Wieso wird man diffamiert, wenn man nicht alles befürwortet und 100% blind mitmacht ...sprich Kritik / Hinterfragung ist nicht gewünscht?

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3 Antworten

Wenn du nicht mehr diffamiert werden willst, dann solltest du dir als erstes das Wort "Gutmensch" abgewöhnen. ;)

Viele Leute, die als "Nazi, Verschwörungstheorethiker oder homophob" bezeichnet werden, haben eine Meinung, können diese aber nicht wirklich begründen. Und dann wird's haarig, weil es dann so wirkt, als wenn man doch nicht so ganz dahinter steht, was man erzählt. Bei den AfD-Fragen, die hier momentan regelmäßig auftreten, gibt es eine handvoll zukünftiger AfD-Wähler, bei denen man merkt, dass sie was von dem Thema verstehen und sich auch ohne Kraftausdrücke und Diffamierungen zu ihrem Standpunkt äußern können. Davor hab ich dann schon Respekt, ich teile die Ansicht zwar nicht, aber ich verstehe und toleriere sie.

Und dann gibt es da noch die Leute, die mit kurzen beleidigenden oder gelogenen Kommentaren meinen, die Weisheit mit Löffeln gefressen zu haben. Bei denen fragt man sich dann, ob an den Vorurteilen nicht doch was dran ist.

Und wenn du zu deiner Meinung stehst, dann sollte dir egal sein, was die anderen darüber denken.

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Kommentar von Vollhorst123
02.05.2016, 21:13

ich stehe zu meiner meinung und ernte eben nicht nur freunde damit  :) und dennoch frage ich mich ab und zu, warum so viele Massen von menschen da so einfach mitschwimmen ohne mal selbst nachzudenken, wie was sein könnte...eben andere perspektiven sehen

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Was ist daran blind einen Menschen nicht nach dem äußeren Erscheinungsmerkmal und Vorurteilen zu beurteilen sondern anhand des Wesens?

Was ist falsch, wenn man menschenfeindliche Meinungen als solche auch enttarnt?

Und warum müssen diese Leute immer jammern, dass sie als Nazis bezeichnet werden und bezeichnen selber Menschen anderer Meinung als Mainstream oder Gutmenschen? Warum machen sie selbst, wofür sie andere kritisieren?

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Kommentar von bluberryMuffin
02.05.2016, 21:03

Genau das dachte ich mir auch…

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Naja, also bei den Labels frage ich mich wirklich, was Du genau da gesagt hast... 

Wenn jemand eine Nazi-Meinung äußert, der wird natürlich als Nazi bezeichnet. Wer ungerechtfertigt Homosexuelle hasst (und ich habe in meinem ganzen Leben noch kein gutes Argument gehört, warum Homosexualität ein Problem darstellen soll), der wird als homophob bezeichnet. Wer irgendwas von Chemtrails oder so labert, wird als Verschwörungstheoretiker bezeichnet. Nicht jede Kritik ist gute Kritik.

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Kommentar von DickerPenisGut
02.05.2016, 20:55

Falsch. Heutzutage wird doch jeder als Nazi bezeichnet, der sich kritisch gegenüber einer unkontrollierten Masseneinwanderung ausspricht.

Genauso kann man sich negativ über Homosexualität äußeren. Bspw. wird gesagt, dass das Geschlecht ein soziales Konstrukt ist, aber Homosexualität angeboren. Was denn nun?

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Kommentar von Vollhorst123
02.05.2016, 20:57

das ist ja auch eindeutig ! Aber eine andere sicht zu äußern, warum dies und das jetzt ist, heißt nicht, dass man ihn diffamieren muss. 

zB habe ich nichts gegen Homosexuelle, aber habe eben nur erwähnt, dass die neudings übermäßige präsens in allen Medien einen auf den senkel geht und dass es übertrieben ist, weil wir nicht mehr in1960 sind.

Da wird man gleich als schwulenhasser gesehen bzw gar betitelt.

Bin ich nur ein guter mensch, wenn ich sage, alles ist super,  überschwemmt mich mit homosexuellen darstellung ?

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Kommentar von bluberryMuffin
02.05.2016, 21:10

@DickerPenisgut ich glaube du verallgemeinerst hier ein bisschen. Ich kann nicht erkennen, dass jeder, der "gegen unkontrollierte Masseneinwanderung ist", als Nazi bezeichnet wird. Nur weil man jemanden als menschenverachtend aufgrund seiner Ansichten in der Einwanderungspolitik bezeichnet, heißt dass nicht, dass man diese Person auch als Nazi bezeichnet.

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