wieso wird gott in der bibel so unterschiedlich dargestellt?

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20 Antworten

Eigentlich doch ganz logisch - selbst du als Mensch wirst von deinen Mitmenschen ganz verschieden wahrgenommen/beschrieben - je nachdem, in welcher Situation sie dich erleben, welche gemeinsamen Erlebnisse ihr habt. Ein Lehrer wird von seinen Schülern vielleicht als zu streng und ungerecht erlebt, seine Frau sieht in ihm den liebevollen Ehemann, seine Freunde würden ihn evtl. als Draufgänger beschreiben, die alte Nachbarin als super hilfsbereit und sein Sohn vielleicht als jemand mit dem man viel Spaß haben kann und dem man 100% vertraut. Genauso ging es den verschiedenen Autoren der Bibel/ den Menschen in der Bibel- sie hatten ein Erlebnis mit Gott und haben dabei eine Wesenseite Gottes erlebt/kennengelernt.

Mal wird gesagt, dass es nur einen Gott gäbe, dann scheint es so, als ob Gott nicht nur einer ist, sondern eine Einheit aus bis zu dreien.

  • (1. Mose 1,26): Und Gott sprach: Laßt uns Menschen machen nach unserem Bild, uns ähnlich --- damit ist kein Majestätsplural gemeint (Eure Hoheit, würdet Ihr bitte...).

Die Personen des einen Gottes wird in der Bibel sehr häufig als

  • eifersüchtiger,
  • rächender,
  • gerechter,
  • vergebender,
  • liebender
  • und vielen anderen Eigenschaften entsprechend

dargestellt.

  • Weil DER einzige Gott ein gerechter Gott ist, kann er die Sünde, welche JEDER Mensch tut nicht ungestraft lassen. Gott sagt: (Römer 6,23a): Denn der Lohn der Sünde ist der Tod; Somit MÜSSTE JEDER Mensch in die Hölle (hier ist mit Tod der ewige Tod in der Hölle gemeint).

  • Weil Gott nicht will, dass wir verdientermaßen in die Hölle gehen, hat ER die Strafe, welche die Sünde jedes einzelnen Menschen nach sich zieht, auf sich genommen und sie selbst bezahlt. Jeder Mensch kann, wenn er nur will, dieses Geschenk bei ihm abholen durch ein aufrichtiges Gebet, in dem wir 1. eingestehen, dass wir schuldig sind, 2. in dem wir ihm, Jesus Christus und gleichsam Gott, die Schuld unserer Sünde übergeben, und 3. in dem wir umkehren von unseren Sünden, und diese nicht wieder begehen wollen (es wirklich schaffen, die Sünde zu lassen, ist was anderes). (1. Johannes 1,9): Wenn wir aber unsere Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, daß er uns die Sünden vergibt und uns reinigt von aller Ungerechtigkeit. Diese unsere Strafe erlitt Jesus Christus vor 2000 Jahren am Kreuz. (Johannes 3,16): Denn so sehr hat Gott die Welt geliebt, daß er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verlorengeht, sondern ewiges Leben hat. --- Der Einzige Weg in die Ewigkeit bei Gott im Paradies führt durch Jesus, in dem DU dich zu ihm bekehrst. ALLE ANDEREN WEGE FÜHREN IN DEN EWIGEN TOD.

Gott IST tatsächlich ein Gott, der mal fürchterlich und mal liebend erscheint. Jedoch ist er all das. Er muss es sein, wenn er gleichzeitig gerecht UND vergebend sein will. Wäre er nur gerecht, dann hätte kein Mensch auch nur einen Hauch einer Chance. Wäre er nur vergebend, dann versänke nicht nur die Erde in Chaos und Schrecken, sondern auch sein Himmlisches Reich. Denn dort kommen nur die, die durch Jesus Christus von ihren Sünden reingewaschen wurden. Auch wenn ich jetzt noch gelegentlich sündige, es aber nicht will, so bin ich dennoch gerettet und bin mir gewiss, dass ich nach meinem Tod im Himmel bei IHM sein werde.

Das kannst du auch! Ich hab hier beschrieben, wie es ungefähr geht. Wenn du das willst, aber noch Hilfe benötigst, dann bin ich da. Frage mich!

Grüße,

f

Jaqueline67 30.10.2012, 17:53

also gott erscheint in der bibel unterschiedlich.. und das kann man zb daran erklären, weil er "böse" sein muss um einiges zu retten .. zb mit der siflut usw ? ..

zumal möchte ich mich auch bedanken dass du dir die zeit genommen hast und mir geholfen hast ! =) ich bräuchte nur einige stichpunkte/aspekte.. einige habe ich schon selber gefunden.. nur denke die sind nicht ausreichend..

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Wenn man einen Sohn oder eine Tochter hat, so gibt es sicherlich offensichtliche äußere und auch manche inneren Ähnlichkeiten und Parallelen zu den Eltern und Erzeugern. Aber man kann gewiss nicht von einem ''Ebenbild des Wesens'' im eigentlichen Sinne sprechen! Schon so ein kleiner Mensch hat seinen ganz eigenen Charakter und Willen und ist ein eigener, einmaliger, unverfälschter Mensch mit speziellen Vorstellungen und Weltanschauungen, die sich mit zunehmendem Alter dann noch verändern und verfestigen. Wenn Jesus Christus nun das Ebenbild des Wesens Gottes ist, dann wird deutlich, wie Gott ist, sein will und sein kann. In seiner Allmacht kann Gott im Prinzip sicherlich alles sein, aber es gibt tatsächlich eine biblische Definition seines Wesens und Namens - uns offenbart in seinem eingeborenen Sohn Jesus Christus (Johannes 17,6). Deutlich wird es nochmals in der Antwort Jesu auf die Frage des Philippus im Johannesbrief, Kapitel 14, 8-10: ''Spricht zu ihm Philippus: Herr, zeige uns den Vater und es genügt uns. Jesus spricht zu ihm: So lange bin ich bei euch und du kennst mich nicht, Philippus? Wer mich sieht, der sieht den Vater! Wie sprichst du dann: Zeige uns den Vater? Glaubst du nicht, dass ich im Vater bin und der Vater in mir?'' Jesus setzt sogar noch eins drauf und sagt im Prinzip, daß wenn es uns schwerfällt das zu glauben und anzunehmen, so sollen wir doch die Werke, also Zeichen und Wunder, als Beweis für diese ewige Wahrheit nehmen um es wirklich zu glauben (Johannes 14,11). Wer außer Gott kann Tote auferwecken? Das was mit Lazarus geschehen ist, war als Zeichen für die Menschen gedacht und als ''Wink mit dem Zaunpfahl'', damit sie erkennen, mit wem sie es zu tun haben (Johannes 11, 41-45). Was ist nun das Wesen Gottes? Was für Eigenschaften entspringen IHM? Wie ist Gott, der Allmächtige?

Gott ist der Schöpfer aller Dinge (Kolosser 1, 15-17). Sein Wesen ist also gestalterisch und kreativ und über alle Maßen vielfältig, absolut schön und vollkommen. Das werden wir noch in majestätischer Art und Weise in der Ewigkeit erleben dürfen. Gott ist der Chef - und als solcher auch entscheidungsfähig- und willig in aller Wirklichkeit und Dimension. ER ist die letzte Instanz über alle Wesen, Mächte und Kräfte wie und wo auch immer sie sein mögen (Philipper 2, 9-11). ER ist eine absolute Autoritätsperson und keiner steht über IHM (5. Mose 4,35). Gott ist die Liebe (1. Johannes 4, 7-11) - ER hat quasi die Liebe erfunden und erdacht und in die Tat umgesetzt und uns ein Beispiel gegeben zur Nachahmung. Die Liebe ist das Wertvollste an Gott und im Hohelied der Liebe (1. Korinther 13, 4-8) wird auch Gott selbst als Person beschrieben: ''Die Liebe ist langmütig und freundlich, die Liebe eifert nicht, die Liebe treibt nicht Mutwillen, sie bläht sich nicht auf, sie verhält sich nicht ungehörig, sie sucht nicht das Ihre, sie lässt sich nicht erbittern, sie rechnet das Böse nicht zu, sie freut sich nicht über die Ungerechtigkeit, sie freut sich aber an der Wahrheit; sie erträgt alles, sie glaubt alles, sie hofft alles, sie duldet alles. Die Liebe hört niemals auf...''. Gott ist Wahrheit (Epheser 4,21, Johannes 14,6). So etwas wie eine Realität außerhalb Gottes gibt es nicht. Gott ist Licht und Leben (Epheser 5,8) und Gott ist tatsächlich das, was viele Menschen nicht sind, obwohl sie im Vergleich lediglich als ein ''verwehender Hauch'' in Erscheinung treten (Psalm 78,39) - nämlich: Sanftmütig und demütig (Matthäus 11,29).

anon-4019578 02.11.2012, 05:32

Wieso wird dann jesus in der wueste von satan zur pruefung gestellt ,gott schoepfte doch satan ,oder ist dies auch nur eine lehre !?

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joergbauer 02.11.2012, 08:57
@anon-4019578

Gott wurde Mensch und war es auch hundertprozentig (nur ohne Sünde) - von daher auch ein "gefundenes Fressen" für den Teufel. Er wollte ihn für seine Zwecke missbrauchen und manipulieren. Der Satan war ein hoher Engel (Cherub) der eine Rebellion im Himmel angefangen hat (Gott ließ es zu). Er ist das Böse und ein Lügner von Anfang an. Über die genauen Hintergründe können wir nur spekulieren, aber das führt zu nichts. Der Teufel ist Realität. Jesus wurde angefochten und seine Nachfolger ebenso. Als Jesus am Kreuz starb dachte der Teufel er hat gewonnen, aber es war seine Niederlage, denn Jesus ist auferstanden und hat sein Leben gegeben zur Vergebung der Sünden.

http://daily-message.de/archiv/archiv3668.php

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anon-4019578 03.11.2012, 06:09

Gott lies es zu ,somit die menschheit daraus tieferes ersehen koennte !? Akzeptable antwort !! Eher fantastisch 8..)
Danke dir

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Hallo, hier ein paar Fakten zur Entstehung des AT:

Bibelforscher sind sich einig, dass sich die 5 Bücher Mose (der Pentateuch) aus einem Mosaik zahlreicher Quellen zusammensetzt. Diese Quellen sind Schriften wohl aus dem Königreich Juda, in denen Gott als JHWH bezeichnet wird (so genannte „J-Schriften“), Schriften vor allem aus dem Königreich Israel, in denen Gott als „Elohim“ oder „El“ genannt wird, („E-Schriften“), die „D-Schrift“ Deuteronomium, das 5. Buch Mose, und eine priesterliche Quelle, die „P-Schriften“.

Der "Gott Israels" war nicht immer der alleinige Gott dieses Volkes, eigentlich nie. Eine kleine Gruppe gelehrter Priester hatte im 6. Jh. das Bedürfnis, die in Kanaan gebliebenen Judäer und Israeliten und die Heimgekehrten zu einem Volk zusammen zu schweißen. In den beiden Jahrhunderten davor hatten zunächst die Assyrer Kanaan erobert, dann die Babylonier und später die Perser. Deportationen von großen Gruppen, vor allem Handwerker wie Baumeister, und Schriftkundige waren damals gang und gäbe. Die Bauernfamilien blieben im eroberten Land, denn sie musste nach wie vor die Lebensgüter anbauen und Tiere züchten.

Bibelforscher erklären die Entstehung des JHWH-Kults so: die Priester, zurück gekehrt aus dem Exil, wollten ein eigenes Volk mit einer eigenen Identität. Dazu gehörte ein "Herr", eigentlich ein König und seine Gesetze. Dies hatten sie im Exil gelernt. Sie haben wohl verschiedene Gottheiten wie Baal, El und JHWH in der Figur des biblischen JHWH oder Eloha vereint.

Die Idee, dass ihr "Herr" der höchste Gott und Herrscher sei, und "himmlische Heerscharen unter sich habe", stammt aus verschiedenen älteren mesopotamischen und ägyptischen Kulten. Diese Kulte waren den Gelehrten bekannt, denn sie lernen damals lesen und schreiben durch das Kopieren von Texte wie eben jene kultischen Texte, aber auch Gesetze und bürokratische Schriften.

JHWH hatte übrigens eine Frau, die Aschera. Im AT wird mehrmals erwähnt, dass die Priester auf Befehl JHWHs das Bild der Aschera aus den Tempeln entfernen sollten, ebenso wie die Baal-Statuen, ein "Bruder" JHWHs oder ebenbürtiger Gott.

Es hat also nie einen einzigen Gott gegeben, und deshalb sind die Erzählungen im AT auch so bunt wie eine Gemüsesuppe. ;)

Denker17IsBack 30.10.2012, 18:21

Das ist kein Fakt. Bibelforscher können auch Lügen erfinden. Es ist klar zu sehen, dass nach der Thora, nach der Bibel und nach dem Koran nur ein einziger Gott existiert. Um jetzt ein gutes Argument gegen jene deine Thesen zu liefern, gebe ich dir die Bücher der Propheten zu lesen. Und die Thora bzw. die Fünf Bücher Mose. Dass sie Götzen angebetet haben, steht im Widerspruch zur Verehrung JHWH's. Lies dazu die Evangelien und die Briefe der Apostel, wenn möglich die Apostelgeschichte. Am besten die ganze Bibel, aber dafür möchtest du ja deine "wertvolle" Zeit nicht vergeuden. Lieber solche Dinge verbreiten. :)

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Zwischenton 30.10.2012, 18:28
@Denker17IsBack

puh. Was bist du denn für einer? "Forscher können Lügen erfinden." Klar, Forscher erfinden alles - auch Bibelforscher - weil sie böse sind und nicht an Gott glauben wollen. Wir wissen's.

Also doch nur der einzige Gott? Da sind sich die drei monotheistischen Religionen einig, stimmt. Nur dass jede behauptet, ihre sei der einzig wahre. Tja, also es kann nur einen geben, und das heißt, dass die anderen lügen. Aber wer ist es? Wer ist es?

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Patrick959 30.10.2012, 20:00
@Zwischenton

Tja, also es kann nur einen geben, und das heißt, dass die anderen lügen. Aber wer ist es? Wer ist es?

Vielleicht sind sie ja auch alle falsch :) , wer weiß das schon...

@Denker: Die Bibel/Gott mit der Bibel zu beweisen bzw. ihre Herkunft ist auch nicht grade so gut.

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Denker17IsBack 03.11.2012, 20:11
@Abahatchi

Trotzdem sollten wir uns darauf besinnen, da sich die gesamte Christenheit, außer die Sekten, sich auf die Bibel berufen. Und es geht doch um die Darstellungen des JHWH in der Bibel, nicht wahr?

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Denker17IsBack 03.11.2012, 20:15
@Zwischenton

Alle drei monotheistischen Religionen bzw. abrahamitischen Religionen verehren den gleichen Gott, nur ist dieser Gott bei den Christen dreieinig, bei den Moslems heißt er Allah und bei den Juden heißt er JHWH, genauso wie bei den Christen, nur dass er bei den Juden nicht dreieinig ist.

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Abahatchi 13.12.2012, 23:32
@Denker17IsBack

Trotzdem sollten wir uns darauf besinnen, da sich die gesamte Christenheit, außer die Sekten, sich auf die Bibel berufen.

Ich kenne genug Sekten, die sich auf die Bibel berufen. Könntet Ihr erst einmal untereinander klären, wer von Euch der richtige Bibelversteher und Interpretierer ist? Danke.

Nebenbei bemerkt, sind für mich alle Formen und Arten von Religionen Sekten.

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Er wird gar nicht unterschiedlich dargestellt. Er tut das was angebracht ist. Ob das nun strafen oder trösten ist. (ist es das was du mit Aspekte meinst vielleicht) Warum glaubst du das sind Gegensätze? Wenn man AT und NT im Zusammenhang sieht, dann weiss man das er nicht willkürlich ist, aber ernstgenommen werden möchte. Man weiss das er treu ist und das er gerecht ist. Und letzteres ist für die Ungerechten zum Nachteil. Das ist ein einfacher Fall von Ursache und Wirkung. Wenn dich manches erschreckt was die Bibel schreibt, dann denke mal dran das Gott nicht irgend ein Mensch ist. Wenn ein Mensch auf den Tisch haut, dann fällt das nicht so sehr auf, wie wenn es der Schöpfer allen Lebens tut!

Grob kann man sagen, im Alten Testament ist Gott der strafende Gott, im Neuen Testament ist Gott der liebende Gott, der die Menschen retten will, in dem er Jesus, seinen Sohn auf die Erde schickt und für unsere Sünden sterben lässt.

Nein, es ist der gleiche Gott in der Bibel.

Altes Testament beginnt mit Erzväter, Propheten, Priestern und Könige. Aber, Gott führt die Geschichte und nicht der Mensch. So dass es keinen Menschen Opfer gegeben hatte. Anders in der Welt der Finsternis, sowie Griechen und Römern, dort wurde die Menschen geopfert. Das war sinnlose und grauenhafte Geschichte. Gott hat Abraham den Isaak zum Opfer gefordert, aber dann wandelt er den Widder zum Opfer. So soll keinen Menschen Opfer gegeben haben in Israel. Gepriesen Sei Gott der Herr!

Neues Testament opfert Gott seinen einzigen Sohn hin. Und dieser Sohn starb ans Kreuz für uns Menschen, zur Sühne. Jesus wurde wieder lebendig. Friedrich Nietzsche irrt sich gewaltig: Gott ist tot. Jesus spricht zu Johannes im Offenbarung mit:

Siehe, ich war tot, nun lebe ich!

Also Gott ist kein Gott der Toten, sondern der Lebenden. Gott ist Leben, sowie wie im Alten und das Neuen. Also, er ist nicht unterschiedlich.

Hallo,

"so unterschiedlich" wird gott eigentlich gar nicht in der Bibel dargestellt...

Wenn Menschen schon verschiedene Facetten haben, wie viele mag Gott haben?

Das Problem vermute ich mal darin, dass Du und viele andere den Gott des AT als streng und strafend empfindest, und den des NT -vertreten durch Jesus Christus- als liebevoll und vergebend.

Diesen Gedanken hatte ich auch. Er verliert sich aber nach längerem Bibelstudium...

Vielleicht kannst Du ja Deine Frage auch -z.B. an Beispielen- konkretisieren...

Gruss

Ich kann dir ne ganz simple antwort geben. Es gibt keinen gott. Keinen himmel keine hölle oder engel. Alles ist erfunden. Kleine geschichten von menschen die unterdrücken wollten, dass der mensch seine natürlichen instinkte benuzt.....denk mal darüber nach.

Gott wird nicht unterschiedlich dargestellt. Nur denken viele, dass die Darstellungen widersprüchlich sind. Dies gründet auf Unwissen. Man muss sich bewusst werden, dass nicht "entweder ... oder...", sondern "beides ist richtig bzw. falsch" die richtige Denkweise gegenüber den Darstellungen ist. Der strafende Gott und der liebende Gott sind kein Widerspruch, denn ein liebender Vater straft seinen Sohn. In dem Fall ist Gott der Vater und die Menschen der Sohn. Nicht zu verwechseln mit dem Sohn Gottes bzw. Jesus Christus. Es ist eher so, dass man in der Bibel viel über die Persönlichkeit Gottes erfährt. Im Nachhinein muss man, wenn man einigermaßen vernünftig ist, feststellen, dass dieser Gott gut ist und nichts Böses tut.

pheondiesn 31.10.2012, 16:20

Im Nachhinein muss man, wenn man einigermaßen vernünftig ist, feststellen, dass dieser Gott gut ist und nichts Böses tut.

Ist die Aufforderung zum Mord deines Erachtens also auch gut?

5. Mose 21, 18-21:

"Wenn ein Mann einen störrischen und widerspenstigen Sohn hat, der nicht auf die Stimme seines Vaters und seiner Mutter hört, und wenn sie ihn züchtigen und er trotzdem nicht auf sie hört,

dann sollen Vater und Mutter ihn packen, vor die Ältesten der Stadt und die Torversammlung des Ortes führen

und zu den Ältesten der Stadt sagen: Unser Sohn hier ist störrisch und widerspenstig, er hört nicht auf unsere Stimme, er ist ein Verschwender und Trinker.

Dann sollen alle Männer der Stadt ihn steinigen, und er soll sterben."

http://irenenickelreligionskritik.beepworld.de/bibelinhuman.htm

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Gott ist ein Gott der Vielfalt und ebenso sind auch die Ansichten der Menschen, die ihn beschreiben (Neh.9,17; Ps.7,12; 18,48; 94,1; Apg.17,24).

Das ist wie beim Doktor, bei gleicher Krankheit 10 verschiedene Diagnosen.

nowka2 31.10.2012, 22:50

aber nur wenn man die bibel mit dem verstand interpretiert, denn der ist das falsche werkzeug.

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Der entscheidende Wendepunkt ist Christus. Nach dem Mysterium von Golgatha war die Welt eine andere, als vor diesem Ereignis.

Christus ist der Gott der Liebe, während Jahwe eigentlich nur ein kriegerischer Stammesgott ist.

Weil keiner was Genaues weiß. Nicht mal obs ihn gibt. Auch Aschenputtel wird sehr unterschiedlich dargestellt, aus ähnlichen Gründen.

Positiv ist es deswegen, weil wir davon ausgehen können, dass nie jemand Gott gesehen hat, es ihn also mit großer Wahrscheinlichkeit genau so wenig gibt wie Einhörner, und wir uns wieder den wirklich wichtigen Dingen des Lebens zuwenden können.

Jaqueline67 30.10.2012, 17:05

noch eine Frage; gibt es pro argumente für die verschiedenen Gottesbilder??

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frank1968 30.10.2012, 17:10
@Jaqueline67

Ein Argument könnte sein, dass jede Menschengruppe das Gottesbild sich selbst ähnlich macht, und so einen engeren emotionalen Bezug durch Ähnlichkeit herstellt. Guck dir die alten Jesusbildchen aus Deutschland an. Er ist fast immer blond und blauäugig.

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Raziel256 30.10.2012, 17:42
@frank1968

und wir uns wieder den wirklich wichtigen Dingen des Lebens zuwenden können.

Genau, tu das bitte

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Denker17IsBack 30.10.2012, 18:10
@frank1968

Atheisten sollten zu diesen Themen nicht schreiben. Es ist genug, dass Christen diskriminiert werden. Musst du auch noch unnötige Antworten zu solchen Fragen geben bzw. Propaganda übelster Sorte verbreiten?

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frank1968 30.10.2012, 18:12
@Denker17IsBack

Denker wird nicht sehr lange back sein, wenn er so weiter macht........

Meinungsfreiheit.....schon mal gehört, das Wort?

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Szintilator 30.10.2012, 19:11
@frank1968

@frank

Denker wird nicht sehr lange back sein

...und Du back Dir auch Deine Meinungsfreiheit !

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pheondiesn 30.10.2012, 19:44
@Denker17IsBack

Propaganda übelster Sorte

Manches, was man von Atheisten hört, könnte man vielleicht als Polemik oder Zynismus bezeichnen, aber als Propaganda "übelster Sorte"?

So würde ich eher es eher bezeichnen, wenn einem gedroht wird, für immer in die Hölle zu fahren, wenn man nicht an das Gedankengut glaubt. Ja, das ist schon viel eher Propaganda übelster Sorte.

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Patrick959 30.10.2012, 20:02
@Raziel256

Von dir kommt in letzter Zeit auch nicht mehr viel Produktives...

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Patrick959 30.10.2012, 20:05
@Denker17IsBack

Atheisten sollten zu diesen Themen nicht schreiben.

Meinungsfreiheit/Redefreiheit. Weiterhin würde mich interessieren, wie du zu solch einer Aussage kommst.

Es ist genug, dass Christen diskriminiert werden.

Inwiefern werden Christen diskriminiert? Wo hier bitte? Laut dem christlichen Glauben werden wir doch auf ewig in der Hölle brennen... wir sollten uns wegen Diskriminierung mal beschweren.

Propaganda übelster Sorte verbreiten

Informiere dich bitte noch einmal über diesen Begriff und was frank geschrieben hat.

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Abahatchi 31.10.2012, 22:01
@Szintilator

Atheisten sollten zu diesen Themen nicht schreiben.

Will mich hier jemand Mundtot machen und bevormunden und mir mein Recht auf freie Meinungsäußerung nehmen und mir aufzwingen, was ich Denken soll und welchen nicht existierenden Gott ich huldigen soll.

Genau wegen solchen Scheinheiligen, die mir den Mund verbieten, erbietet es sich nicht zu schweigen. Würde solche Leute nur still vor sich hinglauben und nicht seit Jahrtausenden missionieren und anderen den Glauben aufzwingen, würden wir auch keinen Grund haben uns zu äußeren.

Religionsfreiheit wurde nicht von Religionen erkämpft sondern von Atheisten. Wir geben allen Menschen die Freiheit auch an Deinen Gott zu glauben im Gegensatz zu denen, die andere dazu zwangen an ihn zu glauben.

Da sollte man mal drüber nachdenken. Wir sind nicht die Gefahr für Eure Religion, sondern die Religonen sind selbst ihr größter Feind.

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Denker17IsBack 03.11.2012, 20:08
@Denker17IsBack

Ich meine, dass es darum gehen muss, einer Person zu helfen bzw. ihr Rat zu geben. Diese Plattform zu missbrauchen, um Ideologien zu verbreiten, die in keinster Art und Weise mit den Fragen zu tun haben, auf die eigentlich eine hilfreiche Antwort gegeben werden müsste, ist nicht viel besser als das, was ich unüberlegt verfasst habe.

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Denker17IsBack 13.12.2012, 18:06
@Patrick959

Ich habe schon dazu geschrieben. Wer hat veranlasst, meine Stellungnahme löschen zu lassen?

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Abahatchi 13.12.2012, 23:28
@Denker17IsBack

Menschen unterscheiden in Freund und Feind. Wahrheit ist Bewußtseinlos und nimmt diese Unterscheidung nicht vor. Des einen Feind, des anderen Freund. Alleine die Festlegung auf Feind ist relativ, da vom Standpunkt abhängig.

tschüß bis morgen.

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Abahatchi 13.12.2012, 23:34
@Denker17IsBack

Wer hat veranlasst, meine Stellungnahme löschen zu lassen?

Drei mal darfst Du raten.

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Gott wird unterschiedlich erfahren.

weil die Bibel von verschiedenen Leuten und zu verschiedenen Zeiten geschrieben wurde!

Jaqueline67 30.10.2012, 16:28

danke =))) hast du vill noch einige aspekte ? oder vielleicht auch eine hilfreiche seite ? ich benötige nämlich aspekte dieser art..

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Du bist auf eine der vielen logischen Schlussfolgerungen gestoßen, warum es den christlichen Gott garnicht geben kann.

D.h., dass es auf die Frage "Wieso" unter der Annahme, es gäbe Gott, keine Antwort gibt.

Aus neutraler Sicht lautet die Antwort aber, dass der Mensch, darunter auch die Erfinder der Bibel, eben inkonsequent ist.

Szintilator 30.10.2012, 19:24

Die Bibel wurde nicht erfunden und es war kein Einzelner, der die Bibel geschrieben hat !

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pheondiesn 30.10.2012, 19:36
@Szintilator

Wieso bist du dir da so sicher?

Versuche, darauf eine Antwort ohne ein Autoritätsargument oder Zirkelschluss zu finden und ich verspreche dir, ich werde noch einmal meinen Standpunkt überdenken.

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pheondiesn 30.10.2012, 19:46
@pheondiesn

Nachtrag: Ich beziehe mich damit auf den ersten Teil deiner Behauptung.

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Szintilator 30.10.2012, 21:51
@pheondiesn

Das "Erfunden" kann man ja einfach so behaupten, es werden sich dann 100e von Schreibern hingesetzt haben und haben geschrieben, was das Zeug hält.

Z.B. als Gott sprach, lasset uns Menschen machen, war ja niemand dabei, der das aufschreiben konnte und es gab noch keine Menschen, insofern hat schon jemand sich später was ausgedacht, um uns zu erklären, wie es gewesen sein könnte, in dem er eine gewisse Eingebung hatte.

Aber dann ging es los, mit Moses, Abraham, etc. und das sind schon Tatsachen, wenn nicht, wer sollte aus solchen Märchen denn seinen Nutzen ziehen? Nur, um uns zu verklapsen?

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pheondiesn 30.10.2012, 23:08
@Szintilator

Ich habe mir wirklich mehr erhofft.

das sind schon Tatsachen, wenn nicht, wer sollte aus solchen Märchen denn seinen Nutzen ziehen? Nur, um uns zu verklapsen?

Also werden derartige Mythen nur verfasst, um wahre Geschehen festzuhalten?

Was ist dann mit den vergleichbaren Religionen? Der griechischen Mythologie, der ägiptischen Mythologie, der chinesischen Mythologie und insgesamt 500.000 weiteren Göttern?

Können wir also von der wahren Existenz all dieser Gottheiten ausgehen, weil uns die Motive der Verfasser dieser Mythen nicht klar sind?

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pheondiesn 31.10.2012, 12:59
@Szintilator

Du hast also nicht mehr zu bieten, als ein bisschen Definitionswirrwarr und Wortklauberei? Schade, ich hatte schon Hoffnung in eine vernünftige Diskussion einsteigen zu können.

PS: Religionen sind per Definition garnicht so weit entfernt von Mythen.

http://de.wikipedia.org/wiki/Mythos

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Abahatchi 31.10.2012, 22:05
@pheondiesn

Wortklauberei

Danke für dieses Wort, ich höre es zu selten. Es geht wieder aufwärts mit der deutschen Sprache.

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Was genau meinst du mit unterschiedlich?

weil es ihn nicht gibt und alles da drin nur um toten und morden geht

Weil das alles rein erfunden ist, da niemand einen Wirklichen Beweis dafür hat.

Jaqueline67 30.10.2012, 16:27

nehmen wir mal an dass es gott gibt.. kann das einen grund haben, weil jeder mensch unterschiedliche vorstelllungen von gott hat ? ich brauche möglichst viele aspekte...

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Brainfull 30.10.2012, 16:31
@Jaqueline67

Genau weil es eine reine Erfindung ist stellt ihn jeder da wie er ihn sieht! Deshalb sind dem Menschen da keine Grenzen gesetzt zudem hat vesparoller dir den Rest dazu noch gesagt denke ich mal :)

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