Wieso wird ein Fetisch im Teenageralter oft als psychologisches Problem bezeichnet?

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10 Antworten

also eine expertin bin ich nicht.aber wenn ich ehrlich bin hört sich das thema wirklich interessant an!

warum sollten irgendwelche sexuelle fetische bei kindern auf eine störung hinweisen,jedoch bei erwachsenen nicht? meiner meinung nach werden die gedanken von kindern und ihre art und weise dinge herauszufinden und zu erkunden eindeutig unterschätzt.schließlich haben einige kinder wirklich mehr auf dem kasten als so mancher erwachsener ! :D und zum erkunden der welt gehört nun mal nicht nur mathe und physik oder ähnliches ( wie die eltern es wohl manchmal gerne hätten) sondern auch der eigene körper und der des anderen geschlechts.außerdem ist erwiesen das jeder beim sex gerne andere dinge tut,was das liebesspiel ja eigentlich erst so interessant macht.aber woher soll man wissen was einem spaß macht, wenn man es nicht austestet?? kinder und jugendliche probieren solange herum bis sie dann gefunden haben,was ihnen gefällt und ich sehe daran rein garnichts verwerfliches.

das problem vieler eltern ist nur, dass sie nicht einsehen können das die kleinen erwachsen werden.sie erinnern sich dann nicht mehr an die eigene jugend und an die dinge die sie damals ausprobiert haben. viele wollen nicht warhaben das es langsam zeit zum loslassen wird und suchen daher andere erklärungen für das verhalten das kindes

soo das war meine meinung dazu :) vielleicht kannst du ja was damit anfangen :)

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Das ist immer sehr individuell und auf die weite Entfernung nicht immer klar zu deuten. Und Fragen, die in diese Richtung gehen, sind auch hier auf dieser Plattform schon oft gestellt worden.

Da gibt es Unterstützer und Gegner. Ich bin da eher offen für alles - und auch für neue Erfahrungen.

Ein Fetisch ist ein Begriff für eine Sache, die einem z.B. in der Erotik hilft, anspornt oder einem ein gutes Gefühl macht. Das können Kleidungsstücke sein, das kann ein schnelles Auto sein, ja auch das spontane Pipimachen hat seine Befürworter. Und es mag so gar sein, dass sich Menschen für solche Gefühle weh tun.

Pathologisch - so möchte ich mal sagen - ist das im ersten Moment nicht. Wir machen etwas gerne pathologisch, wenn wir (als Gesellschaft irgendwo nicht mitgehen und meinen, andere sollten das auch nicht). Patologisch wird etwas, wenn sich tatsächlich ein Krankheitsbild hinter einem bestimmten Verhalten versteckt. Das ist aber den Fachärzten als solches bekannt.

Vielleicht kann Dein Vortrag das eine oder andere - gerne auch extremere Beispiel - nehmen, die Gefühle derjenigen darstellen, die dem Beispielthema folgen, die Gefühle und auch Meinungen derer, die das ablehnen. Da kann eine kleine Umfrage z.B. in der Schule oder Stadt eine Meinungsbildung herbeführen.

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Ich denke mal, dass du da vielleicht etwas viel reininterpretiert hast. Wenn jemand ins Bett macht muss das nicht mit sexuellen Fantasien zu tun haben, es gibt einfach Menschen bei denen dass passiert, da kann ein Arzt Besuch sicher nicht schaden. Auch die zwei Jungen die sich schlagen haben wahrscheinlich wenig mit irgendwelchen Fantasien oder dem gefallen am Schmerz sondern viel mehr mit dem einfachen Drang des Kämpfens bzw. Dominierens zu tun. Sicherlich kommen auch bei jugendlichen fetische vor, allerdings denke ich mal dass solch einfache und häufig vorkommenden Dinge wie du sie aufgezählt hast selten mit sexuellen Fantasien zusammenhängen. Ob sie andererseits ein Problem sind wes wegen man zum Psychologen gehen sollte halte ich wiederum auch für fragwürdig.

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Ich glaube du hast da ein interessantes Thema, aber die Beispiele sind nicht so ganz passend. Das in-die-Hose-machen könnte ja zum Beispiel auch körperliche Ursachen haben...

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Kommentar von DeiDei2303
29.06.2013, 01:19

Das Beispiel finde ich auch sehr unpassend ...

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Du wirfst sexuelle Präferenzen mit Fetischvorlieben und physiologischen bzw. psychologischen Störungen in einen Topf - das kann nicht gut gehen ;-)

Ohne also den Einzelfall zu betrachten, kann man sich zwar anhand eigener, bisheriger Erfahrungen, Studien, Lehrmeinungen gebildeter Gedankenansätze ein Bild darüber machen bzw. einen eigene Meinung dazu haben, aber objektiv ist anders ;-)

Ein Fetisch kann bei aktuellem Fehlen eines Primärzieles/-wunsches "nur" eine Ersatzhandlung (Ausprobieren) ohne weitere Hintergründe für etwas sein oder es ist tatsächlich schon in der Grauzone zu einer psy. Störung (Devianz). Dass das Einnässen von Kindern (wohlgemerkt: im Schlaf) tatsächlich schon einen sex. Bezug bzw. Neigung zur Urophilie hat, halte ich auch für sehr weit her geholt. Jungs, die sich einfach mal kloppen, gleich als ADHS bzw. generell psy. i.wie gestört oder abnorm hinzustellen, finde ich voll daneben... cih bemitleide jedes Ritalin-Kind, das fälschlicherweise dieses Zeug nehmen soll!

Ich könnte das noch fortführen und habe wohl einfach andere Ansichten, Interpretationen, Erfahrungen bzw. Reizschwellen und bewerte daher die Abläufe (zumindest nach der kurzen Darstellung hier) anders. Aber vlt. ist dies ja auch deine Intention, um mögliche - andere- Meinungsbilder in deinen Vortrag einfließen zu lassen :-)

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Einen Fetisch zu haben setzt doch aber voraus, dass man seine sexuellen Neigungen und Wünsche schon klar ausdefiniert hat und die sexuelle Entwicklung abgeschlossen ist.

Das eben wäre bei einem Teenager nicht gegeben. Ob das jetzt grundsätzlich als psychisches Problem zu bewerten ist, wenn ein Teenager gewisse Neigungen entwickelt, halte ich für nicht sinnvoll.

Es könnte genauso gut eine Phase sein.

Ein Problem liegt aber garantiert dann vor, wenn die betreffende Person sich oder andere verletzt oder sich verletzen lässt, in welcher Art auch immer.

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Kommentar von MeliS1998
29.06.2013, 01:10

Mit deinem letzten Satz hätte also die gesamte S/M-Szene ein Problem?!?

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ich schließe mich MysterySam97 an

problem ist einfach , dass es zwar ein fetisch sein könnte, was ich bei einmachen mit 13 weniger glaube - weil auf so ne ideen kommt man ja idr nicht wirklich

aber es könnte auch irgendeine krankheit / störung sein, welche folgen auf die entwicklung haben könnte. deswegen sollte sowas mit psychologen geklärt werden, welche dann , denke ich, über genug ahnung verfügen zwischen fetisch und störung zu differenzieren

wobei sich fetische meiner meinung nach auch erst später richtig ausbilden. klar erforscht man in dem alter sein körper und die sexualität, jedoch noch nicht auf so einem 'niveau' (mir fällt grad kein besseres wort ein)

ich würde sagen sowas kommt erst später

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Ich erkenne eigentlich keine Frage. Meine Meinung: Das Thema Kinder und ....ist undiskutierbar in einer kinderfeindlichen Gesellschaft. Kinder sind orientierungslos und deswegen zu jedem Blödsinn bereit. Was ich zwischen 5 und 13 alles so getrieben habe, steht in keinem Katechismus. Danach wurde es nicht besser. Nur weniger.

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Zum einen ist es ,denke ich, Definitionssache.

Ich denke mal, dass es von der Gesellschaft aus anders, seltsam, und unnatürlich ist. Die meisten halten es wohl selbst bei erwachsenen für eine Psychische Störung. Kann man ja auch gut begründen. Warum ist das so? Ähhm ja, irgendwas im Gehirn ist halt anders. B2T. Zum einen wird es bei Jungen Menschen gesteigert, gerade weil sie so jung sind, aber

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Kommentar von DeiDei2303
29.06.2013, 01:17

auch, weil sie in diesem Alter noch formbar sind. Mann kann diese "Krankheit" ja noch entfernen.

Sry, bin irgendwie zu müde, um ordentlich drauf einzugehen.

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Kommentar von DeiDei2303
29.06.2013, 01:17

. .

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vlt hast du den Eindruck das vieles einfach abgestempelt wird. Aber warum einen Hinweis nicht nachgehen. Es kann sein das es ein Fetisch ist kann aber auch sein das Psychologische Aspekte auch eine Rolle spielen. Also ich würde hier nix schlecht reden.

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