Wieso wird Linker Terrorismus klein geredet -G20?

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8 Antworten

Ich glaube die Frage ist dir schon selbst größtenteils bewusst, ich persönlich empfinde es jedoch falsch Terrorismus kategorisch zu unterscheiden da jegliche Art von Terrorismus ob rechts, links oder islamistisch motiviert das Ziel und den Zweck hat einer Gesellschaftsform zu schaden. Wenn man jedoch medial nur auf eine Gruppe hinweist werden Gelder zur Versorgung von Sicherheitsmaßnahmen bei der anderen Gruppe eingespart das Ergebnis sehen wir dann heutzutage.

Zur RAF Anschlagsserien Zeit war nur linker terrorismus die Rede wert (RAF; Kommunisten Paranoia usw.), wegen dem NSU Morden wurde rechter Terrorismus wieder in den Vordergrund gerückt ursprünglich sogar Dönermorde genannt (da man ja nicht einsehen wollte das es sich um rechtsmotivierte Morde handelte, man hat zwanghaft versucht die Schuld den Ausländergruppen in die Schuhe zu schieben). Durch die Anschlagsserien vom IS in den letzten Jahren rückt erneut islamistisch motivierter Terror auf die Bildfläche.

Das Problem bleibt jedoch das selbe, die Gesetze und Sicherheitsorgane von Staat investieren nur in die Richtung des jetzigen schreckens, vor allem jedoch natürlich auch wegen unserer Geschichte als ehemaliger NS Staat. 

Es gibt es jedoch auch weitere Gründe die in betracht gezogen werden müssen rechten Terror gab und gibt es noch, richtet sich jedoch heutzutage gegen Minderheiten bis hin zu Ausländergruppen selbst wenn diese gut Intergriert sind. Das geht von Flüchtlingsheim anzündungen bis hin zu Morden es finden also Taten statt die den Tod von Menschenleben in kauf nehmen! 

Der Linke terror hingegen konzentriert sich meist auf Vermögenswerte und Sicherheitskräfte vom Staat, er schadet dem gemeinwohl durch enorme Sachschäden die dann alle zu tragen haben. Dieser nimmt jedoch nicht das Leben von bestimmten Minderheiten in Kauf sondern von den Sicherheitskräften des Staates (aber seien wir mal ehrlich ein Soldat oder einem Polizisten muss klar sein, das er auch während des Einsatzes sterben könnte wer eine Waffe trägt dem sollte diese Gefahr schon beginn an näher gebracht worden sein)

Die größte Gefahr im Moment ist einfach folgende der islamistische Terror fördert die Wahrscheinlichkeit von rechtem Terror wodurch wiederum die Gefahr vom linken Terror als Gegenreaktion zum rechten erhöht wird.

Ich hoffe die Verkettung zeigt weshalb man nicht unterscheiden sollte.

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Gerade jetzt um den G20-Gipfel herum erlebe ich eigentlich nicht, dass da irgendetwas kleingeredet würde.

In anderen Fällen liegt es vermutlich daran, dass die meisten Medienschaffenden politisch eher nach links tendieren und deshalb die Anliegen der Demos selbst auch unterstützen würden. Da liegt es nahe, die Ausschreitungen als "unpolitisch" oder "Einzelfälle" darzustellen, während man Ausschreitungen auf der "anderen Seite" (zb HogeSa) als symptomatisch für die ganze Szene wertet.

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Beweise erst einmal ob es auch wirklich alles linke waren.... ich habe sehr viele Berichte gelesen wo die auf spanisch griechisch & Co. geredet haben... für mich hört es eher nach ein paar unzufriedene EU Mitglieder an die vielleicht durch die ganzen Spar Aktionen von Schäuble ihre Unzufriedenheit gezeigt haben...

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Kommentar von southCentral
15.07.2017, 17:20

Und was ist mit "Polizei Terror".... ganz am Anfang Grundlos angemeldete Demonstranten mit Schlagstöcken und Pfefferspray angegriffen... im Netz sind genug Fotos von Frauen mit blutigen Köpfen..: sind die deiner Meinung nach auch "LinksTerroristen"????

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Da wird nichts klein geredet, die "radikale Linke" hat sich als Terrororganisation geoutet. Dennoch, im Kern ist die radikale Linke politisch machtlos und auch kulturell ohne jeden Einfluss. Das sind eigentlich hauptsächlich nur noch gewalttätige Spinner. Die Selbsterkenntnis der eigenen Bedeutungslosigkeit entlädt sich dann ab und zu in Gewalttätigkeit. Bei G20 hatte das dann mal einen Höhepunkt, auch aufgrund der Radikalen aus dem Ausland. 

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hm...

eine (1) mögliche Erklärung könnte sein:

https://www.salonkolumnisten.com/buergerliche-linksradikale/

Auszug:

Im Gegensatz zu radikalen Rechten oder Islamisten sind radikale Linke in der Regel Bürgerkinder. 

Sie entstammen damit derselben Schicht wie Journalisten, Politiker oder hohe Verwaltungsmitarbeiter. 

Sie zu bekämpfen hieße für das Bürgertum, die eigenen Kinder zu bekämpfen ...ff...

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Ich habe selber bei der Antifa mitgemacht (ich bin kein Mitglied der Antifa). Die Antifa ist genauso vielschichtig wie die gesamte rechte Szene. Es gibt gute und schlechte Antifas, und sogar Nazis welche nur so tuen als wären sie Antifas!

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Die Krawallmacher des G20 Gipfels waren weder politisch   links oder rechts, sondern Kriminelle, die einfach mal Bock auf Randale hatten.  Die Politik hat schlichtweg die Professionalität dieser Personen unterschätzt.

Weiterhin  grenzt das an politische Naivität zu glauben, dass bei einer Zusammenkunft von 20 politischen Armleuchtern dieses unbeantwortet bleibt. 

Und man glaubt es nicht: - Verzeihung für das Wortspiel- Es war an dem Tag auch ein Bombenwetter. Wäre der Gipfel im Winter abgehalten worden, wäre das alles nicht eskaliert.  

Bitte jetzt nicht haten oder dissen, sondern dieses stellt eine subjektive Meinung da.

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Kommentar von apollo888
17.07.2017, 23:13

Das gleiche sagt die Antifa jetzt auch.. Tz.. Wenigstens dazu stehen. 

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Also, ich will nicht hoffen, dass die auch noch Polizisten angezündet haben. Aber das was ich verstanden habe ist: Linke sind nicht gewalttätig oder aggressiv. Das heißt: Es kann nicht sein, was nicht sein darf!

Mal abgesehen davon, hat die Polizei bei vielen fremdländische Akzente festgestellt. Und die Sternschanze ist ein absolut buntes Viertel.

Auch ist es schon eigenartig, wenn 20.000 Polizisten bei 1.500 Demonstranten diese nicht davon abhalten können, Läden zu zerstören und auszurauben.



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