Wieso wird man als Nationalist in jeder Diskussion diskriminiert/ beleidigt?

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13 Antworten

Ist andersrum genauso. Ich würde mich als eher links bezeichnen und erlebe dabei oft, dass Leute mit Gesinnung wie du (ganz ohne negative Wertung!) mich mitleidig belächeln, als sei ich etwas minderbemittelt oder hätte einen Helferkomplex. So wie wenn jemand eine flugunfähige Stubenfliege verarztet.

Ich bin ganz deiner Meinung, dass es in Deutschland an einem offenen Dialog fehlt. Das Thema ist allerdings auch sehr emotional und es ist schwer, sachlich zu diskutieren, ohne dass alberne Standpunkte (von beiden Seiten) kommen oder man den andere plötzlich nicht mehr für voll nimmt.

Oft habe ich aber auch gar keine Lust, mich oder meine Meinung zu verteidigen. Bevor ich aber meine Ideale verrate und einfach nur beipflichte, sage ich lieber "glaub doch, was du willst".

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Kommentar von SiViHa72
09.08.2016, 16:02

Jupp, so isses.

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Die deutsche durch den Nationalsozialismus belastete Geschichte ist nun mal nicht einfach. Da muss man schon genau unterscheiden, ob man patriotisch-national eingestellt ist, wie es in Frankreich oder Italien keinen Linken stört oder nationalistisch. Da in der vergifteten Diskussion zwischen Linken und Nicht-Linken vorwiegend Begriffe nicht mehr sauber definiert sondern als versimpelte Politkeulen geschwungen werden, ist es schwierig oder fast unmöglich, in ein vernünftiges Gespräch zu kommen. Das hat vor 33 schon nicht funktioniert und wir steuern wieder aus ähnliche Zustände zu. Ich frage mich allerdings auch, warum Du ins Gespräch kommen willst. Sozialist sein ist eine Glaubenshaltung, da haben Argumente einen schweren Stand. Da sind einfach alle grundlegenden Hypothesen konträr zu den Deinen. Da eine Brücke zu finden, ist zumindest schwer. Du bist für die kein Diskutant sondern ein Gegner. Die haben schon an der Tatsache zu lecken, dass die "importierten" Türken eher massenhaft nationalistisch ihrem Erdogan folgen und so gar nicht für ihre erhoffte sozialistische Revolution taugen. Jetzt wundern sich die, die ein deutsches WIR-Gefühl wo immer zerredet und diffamiert haben, dass die Migranten dann lieber bei ihrem eigenen Nationalstolz bleiben. Die reden gern von Integration und betreiben Desintegration selbst unter Deutschen oder integrationswilligen Migranten.

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Mehr Meinungsfreiheit als in der heutigen Gesellschaft hat es in Deutschland nie gegeben. Man weiß auch von "Rechten", die andere nicht zu Wort kommen lassen. Ja, es gibt auf allen Seiten Menschen, die Argumente haben und Menschen die Beleidigungen und Fäuste einsetzen müssen.

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Meinunsgfreiheit gibt es natürlich noch. Aber Nationalismus ist eben...naja lassen wir das. Du kannst generell bei garnix im Leben damit rechnen, dass alle anderen deine Meinung akzeptieren. Egal ob es um Politik oder den Wöchentlichen Einkauf geht.

Das hat aber nichts mit Meinungsfreiheit zu tun.

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Das Phänomen nennt man die "Nazikeule". Wenn du eine Meinung hast, die rechts von der Antifa ist, bekommst du die Nazikeule. Damit versucht man alle deine zukünftigen Argumente mit einem "Schlag" zu entkräften.

Das ist allerdings nichts neues. Die Rhetorik, also die Kunst den Redens oder Debattierens, hat seine Wurzeln im antiken Griechenland und schon da war es ein gerne benutztes Mittel, den Rede-Gegner auf einer anderen Ebene anzugreifen, als auf der argumentativen.

Heutzutage wird das durch die Median amplifiziert und du weißt eigentlich schon vorher, dass du ein Nazi bist, wenn du nicht mit Refugees Welcome Banner am Bahnhof wartest - was deine tatsächliche Haltung zum Thema ist, rückt dabei in den Hintergrund.

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Kommentar von SiViHa72
09.08.2016, 16:01

Ja, immer die pösen Linken. dann doch lieber nur mausgerutscht,denn bei mehr rechts gibts nur Kuschelbären.

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Weil der Nationalismus in früheren Zeiten ausschließlich für die Kriege zuständig war. Du hast also schlechte Karten. Die Geschichte läßt sich nicht mehr ändern.

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Kommentar von Franzmann0815
09.08.2016, 16:14

Nationalismus ist doch lediglich, das man stolz ist aus einem land zu kommen. zb bin ich ein nationalist, weil ich stolz darauf bin aus deutschland zu kommen.

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Klar hast du Meinungsfreiheit, nur ob die Gegenpartei deine Meinung akzeptiert bzw. überhaupt hören möchte kann man nicht beeinflussen.

Manche Leute wollen ihren Horizont nicht erweitern bzw. sind nicht imstande eine ordentliche Diskussion zu führen.

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Kommentar von Machtnix53
09.08.2016, 17:43

Ein Nationalist ist jemand, dessen Horizont auf die eigene Nation verengt ist. Da ist es fraglich, ob man durch Diskussion mit ihnen seinen Horizont erweitern kann.

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Du meinst so was wie die AfD, die von niemanden ernst genommen wird?

Weil die Gesellschaft unhöflich ist. Ganz einfach. Ich finde das man jeden ausreden lassen sollte(außer Holocaust-Leugner). Aber viele Leute haben einfach keine Manieren.

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Kommentar von SiViHa72
09.08.2016, 15:59

Jetzt bitte 3 Runden Mitleid für die stets so korrekte AfD  ohhhhh

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Kommentar von Behrmuda
09.08.2016, 16:02

Auch Holocaust-Leugner sollte man aussprechen lassen. Je schlechter eine Idee oder ein Gedanke ist, umso besser ist es für die Gegenpartei, dessen Aussprache zuzulassen. Wenn eine Idee nämlich tatsächlich schlecht ist, diskreditiert sie sich von ganz alleine.

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Kommentar von maxialexander
09.08.2016, 16:13

Nein. "Schlimm" sind wir sicher nicht. Wir passen nur nicht in euer "alles- ist-gut" und Multikulti- Weltbild

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Weil Nationalismus etwas anderes ist, als Patriotismus. Nationalismus ist meist chauvinistisch. Er stellt die eigene Nation über andere.

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Kommentar von DoktorBlues
12.09.2016, 10:41

Völlig falsch. Ein Nationalist steht für die Freiheit und Selbstbestimmung der Völker.

Ein Rassist sieht in seiner Rasse die Überlegenheit anderer Rassen oder auch sehr oft Völker.


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Nun, wenn man Deine Frage hier so liest, fällt einem das Intresse zu NPD schon sehr auf, und das ohne dass Du Dich eindeutig distanzierst.  Das kommt schon recht merkwürdig rüber........

Dein "nationaler" Standpunkt ist, in diesem Fall, schon eine eindeutige Sichtweise, auf die ich mich auch nicht einlassen könnte.

Damit musst aber leben......

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Kommentar von maxialexander
09.08.2016, 16:09

Aber wieso? Du willst Toleranz, aber hörst dir nicht mal eine Meinung an, die nicht deiner eigenen entspricht?

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als Deutscher kann man sich ja eh nur noch für Nationalstolz schämen.
Soll keine Beleidigung sein, aber in Deutschland hat Nationalstolz zur Vergasung von Juden uns Ausländern geführt.
Natürlich kannst du froh sein in Deutschland leben zu können, aber Nationalstolz ist ne komplett andere Liga.

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Kommentar von luvU2
09.08.2016, 15:58

und*

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Kommentar von DesbaTop
09.08.2016, 16:00

*war eine komplett andere Liga.

Stolz auf ein Land sein oder Stolz sein, ein Deutscher zu sein kann ich auch nicht nachvollziehen, aber wenn andere Länder das dürfen, dann dürfen Deutsche das natürlich auch.

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Meinungsfreiheit ist, dass man etwas sagen darf. Es heißt nicht, dass andere sich das anhören müssen.

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Ein Blick in die "Themen"-Tags dieser Frage ist interessant, denn dort wird auch "Anti-Antifa" genannt - und das hat nun nichts mit Nationalismus zu tun.

Wer gegen Antifaschismus ist, ist entweder extrem gleichgültig, oder ein Befürworter des Faschismus.

Das ist es nämlich auch, was sich nur allzu gerne hinter dem Feigenblatt des "Nationalismus" versteckt - eine faschistische Ideologie.

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Kommentar von offeltoffel
09.08.2016, 16:04

...oder man ist gegen Antifaschismus, weil einem deren Methoden nicht zusagen. Generell finde ich "Anti"-Bewegungen nicht gut. Ich möchte lieber FÜR etwas stehen, als GEGEN etwas.

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Kommentar von jackthegiant
12.09.2016, 21:28

Da meist (Hardcore) Faschisten Rechtsextremisten in der ANTI-ANTIFA sind und gegen den Antifaschismus sind können diejenigen nur für den Faschismus sein ,egal was die böse böse ANTIFA macht.

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