Wieso will mir mein Bankberater ständig Investmentfonds verticken, und erzählt mir dass ich damit die fette Kohle meines Lebens machen würde?

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20 Antworten

Weil diesem "Bankberater" abverlangt wird, monatlich eine bestimmte Zahl von Nebenprodukten zu "verkaufen". Schafft er das nicht muss er sich einen anderen Job suchen.

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Wieso will mir mein Bankberater ständig Investmentfonds verticken

Weil wahrscheinlich gerade Fonds vertickt werden müssen seitens der Bank.

und erzählt mir dass ich damit die fette Kohle meines Lebens machen würde?

Gute Fonds machen schon so 6-10% p.a. Wenn dein Bankberater aber wüsste wie man Millionär wird, wäre er kaum der Mensch hinter dem Schalter an der Bank sondern vermutlich Privatier, zumindest teilweise.

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Hallo boleksito,

ob dein Berater jetzt mit dem Bus zur Arbeit kommt und bei dir in der Nähe wohnt, hat defintiv nichts darüber auszusagen, ob er nicht selbst in Fonds oder Aktien investiert. Es ist auch nicht so, dass jede Bank ihren Berater Provisionen o.ä. zahlt und deswegen der Berater dir etwas aufschwatzen soll.

Aufgrund der aktuellen Zinssituation ist es schon so, dass sich auf einem normalen Sparbuch kein Zins verdienen lässt. Wenn du dein Geld für 0,05% anlegen willst, dann ist ein Sparbuch das richtige für Dich.  Willst du allerdings mehr Ertrag für dich erwirtschaften, muss Du auch mal in eine andere Richtung gehen und über den bisherigen Horizont rausschauen. Hier bleiben leider nicht so viele andere Möglichkeiten. Du hast im groben Überblick 4 verschieden Anlageklassen: Liqudität, Renten/Spareinlagen, Aktien, Immobilien.

Egal ob du eine Einmalanlage oder regelmäßig sparen möchtest, wichtig ist, dass die Anlageempfehlung auch auf dich zugeschnitten ist und eben der Berater für dich zusammenstellt, wieviel von deinem Geld in welcher dieser Anlageklassen angelegt werden soll. Gerade im Vermögensbereich ist es wichtig, das Geld auf verschieden Standbeine aufzubauen. D.h. einen Teil liquide, einen Teil in Renten (hier ist nicht die Altersrente gemeint sondern Anlagen wie ein Sparbuch o.ä.), auch einen Teil in Aktien und einen Teil in Immofonds. Die prozentuale Verteilung dieser 4 Assets ist je nach Kundentyp unterschiedlich und deswegen sollte dir dein Berater eine auf dich zugeschnittene Anlageempfehlung aussprechen und aufzeigen, wie die 4 Asstes für dich am besten aufgeteilt sind. Du kannst die Umverteilung deines Vermögens auf einen Schlag vornehmen, oder aber versuchen, die fehlenden Anlageklassen durch monatliches Sparen aufzubauen.

Ich bin der Meinung, Fonds gehören zu einem gesundes Anlageportfolio dazu und jeder Berater, der seine Kunden nicht über das aktuelle Zinsniveau aufklärt und ihnen eine Alternative aufzeigt, macht etwas falsch.

Viele Grüße :)

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Kommentar von HGiefing
24.09.2016, 12:14

Kleine Anmerkung: Unter dem Begriff "Renten" versteht man Anleihen (engl. Bonds). Sie sind Sparbüchern nur insofern ähnlich, weil sie regelmäßige Zinsen an den Käufer zahlen (der sogenannte "Coupon").

Sie werden von Staaten und Firmen (=Emittenten) ausgegeben.

Anleihen haben auch meist eine vorgegebene Laufzeit, an deren Ende der Investor sein Geld zurück bekommt.

Es gibt viele verschiedene Anleihevarianten, die hier den Rahmen sprengen würden.

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Tja, interessant, was viele der Kommentatoren hier so sagen, die scheinen sich alle so toll auszukennen.

Also: Dein Bankberater wird dir wohl kaum "die fette Kohle" versprochen haben. Wahrscheinlich wird er eher gesagt haben, dass man mit einem Investmentfond mehr Geld macht als mit einem Tagesgeldkonto oder Sparbuch, was ja auch heutzutage nicht schwer ist. 

Vielleicht hat er ja Investmentfonds, es ist aber nicht so, dass man von heute auf morgen damit reich wird.

Fonds sind auf jeden Fall eine gute Alternative zu Tagesgeldkonten, wobei es auf die Details (Kosten) und auf die Laufzeit ankommt.

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Weil die Bank keine Zinsen auf Sparguthaben zahlen möchte, das rentiert heute kaum, weil sie selbst wenig Zinsen bekommt (Schweiz: negativ-Zinsen), und deshalb will sie, dass du selbst das Risiko für deine Investitionen übernimmst, anstatt dass sie dir einen garantierten Zinssatz zahlt...

Aber langfristig wird sie den zins einfach auf 0 oder negativ setzen...

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Kommentar von Samy795
30.11.2015, 19:03

Sorry, aber das machen die Banken gerne... Ein besseres Geschäft gibts für sie kaum. Der Kunde gibt ihnen Geld, mit dem die Bank arbeiten kann und 5-10% erwirtschaften kann, während man den Geldgeber mit maximal 0,5% abspeist.
Banken bieten nur deswegen Investmentprodukte an, weil sie hier wunderbar mit versteckten Kosten Geld verdienen kann.

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 Hallo, langfristig ist eine Invest in Fonds die beste Geldanlage, wenn man lernt sich damit zu beschäftigen und lernt etwas die Zusammenhänge zu verstehen. Es gibt auch bei Banken Produkte, z.B.  Depot in Mischfonds mit etwas Aktienfonds gute Renditen(4-7 % pa.) erreichen. Auch gibts Vermögensverwaltungen und Fonds die so arbeiten. Ob der Bankberater ein gutes Produkt für dich hat.....???, Aber ein guter Weg kann das sein. Leider gibt es mehr Menschen , die einfach nur das Risiko und die Möglichkeiten nicht Kennen und auch nur alles schlecht reden.

Vielleicht hat dein Bankberater auch schon damit angefangen und kassiert bald ab...

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Kommentar von lesterb42
30.11.2015, 16:04

Ich habe 1998 Fondsanteile für 20.000 DM erworben. Diese waren nicht einen Tag im Plus und dumpeln seit Jahren bei 5.000 €. Spitzen Anlage !!

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Dein Bankberater braucht offenbar Geld, um aus der dreckigen Wohngegend wegziehen zu können. Ihm geht es einzig und alleine um seine Provision und nicht darum wieviel Geld du mit irgendwelchen Fonds machst. Ich würde mir von solchen Aufdränglern ein Angebot machen lassen. Den in Aussicht gestellten Gewinn schrifltich von ihm bestätigen lassen und im Falle, dass es anders kommt ,er die persönliche Haftung für deinen finanziellen Schaden übernimmt. Was glaubst du wie schnell der einen Rückzieher macht. Ich habe Gleiches vor ein paar Jahren mit einem Bankberater der Commerzbank erlebt. Der rechnete mir gute Ertragschancen aus. Damals 7% Rendite. Ich liess mir das von ihm bestätigen. Meine Einlage war 60 000.--€. Nach 1 Jahr war der Fond mit 1,5% im Minus, anstatt mit 7% im Plus. Bei der Höhe meiner Anlage war das schon ein Thema für mich. Habe den Bankberater darauf angesprochen. Er meinte, durch die Senkung des Lombardsatzes kam es zu dem Minus. War freilich Unsinn eine solche Begründung. Er meinte damit, die Sache sei für ihn erledigt. Ich habe ihm erklärt, dass dem nicht so sei und er dafür sorgen soll, dass mir der Schaden ersetzt wird. Zudem wandte ich mich an die Zentrale der Commerzbank und habe den Vorgang geschildert. Nicht ohne den Hinweis, dass ich eine Klage einreichen werde, so man sich weigert mir vollen Schadenersatz zu leisten. Die Commerzbank hat das dann in meinem Sinne geregelt, ohne Klage.

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Das Produkt und ein "möglicher" Gewinn sind dem Berater vollkommen egal. Ihm geht es lediglich um seine eigene Provision

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Na weil das ein weiterer Weg für die Bank ist, Geld zu verdienen.
Die eigentliche Frage müsste eigentlich heißen: Warum gibt es immer noch so viele Leute, die sich von ihrer Bank so bereitwillig ausnehmen lassen?! Und nein, das liegt nicht am Kapitalmarkt, sondern viel mehr daran, dass Banken meist nur den Müll des Kapitalmarkts anbieten um Kickbacks zu kassieren.

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Der möchte halt nicht mehr Bus fahren und in eine anständige Gegend ziehen. Und damit das klappt muß er einen Haufen Mist verkaufen um die Provisionen zu kassieren.

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Dein Bankberater will aus seiner dreckigen Wohngegend raus. Dazu benötigt er dein Geld in Form von Verkaufsprovisionen und dergleichen. Vermutlich will er das Verkaufen, wo er er am meisten dran verdient. Er kann sich vielleicht so einen Investmentfonds selbst auch nicht leisten, oder er weiß genau, dass er damit eben nicht die fette Kohle macht! Kleiner Tipp: Er darf dich weder anrufen noch dich besuchen um dir was zu verkaufen! Das ist Gesetz. Noch ein klitzekleiner Tipp: Wenn du das Produkt nicht verstehst: Finger weg! 

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Kommentar von Genesis82
30.11.2015, 14:30

Dass er nicht anrufen oder vorbeikommen darf halte ich ohne Hintergrundwissen zur vorliegenden Geschäftsbeziehung für sehr gewagt...

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Haha... Frag ihn das mal wenn er dir das nächste mal was andrehen will. Auf die Antwort wäre ich ja mal gespannt.

Machen tut er das natürlich weils sein Job ist.

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Ungelernte Hilfsarbeiter , jetzt etwas geschult , können sich Führerschein und Auto nicht leisten . Von der 0,3% Provision kann der arme Kerl auch nicht leben . In 13 Wochen steht er wieder beim JOB Center .

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Guten Tag,

er verdient damit seine Provision.....

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Weil er dafür bezahlt wird - aber frag ihn doch mal was du uns hier fragst ...

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Ich fahre auch mit öffentlichen Nahverkehr zur Arbeit. Das hat nichts mit Geld zu tun.

Vielleicht hat er ja auch mega viel Geld. Vielen Menschen sieht man das nicht an.

Er möchte sicher, dass du eine Chance hast aus der schlechten Gegend heraus zu kommen.

Ich habe auch Investmentfonds und die laufen super gut. 

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Genau aus diesem Grund habe ich keinen Bankberater.Unnötig wie ein Kropf.

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Das ist nur eine geschäftsstrattegie geh lieber nicht darauf ein es ist nichtvwirklich erfolgversprechend. Wenn mann sowas macht dann hat mann immer ein Risiko.
Mfg Ladriel

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Kommentar von RudiRatlos67
30.11.2015, 15:23

(überschaubares-) Risiko.... Ja. Nicht erfolgversprechend... falsch.... Das kann nur jemand sagen der sich damit nicht auskennt oder nur die Mittel hat mit denen sich nicht mal ein Gewinn in Höhe der Depotgebühren und Ausgabeaufschläge prognostizieren lässt.

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Kommentar von Ladriel
30.11.2015, 15:40

ja das stimmt, es ist trotzdem noch ein hohes Risiko dabei

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Kommentar von AlexChristo
01.12.2015, 08:58

Wenn mann sowas macht dann hat mann immer ein Risiko.

 

Hey, das Leben ist ein Risiko, natürlich hat man also immer ein Risiko.

Die meisten wollen jedoch nicht die Risiken erkennen, wenn man nichts tut.

 

 

 

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Jeder will von Jedem das Beste und was ist das? Natürlich Geld!

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Damit er fette Kohle auf sein Konto verbuchen kann.

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