Wieso wird Homosexualität als normal angesehen, Pädophilie jedoch nicht?

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26 Antworten

"Normal" ist das wohl fürchterlichste weil diskriminierendste Wort in unserer Sprache. Dieses Wort müsste eigentlich jedes Jahr das Unwort des Jahres sein, man sollte es zum Unwort des Jahrtausends küren. Denn was "normal" ist und was nicht spaltet eine Gesellschaft, es polarisiert, und jene, die sich am Rand der "Normalität" bewegen, werden fast immer diskriminiert und ausgegrenzt.

Gerade im Hinblick auf sexuelle Vorlieben wird seit Jahrhunderten mit Tabus und No-Gos gehandelt. Religiöse Einschränkungen spielten in der Vergangenheit eine Rolle, die bis heute nachhallen - auch wenn kaum noch jemand eigentlich genau weiß, warum Homosexualität eigentlich nicht "normal" ist. Hättest du jemandem im Alten Rom danach gefragt, hätte er nur darüber die Stirn gerunzelt. Im Alten Athen wäre es sogar normal gewesen, Sex mit Kindern zu haben - auch hier würde ein Deutscher mit seinen Moralvorstellungen als komisch, ja als "unnormal" gelten. Was die Norm ist, bestimmt also die Gesellschaft - ganz allein sie.

In der Natur zum Beispiel ist Homosexualität völlig normal und bisher bei mehr als 1500 Tierspezies direkt nachgewiesen worden. Der biologische Zweck und der evolutionäre Vorteil, der sich daraus ergibt, wenn Tiere (und Menschen) schwul werden, wird gerade erforscht. Theorien zufolge stellt Homosexualität einen Vorteil dar, wenn bei in Gruppen lebenden Tieren Elterntiere sterben und Jungtiere verwaisen - die Homopaare adoptieren die Jungtiere dann nicht selten. Auch stehlen sie hin und wieder Jungtiere und Gelege, übernehmen sie also einfach und geben den nun kinderlosen Paaren so die Gelegenheit, sich erneut fortzupflanzen, was eine höhere Reproduktionsrate zur Folge hat. Somit erfüllt Homosexualität in der Natur durchaus einen Zweck.

Pädophilie kommt ebenfalls unter Tieren vor, ist jedoch weit seltener. Trotzdem werden auch in der Natur Jungtiere hin und wieder von erwachsenen Tieren bestiegen - lange bevor sie geschlechtsreif sind. Da kaum ein Tier jedoch so lange braucht, um geschlechtsreif zu werden wie der Mensch, tritt die Pädophilie bei uns weitaus häufiger auf als bei Tieren - wo man die Vorfälle auch gut als "Irrtum" abstempeln kann. Jedes Tier, dass ein Jungtier besteigt, besteigt auch ausgewachsene Tiere, und das auch meist sehr viel häufiger. Dass ein Mensch dagegen nur und ausschließlich auf nicht geschlechtsreife Kinder steht, hat dagegen psychische Ursachen. Beim Menschen ist Pädophilie also wenn sie exklusiv auf Kinder beschränkt ist und der Pädophile sich durch erwachsene Menschen nicht erregen lässt eine psychische Störung.

Ethisch betrachtet gilt Pädophilie beim Menschen als besonders schäbig und niederträchtig, da ein Kind noch keine Vorstellung von Sexualität hat und sich nicht sexuell selbstbestimmen kann. Der Missbrauch geht also mit jedem Akt einher - und Missbrauch kann schwere psychische Folgen haben, gerade für ein Kind, dass sich noch in einer Prägungsphase befindet. Aus diesem Grund ist Pädophilie in unserer Gesellschaft besonders geächtet. Pädophile gefährden durch ihre Neigung den öffentlichen Frieden, zumindest dann, wenn sie ihren Drang ausleben.

Homosexuelität dagegen setzt zwei erwachsene und sich ihrer sexuellen Reife bewusste Menschen voraus, die das, was sie tun, im gegenseitigen Einvernehmen machen. Es kommt niemand bei so einer Form der Liebe zu Schaden noch wird jemand missbraucht. Wer sich an Homosexualität stört, ist also der moralisch niedriger stehende, aber keinesfalls der Homosexuelle.

"Normal" ist das wohl fürchterlichste weil diskriminierendste Wort in unserer Sprache. Dieses Wort müsste eigentlich jedes Jahr das Unwort des Jahres sein, man sollte es zum Unwort des Jahrtausends küren.

So langsam fürchte ich mich in diesem Land, wenn schon die seither "normalsten" Worte nach Meinung mancher Zeitgenossen verboten werden sollen.

Hoffentlich wird es nicht bald schon soweit übertrieben, dass man am besten nichts mehr redet, um ja nicht in Gefahr zu laufen aus Versehen ein neues diskriminierend verstandenes Wort zu gebrauchen.

Das fände ich dann allerdings auch diskriminierend.

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@hummel3

Besser wäre es, wenn die Sprachpolizei ein verbindliches Wortverzeichnis herausbrächte, welche Wörter unserer deutschen Sprache noch verwendet werden dürfen.

Normal ist das hier alles schon lange nicht mehr. In Schweden und den USA ist die Geisteskrankheit allerdings noch weiter fortgeschritten.

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Ohne Unterscheiden (lat. discriminare) gibt es keine Sprache.

Dieses ist ein Leckerbissen und keine ungenießbare Pampe. Dieses ist ein Weib und kein Mann. Dieses ist ein Säugling und kein Greis.

Jede Gemeinschaft konstituiert und tradiert sich über permanentes Diskriminieren. Das Gemeinschaftsförderliche wird aufgewertet, das Gemeinschaftsschädliche wird abgewertet.

Der Torschütze im Fußballverein wird gefeiert, wer immer rumjault, daß Fußballspielen blöde sei, wird abgewertet und aus der Gemeinschaft ausgegrenzt.

Zuende gedacht kann eine wütende Antiunterscheidungspolizei (Tscheka) nur zur vollkommenen Zerschlagung einer jeden Gemeinschaft führen.

"DISKRIMINIERUNG, die elementare Technik der Schaffung und Aufrechterhaltung einer Kultur. Die Kulturtugend schlechthin. Abwertende Unterscheidung des Häßlichen vom Schönen, des Bösen vom Guten, des Falschen vom Wahren, des Schädlichen vom Nützlichen, des Kranken vom Gesunden. Die Diskriminierung ist die grundlegende Fähigkeit, die menschliches Handeln auf den Gebieten der Kunst, der Religion, des Wissens, der Wirtschaft und der staatlichen wie bürgerlichen Ordnung der Gemeinschaft erst ermöglicht. Der gesetzliche Zwang zur Nichtdiskriminierung ist der öffentliche Terror, der die Kulturzerstörung durchsetzt."

Reinhold Oberlercher, ABC der politischen, ideologischen und sozialen Begriffe

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@HolgerSchneider

Der gesetzliche Zwang zur Nichtdiskriminierung ist der öffentliche Terror, der die Kulturzerstörung durchsetzt."

Danke für diesen insgesamt klärenden Beitrag! So sehe ich das auch.

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@hummel3

Der Witz ist, daß die Lösung das Problem ist. Wenn man sich über bestimmte Gruppen nicht mehr ungezwungen äußern darf, dann kann das Haß gegen diese Gruppen schüren.

Ein weiterer Witz ist, daß die Soziotechniker der Moderne jedes Problem für lösbar halten über Maßnahmen der Umerziehung, des Gesetzgebers und der Gedankenpolizei.

Manche Änderungen im Umgang miteinander bedürfen aber einer organischen Entwicklung.

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Wieso Pädophile psychische Störungen haben nur weil sie auf kleine Kinder stehen und Homosexuelle nicht finde ich nicht logisch. Sie wollen doch auch nichts böses.

Und natürlich gibt es schon Kinder die sich ihrer Sexuellen bedürfnisse bewusst sind.

Meine Meinung: Sowohl Pädophilie als auch Homosexualtät sind in unseren Augen nicht normal weil wir noch teilweise christliche Wertvorstellungen haben die in unserem Grundgesetzt noch vorhanden ist. Jedoch entfernt sich die Gesellschaft immer weiter vom Christentum und deswegen werden Homosexualittät und Co. immer mehr zur selbstverständlichkeit.

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@vicedry

1) Die Amtkirchen der Christen in Deutschland verhalten sich nicht generell ablehnend gegenüber gleichgeschlechtlich Orientierten.

2) Ein gleichgeschlechtlich Orientierter im nichtchristlichen China hatte im Prinzip den gleichen Status wie ein Krimineller.

3) Bei den nichtchristlichen Eskimos und Indianern in den USA wurde Gleichgeschlechtlichkeit schroff abgelehnt.

4) Im kollektivistisch-orientierten nichtchristlichen Japan haben gleichgeschlechtlich Orientierte es nicht leicht.

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@HolgerSchneider

1) die "Christliche" Amtskirche in Deutschland hat kaum noch was mir der Bibel zu tun.

2-4) In Regionen wo das Christentum keine (sehr kleine Rolle spielt) wird die Moral durch andere Religionen/Lebensmodellen bestimmt.

Mein kommentar beziehte sich auf die veränderte Moral innerhalb Deutschalnds.

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Hallo MarkusPK,

ich stimme deinen Aussagen weitgehend zu. Nur der letzte Satz ist falsch. "Wer sich an Homosexualität stört, ist der moralisch niedrigere"? Ist das so? Ist jeder gläubige Mensch, der an Gott glaubt und ihn + sein Wort (die Bibel) achtet, dann moralisch "unterentwickelt"?

Dabei gelten doch Menschen, die sich an die Grundsätze Gottes in der Bibel halten, sogar als solche, die eine sehr hohe Moralvorstellung haben (kein Sex vor der Ehe etc.).

Und Gott verurteilt Homosexualität! Achtung - nicht den Menschen, nur die Handlung an sich.

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@Vollkornkeks

"Ist das so? Ist jeder gläubige Mensch, der an Gott glaubt und ihn + sein Wort (die Bibel) achtet, dann moralisch "unterentwickelt"?"

Ja, diese Menschen stehen auf der moralischen Ebene an allerunterster Stelle. Sie benutzen längst nicht mehr zeitgemäße religiöse Dogmen, von denen sich einige Kirchen übrigens bereits verabschiedet haben, um Intoleranz und Homophobie zu rechtfertigen. Wer sich gleichzeitig Christ und dabei auf Homosexuelle schimpft, der ist in meinen Augen keiner - weil er nämlich den obersten Grundsatz des christlichen Glaubens mit Füßen tritt: die Nächstenliebe.

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Homosexuelle sind nicht normal, nein die meisten Menschen auf der Erde sind Heterosexuelle, deshalb ist dies auch die Norm, genau so wie z.b. Linkshändler grundsätzlich abnormale Menschen sind.

Die Frage ist doch: Ist etwas nur weil es nicht der Norm entspricht auch falsch oder in irgendeiner Form verwerflich?

Nein, warum auch. Homosexuelle schaden niemandem durch Ihre sexuelle Veranlagung, das ist auch der Grund warum Homosexuelle in unserer Gesellschaft inzwischen nicht nur toleriert sonder auch akzeptiert werden.

Ganz anders sieht es eben bei Pädophilen aus, leben diese Ihre Sexualität aus schaden sie Menschen, deshalb wird Pädophilie in unserer Gesellschaft nicht akzeptiert.

So einfach ist es

Weil man irgendwann (zumindest in einigen Ländern, beispielsweise Deutschland) endlich mal erkannt hat, dass Homosexuelle niemandem schaden. Es kann Heteros völlig egal sein. Erlaubt ist, was niemandem Schaden zufügt.

Pädophile schaden zwar auch nicht zwingend jemandem, da aber greift natürlich die Angst um die Kinder.

Eine soziale Norm definiert die Werteordnung innerhalb einer Gesellschaft. Danach ist Phädophilie dann sicher nicht normal, weil sie gesellschaftlich mit großer Mehrheit abgelehnt wird.

Homosexualität tut niemandem weh und ist gesellschaftlich - offiziell zumindest - inzwischen toleriert.

Ausgelebte Pädophilie kann nicht toleriert werden.

Sex mit Kindern ist zurecht ein Tabu. Ich brauche das sicher nicht breit zu erklären. Seitens des Kindes besteht nie Freiwilligkeit, vom Erwachsenen wird stets Macht ausgeübt - oder Gewalt - und so kommt Sex mit Kindern im Grunde immer einer Vergewaltigung eines wehrlosen jungen Menschen gleich. Weil Kinder unser kostbarstes Gut sind und immer zu beschützen sind, geht es uns emotional besonders an die Nieren, wenn Kinder Opfer sind.

Der Begriff Pädophilie heißt übersetzt etwa "Kinderliebe". Insofern ist er fehlbesetzt, weil Kinder lieben wir meistens doch alle, zumindest Eltern die ihren. Während Pädophile ja nicht unbedingt Kinder lieben, sondern diese eher als Objekt ihrer sexuellen Begierde sehen.

Wahrscheinlich sehen die meisten Pädophilen Kinder wie normale Leute auch. Klein, niedlich, beschützenswert und schlichtweg zu klein/jung/unreif für eine sexuelle Partnerschaft^^. In diesem Fall werden sie ihre sexuelle Neigung nicht ausleben. Nicht jeder, der Frauen liebt, vergewaltigt solche. Nicht jeder, der Geld mag, überfällt Banken. Obwohl ich schon so manches mal gedacht habe, jetzt wäre doch mal eine günstige Gelegenheit^^.

Aber wir lesen natürlich nie von Pädophilen, die nichts gemacht haben. Wenn, erfahren wir von welchen, die etwas verbrochen haben. Und selbst, wenn sie nichts verbrochen haben, würden wir sie nicht in der Nähe haben wollen.

Dessen ungeachtet würde ich mir von den Medien schon wünschen, mehr zu differenzieren. Wie geschrieben: Die meisten Pädophilen sind wahrscheinlich keine Straftäter. Die meisten Täter bei pädophilen Handlungen sind NICHT pädophil. Und der Begriff Pädophilie gilt streng genommen nur für Kinder des vorpubertären Alters. Jemand, der auf 12jährige Jungs steht, ist nicht pädophil sondern hebephil.

Vorsicht! Normal kommt von Norm, die Norm von norma (lat.) und das wäre in diesem Fall "die Regel" bzw. "der Mehrheit entsprechend". Deutsch ist in diesem Fall ein sehr gutes Beispiel, weil du dir sehr viel ableiten kannst. Nachrichten kommt auch von "etwas nach-richten" und viele verbinden etwas andere mit dem Begriff.

In anderen Worten kann nur das "normal" sein, was der Mehrheit entspricht. Das die Mehrheit sicherlich nicht homosexuell ist, ist das eben nicht normal, völlig unabhängig davon, was du davon hälst. Die Homosexualität wird heute aber "akzeptiert" und kann nicht mit mit Pädophilie verglichen werden, weil hier ein Erwachsener ein Kind zu etwas nötigt.

Außerdem kann ich beim besten Willen nicht verstehen, wieso jemand damit ein Problem hat. Soll doch jeder das machen, was er will und bei "Schwulen/Lesben" wird es keine Generation mehr danach geben = der Anteil der Homosexualität fällt mir Garantie.

Ich habe nur ein Problem damit, das homosexuelle Paare Kinder haben dürfen also per Adop. aber auch nur wegen den Kindern selbst.

Ich habe nur ein Problem damit, das homosexuelle Paare Kinder haben dürfen also per Adop. aber auch nur wegen den Kindern selbst.

Warum? Es gibt eigentlich keinerlei Grund anzunehmen das das ein Homosexuelles Paar ein Kind schlechter erziehen könnte als ein Heterosexuelles.

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@Teufelsanbeter

Nur ein Beispiel. Dein Kind ist in der 5 ( bis 10) Klasse und die Eltern holen Ihn ab... zwei Männer. Was glaubst du, was mit dem Kind in der Schule passieren wird? Kinder können sehr grausam sein!

Das ist aber nicht der eigentliche Grund, nur eine kleines Beispiel dafür, was das für Kinder bedeuten könnte.

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@muhamedba

Was ist denn dann der eigentliche Grund?

Und: Kinder stört es normalerweise gar nicht, wenn andere Kinder zwei Väter oder Mütter haben. Das Gerede und Gemobbe fängt erst dann an, wenn ihre Eltern sie darauf aufmerksam machen, dass das "nicht normal" oder "falsch" sei. Vor 50 Jahren wurden Kinder alleinerziehender Mütter fertiggemacht (und die Mütter gleich mit). Heute sind Alleinerziehende im Grossen und Ganzen gesellschaftlich akzeptiert, und seit die Erwachsenen damit kein Problem mehr haben, ist es auch für die allermeisten Kinder kein Grund mehr, jemanden deswegen auszustossen, zu mobben, oder "grausam" zu einem solchen Kind zu sein.

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Wenn man sich auf die eigentliche Bedeutung des Wortes "normal" konzentriert, dann ist schon Homosexualität bei Erwachsenen "nicht normal". - Merke: "Norm" hat immer etwas mit einer allgemein anerkannten Regel, nach der man sich verhalten soll, zu tun. 

Noch "weniger normal" ist darum die Pädophilie, weil sich dabei ein Erwachsener sexuell an einem Kind vergeht. Dies geschieht in aller Regel durch psychischen Druck und ohne Einverständnis des Kindes, weil das Kind altersmäßig noch gar nicht reif für die Ausübung eines Sexualaktes ist.

Ergänzung letzter Satz:

..., weil das Kind im Gegensatz zu sexuell reifen homosexuellen Partnern noch gar nicht reif für die Ausübung dieses Sexualaktes ist, oder das Verlangen danach hat. Deshalb ist Pädophilie nicht nur "nicht normal" sondern sogar "pervers".

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@hummel3

Es sei denn natürlich man heiratet das Kind:

Ein Gericht in Bayern hat eine Kinderheirat für rechtmäßig erklärt – weil die Ehe in Syrien geschlossen wurde, wo Kinderehen nach islamischem Recht erlaubt sind. Aber dürfen Maßstäbe des islamischen Rechts auch für die deutsche Gesellschaft gelten?
http://www.deutschlandfunk.de/urteil-von-bamberg-bayerisches-gericht-erklaert-kinderehe.886.de.html?dram:article_id=357185

Oder man wird Mitglied in einer Kirche und da gilt es zumindest intern als normal:
https://de.wikipedia.org/wiki/Sexueller_Missbrauch_in_der_r%C3%B6misch-katholischen_Kirche

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@privatfoerster

Ich fühle mich von deinem Kommentar nicht angesprochen, da er nichts direkt mit der zugrunde liegenden Frage zu tun hat. Und natürlich darf es auch für Religionen keine Ausnahmen geben.

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Es gibt kein "normal" 

Wo Anders ist es "normal" Feemdgehende Ehepartner zu steinigen oder uneheliche Kinder zu verstoßen oder "Hexen"verbrennungen durchzuführen

früher wurde auch überall im Nachkriegs- Europa Homosexualität als psychische Störung angesehen

im antiken Griechenland war Pädophilie normal & wurde sogar aös etwas Gutes angesehen

Es sollte eher darum gehen ob Jemandem ein Leid zugefügt wird ( Das ist bei Pädophilie oft der Fall )  ... Das betrifft auch gegen den Willen des Kindes erzwungene Beschneidungen -> man kann Die als Kindesmisshandlung ansehen

Leid zufügen: Das kann bei der Pädophilie IMMER der Fall sein.

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@earnest

Leid zufügen: Das kann bei der Pädophilie IMMER der Fall sein.

Wenn Sex dazu kommt JA

Aber es muss nicht immer ein Schaden erzeugt werden ... es kommt darauf an wie weit der Pädophile geht & wie dieser sich unter Kontrolle hat ... 

außerdem, von den meisten Pädophilen weiß man nicht, dass Die es sind 

Es gibt auch Pädophile Frauen, es wird davon ausgegangen dass "im Dunklen" ca. 1/4 aller Missbrauchsfälle durch Frauen begangen wird ( oft die Mutter )

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@surfenohneende

Eine nicht ausgelebte Pädophilie ist doch in diesem Zusammenhang eher unproblematisch: Da betrifft (eventuelles) "Leid" ja nur die betreffende Person selbst.

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@earnest

Eine nicht ausgelebte Pädophilie ist doch in diesem Zusammenhang eher unproblematisch: Da betrifft (eventuelles) "Leid" ja nur die betreffende Person selbst.

Ja eine nicht voll ausgelebte 

evtl. kann Die auch zu einem Beschützer-Instinkt führen d.h. Pädophile beschützt dann die Kinder 

Pädophile ist immer unterschiedlich von Fall zu Fall ... außer bei den Eliten ( USA & Europa), Die quälen gerne Kinder, auch in Ritualen ... Marc Dutroux Fall hat auch Verstrickungen zu Pädophilen-Milleu von hochrangigen Politikern usw.

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Die Einstellung zu Homosexualität / Pädophilie kann je nach Alter und Kultur ziemlich unterschiedlich sein. 

Ein Christ darf sich nicht „von jeder beliebigen Lehrmeinung aus der Bahn werfen“ lassen (Epheser 4:14, Hoffnung für alle). Für ihn zählt das, was die Bibel sagt.

Was genau sagt denn die Bibel zu Homosexualität / Pädophilie?

„Der Standpunkt der Bibel ist ganz klar: Sex ist nur für Mann und Frau gedacht, und zwar nur in der Ehe (1. Mose 1:27, 28; 3. Mose 18:22; Sprüche 5:18, 19). 

Wenn die Bibel sexuelle Unmoral verurteilt, sind damit sowohl homosexuelle als auch bestimmte heterosexuelle Handlungen gemeint“ (Galater 5:19-21).

Damit wird NICHT der Mensch verurteilt, sondern die Tat.

Beides sind Orientierungen für die der Betroffene nichts kann. Eine davon ist aber nicht praktizierbar.

Wie schon oft in den erwähnt richtet sich das "normal" immer auf die jeweiliege Gesellschaft. Da wir in Deutschland aus einem sehr Konservativ christlichem Land entspirngen sind unsere Wertevorstellung und unsere Moral noch etwas an den christlichen Glauben angepasst. Auch in unserem Grundgesetz sind noch Spuren des christlichen Glaubens enthalten.

Da wir uns aber immer weiter von der Christlichen Wertevorstellung abwenden wird sich auch unsere Moral verändern. Und was früher unvorsttellbar gewesen wäre wird normal. So wird Pädophilie auch hier in Deutschland eines tages "Normal" sein. Die Partei die "Grünen" fordern schon in einiegen Bundesländern legalität im Bereich Inzucht. Sodass Väter mit ihren Töchtern schlafen dürfen u.s.w. Dass heißt je weiter wir uns von der Festgelegten Moralvorstellung der Bibel entfernen desto mehr werden Sexuelle Ausschweifungen "Normal".

Belegst du bitte deine Behauptung zum Thema "Inzucht"?

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Bei Homosexualität schränkst du von niemand anderem die Freiheit ein und verstößt somit nicht gegen das Grundgesetz.

Bei Pädophilie jedoch wird die Freiheit eines anderen eingeschränkt, ein anderer vielleicht sogar verletzt oder getötet bei diesem Vorgang. Das ist nicht nur gegen das Grundgesetz (Artikel 2 Absatz 2), sondern umfasst auch andere Gesetzesbereiche. Es verstößt also gegen die grundlegenden Menschenrechte, weil es gegen den Willen Minderjähriger ist. 

Deswegen muss man zwischen Homosexualität und Pädophilie unterscheiden. 

nicht das ich für Pädophilie. Allerdings solltest zunächst einmal differenzieren zwischen pädophiel sein bzw. schwul zu sein und es auch auszuüben. Pädophil zu sein verstößt erst einmal gegen garnichts. Dann weiter "..gegen den Willen Minderjähriger..", das muss nicht der Fall sein. Das Gesetz legt bloß fest, dass Minderjährige in diesem Fall unmündig sind. Daher ist es strafbar. Aber denn stellt sich weiter die Frage was wäre wenn dieses Gesetz nicht da wäre und ein Minderjähriger gibt sein Einverständnis. Wessen Freiheit wird dann eingeschränkt oder wer kommt zu Schaden?

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@Clonex36

Ich gehe hier natürlich vom ausüben aus. Dachte das wäre dadurch klar, dass ich sagte, dass jemand verletzt/getötet wird. Aber danke für den Hinweis. 

Natürlich gibt es vielleicht auch Minderjährige die nichts dagegen haben. Ich glaube ab 16 Jahren ist es sogar legal mit einer deutlich älteren Person etwas zu haben. Ab 14 darf man ja allgemein sexuelle Aktivitäten haben mit Menschen im ähnlichen Alter aber eben nicht mit über 18 Jährigen. 

Minderjährige sind nicht nur unmündig, sie können sich auch nicht wehren und könnten Schäden davon tragen, die sie selbst noch nicht einschätzen können. Deswegen werden sie vom Gesetz geschützt und deswegen wird das auch so bleiben. Ein ausgewachsenes männliches Geschlechtsteil in die Vagina eines unausgewachsenen Mädchens zu schieben birgt Risiken und große Schmerzen ebenso wenn man das bei einem Jungen machen würde. Da gibt es einfach physische so wie psychische Grenzen, die man einhalten muss bzw. schützen muss.

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Ein Pädophiler weiß, bzw. muss wissen das, wenn er seine Neigung auslebt, er dem Kind schadet. Das alleine müsste schon Grund genug sein, um eben nicht pädophil zu sein. Jemand der Vergewaltigungsphantasien hat, ist nach meinem Empfinden ebenfalls nicht "normal" und sollte behandelt werden. Ich denke, das lässt sich in etwa vergleichen.

Diese Probleme sehe ich bei Homosexuellen nicht.

Das alleine müsste schon Grund genug sein, um eben nicht pädophil zu sein

Als ob man sich das aussucht und entscheidet "So, ich weiß, dass meine Neigung, wenn ich sie auslebe jemandem schadet, deshalb steh ich jetzt nur noch auf erwachsene Frauen".

Das geht genauso wenig wie bei Homosexuellen und deshalb finde ich den Vergleich durchaus angebracht. Man sollte sich nicht scheuen sich auch mal mit unangenehmen Themen auseinanderzusetzen.

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@Tragosso

Es ist halt schwer sich da reinzudenken. Wie schon erwähnt, jemanden der Mord-oder Vergewaltigungsphantasien hat, würde ich auch nicht als "normal" ansehen, obwohl er vielleicht gar nichts dafür kann.

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Jedoch ist Homosexualität nicht normal. Sie ist nur besser als Pädosexualität.

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@WarschauerPakt

Jedoch ist Homosexualität nicht normal. 

Schwachsinn!

Homosexualität gibt es in der ganzen Natur! Das IST normal!

Pädophilie jedoch kannst du lange suchen...

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@Omnivore13

Ganz genau richtig.

Die fahren nämlich hinter die Grenze:
http://www.sz-online.de/nachrichten/manchmal-gibt-es-auch-nur-suessigkeiten-587529.html

Oder haben ihre eigenen Geheimbordelle:
https://de.wikipedia.org/wiki/Sachsensumpf

Oder die heiraten im Ausland und können es hier dann völlig legal ausleben:


Bayerisches Gericht erklärt Kinderehe für rechtmäßig
Ein Gericht in Bayern hat eine Kinderheirat für rechtmäßig erklärt – weil die Ehe in Syrien geschlossen wurde, wo Kinderehen nach islamischem Recht erlaubt sind. Aber dürfen Maßstäbe des islamischen Rechts auch für die deutsche Gesellschaft gelten?
http://www.deutschlandfunk.de/urteil-von-bamberg-bayerisches-gericht-erklaert-kinderehe.886.de.html?dram:article_id=357185

Ausser das Homosexualität manchmal nicht normal ist:

Vor 20 Jahren: Homosexualität nicht mehr strafbar
"175er" - so wurden homosexuelle Männer jahrzehntelang abwertend genannt. Der Paragraph 175 des Strafgesetzbuches stigmatisierte und illegalisierte gleichgeschlechtliche Beziehungen zwischen Männern bis weit in die Nachkriegszeit. Erst nach der Wiedervereinigung wurde er endgültig aus
dem Strafgesetzbuch entfernt.
http://www.bpb.de/politik/hintergrund-aktuell/180263/20-jahre-homosexualitaet-straffrei-10-03-2014

Bis wann führte die WHO Homosexualität als Krankheit?
http://www.spektrum.de/quiz/bis-wann-fuehrte-die-who-homosexualitaet-als-krankheit/780588

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@Omnivore13

Pädophilie in der restlichen Artenvielfalt findest du schneller als beim Menschen. Dass es in der Natur vorkommt ist kein Argument dafür, dass es normal ist.

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@WarschauerPakt

Hast du denn ein Argument DAFÜR, dass Homosexualität NICHT "normal" ist?

Nöh, nech?

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Es ist nicht normal, da die Norm due Heterosexualität ist. Dadurch pflanzen wir uns fort. Fortpflanzung ist das wichtigste Glied des Geschlechtsverkehrs. Homosexuelle pflanzen sich nicht fort.

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Die Norm ist die Richtschnur was Normal ist, oder eben nicht und definiert sich bei jeder Gesellschaft und in jedem Lebensabschnitt neu.

Homosexualität ist natürlich und es wird niemand zu etwas gezwungen.
Beide sind sich in ihrem Handeln einig.

Pädophilie ist ein Missbrauch, ein krimineller Akt wo das Opfer zu Schaden kommt, psychisch wie auch physisch. 

Somit ist Pädophilie ganz klar verwerflich und nicht akzeptabel, egal wann und wo.

Pädpophilie ist ebenso natürlich.

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@WarschauerPakt

Da ich die Abgrenzung zwischen Pädophilie und Pädosexualität anders sehe als du, kann ich die "Natürlichkeit" der Pädophilie in keiner Weise nachvollziehen.

Aber auch hier ziehe mich aus einer Diskussion zurück, die ich zunehmend als widerlicher empfinde.

Jemand der Homosexualität als "unnormal" bezeichnet und bei der Pädophilie derart herumeiert, ist für mich kein Gesprächspartner.

Ciao.

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Die Abgrenzung zwischen Pädophilie und Pädosexualität muss man nicht für sich selbst entscheiden.

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Es bestimmt sich nach dem jeweiligen Zeitgeist.


Vor 20 Jahren: Homosexualität nicht mehr strafbar
"175er" - so wurden homosexuelle Männer jahrzehntelang abwertend genannt. Der Paragraph 175 des Strafgesetzbuches stigmatisierte und illegalisierte gleichgeschlechtliche Beziehungen zwischen Männern bis weit in die Nachkriegszeit. Erst nach der Wiedervereinigung wurde er endgültig aus dem Strafgesetzbuch entfernt.
http://www.bpb.de/politik/hintergrund-aktuell/180263/20-jahre-homosexualitaet-straffrei-10-03-2014

Bis wann führte die WHO Homosexualität als Krankheit?
http://www.spektrum.de/quiz/bis-wann-fuehrte-die-who-homosexualitaet-als-krankheit/780588

Das ist nicht dein Ernst. Wenn zwei Männer Sex haben die erwachsen sind ist das doch was völlig anderes wenn man sich an einem Kind vergreift.

Das ist ÜBERHAUPT NICHT das Gleiche. Gehts noch?

Das darfst du nicht selbst entscheiden. Begriffe sind definiert und es bleibt so.

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Pädophilie ist verwerflich und illegal, weil die Beteiligten nicht auf einem Level sind.

Ein Erwachsener ist einem Kind an Lebenserfahrung, Intelligenz und körperlicher Reife haushoch überlegen.

Homosexualität hingegen findet zwischen Menschen statt, die sich auf einer Ebene gleichwertig gegenüberstehen.

Da bedarf es wohl keiner weiteren Erklärung.

P.s. Hör dir das mal an:

Allein die Vorliebe, welche als Pädophilie bezeichnet wird ist weder illegal, noch verwerflich. Die Auslebung, die als Pädosexualität bezeichnet wird, ist illegal und verwerflich.

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@MrBurner107

Die Personen die diese Neigung haben sind für dich hoffentlich nicht verwerflich. Immerhin ist es nicht ihre Schuld.

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@WarschauerPakt

Da ist mal wieder jemand die Kloschüssel hochgekrochen, der andere nur berichtigen will und ansonsten völlig nutzlos ist. Geh woanders spammen.

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@WarschauerPakt

Allein die Vorliebe, welche als Pädophilie bezeichnet wird ist weder illegal, noch verwerflich.


Falsch.

Die Vorliebe mag legal sein- trotzdem wird sie in westlichen Ländern als verwerflich angesehen.


Du magst recht haben, wenn du sagst, dass Homosexualtität nicht normal ist, um damit auszudrücken, dass es nicht der Norm entspricht. Dies trifft in dem Fall auch auf Pädophilie zu.

Trotzdem und das ist dir mit deiner provokanten Frage sicher durchaus bewusst, ist das eine sowohl in der Fantasie-, als auch der Ausübung tolerierbar und akzeptabel- das andere nicht oder nur bedingt.

Und ganz ehrlich, mir ist es egal, ob du nur provozieren willst- aber deine Art und Weise zwei dermassen unterschiedliche Dinge in Punkto Schaden anderer afu gleiche Ebene setzen zu wollen ist zum Speiben.


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Ganz einfach: Bei Homosexualität geschehen sexuelle Handlungen i.d.R. mit Einverständnis aller Beteiligten, bei Pädophilie nicht.

Das ist kein statistisches Kriterium, aber du hast recht.

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@WarschauerPakt

Statistisches Kriterium? Homosexuelle wissen was sie tun. Ein Kind weiß nicht was mit ihm passiert. Mir kommt gleich das kotzen.

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Also, ich sehe beides nicht als normal an, wobei kindesmissbrauch eine schwere straftat ist. Bei homosexualität entscheiden sich wenigstens erwachsene menschen dazu, was es aber in meinen augen trotzdem nicht normaler macht.

Du hast nach der norm gefragt- wenn die gesellschaft über die norm entscheidet, also über richtig oder falsch, oder über moralisch richtig oder nicht, dann könnte alles verwerfliche die norm werden.

Ein beispiel: noch in den 50iger jahren vielleicht auch noch später war homosexualität in der Gesellschaft absolut verpönt, heute gibt es in der Öffentlichkeit überall homosexuelle, wie zb. Entertainer, schauspieler ja sogar Politiker. Und das scheint keinen zu jucken, sogar im gegenteil, wenn du da was dagegen sagst wirst du fertig gemacht.

Heute ist pädophilie absolut verpönt, aber was machst du, wenn in paar jahren pädophilie normal ist? Wer entscheidet darüber was richtig oder falsch ist? Die gesellschaft?

Das einzige was ich in der gesellschaft sehe ist ein absoluter werteverfall.

"Normal"

1) Statistik: sehr häufiges Vorkommen.

2) Werte einer Gemeinschaft. Einer Norm entsprechend.

Statistisch besehen ist gleichgeschlechtliche Orientierung nicht normal. Statistik betreibt keine ethische Bewertung.

Je nach Wertsetzung der verschiedensten Gemeinschaften wird gleichgeschlechtliche Orientierung als normal anerkannt oder nicht der Norm entsprechend abgelehnt.

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