Wieso wird derzeit die USA so negativ dargestellt?

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9 Antworten

Es sind weder alle Amerikaner unmenschlich, noch sind alle Amerikaner Gutmenschen. Es ist jedoch verbrieft, dass die USA geheime Kommandos unterhalten, die mit Wissen und teilweise auf Befehl des Weißen Hauses unvorstellbare Gräueltaten - auch an der Zivilbevölkerung in Kriegsgebieten - anrichten, die jenseits jeglicher Genfer Konvention sind und an Grausamkeit den IS-Terroristen mindestens ebenbürtig sind oder sie sogar übertreffen.

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Kommentar von Spiritusss
02.12.2015, 19:42

Also der IS schneidet Menschen mit Küchenmessern die Köpfe ab und verkaufen Frauen als Sex Sklaven. Sicher das die USA teilweise noch schlimmeres veranstalten?

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ich finde es eher positiv, dass laender wie die USA nicht (mehr) als heilsbringer und einzig richtige weltmacht betrachtet werden. und es gibt immer noch mehr pro-USA stimmen als contra.

die USA treten in vielen weltweiten konflikten als aggressor auf und greifen vor allem ein, weil sie selbst einen vorteil davon haben, selbst wenn der konflikt sie gar nicht betrifft. das tun andere laender freilich auch. aber fuer ein land, das sich gern selbstgefaellig als weltpolizei betrachtet, sind die USA auch in meinen augen entschieden zu egozentrisch.

natuerlich sind immer beide seiten zu betrachten, aber genau deshalb sind verschiedene meinungen zu dem thema was gutes und nicht was schlechtes.

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Ich bin kein USA Gegner, aber es wäre mal toll, wenn mir jemand mal erklären könnte, warum die USA sich in ALLEM einmischt und ALLES dadurch nur noch schlimmer macht.

Warum spioniert die USA uns aus und lässt "Ausplauderer" dafür hart bestrafen? Jeder sollte das Recht haben dies zu erfahren.

Und woher kriegen wohl die Terroristen ihre Waffen? Es ist ja grad nicht so, dass die USA nicht an ihrem Waffen Geschäft Verdienen würde.

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Was heißt hier "dargestellt"? Da LIEGT einiges im Argen - Kapitalismus sei Dank! Das ganze Land ist da auf Profit ausgerichtet, koste es, was es wolle!

Pfeiff' dir nur mal die Auswirkungen auf das Gesundheitswesen rein, da wird dir schlecht! Die geben x-tausend mal so viel pro Kopf für "health care" aus wie Kuba und haben EXAKT die gleiche durchschnittliche Lebenserwartung! Bis letztes Jahr gab es da noch nicht mal eine erschwingliche Krankenversicherung für die Armen und weite Teile der Mittelschicht, sie war und ist für viele Leute an den Job gekoppelt und die KVs geben sich die größte Mühe, sich vor jeglichen Zahlungen möglichst zu drücken.

Es gibt massig weitere Beispiele, und es läuft immer alles aufs gleiche raus: Profit für gewissenlose Kapitalisten - Elend für die Ausgebeuteten. Pfeiff' dir mal diesen Youtube-Channel rein, da wird dir ganz anders, da beschwerst du dich nie wieder über Merkel-Deutschland!

https://www.youtube.com/user/LastWeekTonight

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Hmm. Also früher hab ich die USA mal gemocht.

Aber seit 9/11 zeigen sie sich von ihrer schlechtesten Seite.

Ich sehe ehrlich gesagt nicht wirklich einen Unterschied zwischen Guantanamo und Auschwitz.

Und das ist jetzt nur ein Beispiel!

Dazu kommt der Überwachungswahn, NSA, TTip, Abu Graib, uvm.

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Kommentar von Papabaer29
02.12.2015, 19:36

Eigentlich fällt mir kaum noch ein Grund ein, warum ich die USA gut finden sollte.

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Was veranlasst Dich zu der Annahme, dass in den Gefangenenlager Schwerverbrecher einsitzen? Tatsächlich ist nachweisbar, das dort viele Unschuldige ohne Rechtsmittel gefangen gehalten werden. Die USA haben Guantanamo schon aus guten Gründen auf Kuba gebaut.

Generell sind die USA seit Jahrzehnten die Initiatoren von Gewalt, Putsch, Terror und Unterdrückung. Da werden beliebig Machthaber wie Hussein, Bin Laden, Pinochet und Ghaddafi aufgebaut und solange sie nützlich sind, mit Geld und Waffen überschwemmt.

Sobald diese dann aber aufhören, nach der Ami-Pfeife zu tanzen, müssen plötzlich als Staatsfeind Nr. 1 herhalten.

Die Amis führen seit Jahren einen unerklärten Krieg mit ihren Drohnen. Da werden nach Belieben z.B. in Pakistan oder Jemen Menschen ohne Prozess exekutiert. Das dabei Zivilisten als Kollateralschaden getötet werden, wird unter Kriegskosten abgeheftet.

Da wird dann auch schon mal unter zusammen gelogenen Begründungen völkerrechtswidrig ein Land überfallen, siehe Irak. Nach einem unsäglichen Wüten ohne Sinn und Verstand sind über 200.000 Zivilisten tot, das Land ist verwüstet und absolut destabilisiert. Und weil das so schlecht geklappt hat, wurde es in Afghanistan gleich nochmal versucht.

Die Blutsspur der USA zieht sich ohne Beispiel durch die letzten 100 Jahre.

Man stellt die USA schlicht deshalb so negativ dar, weil sie so sind.

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Kommentar von dolores2101
06.12.2015, 14:52

Da kann ich nur zustimmen. Ist leider so.

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Die Rechte von Kriegsgefangenen werden in der III. Genfer Konvention geregelt. ... da wird gesagt die sind menschlich zu behandeln, Folter ist verboten.. körperlich wie seelisch  usf.. 

jeder Staat der dieses nicht einhält ist ein Schurkenstaat... 

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Ich könnte hier dir eine hundertseitige Antwort schrieben, stattdessen schicke ich dir 3 Interessante Vorträge welche deine Fragen beantworten (Man muss aber alle komplett schauen in folgender Reihenfolge):



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Kommentar von Fielkeinnameein
03.12.2015, 11:52

Schade das Herr Ganser so durch den Kakao gezogen wird .. denn was er sagt hat leider Hand und Fuß.

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Wer viel Drecken am Stecken hat, wird eben negativ dargestellt.

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