then by definition, they have been tempted more than they can withstand, right?

I suppose Dr. Ross is saying that Satan is only allowed to tempt us to the extent that God expects us to be able to withstand. But how could this really work? If Dr. Ross is right and God limits Satan's evil, then is Satan constantly asking God, "Hey God, can I, like, shoot massive pain through Joe's body and see if that turns Joe against you?" And God says, "No, Satan, you may not." And then Satan asks, "Well--can I, like, kill Joe's baby and see if that turns him against you?" And then God says, "Oh, okay, Satan, I guess you can do that." You might think I'm being sacrilegious but the point is that, although some theologies may sound logical when you read them in a book, when you try to take them off the pages of the book and see how they work in actual practice they are exposed as just being pat answers that have no real value.

[Note: If you think my pretend conversation between God and Satan is sacrilegious, a very similar conversation is depicted in the book of Job where Satan convinces God to allow him to kill Job's family and servants. So, if someone close to you dies, it might be because Satan convinced God to let him kill them.]

It seems to me, then, that either option, Satan self-limits his evil for some reason or God limits Satan's evil, isn't very believable. But say I'm wrong, say that one or the other of these explains why Satan's evil is at least somewhat constrained. However, if Satan does anything at all to influence man, how can man be said to have free will given that Satan has supernatural powers and we don't? How can God really expect us mere mortals to be able to withstand any temptation by a supernatural evil being? If Satan can use supernatural powers--even "a little bit" against us mere mortal humans--how can we truly have free will?

At least a few Christians believe, for example, that Satan placed fossils on Earth to mislead man into believing in evolution. If true, this would mean that we cannot believe anything we see, or any of what our senses tell us--they could be just the conduit for satanic delusions. How can we have free will if there is nothing that we can know with certainty? Thus I say again, if Satan can use any of his supernatural powers against us, then free will does not exist.

Does Satan not know that God is omnipotent? How dumb could Satan be to think that he could possibly win out against the omnipotent Creator, the Creator of everything including even himself? Some Christians say that Satan does know he will eventually loose, but that he just wants to take as many people down to hell with him as he can. But how could Satan have ever been dumb enough to even consider revolting against God, knowing full-well that he could not possibly win? And how could have a third of God's angels have been dumb enough to join Satan, as they too should have known from the beginning that they have no real chance to win?

What is the reason for God not revealing Himself to us in obvious ways? When a skeptic asks that question, Christians will often answer that God feels that if we were to have absolute proof of His existence, we wouldn't have the free will to reject Him. Yet Satan, even though he had proof-positive of God's existence, was still able to choose to disobey God. Thus, if Satan could have proof-positive of God and still have free will to disobey God, then so should we.

Finally, if Satan could become evil because of free will, how will God ever solve the problem of evil? Couldn't tomorrow, some other creation of God use its free will to turn evil? Couldn't this continue to happen for all eternity? How can heaven be any better than Earth if it is subject to the same problem of free will allowing beings to choose evil?

Summary

Let me summarize. I don't believe an all-good God could have created a powerful, supernatural being that turned evil. But even if I am wrong, I don't believe an omniscient God could not have known it would happen, or at least make contingency plans. If somehow this evil Satan did come to exist, I don't think that an all-good God would let Satan continue to do evil. But if God did let Satan continue to do evil, I don't think an all-evil super-being would be restrained or act surreptitiously--he would use his supernatural powers openly. But even if this evil being were for some reason at least somewhat restrained, the fact that he, having supernatural powers, could have influence over us mere mortals would mean that we don't truly have free will. So, from start to finish, the concept of an all-evil, super-being Satan is untenable.

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Ich komme siccher in die " Hölle " aber ich werde nicht bestraft, im Gegenteil ! Wenn ich durch den Personaleingan dort erscheine , erhebt sich Satan von seinem Thron und sagt , Willkommen Meister !

Himmel  , Hölle , alles Quatsch.

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