Wieso will sich fast ausnahmslos JEDER irgendwann eine Immobilie kaufen, bzw. wohnt schon im Eigenheim?

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16 Antworten

Häuser sind in Deutschland eben etwas sehr persönliches.

In Ländern wie der USA zieht man oft um und hat oft keine so enge "Bindung" mit dem Haus. Dort wird auch viel "leichter" und weniger beständig gebaut. (z.B. viel aus Holz, kaum Unwetterfest)

In Deutschland hat mein seine stabilen Steinwände, die ja von sich aus schon für eine lange Nutzungsdauer stehen.

Da Haus vermittelt Unabhängigkeit. Du kannst dort tun und lassen was du möchtest und wie du es möchtest. Man ist zwar gebunden und nicht mehr so mobil (daher ja das Wort Immobilie), aber man hat doch etwas eigenes. Eine Art sicheren Hafen, zu dem man immer zurück kommen kann.

Zudem sehen viele in ihrem Haus ihre Rente. Dafür muss man natürlich über die Jahre auch mal renovieren und alles gut instand halten.

Meine Eltern meinten auch mal, dass sie sich freuen würden wenn einer von uns das Haus übernehmen würde, meine Großeltern denken ähnlich... Das Haus bedeutet eben auch emotional etwas, fast wie ein Familienmitglied.

Dadurch dass man ab einem gewissen Alter (sagen wir mal geschätzt Mitte 30) eben kaum noch umzieht hat man natürlich auch viele Erinnerungen an das eigene Haus. Ob es nun die ersten Schritte von Kind oder was auch immer sind...

Ob es in der Stadt wo ja viele zur Miete wohnen anders ist weiß ich nicht, ich komme vom Dorf und möchte da nach dem Studium auch auf lange Sicht leben... So jung und ohne Kinder ist Stadt ja auch mal ganz schön, aber das wäre für mich keine Dauerlösung.

 

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Das kommt Dir vielleicht so vor, weil es in Deinem direkten Umfeld bei "fast jedem" so ist.

Nach meiner Erfahrung ist das überwiegend bei ländlich / dörflich lebenden Menschen ein ganz wichtiges Lebensziel.

Menschen, die in teuren Ballungsgebieten leben, haben längst die Lüge vom Geld sparen bei "lieber Wohneigentum abbezahlen als Miete zahlen" begriffen und sind da nicht um jeden Preis bereit, in eine Immobilie zu investieren.

Ich kenne viele Menschen die lieber tolle Reisen machen als jeden Cent in Wohneigentum zu investieren.

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Bei der aktuellen Niedrigzinsperiode lohnt es sich nicht sein Geld auf die Bank zu legen. Auch Gold oder Aktien sind aufgrund der letzten Blasencrashs nicht mehr so vertrauenswürdig.

Deshalb kaufen viele Menschen Immobilien, weil diese vergleichsweise wertstabil sind und wenn sie vermietet sind, sogar noch eine Menge abwerfen um sich die Rente zu versüßen.

Außerdem sind die Deutschen sowieso etwas bieder und ihr glück liegt häufig in Haus und Garten.

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GlobalGesehen 23.05.2016, 11:49

wer die letzten 80 Jahre Gold besessen hat, wird heute Freude daran haben. Immobilienbesitzer können das leider nicht immer unterschreiben. bei Immobilien tut sich gerade die nächste Blase auf. in den nächsten 10 bis 15 Jahren, wenn die Babyboomer in Rente gehen, werden noch mal sehr viele Immobilien an dem Markt kommen. Was das für den Preis bedeutet, brauche ich Dir nicht zu sagen.

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DrCook 23.05.2016, 11:55
@GlobalGesehen

Wer die letzten 80 Jahre welches besessen hat, ja!

als Immobilienbesitzer kommt es auf die Lage und die Region an.
Man kann da weder pauschal sagen, dass es funktioniert, noch dass es ne funktioniert.

Ich habe auch ne erklärt, wie es sein wird, sondern warum viele Leute so handeln. Hätte dazuschreiben können, dass es da natürlich andere wirtschaftliche Sichten gibt.

Danke für deine Ergänzung!

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Viele mögen an die Rendite einer solchen Investition glauben und andere an die zusätzliche Absichrung für das Alter in Form ersparter Miete oder zusaätzlicher Einnahmen zur Verbesserung der Rente.

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Das könnte damit zusammenhängen, dass das Thema Immobilie auch sehr stark mit Emotionen verbunden ist. Darüber hinaus hat man den Eindruck, man hat etwas für die Ewigkeit. Allerdings, wer heute mit Mitte 30 ein Haus baut oder kauft, hat zum Rentenbeginn ein Haus, welches vermutlich Sanierungs reif ist.

Meine Eltern haben über Jahrzehnte ihr gesamtes Geld, alle Ersparnisse, in Ihre Immobilie gesteckt. Nach ihrem Tod wollte aus verschiedenen Gründen niemand in dem Haus wohnen, wieso wurde es veräußert. Wenn deine Immobilie nicht gerade in einer angesagten Stadt gelegen ist, so treibt dir der Kaufpreis oft die Tränen in die Augen.

Ein Grund, warum viele Leute in Immobilien investieren - es wird ihnen einfach unglaublich schmackhaft gemacht. Halbseidene Vertriebstruppen, die mit NiedrigZinsen werben, treiben Leute oft in den Immobilienerwerb. Was allerdings passiert, wenn nach 10 Jahren Zinsbindung die Zinsen nicht mehr bei 1,5 sondern bei 5,5% liegen, das wird oft und gern verschwiegen.

Eine eigene Immobilie ist sicherlich eine tolle Sache, wenn man sich das leisten kann.

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Im EU-Vergleich steht Deutschland an letzter Stelle bei der Eigentumsquote mit knapp über 50%, bei einem europäischen Durchschnitt von ca. 70%. D.h., die Hälfte der Deutschen mietet ihr ganzes Leben lang eine Wohnung. Wirtschaftlich betrachtet ist das natürlich Quatsch und eigentlich nicht nachzuvollziehen, warum nicht mehr Menschen Wohneigentum erwerben. Bei einer Lebenserwartung von sagen wir einmal 80 Jahren bedeutet das, ca. 55 Jahre lang zu mieten. Der Eigentümer hat sich natürlich rückfinanziert, d.h. er zahlt an sein Kreditinstitut Zinsen und Tilgung. Der Mieter zahlt dem Eigentümer/Vermieter nicht nur Zinsen und Tilgung, sondern auch noch eine Gewinnmarge, die für den Vermieter die Rendite ist. Simpel erklärt ist es beim Erwerb von Wohneigentum so, dass der Eigentümer dann meist 25 Jahre an seine Bank Zinsen und Tilgung zahlt, damit ca. 30 Jahre weniger, als wenn er zur Miete wohnen würde. Bei 40 Jahren Erwerbstätigkeit würde das theoretisch bedeuten, dass man dann 15 Jahre schuldenfrei wäre, sich Vermögen erwirtschaftet hat und bis zur Rente noch weiteres Vermögen anlegen kann, anstelle Miete zu zahlen. Später, wenn in Rente, ist auch keine Miete mehr zu zahlen, so dass mehr von der Rente zum Leben übrigbleibt. Fazit: Wohneigentum zu erwerben (und das heisst nicht, dass man sein Leben lang in derselben Wohnung leben muss - man kann ja auch wieder verkaufen, etwas grösseres kaufen, wenn das Einkommen steigt, wenn man mit einem erwerbstätigen Partner zusammenlebt/heiratet,...) ist langfristig die beste Altersvorsorge. Derzeit sind die Zinsen auf Rekordtief und somit die Gelegenheit einer langfristig günstigen Finanzierung gegeben. Einzig und allein die Politik schafft meines Erachtens nicht ausreichende Anreize für Erstkäufer, debattiert ständig das Thema der Altersarmut und vernachlässigt diese Möglichkeit. Denn wer profitiert davon, dass die Deutschen mieten? Vielfach die Versicherungsgesellschaften. Diese sind oftmals Grosseigentümer von Wohnimmobilien via Immobilienfonds. Der Mieter ist sehr rentabel für die Versicherungen aufgrund des Mieterschutzes. Der Mieter schliesst dann noch Rentenzusatzversicherungen ab. Freuen sich auch die Versicherer. Alles klar?

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Joergi666 23.05.2016, 10:30

Es ist meines Erachtens sehr gut zu erklären warum es nicht mehr Eigentümer bei uns gibt. Zum einen wurde nach dem 2 Weltkrieg massiv der soziale Wohnungsbau gefördert was viele Mietwohnungen entstehen ließ. Zum anderen glaube ich nicht, dass sich für sehr viel mehr Leute der Kauf lohnen würde (ausgenommen die Besserverdiener in gesicherten Verhältnissen). Schon jetzt haben viele ihre Immobilien an der Grenze der finanziellen Machbarkeit finanziert, deshalb würde ich auch sofort auf eine kleine Immobilienblase in den nächsten 5 bis 10 Jahren wetten. Dann sehe ich auch gerade Geringverdiener im Hinblick auf sinkende soziale Absicherung und prekären Arbeitsverhältnissen besser in Mietwohnungen aufgehoben, wohingegen massiv der soziale Wohnungsbau ausgeweitet werden müsste.

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ROMAX 24.05.2016, 10:26
@Joergi666

Nachvollziehbar, dass nach dem 2.WK schnellstens viele Sozialwohnungen gebaut werden mussten. Nur, der 2. WK ist seit 71 Jahren beendet und neue Generationen herangewachsen, die nicht durch den Krieg dahingehend traumatisiert waren, alles verloren zu haben und daher nicht mehr das Risiko Eigentum eingehen wollen. Ich stimme mit Deiner indirekten Auffassung überein, dass bezahlbarer Wohnraum geschaffen werden muss und die Politik dahingehend einfach geschlafen hat. Die hohen Immobilienpreise in Ballungsräumen sind hauptsächlich dem Ungleichgewicht von Angebot und Nachfrage geschuldet. Man könnte auch die Hypothese aufstellen, dass gewisse politische Lager eher den sozialen Wohnungsbau fördern möchten, zum einen aus der kurzfristigen Notwendigkeit heraus, zum anderen aber auch, weil sozial Schwächere halt ihre Klientel und Wähler sind und eine langfristige Abhängigkeit geschaffen werden kann. Vor Immobilienblasen wird immer wieder gewarnt, und sicherlich wird der Preisschub in dem Moment aufgehalten, sobald die Zinsen wieder steigen. Nur, wer bei niedrigen Zinsen seinen Immobilienkredit langfristig festschreibt, besitzt Kalkulationssicherheit, und 25 Jahre sein Eigentum abzuzahlen anstelle 55 Jahre lang Miete halte ich nach wie vor für ein überzeugendes Argument. Da bleibt genug Spielraum für Rückstellungen für Renovierungen und Grundsteuern (die ja auch ein Vermieter in die Miete mit einkalkuliert und die ein Mieter ohnehin indirekt mitzahlt). Und falls es zu einer Marktkorrektur kommen sollte, so ist es zwar ärgerlich, gilt dieser doch für den gesamten Markt, so dass der Eigentümer, falls er umziehen und verkaufen sollte, eine vergleichbare Immobilie ebenfalls zu einem niedrigeren Preisniveau wieder erwerben kann. Bei der Miete wird in jedem Fall keinerlei Eigenkapital geschaffen, sondern das Geld ist schlicht und einfach weg.

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In Deutschland haben knapp 50 Prozent der Haushalte Eigentum, ist im weltweiten Vergleich ziemlich wenig. Natürlich wünschen sich aber die meisten Eigentum, da es selbstverständlich lohnender erscheint Geld in Eigentum statt in Miete zu stecken, bei der aktuellen Zinslage lohnt es sich sogar für sehr viele Leute. Allerdings war und ist die Situation in Deutschland im Gegensatz zu anderen Ländern so, dass erst Durchschnittsverdiener unter bestimmten Umständen Kredite dafür erhalten.

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Ob du nun 70 Jahre 600+ Euro Miete zahlst, odr 30 Jahre lang einen Kredit nimmt sich nicht wirklich viel. Außerdem ist es eine gute Anlage fürs Alter um während der Rente die Miete zu sparen. Bleibt mehr zum Leben, für Urlaub und Enkel.

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Leider hält sich die Aussage, dass man bei Miete nur draufzahlt und Wohneigentum das einzig Gute ist.

Dabei wird vergessen, dass auch wenn man Wohneigentum besitzt, regelmäßig investieren muss, damit das Wohneigentum nicht an Wert verliert (Renovierungsarbeiten) und noch Steuern zahlen muss, die man als Mieter nicht zahlen muss.

Es gibt weitere finanzielle Gesichtspunkte, die nicht beachtet werden.

Deswegen muss sich jeder genau ausrechnen, ob es sich lohnt, Wohneigentum zu kaufen und dann darin zu wohnen.
Eigentum zu kaufen, um diese zu vermieten, ist ein anderes Thema.

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lesterb42 23.05.2016, 13:49

Welche Steuern zahlt ein Eigentümer, die ein Mieter nicht zahlt?

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AlexChristo 24.05.2016, 08:11
@lesterb42

Die Grundsteuer. Außerdem kommen ggf. noch weitere Kosten dazu, wenn eine neue Straße gebaut/erneuert wird und die Anwohner die Kosten mittragen sollen.

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lesterb42 30.05.2016, 18:17
@AlexChristo

Die Grundsteuer gehört zu den Betriebskosten, die regelmäßig auf den Mieter umgelegt werden.

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Eine eigene Immobilie zu besitzen trägt dazu bei, ein Gefühl der Unabhängigkeit frei von den Launen von Vermietern zu haben. Mir hat mal ein Banker gesagt, man solle eine Immobilie nicht verkaufen, sondern vermieten und nach Möglichkeit weitere Immobilien erwerben. Dieses Denken ist immer noch tief verwurzelt in unserer Gesellschaft. Wer in jungen Jahren ein Haus baut, darf nicht vergessen, so er ins Rentenalter kommt, dass ein Haus auch Kosten verursacht, je älter umso mehr Sanierungsbedarf. Dann muss man sich die Frage stellen, ob man diese Kosten als Rentner überhaupt schultern kann, wenn das Dach neu eingedeckt werden muss, die Heizung erneuert, oder ein Austausch der Fenster erforderlich wird. Dann sollte ein Haus bei Eintritt in die Altersrente schuldenfrei sein. Aus wirtschaftlicher Sicht ist das Wohnen in einer Mietwohnung auf jeden Fall günstiger, als ein Haus zu besitzen und die Reparaturkosten immer tragen zu müssen. Etwas anders sieht es aus, wenn man mehrere Wohnungen hat und diese vermieten kann. Da kann man durch die Mieteingänge Rücklagen für den Bedarfsfall bilden. Ich kenne einige, die ihr Geld in Eigentumswohnungen investieren und diese vermieten, was derzeit durchaus eine Alternative ist, als das Geld auf der Bank zu deponieren. Das hat auch den Vorteil, so Reparaturen am Haus anstehen, diese kostenmässig auf die einzelnen Eigentümer umgelegt werden.

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Deine Grundaussage stimmt nicht, denn mit unter 45 % ist die Eigenheimquote in Deutschland eine der geringsten in der EU.

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lesterb42 23.05.2016, 13:54

Das ist wohl richtig. Vergessen wird dabei aber, dassgerade  in Südeuropa zwar viele im Eigentum leben, aber dann gerne ich Großfamilien über mehrere Generationen. Ein Modell, welches mit dem in Deutschland nicht 1:1 vergleichbar ist.

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Eine bezahlte und selbstgenutzte Immobilie ist auf alle Fälle ein guter Baustein in der persönlichen Altersvorsorge. Immerhin sparst du komplett die Miete und die damit einhergehenden Mieterhöhungen. Bei den meisten Rentnern ist die Miete die größte monatliche Ausgabe. Wenn man 9 € Kaltmiete bei 60 m² rechnet muss man immerhin 540 € pro Monat von seiner Rente abziehen. Das sind beim Durchschnittsrentner mit 1100 € Rente fasst 50 %. Wenn du eine Immobilie hast, musst du natürlich auch die Instandhaltung selbst finanzieren. Das dürfte dir aber mit einem Teil der eingesparten Miete leicht fallen. Mit einer Immobilie bist du auch flexibel. Wenn die Immobilie größer als dein Wohnbedarf als Rentner ist, kannst du sie untervermieten, komplett vermieten oder sogar verkaufen und in eine kleinere Wohnung ziehen. Finanziell wirst du immer besser dastehen. 

Allerdings muss ich dir sagen, dass eine Immobilie alleine nicht ausreichend ist. Bei den Dämpfungsfaktoren in der Rentenformel und der staatlichen Zwangsentnahme von versicherungsfremden Leistungen und der demografischen Entwicklung, wird die Rente für die meisten Rentner nicht mehr ausreichen. D.h. Eigeninitiative ist angesagt. Möglichkeiten vorzusorgen gibt es viele. Allerdings sollte man bei all dem Sparen immer noch Spaß am Leben haben. Wenn du dir im Urlaub überlegst, ob du dir noch ein Bier kaufen kannst, dann hört der Spaß auf. 

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Weil man dann nicht abhängig ist und gerade in einem Haus machen kann was man will und meist auch wann man will. In einer Wohnung hören die Nachbarn ja schnell mal was am Sonntag zu Mittag oder in der Nacht, in einem Haus wirds da über den Garten zum nächsten Haus schon schwieriger ;)

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lesterb42 23.05.2016, 14:37

Das haben meine Nachbarn auch so verstanden. Es gibt jedoch Ruhezeiten, die nicht nur für Mieter gelten.

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KeinName2606 23.05.2016, 17:20
@lesterb42

Schon klar, aber wenns z.B. um Tätigkeiten im Haus geht ist das was anderes. In meiner Wohnung höre ich meine Nachbarn poppen und spüre wie meine Wände wackeln, im Haus wohl kaum wenn da ein Garten dazwischen ist (außer es sind alle Fenster öffen und die 2 sind laut wie Elefanten).

Außerdem finde ich es für Kinder viel schöner, wenn sie jederzeit in den Garten können und nicht in einen Hof müssen.

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lesterb42 23.05.2016, 18:36
@KeinName2606

Ja, die Kinder gefallen mir auch sehr, insbesondere wenn sie am Sonntag stundenlang!! kreischend in den Pool hüpfen.

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KeinName2606 23.05.2016, 21:06

Erziehungssache ;) ich durfte sowas nie und wenn ich es gemacht hätte, hätte ich den Pool lange nicht von innen gesehen ;)

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Weil viele Menschen das Thema rein emotional angehen:

Wer behauptet, man wohne im Eigenheim billiger als zur Miete, der kann einfach nicht rechnen. Wenn man die effektiven Kosten eines Eigenheims über die komplette Nutzungszeit zusammen rechnet, dann kommt man wesentlich teurer als wenn man zur Miete wohnt und das ersparte Geld in wirklich rentable Anlagen wie zum Beispiel Aktien anlegt.

Nicht nur, daß das Eigenheim das Herz des Besitzers erwärmt, er unterliegt auch dem Irrglauben, daß er damit nicht nur einen bleibenden, sondern auch einen ständig steigenden Wert besitzt. Die Realität sieht nüchterner aus: Wer heute versucht, aus einem Eigenheim der 50er, 60er oder 70er-Jahre Kapital zu schlagen, der wird mit der Tatsache konfrontiert, daß solche Häuser weder dem Zuschnitt noch dem Baustandard der heutigen Zeit entsprechen. Kurzum: Vollsanierung oder Abriss ist die eigentliche Alternative. Wenn man das Glück hat, in guter bis bester Lage eines Ballungszentrums gebaut zu haben, kann man trotzdem noch ordentlich Geld heraus schlagen. Alle anderen haben Geld verloren.

Zudem: Ein Einfamilienhaus kann man nicht scheibchenweise verkaufen. Viele Eigentümer halten daher an der heimatlichen Scholle fest bis Gevatter Hein in der Türe steht. So viel Treue freut dann nur die Erben.


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Weil sie keinem Vermieter mehr das Geld in den Rachen werfen wollen. Vor Allem wenn der sich nicht um die Wohnung kümmert.

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Muss ich dir wiedersprechen. Es gibt auch sehr viele, bei denen der Erwerb einer Immobilie in der Lebensplanung nicht vorkommt.

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