Wieso wird Homosexualität als normal angesehen, Pädophilie jedoch nicht?

33 Antworten

"Normal" ist das wohl fürchterlichste weil diskriminierendste Wort in unserer Sprache. Dieses Wort müsste eigentlich jedes Jahr das Unwort des Jahres sein, man sollte es zum Unwort des Jahrtausends küren. Denn was "normal" ist und was nicht spaltet eine Gesellschaft, es polarisiert, und jene, die sich am Rand der "Normalität" bewegen, werden fast immer diskriminiert und ausgegrenzt.

Gerade im Hinblick auf sexuelle Vorlieben wird seit Jahrhunderten mit Tabus und No-Gos gehandelt. Religiöse Einschränkungen spielten in der Vergangenheit eine Rolle, die bis heute nachhallen - auch wenn kaum noch jemand eigentlich genau weiß, warum Homosexualität eigentlich nicht "normal" ist. Hättest du jemandem im Alten Rom danach gefragt, hätte er nur darüber die Stirn gerunzelt. Im Alten Athen wäre es sogar normal gewesen, Sex mit Kindern zu haben - auch hier würde ein Deutscher mit seinen Moralvorstellungen als komisch, ja als "unnormal" gelten. Was die Norm ist, bestimmt also die Gesellschaft - ganz allein sie.

In der Natur zum Beispiel ist Homosexualität völlig normal und bisher bei mehr als 1500 Tierspezies direkt nachgewiesen worden. Der biologische Zweck und der evolutionäre Vorteil, der sich daraus ergibt, wenn Tiere (und Menschen) schwul werden, wird gerade erforscht. Theorien zufolge stellt Homosexualität einen Vorteil dar, wenn bei in Gruppen lebenden Tieren Elterntiere sterben und Jungtiere verwaisen - die Homopaare adoptieren die Jungtiere dann nicht selten. Auch stehlen sie hin und wieder Jungtiere und Gelege, übernehmen sie also einfach und geben den nun kinderlosen Paaren so die Gelegenheit, sich erneut fortzupflanzen, was eine höhere Reproduktionsrate zur Folge hat. Somit erfüllt Homosexualität in der Natur durchaus einen Zweck.

Pädophilie kommt ebenfalls unter Tieren vor, ist jedoch weit seltener. Trotzdem werden auch in der Natur Jungtiere hin und wieder von erwachsenen Tieren bestiegen - lange bevor sie geschlechtsreif sind. Da kaum ein Tier jedoch so lange braucht, um geschlechtsreif zu werden wie der Mensch, tritt die Pädophilie bei uns weitaus häufiger auf als bei Tieren - wo man die Vorfälle auch gut als "Irrtum" abstempeln kann. Jedes Tier, dass ein Jungtier besteigt, besteigt auch ausgewachsene Tiere, und das auch meist sehr viel häufiger. Dass ein Mensch dagegen nur und ausschließlich auf nicht geschlechtsreife Kinder steht, hat dagegen psychische Ursachen. Beim Menschen ist Pädophilie also wenn sie exklusiv auf Kinder beschränkt ist und der Pädophile sich durch erwachsene Menschen nicht erregen lässt eine psychische Störung.

Ethisch betrachtet gilt Pädophilie beim Menschen als besonders schäbig und niederträchtig, da ein Kind noch keine Vorstellung von Sexualität hat und sich nicht sexuell selbstbestimmen kann. Der Missbrauch geht also mit jedem Akt einher - und Missbrauch kann schwere psychische Folgen haben, gerade für ein Kind, dass sich noch in einer Prägungsphase befindet. Aus diesem Grund ist Pädophilie in unserer Gesellschaft besonders geächtet. Pädophile gefährden durch ihre Neigung den öffentlichen Frieden, zumindest dann, wenn sie ihren Drang ausleben.

Homosexuelität dagegen setzt zwei erwachsene und sich ihrer sexuellen Reife bewusste Menschen voraus, die das, was sie tun, im gegenseitigen Einvernehmen machen. Es kommt niemand bei so einer Form der Liebe zu Schaden noch wird jemand missbraucht. Wer sich an Homosexualität stört, ist also der moralisch niedriger stehende, aber keinesfalls der Homosexuelle.

"Normal" ist das wohl fürchterlichste weil diskriminierendste Wort in unserer Sprache. Dieses Wort müsste eigentlich jedes Jahr das Unwort des Jahres sein, man sollte es zum Unwort des Jahrtausends küren.

So langsam fürchte ich mich in diesem Land, wenn schon die seither "normalsten" Worte nach Meinung mancher Zeitgenossen verboten werden sollen.

Hoffentlich wird es nicht bald schon soweit übertrieben, dass man am besten nichts mehr redet, um ja nicht in Gefahr zu laufen aus Versehen ein neues diskriminierend verstandenes Wort zu gebrauchen.

Das fände ich dann allerdings auch diskriminierend.

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@hummel3

Besser wäre es, wenn die Sprachpolizei ein verbindliches Wortverzeichnis herausbrächte, welche Wörter unserer deutschen Sprache noch verwendet werden dürfen.

Normal ist das hier alles schon lange nicht mehr. In Schweden und den USA ist die Geisteskrankheit allerdings noch weiter fortgeschritten.

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Ohne Unterscheiden (lat. discriminare) gibt es keine Sprache.

Dieses ist ein Leckerbissen und keine ungenießbare Pampe. Dieses ist ein Weib und kein Mann. Dieses ist ein Säugling und kein Greis.

Jede Gemeinschaft konstituiert und tradiert sich über permanentes Diskriminieren. Das Gemeinschaftsförderliche wird aufgewertet, das Gemeinschaftsschädliche wird abgewertet.

Der Torschütze im Fußballverein wird gefeiert, wer immer rumjault, daß Fußballspielen blöde sei, wird abgewertet und aus der Gemeinschaft ausgegrenzt.

Zuende gedacht kann eine wütende Antiunterscheidungspolizei (Tscheka) nur zur vollkommenen Zerschlagung einer jeden Gemeinschaft führen.

"DISKRIMINIERUNG, die elementare Technik der Schaffung und Aufrechterhaltung einer Kultur. Die Kulturtugend schlechthin. Abwertende Unterscheidung des Häßlichen vom Schönen, des Bösen vom Guten, des Falschen vom Wahren, des Schädlichen vom Nützlichen, des Kranken vom Gesunden. Die Diskriminierung ist die grundlegende Fähigkeit, die menschliches Handeln auf den Gebieten der Kunst, der Religion, des Wissens, der Wirtschaft und der staatlichen wie bürgerlichen Ordnung der Gemeinschaft erst ermöglicht. Der gesetzliche Zwang zur Nichtdiskriminierung ist der öffentliche Terror, der die Kulturzerstörung durchsetzt."

Reinhold Oberlercher, ABC der politischen, ideologischen und sozialen Begriffe

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@HolgerSchneider

Der gesetzliche Zwang zur Nichtdiskriminierung ist der öffentliche Terror, der die Kulturzerstörung durchsetzt."

Danke für diesen insgesamt klärenden Beitrag! So sehe ich das auch.

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@hummel3

Der Witz ist, daß die Lösung das Problem ist. Wenn man sich über bestimmte Gruppen nicht mehr ungezwungen äußern darf, dann kann das Haß gegen diese Gruppen schüren.

Ein weiterer Witz ist, daß die Soziotechniker der Moderne jedes Problem für lösbar halten über Maßnahmen der Umerziehung, des Gesetzgebers und der Gedankenpolizei.

Manche Änderungen im Umgang miteinander bedürfen aber einer organischen Entwicklung.

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Wieso Pädophile psychische Störungen haben nur weil sie auf kleine Kinder stehen und Homosexuelle nicht finde ich nicht logisch. Sie wollen doch auch nichts böses.

Und natürlich gibt es schon Kinder die sich ihrer Sexuellen bedürfnisse bewusst sind.

Meine Meinung: Sowohl Pädophilie als auch Homosexualtät sind in unseren Augen nicht normal weil wir noch teilweise christliche Wertvorstellungen haben die in unserem Grundgesetzt noch vorhanden ist. Jedoch entfernt sich die Gesellschaft immer weiter vom Christentum und deswegen werden Homosexualittät und Co. immer mehr zur selbstverständlichkeit.

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@vicedry

1) Die Amtkirchen der Christen in Deutschland verhalten sich nicht generell ablehnend gegenüber gleichgeschlechtlich Orientierten.

2) Ein gleichgeschlechtlich Orientierter im nichtchristlichen China hatte im Prinzip den gleichen Status wie ein Krimineller.

3) Bei den nichtchristlichen Eskimos und Indianern in den USA wurde Gleichgeschlechtlichkeit schroff abgelehnt.

4) Im kollektivistisch-orientierten nichtchristlichen Japan haben gleichgeschlechtlich Orientierte es nicht leicht.

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@HolgerSchneider

1) die "Christliche" Amtskirche in Deutschland hat kaum noch was mir der Bibel zu tun.

2-4) In Regionen wo das Christentum keine (sehr kleine Rolle spielt) wird die Moral durch andere Religionen/Lebensmodellen bestimmt.

Mein kommentar beziehte sich auf die veränderte Moral innerhalb Deutschalnds.

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Hallo MarkusPK,

ich stimme deinen Aussagen weitgehend zu. Nur der letzte Satz ist falsch. "Wer sich an Homosexualität stört, ist der moralisch niedrigere"? Ist das so? Ist jeder gläubige Mensch, der an Gott glaubt und ihn + sein Wort (die Bibel) achtet, dann moralisch "unterentwickelt"?

Dabei gelten doch Menschen, die sich an die Grundsätze Gottes in der Bibel halten, sogar als solche, die eine sehr hohe Moralvorstellung haben (kein Sex vor der Ehe etc.).

Und Gott verurteilt Homosexualität! Achtung - nicht den Menschen, nur die Handlung an sich.

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@Vollkornkeks

"Ist das so? Ist jeder gläubige Mensch, der an Gott glaubt und ihn + sein Wort (die Bibel) achtet, dann moralisch "unterentwickelt"?"

Ja, diese Menschen stehen auf der moralischen Ebene an allerunterster Stelle. Sie benutzen längst nicht mehr zeitgemäße religiöse Dogmen, von denen sich einige Kirchen übrigens bereits verabschiedet haben, um Intoleranz und Homophobie zu rechtfertigen. Wer sich gleichzeitig Christ und dabei auf Homosexuelle schimpft, der ist in meinen Augen keiner - weil er nämlich den obersten Grundsatz des christlichen Glaubens mit Füßen tritt: die Nächstenliebe.

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Homosexualität tut niemandem weh und ist gesellschaftlich - offiziell zumindest - inzwischen toleriert.

Ausgelebte Pädophilie kann nicht toleriert werden.

Sex mit Kindern ist zurecht ein Tabu. Ich brauche das sicher nicht breit zu erklären. Seitens des Kindes besteht nie Freiwilligkeit, vom Erwachsenen wird stets Macht ausgeübt - oder Gewalt - und so kommt Sex mit Kindern im Grunde immer einer Vergewaltigung eines wehrlosen jungen Menschen gleich. Weil Kinder unser kostbarstes Gut sind und immer zu beschützen sind, geht es uns emotional besonders an die Nieren, wenn Kinder Opfer sind.

Der Begriff Pädophilie heißt übersetzt etwa "Kinderliebe". Insofern ist er fehlbesetzt, weil Kinder lieben wir meistens doch alle, zumindest Eltern die ihren. Während Pädophile ja nicht unbedingt Kinder lieben, sondern diese eher als Objekt ihrer sexuellen Begierde sehen.

Wahrscheinlich sehen die meisten Pädophilen Kinder wie normale Leute auch. Klein, niedlich, beschützenswert und schlichtweg zu klein/jung/unreif für eine sexuelle Partnerschaft^^. In diesem Fall werden sie ihre sexuelle Neigung nicht ausleben. Nicht jeder, der Frauen liebt, vergewaltigt solche. Nicht jeder, der Geld mag, überfällt Banken. Obwohl ich schon so manches mal gedacht habe, jetzt wäre doch mal eine günstige Gelegenheit^^.

Aber wir lesen natürlich nie von Pädophilen, die nichts gemacht haben. Wenn, erfahren wir von welchen, die etwas verbrochen haben. Und selbst, wenn sie nichts verbrochen haben, würden wir sie nicht in der Nähe haben wollen.

Dessen ungeachtet würde ich mir von den Medien schon wünschen, mehr zu differenzieren. Wie geschrieben: Die meisten Pädophilen sind wahrscheinlich keine Straftäter. Die meisten Täter bei pädophilen Handlungen sind NICHT pädophil. Und der Begriff Pädophilie gilt streng genommen nur für Kinder des vorpubertären Alters. Jemand, der auf 12jährige Jungs steht, ist nicht pädophil sondern hebephil.

Die Einstellung zu Homosexualität / Pädophilie kann je nach Alter und Kultur ziemlich unterschiedlich sein. 

Ein Christ darf sich nicht „von jeder beliebigen Lehrmeinung aus der Bahn werfen“ lassen (Epheser 4:14, Hoffnung für alle). Für ihn zählt das, was die Bibel sagt.

Was genau sagt denn die Bibel zu Homosexualität / Pädophilie?

„Der Standpunkt der Bibel ist ganz klar: Sex ist nur für Mann und Frau gedacht, und zwar nur in der Ehe (1. Mose 1:27, 28; 3. Mose 18:22; Sprüche 5:18, 19). 

Wenn die Bibel sexuelle Unmoral verurteilt, sind damit sowohl homosexuelle als auch bestimmte heterosexuelle Handlungen gemeint“ (Galater 5:19-21).

Damit wird NICHT der Mensch verurteilt, sondern die Tat.

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