Wieso will er nicht studieren? Ist er so dumm?

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12 Antworten

wir hatten unser 25 jähriges Klassentreffen. Einer aus unserem Abijahrgang war auch Berufssodat geworden. Seine Begründung: Er wollte nicht Chaoten wie uns ganz die Welt überlassen. Ich habe schallend gelacht.

Beim Bund kann man auch Karriere machen. Ich selbst halte davon auch gar nichts, aber sein Leben wegwerfen ist etwas anderes. Ich kenne jemand, der auf eine Bundeswehruni wollte, weil die eben einfach mal gut sind. Dafür muss man sich aber für eine bestimmte Zeit verpflichten.

Auf der Uni wird wohl auch dein ehemaliger Klassenkamerad gewesen sein.

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Oh mein Gott, wo soll man da anfangen zu antworten.

Also, Soldaten sind nicht per se dumm. Wenn Du der Meinung bist, dumme Menschen könnten Flugzeuge und Hubschrauber fliegen und reparieren, Satellitenkommunikation betreiben und international zusammenarbeiten fehlen Dir einfach die Einblicke.

Abi und Bund. Da ist der sinnvolle Weg, Offizier zu werden, was kaum ohne Studium geht. Das Studium an einer Universität der Bundeswehr läuft in Trimestern ab. Nichts für dumme Leute. Obgleich schon bei der Einstellung sehr ausgesiebt wird, fallen im Schnitt zwischen 30 und 50% im Studium durch und müssen die Bundeswehr über kurz oder lang wieder verlassen.

Wenn ein Bundeswehrsoldat in Afghanistan einen Brunnen bohren hilft oder im Sudan mit der UN die Impfung von Kindern ermöglicht, bei der Suche nach deutschen Geiseln beteiligt ist usw. hilft er der Welt also Deiner Meinung nach nicht? Wäre es besser statt dessen irgendwas zu studieren? Wird jeder, der Medizin studiert (was übrigens bei der Bw auch geht!), ein berühmter Arzt?

Muss man ein berühmter Arzt sein, um der Gesellschaft zu helfen, oder reicht es einfach nur aus, zu helfen?

Was hast Du denn bisher getan, um der Welt zu helfen? Möglichkeiten hättest Du genug, Rotes Kreuz, Johanniter, DLRG, THW usw. haben alles Jugendorganisationen, wo man sich im Ehrenamt verdient machen kann.

Wenn Dein Freund zur Bundeswehr will, dann halte ihn da nicht ab, weil Du verliebt bist, sondern unterstütze ihn. Deine Meinung, Bundeswehr und Studium würden sich ausschließen könnte falscher nicht sein. Ganz im Gegenteil, für Viele ist das Stipendium die Möglichkeit zu studieren, die sie sonst ggf. nicht gehabt hätten. Überhaupt kann man in der Dienstzeit bei der Bundeswehr eine Menge lernen, helfen und sich weiterbilden. "Rumballern" dürfte, wenn es überhaupt vorkommt, der allerkleinste Teil der Tätigkeiten sein.

freundliche Grüße

Martin

Es ist einfach so:

Erstmal hat ein Studium ja nichts mit Intelligenz zu tun. Schau mal, was für Leute heutzutage teilweise an Unis irgendwas studieren und vergleich das dann mal mit den Insassen von Berufsschulen. Ich glaube kaum, dass letztere irgendwie weniger intelligent sind.

Was den Bund betrifft: Das ist ja keine Entscheidung für ewig. Mein Bruder hat auch erstmal nach dem Abi ein Jahr FWDL gemacht. Ich meine, gefreut hat mich das nicht, aber das muss man respektieren. Und irgendwie habe ich da auch ein wenig meine Meinung zu geändert. Denn für meinen Bruder war es eine sehr prägende Zeit (manchmal tut es den Leuten ganz gut, wenn sie nichts zu sagen haben), und irgendwie hat es ihm auch Spaß gemacht. Die Bundeswehr per se ist ja auch nichts schlimmes, und vielleicht (wollen wir aber nicht hoffen) bist du ja auch irgendwann mal froh, dass es die Bundeswehr gibt. Und für deinen Freund hat sich der Spaß mit Bundeswehr sowieso recht bald, denn soo spaßig, dass man das 10 Jahre lang braucht, ist das dann nicht ;)

"Er wird dann einfach ein dummer Soldat anstatt was auch seinem Leben zu machen und der Welt zu helfen!"
Ist das dein Ernst?! Wer sagt denn, dass Soldaten dumm sind? Und sie helfen der Welt sehr wohl. Und außerdem ist es seine Entscheidung, was er nach dem Abi macht. Und er kann doch ein paar Jahre zum Bund gehen und dann studieren.
Früher gab es eine Wehrpflicht, stell dir vor, da ist jeder zum Bund gegangen, statt irgendwas zu studieren!
Das ist doch nicht "sein Leben wegwerfen" ! Lg

Genau das wollte ich sagen :) Ich hätte es nicht besser formulieren können (wie du sehen kannst: hab ich auch nicht :P)

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Das Gleiche habe ich auch geantwortet. Schön, dass es Leute gibt, die eine differenzierte Meinung als "Erikamausi" haben.

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Abgesehen davon, dass man als Offizier ebenfalls ein sehr gutes Studium absolviert (was hier ja schon mehrfach erwähnt wurde), finde ich deine Verachtung für Soldaten für erschreckend.

Ich hoffe,deine Arroganz legt sich mit fortschreitendem Alter noch.

Hallo,

dir ist aber klar, dass man auch über die Bundeswehr studieren kann und das unter besseren Bedingungen als in vielen zivilen Universitäten? Neben kostenfreiem Studium bekommt man seinen Sold weiter, der Hörsaal besteht oft nur aus 20 Studenten, die Studierzeit ist durch Trimester kürzer und das Studium hat die gleiche Wertigkeit auf dem Areitsmarkt wie ein ziviler Abschluss. Selbst Medizin kann er über die Bundeswehr studieren.

Du verbindest den Beruf Soldat und den Arbeitgeber Bundeswehr mit den stereotypischen Merkmalen. Als Offizier lernt man wohl wie in keinem anderen Berufsfeld Leute zu führen, was später im Zivilleben, sollte er nicht Berufssoldat werden, von großem Nutzen sein kann.

Auch wenn ich deine guten Absichten nicht abstreite, so wäre es trotzdem nicht schlecht gewesen sich vorher zu informieren, als einen Freund von etwas abzubringen von dem eigentlich überhaupt nicht im Bilde bist. Mal davon abgesehen, dass die berufliche Zukunft von jedem selbst gestaltet werden sollte, ohne äußere Einflüsse.

MfG Rusty

Ganz ehrlich? Halt dich mal zurück?! Es ist SEIN Leben. Wenn er es will, dann kannst du ihm nciht was anderes vorschreiben. Es ist sein Traum und NICHT DEINER. Auch wenn er kein Arzt wird... er ist glücklich. Glücklicher als wenn er Arzt wäre. Und ich kann dich nciht verstehen. Wenn du ihn magst musst du ihn unterstützen! Akzeptiere seine Entscheidung.

In der Offizierslaufbahn bei der Bundeswehr macht man ebenfalls ein Studium und kann auch Medizin studieren, also hat das mit dem studieren erstmal nichts zu tun.

Und über die Soldatensache kann man sich natürlich streiten, aber das ist seine Sache und nicht dein Problem oder?

Entschuldige mal, aber wie bist du denn drauf?

Lass ihn doch, immerhin ist es sein Leben! Vermutlich möchte er einfach nur Vater Staat dienen und gutes Geld verdienen, was bei einem Studium ja nicht der Fall ist!

Zudem kann er nach dem Bund immernoch arbeiten gehen, dann hat er aber schon etwas Geld in der Hand und kann sich sein Leben selbstständig aufbauen...

Laß ihn machen, was er für sich für richtig hält. Und wenn es nun einmal die Soldatenlaufbahn ist, dann ist es so. Das ist doch nichts schlechtes.

Auch beim Bund kann man Medizin studieren - und die Bezeichnung "dummer Soldat" zeugt lediglich von Deinem eigenen Mangel an Bildung.

Genau manche Soldaten fliegen sogar Eurofighter.

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er kann auch zum Bund gehen und studieren -die machen andauernd im RadioWerbung dafür sogar( - Ingenieur, Medizin etc. Vll kannst du ihn überreden das zu machen , dann ist er ja trotzdem beim Bund . Er soll sich da mal informieren:)

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