Wieso wird der Feminismus so akzeptiert in den Medien?

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10 Antworten

Feminismus , man zu Zeiten von Alice Schwarzer ect., gab es noch Feministinnen,heute sind das doch nur noch Quoten, die eh nirgens aktzeptiert werden.

Bring 3 Frauen zusammen und die Zickeparodie fängt an.Die sind sich nichtmal selber einig.

Fakt ist,das ich sowas ignoriere,da ich anständig erzogen, schon als Kind meiner Mutter half und eine Teilung der Arbeit ect. in jedem Bereich, ganz selbstverständlich ist und wenn heute eine kompetente Frau sich bei mir bewirbt bekommt sie auch den gleichen Lohn wie alle anderen auch.

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Dir ist schon klar, dass bis 1975 ein Mann seiner Frau noch verbieten konnte zu arbeiten?

Dir ist schon klar, dass Frauen im Schnitt 30 % weniger verdienen, als der Mann, der neben ihr die gleiche Arbeit macht?

Diese Liste könnte ich fortsetzen allein für Deutschland.

Dabei haben wir hier in Europa noch den Luxus, dass überhaupt über Frauenrechte gesprochen wird. In vielen Ländern der Erde ist es üblich sie herabzusetzen als Arbeitskraft, dumm und schwach ohne, dass das Folgen hat. In Saudiarabien z. B. kann es dir passieren, dass du im Knast landest, wenn du als Frau eine Vergewaltigung anzeigst. Dann kommt die Frau hinter Gittern, wegen vorehelichen Sex und nicht der Täter. (Der wurde ja von der Hexe verführt. Männer können sich nicht dagegen wehren.)

In Indien gibt es immer noch die Familienstrafe. Der Sohn brennt mit einem Mädchen durch und seine Schwester darf dafür von den Dorfältesten vergewaltigt werden. Oder in Indien ist Vergewaltigung immer noch ein Kavliersdelikt.

In vielen Ländern der Erde ist es normal Mädchen die Genitalien zu verstümmeln, damit sie ohne Freuede am Sex keusch bleiben.

Auch diese Liste der internationalen Vertöße gegen Mädchen und Frauenrechte könnte ich hier seitenlang fortführen.

Daher ist es nur gut und sicher jeden Form der Frauendiskriminierung schon im Keim zu ersticken. Du leidest auch darunter, nimmst es aber hin. Welcher Mann würde sich im Gewimmel schon an den Po touchen lassen oder als Dummchen bezeichnen lassen. Welcher Mann würde sich männerfeindliche Witze am Arbeitsplatz gefallen lassen ohne sich zu wehren? Das machen nur Mädchen und Frauen, in den seltensten Fällen Männer.

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Kommentar von hanfmannlein
23.09.2016, 09:26

Du sprichst von existierenden Missständen, die zwar behoben werden müssen aber eigentlich erstmal nicht viel mit der Frage zu tun haben.

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Eine Fernsehmoderator sagt "sowas" nicht ausversehen.
Wenn es ihm sponatan entfleucht zeigt er damit seine Einstellung.
Was wenn er etwas diskriminierendes über Behinderte Menschen sagen würde? Dürft man sich darüber nicht beschweren?
Oder wenn er etwas unpassendes über Juristen oder eine andere Berufsgruppe sagen würde. Wäre das gleiche.
Darum darf man sich über solche Äusserungen ebenso beschweren wie über andere Dinge. Frauen sind da keine Außnahme.

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Kommentar von namenlos55555
23.09.2016, 14:28

aber wenn z.b. eine Frau einen Männerwitz im Fernsehen macht, dann entsteht daraus nicht so ein riesen Shitstorm

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Kommentar von namenlos55555
23.09.2016, 14:28

vermute ich mal

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Wie in jeder anderen Bewegung auch, gibt es ebenso im Feminismus ein radikales Spektrum. Jedes Thema, wozu man sich eine Meinung bilden kann, lässt auch Raum für extreme Ansichten. Damit muss die Menschheit auskommen. Und man sollte lernen, mit solchen Meinungen umzugehen. Denn obwohl sie oft sehr störend sind, machen sie durch ihre Sensibilität dennoch auf bisher vielleicht übersehene Missstände aufmerksam. Natürlich ist eine extreme Ansicht im Detail nicht mehrheitstauglich. Einer großen Masse an Menschen ist es unmöglich, eine derart strikte Ideologie mit einem absurden Regelwerk erfolgreich auszuleben. Aber darum geht es auch gar nicht. Es geht lediglich darum, die Mehrheit in Schach zu halten und für eine detailliertere Verbesserung der derzeitigen Lage einzustehen. Mit etwas Geduld und Verstand lässt sich dann herausfiltern, was davon eigentlich für die Mehrheit tatsächlich brauchbar ist. Aber die Welt braucht Extreme, damit nicht alles in einem Brei der Eintönigkeit versinkt. 

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Feminismus versus Gleichberechtigung?

Als es 1989 zur deutschen Vereinigung kam, waren die Ausgangsbedingungen der ost- und westdeutschen Frauenbewegungen denkbar unterschiedlich. Während die westdeutsche Frauenbewegung nach dem 2. Weltkrieg vor allem Impulse aus der US-Frauenbewegung aufgriff, standen Frauen im Osten in der sozialistischen Tradition mit Vorbildern wie Clara Zetkin und Rosa Luxemburg. Im Westen prägten theoretische Reflexionen z. B. von Simone de Beauvoir und Kate Millett den feministischen Diskurs, im Osten wurden feministische Ideen stärker über fiktionale Literatur z. B. von Irmtraud Morgner, Christa Wolf, Maxi Wander oder Brigitte Reimann vermittelt.

Quelle: http://www.bpb.de/gesellschaft/gender/frauenbewegung/35296/ungleiche-schwestern

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Das hat nicht explizit etwas mit dem extremen Feminismus zu tun, das Selbe gibt es bei vielen Themen wie zum Beispiel bei der Ausländerfeindlichkeit.

Ich denke das ist die übertriebene Political Correctness. Und viele springen darauf halt an.

Jeder kann mal unüberlegt etwas falsches sagen und jemanden wegen eines falschen Statements (Das man nicht einmal so gemeint haben muss) in eine Schublade zu stecken ist meiner Meinung nach schon recht billig.

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Der Grund dafür ist der gleiche, warum alle Nazi schreien, wenn jemand etwas gegen Ausländer sagt.
Wegen der langen Unterdrückung der Frauen, kompensieren selbige das ihnen angetane Unrecht. Dadurch ist es schwierig zu solchen Themen Stellung zu beziehen, ohne gleich angeprangert zu werden. 

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Kommentar von loema
23.09.2016, 20:21

Also jetzt ist alles gut und keine Frau darf mehr feststellen, dass noch was zu tun ist?
Das wäre dann Kompensation einer nicht selbst erlebten Ungerechtigkeit?
Bravo!
Und gerade jetzt sollten Nicht- Nazis etwas genauer und differenzierter über "Ausländer" sprechen. Tun sie es allgemein, greifen sie -unwissentlich?????- das Vokabular klassischer Neonazis auf und verwenden es und wundern sich, dass das nach hinten losgeht.

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Warum sollte es denn NICHT akzeptiert sein? Sollte es deiner Meinung nach in Ordnung sein, wenn Frauen diskrimminiert und öffentlich (verbal) angegriffen werden? Man kann jeden Menschen inhaltlich kritisieren, aber wegen seines Geschlechtes beleidigen oder die Kompetenz in Abrede stellen?

Das wir das im Jahr 2016 überhaupt diskutieren müssen zeigt doch, dass es da keine Gleichberechtigung gibt, oder?

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Wie so vieles im Leben, so iss auch das ne reine Machtfrage, moralisch aufgehübscht, damit es nicht auffällt.

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Also Deine Frage ist mir zu pauschal.

Welche Aussagen sind es, von denen Du denkst, dass sie in den Medien zensiert werden sollten ?

Welche frauenfeindliche Äußerung welches Fernsehmoderators hat einen Deiner Auffassung nach unberechtigten Shitstorm ausgelöst?

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