Wieso wird ein Musikinstrument nicht als Zeitverschwendung angesehen?

11 Antworten

Nun ja, das liegt doch immer im Auge und der Meinungs- und Wertewelt dessen, der das gerade beurteilt.

Es gibt eine Masse an Kriterien, die sowohl das eine als auch das andere schlecht aussehen lassen. Was man aber nicht weg diskutieren kann ist, dass extremes Gaming eben gewisse Gefahren birgt (Realitätsverlust, Epilepsiegefahr, Suchtverhalten, viele kommen mit echten Menschen gar nicht mehr klar, usw.) - das ist leider nachgewiesen.

Das dem jeweils Ausführenden beides Spass macht möchte ich nicht anzweifeln, aber für meine Begriffe mache ich lieber Musik, alleine oder mit der Band - das ist für mich halt deutlich nutzenstiftender als mich vor den Rechner zu hocken. Gruss

Das liegt daran, dass die momentan herrschende und meinungsmachende Klasse keine Ahnung von Computerspielen hat. Ein Computerspiel meisterhaft zu beherrschen ist unglaublich viel Arbeit und erfordert ab einem gewissen Niveau eiserne Disziplin und pickelhartes Training. Auch bzw. gerade ein scheinbar Einfaches wie Tetris oder Minesweeper. Genau wie ein Instrument. Gibt ja auch Welche mit limitierten Möglichkeiten wie z.B. Blockflöte, die man hochakademisch studieren kann.

Musikinstrumente gibt es aber schon so lange, dass auch unsere Gerontokratie mit ihnen aufgewachsen ist. Keyboard und E-Gitarre hatten aber auch lange das Problem, dass sie als Spielzeug angesehen wurden, man konnte es nicht mal studieren...

Btw, zeig so nem Kritiker mal n Video von GuitarHero wo jemand perfekt "Trough the Fire and Flames" spielt. Das ist mindestens halb so viel Arbeit, wie das auf der Gitarre zu lernen. Und wahrscheinlich hätte ich genauso lange gebraucht, wie ich auf der Gitarre für die Monscheinsonate 3 gebraucht habe (und das hat laaaaaange gedauert, ich musste auf 1/3 des Tempos anfangen...).

Ich hatte bei mir den Eindruck, dass es aber unwichtig ist, was man tut, wenn die schulische Leistung (oder die Anforderungen der Eltern) drunter leiden. Bevor ich die Gitarre hatte, habe ich auch viel gezockt. Da war der Computer der böse Dämon. Dann, als ich mit auch ne Stromgitarre hergetan hatte war auf einmal die böse...

Ich kann Dir halt noch sagen, dass n guter E-Gitarrist viel attraktiver ist als n guter Gamer. Keine Ahnung warum, ist unfair, ist aber halt so...

Unterschied 1: Der Skill der benötigt wird. Bei manchen Spielen zwar auch wichtig...bei anderen aber halt nicht :)

Unterschied 2: Man hat danach ein Talent um andere zu beeindrucken. Es sind nunmal mehr Menschen an Musik als an Computerspielen interessiert.

Unterschied 3: Die Disziplin. Wenn man wirklich was erreichen möchte muss man sehr diszipliniert üben um sich zu verbessern. Bei manchen speziellen Spielen ist das auch so. Bei 90% jedoch nicht.

das ist eine sache der sichtweise.

mit dem istrument kannst du dein umfeld mehr oder weniger begeistern.

mit computerspielen eher dich und einen evtl. partner.

es wird also die wahrnehmung der tätigkeit gewertet.


Auch das stimmt nicht. Du kannst auf einer e-Sports Messe auch andere tausende Leute mit deinem spielen begeistern. Passiert ja täglich...

Über Millionen Spieler schauen wie andere Leute spielen und sind selber begeistert.

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@PotenzenHilfe

stimmt alles, aber die bewertung des sinnvollen liegt da eher auf der handwerklichen beherrschung eines instrumentes.

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Mit Musik bewegt man Menschen, da kann emotionen vermitteln und seine Gefühle drin verpacken... es gibt ja viele emotionale lieder... mit nem computerspiel kannst du niemandem was von dir vermitteln.

Außerdem gibt es musik auf der ganzen welt, computerspiele können sich viele nicht leisten

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