Wieso will Allah/Gott dass wir an ihn glauben?

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40 Antworten

Nehmen wir mal an, Gott hätte keine Bedürfnisse, auch kein Bedürfnis nach Anerkennung. Dann kann er trotzdem die Menschen zu ihrem eigenen Besten auffordern, an ihn zu glauben.

Nach christlicher Auffassung bedeutet die Vollkommenheit bei Gott aber nicht, daß er keine Bedürfnisse hat. Der "Heilsplan Gottes" besagt, daß er die Welt nur aus dem Grund geschaffen hat, weil er etwas (die Menschen) so sehr lieben wollte, daß er dafür sterben würde. Er hat also ein starkes Bedürfnis nach Liebe (es reicht ihm aber, zu lieben, er ist nicht darauf angewiesen, geliebt zu werden).

Weil ER uns liebt! Wenn du "Papa" oder "Mama" bist - würdest du dann wollen, dass deine Kinder dich verleugnen, nicht mehr mit dir reden und nicht auf dich hören? Würdest du dich freuen, wenn ein solches Kind irgendwann vor deiner Tür steht und "verzeih mir bitte" sagt?

Hätte das was mit deinem Bedürfnis nach Anerkennung zu tun oder hätte es einfach damit zu tun, dass du dieses Kind geplant, zur Welt gebracht und groß gezogen hast, nur sein Bestes willst, einen Plan für sein Leben hast (einen Plan dem Kind gemäß - nicht dir gemäß = willst, dass es glücklich ist und das Beste aus sich macht) und es einfach lieb hast?

Wäre das so? Da hast du deine Antwort! Wirf mal einen geneigten Blick in die Bibel, insbesondere in die Evangelien Matthäus und Johannes!

Gott hat die Menschen gemacht um Gemeinschafft mit ihnen zu pflegen.
Er wollte den Menschen alles geben, weil das Geben ihn Freude bereitet.
Er will den Menschen dienen, so wie er es in Jesus gezeigt hat - dessen Herrschafft darin besteht, den Kindern Gottes die Füße zu wachen.
Es macht ihn Spaß es wachsen zu lassen um die Mensch zu versorgen.
Am liebsten hat er es wohl, wenn Menschen ihn zu sich nach Hause einladen, um Gemeinschafft mit ihm zu pflegen, denn es macht mehr Spaß wenn er dabei ist und aus ganz unspetakulären Dingen wie ein gemeinsamens Abendessen etwas besonderes zu machen.Er will dabei sein, wenn der Mensch lacht, weint, dankt, bittet, sich das erste mal verliebt - er ist der Vater der in allem seinen Segen geben möchte, gerade weil der Mensch so von ihm geschaffen worden ist, von ihm beschenkt zu werden. Als Quell des Lebens, will er gerne das ewige Leben schenken, das wirkliche Leben, so wie es sein sollte mit ihm als Gast, Freund, Bruder und Vater, Versorger usw.
Da er gerne gibt, aber auch nur denen die es wollen, so geht es nicht in der Anbetung darum sein Ego zu befriedigen (als Schöpfer von Milliarden von Galaxien braucht man kaum die Anbetung eines Menschen um sich besser zu fühlen), sondern er freut sich wenn sich der Mensch für die ewige Gemeinschafft mit diesem Gott entscheidet und dies durch das sprechen mit ihm (Anbetung) auch ausleben.
Die Anbetung wird dann manchmal so gestaltet, gerade in Gottesdiensten, um ihn für seine Gegenwart zu danken und zu preisen - warum? Wegen den Menschen, die ihn noch nicht kennen! Es geht um die ewige Rettung in der Alternative zum ewigen Verlorensein. Wer sich nicht auf das Bott was ihn retten will bewegen will, der wird eben auch nicht gerettet - für denjenigen jedoch, der sich retten lassen will, für den ist das Boot das größte und schönste in seinem Leben - daher der Dank in der Anbetung.
Würden die Menschen nicht Gott danken, dann würde auch niemand zu ihm finden. LG - B.

redroo 23.06.2011, 09:39

Du sprichtst von Jesus Christus und nicht Gott Jawhe.Gott kann niemand sehen da er sonnst geblendet wird und daher war es auch nicht Gott der den Menschen die Fusse gewaschen hatte sondern sein 1 geborener Sohn Jesus Christus.Er kam zu uns um mit seinem Blut fuer unsere Sunden zu zahlen damit wir eine Auferstehung haben konnen und nur durch ihn ist es moglich gemacht worden.

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basti4321 23.06.2011, 11:43
@redroo

Was bedeutet denn Jahwe? JHWH? Es bedeutet: "Ich werde mich erweisen, als was ich mich erweisen will", oder kurz: "Ich kann werden was ich will".
Das Gott in Jesus auch Mensch werden kann, ist somit eine Glaubensfrage an die Bedeutung seines Namens:
Kann Gott, oder kann er nicht?
Ich persönlich Glaube das Gott Mensch werden kann - die alten Prophezeiungen über jesus erwähnene nun mal seine Herkunft und seine kommende Göttlichkeit, während das NT diese Herrlichkeit auf Jesus bezieht. Ohne Jesus, ist das christliche Gottesbild nun mal unvollständig - das ist übrigens schon seid fast 2000 Jahren so.
Klar das es immer wieder Menschen gibt, die dieses Gottesbild nicht verstehen, wie Du zum Beispiel.
LG-B.

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Du hast vollkommen recht, diese Frage zu stellen.

Der Gott des Christentums wird als Gott der Liebe definiert. Er braucht uns nicht, er bedarf unserer Anbetung nicht und er drängt sich auch nicht auf. Er lässt uns die Freiheit, uns ihm zu öffnen oder nicht, ihn anzuerkennen oder nicht. Wie jemand, der jemanden liebt, sehnsüchtig auf Gegenliebe hofft, so ist es auch bei Gott. Er liebt seine Geschöpfe und wünscht sich die Einheit mit ihnen in der Liebe.


Belege in der Bibel:


Zunächst ist Gott der, der immer da war, ist und sein wird. (Ex 3,14)


und dieser Gott ist die Liebe (1 Joh 4,16)


über die Liebe steht bei 1 Kor 13:

4 Die Liebe ist langmütig, / die Liebe ist gütig. / Sie ereifert sich nicht, / sie prahlt nicht, / sie bläht sich nicht auf. 5 Sie handelt nicht ungehörig, / sucht nicht ihren Vorteil, / lässt sich nicht zum Zorn reizen, / trägt das Böse nicht nach. 6 Sie freut sich nicht über das Unrecht, / sondern freut sich an der Wahrheit. 7 Sie erträgt alles, / glaubt alles, / hofft alles, / hält allem stand. 8 Die Liebe hört niemals auf.


zur Sehnsucht nach Einheit in Gott:

Jesus betet: “... damit sie alle eins seien, wie du, Vater, in mir und ich in dir, dass auch sie in uns eins seien, damit die Welt glaube, dass du mich gesandt hast, und die Herrlichkeit, die du mir gegeben hast, habe ich ihnen gegeben, dass sie eins seien, wie wir eins sind: ich in ihnen und du in mir − dass sie in eins vollendet seien, damit dieWelt erkenne, dass du mich gesandt und sie geliebt hast, wie du mich geliebt hast” (Joh 17,21−23)

Erst einmal hat Gott alles gemacht:Die Erde,Das Universum,die Sterne,den Himmel,die Sonne und den Mond.Tag und Nacht,die Erde,die Pflanzen,die Tiere,den Menschen.Das ist doch fuer den Anfang schon mal ne ganze Menge findest du nicht auch?Da er sich so grosse Muhe gemacht hatte um all das zu erschaffen und er selbt gesehen hatte das es gut war,mochte er naturlich auch von uns die in seiner Wohnstaette leben Anerkennung haben und um seiner Selbstwillen geliebt werden****.Irgend wie kann ic h das voll verstehen ,du nicht?Er hat uns zu seinem Ebenbild gemacht das heisst aber nicht nach seinem Aussehen sondern seine Eigenschaften.Wir mochten auch geliebt werden oder du nicht?Das ist schon mal eine Eigenschaft die von Gott kommt.Da Gott ein liebevoller Vater ist und er sogar sagte in eins seiner Gebote,Du sollst keine anderen Gotter haben neben mir,zeigt er ganz klar das er auch traurig sein kann,das er geliebt werden mochte.****Warum sollte das denn Wiederspruchlich sein da Gott doch ein Lebender Geist ist?Der Schopfer mochte nicht unseren Glauben sondern unsere Liebe und das wir auf ihn horen um uns viel Aerger zu erpsarren genau wie ein kleines Kind wenn wir ihm sagen:Spiele nicht mit dem Feuer,Kippel nicht mit dem Stuhl,gehe nicht mit fremden mit.Warum sagen wir all das unseren Kindern?Um sie zu schutzen und so macht Gott das auch,Er will uns vor uns selbst schutzen weil er alles weiss und wir nichts!!Denn wir haben b is heute nicht gelernt in Frieden zusammen zu leben.

Die drei ersten Gebote (von Moses überliefert) lassen Gott sehr wohl als jemand erkennen, der angebetet werden will, beachtet und ehrfurchtsvoll geehrt werden will und der alle 7 Tage von uns das freudige Bekenntnis erwartet, das wir an ihn glauben. Die Vollkommenheit liegt in der Liebe, die es wirklich nur in der Gemeinschaft geben kann (Gemeinschaft mit dem allmächtigen Schöpfer). Philosophen lieben ja nur schöne Worte und Gedankenspiele. Gott will ein Bekenntnis, so wie wir es auch unseren lieben Geleibten Menschen gegenüber äußern.

„Und Ich habe die Jinn und die Menschen nur (dazu) erschaffen, damit sie Mir dienen.“ [Der edle Quran 51:56]

Er hat uns erschaffen, um Ihm zu dienen, Ihm allein ohne jegliche Art von Partnerschaft.

"Er ist es, Der die Himmel und die Erde in sechs Tagen erschuf, und Sein Thron war auf dem Wasser, damit Er euch prüfe (und feststelle), wer von euch die besten Taten begeht. Und wenn du sagst: „Ihr werdet nach dem Tod auferweckt werden", sagen Diejenigen, die ungläubig sind, ganz gewiss: „Das ist ja nur deutliche Zauberei." [Der edle Quran 11:7]

Allah hat all das, was wir als Universum bezeichnen, als eine Art Test für uns erschaffen. Das ist nicht unser letzter Bestimmungsort. Was wir vielleicht als „Gut“ und „Böse“ auffassen, könnte auch genau das Gegenteil sein.

"Segensreich ist Derjenige, in dessen Hand die Herrschaft ist, und Er hat zu allem die Macht."

(Er,) Der den Tod und das Leben erschaffen hat, damit Er euch prüfe, wer von euch die besten Taten begeht. Und Er ist der Allmächtige und Allvergebende;"

(Er,) Der sieben Himmel in Schichten (übereinander) erschaffen hat. Du kannst in der Schöpfung des Allerbarmers keine Ungesetzmäßigkeit sehen. Wende den Blick zurück: Siehst du irgendwelche Risse?

Hierauf wende den Blick wiederholt zurück. Der Blick wird zu dir erfolglos und ermüdet zurückkehren. [Der edle 67:1-4]"

Der Quran erzählt uns über die Natur der Menschheit und wie schnell wir viele wunderbare Segnungen vergessen, mit denen wir täglich versorgt werden. Allah beschreibt genau unser Verhalten in Seinem Quran:

„Und wenn dem Menschen Unheil widerfährt, ruft er seinen Herrn an, indem er sich Ihm Reuevoll zuwendet. Wenn Er ihm hierauf Gunst von Sich gewährt, vergisst er, worum er IHN zuvor angerufen hat, und er stellt Allah andere als Seinesgleichen zur Seite, um (die Menschen) von Seinem Weg ab in die Irre zu führen. Sag: Genieße deinen Unglauben ein wenig; du gehörst ja zu den Insassen des (Höllen)Feuers.“ [Der edle 39:8

Diese Welt ist eine Prüfung. Unser Schöpfer testet uns ob wir uns ihm ergeben und ihn lieben und an ihn glauben und somit das Paradies erlangen oder ob wir uns von ihm abwenden und den Einflüsterungen des Satans folgen.

rewen 28.06.2011, 12:39

Wofür prüft er uns, wenn er es schon weiß, wie wir sind und was mit uns wird?

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Wenn Du liebst, willst Du dann nicht auch geliebt werden? Stell Dir vor, Du wärst Gott und würdest eine Welt geschaffen haben und darin Menschen als Dein Gegenüber. Würdest Du einfach nur zugucken wollen, wie Dich die Menschen ignorieren? Du würdest ihnen doch sagen wollen, daß Du sie liebst. Du würdest auch wollen, daß sie Dir für ihr Dasein danken und Dich auch lieben, nicht wahr? Gruß, q.

Terezza 20.06.2011, 18:24

nein, das würde ich nicht. das entspricht nicht dem gedanken, daß liebe bedingungslos ist.

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Hallo vatan96,

mit einem hast Du recht: Gott hegt kein Bedürfnis nach Anerkennung. Dass Gott wünscht, wir mögen an ihn glauben, liegt daran, dass seine Du-Seele Satan ebenfalls wirkt. Sehr viele Seelen (fast die Hälfte aller) haben sich leider zu Satan bekannt. Sollte dieser die Mehrheit an Seelen besitzen, verliert Gott. Satan ist, wie gesagt, die Du-Seele Gottes, der sich von Gott getrennt hatte, weil er selbst der Schöpfer und Gott sein will. Du entscheidest, ob Du Dich der positiven Energie (Gott), oder der negativen Energie (Satan) zuwenden möchtest. Der Unterschied liegt im folgenden Detail: Satan lockt, Gott liebt.

MfG Fantho

HagenRether 20.06.2011, 03:47

Meine Güte, was ein Geschwafel. Und kein einziger Fakt.

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babulja 20.06.2011, 08:45
@HagenRether

HagenRether - das ist das Typische an Fantho & Co.: er erzählt uns einerseits, dass "er" für uns schwache Menschen nicht erfassbar und begreifbar sei. Gleichzeitig zählt er auf, wieviele Menschen genau von Gott abgefallen seien ("fast die Hälfte aller"), definiert genau, was Gott wünscht ("kein Bedürfnis nach Anerkennung"), was er angeblich sei ("Schöpfer", "Gott liebt") und was man zu tun habe, um seiner "Gnade" würdig zu sein ("seiner positiven Energie zuwenden").

"Geschwafel" ist da fast eine Belobigung!

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Fantho 20.06.2011, 10:18
@babulja

Hallo babulja,

Danke für die 'Belobigung'.Hältst Du Dich denn für schwach? Dafür kann ich nichts. Aber das ist halt typisch von Dir - Verdrehung. Ich schrieb nichts davon, dass man seiner Gnade würdig zu sein habe. Wo hast Du das bei mir gelesen? Auch nicht, dass Gott angeblich der Schöpfer sei. Er ist es. Des Weiteren: Was hast Du gegen positive Energie; willst Du Dich ihr gar nicht 'zuwenden'? Liebe z.B. ist auch eine positive (göttliche) Energie, wenn diese in ihrer Bedeutung nach gelebt wird. Wenn ich mir meine Aussagen nochmal Revue passieren lasse, dann muss ich sagen: Top, mein Geschwafel.Du möchtest wohl, so wie ich Deine Interpretation hier lese, der anderen Hälfte zugehörig sein. Guit, das ist Deine Entscheidung und Dein Leben.

Im Übrigen: Bitte werfe mich nicht mit 'Co' in einen Topf, solange Du nicht dieses 'Co' definiert hast. Es gibt auch hierbei Unterschiede - Danke.

MfG Fantho

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Fantho 20.06.2011, 10:27
@HagenRether

Hallo HagenRether,

Du hast doch eben von mir Fakten erhalten. Bei welchem Verständnisproblem kann ich Dir denn behilflich sein?

MfG Fantho

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Konrad56 21.06.2011, 21:39
@Fantho

Als Tatsache (lat. factum, res facti; engl. fact, matter of fact) wird eine Situation bezeichnet, in der sich Dinge nachweislich befinden. (Wiki)

In obigem, sorry aber es stimmt, Geschwafel steckt aber nun mal keine einzige nachweisliche Tatsache, kein Fakt. Somit hat Rether kein Verständnisproblem sondern Du.

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Fantho 22.06.2011, 23:39
@Konrad56

Woher willst Du wissen, dass in meinem Geschwafel keine Fakten sind? Factum bedeutet auch Ereignis, Geschehnis. Mein Geschwafel beinhaltet lauter Ereignisse uind Geschehnisse. Der Unterschied ist nur, Du kennst diese alle nicht, deshalb kannst Du mein Geschwafel auch nicht nachvollziehen.

Des Weiteren begründest Du nicht einmal die Unterstellung, dass ich ein Verständnisproblem hätte, weshalb ich Deine Unterstellung nicht nachvollziehen kann. Oder wolltest Du einfach nur irgendetwas Kritisches zum Besten geben?

MfG Fantho

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Konrad56 23.06.2011, 00:19
@Fantho

Die Definition hab ich Dir gerade oben hingeschrieben. Der Knackpunkt ist "Nachweislich". Dann, und nur dann, haben wir ein Faktum. Was übrigens auch Dein Verständnisproblem begründet.

Was also in Deinem Eingangsbeitrag ist demzufolge ein Faktum?

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Lieber vatan96Wissen, nein kann ich so nicht sagen: Ich weiß, dass... aber ich kann sagen was ich glaube oder an was ich glaube, nämlich daran, dass Gott, so wie ich ihn verstehe, die Geschöpfe der Welt liebt, auch die Menschen und somit auch mich. Er ist bereit mir diese Liebe zu geben und damit auch Geborgenheit, das Wissen?? den Glauben!! dass, wenn meine Kraft mal nicht ausreicht, er mir hilft, damit ich Schwierigkeiten, Schlimmes, Trauer bewältigen kann. Das ist ein schönes Gefühl, dass mir so manches Mal geholfen hat. Lange habe ich danach gesucht und nun glaube ich wirklich, dass es so ist, auch so einfach. Das macht mich auch gleichzeitig dankbar, demütig und ich selber denke mit Liebe an ihn zurück. Ist das Anbetung, keine Ahnung. Für mich ist es einfach ein gutes Gefühl! Und das Alles bekomme ich ganz ohne Gegenleistung!!! Er verlangt nämlich eben gar nichts. Wahre Liebe ist ohne Erwartung. Da gibt es kein: Das gebe ich rein, das will auch zurück haben. Nein, eben nicht. Ob das so stimmt, weiß ich nicht, aber es ist das was ich glaube.

Liebe Grüße Immchen

er ist unser schöpfer und er will und er erwartet, dass wir an ihn glauben....

stell dir vor du erfindest etwas... dann willst du doch auch dafür anerkannt werden oder nicht???
und als gegenleistung kriegst du von ihm das paradies geschenkt, wo du in ruhe und frieden leben kannst..... und nur dass.... es gibt viele gute sachen die er uns gibt nicht nur das paradies, was du nur nach deinem tod kriegst/ am jüngsten tag außerdem sollte man ihn dafür danken, dass er uns erschaffen hat.

wer sagt denn dass es einen Schöpfer gibt der unseren Glauben will?

Das sagen Menschen und schreiben es auf. Weiters schreiben sie auch auf welcher art dieser Glaube sein soll, sie beschreiben wie dieser Schöpfer ist, was er gut oder schlecht für uns empfindet und wie unser leben und sterben aussehen wird. weiters unterscheiden sich diese menschen in ihrer herkunft und zeit und haben doch auch dadurch unterschiedliches dazu geschrieben. Manche sprechen sogar von mehreren Elementen aus denen die Schöpfungskraft besteht und gaben ihr namen.

wer hat also recht? Der erste, der sich dazu jemals äußerte? oder der letzte, der alle miteinander vergleicht, übereinstimmungen berücksichtigt sowie moderne? Oder ist es Jmd mittig der zwischen Verfälschung und aberglaube steht?

Wäre ein Schöpfer, eine Schöpfungskraft oder Schöpfungskräfte wirklich daran interessiert dass wir an ihn/sie/es/? glauben, würde es nicht zu einer eindeutigen göttlichen Bestimmung kommen, die alle menschen überzeugt und eint?

Tatsache ist, wir alle wissen NICHTS. wir glauben und wir hoffen um unseren willen. Wir sind aber alle davon überzeugt, dass wenn es so eine macht gibt, sie uns bewusst erschaffen hat, DANN hat sie uns bewusst mit kritischen denken ausgerüstet um zu hinterfragen woran wir da eigentlich glauben und woran manche uns glauben lassen wollen.

Hat das was mit "Bedürfnis nach Anerkennung" zu tun? Nein, aber mit Liebe! Unser Gott ist ein liebender Gott!!!! Er liebt auch dich und wartet nur darauf, dass du wieder "hach Hause" kommst!

Er braucht keine Anerkennung sondern die Menschheit braucht das Glauben an Gott! Wenn du eine Kunst oder etwas Großartiges erfunden oder sogar erstellt hättest, würden sich die leute ja auch fragen wer der erfinder oder hersteller ist, oder? Also es ist gut zu wissen wer der Schöpfer ist, damit wir uns immer wieder an Ihn wenden können. Er ist Allmächtig!

BlackDracula 19.06.2011, 21:22

wissen über den erschaffer und anbetung ist ein riesenunterschied. beim ersten gibts reklamationen und beschwerden sind möglich, beim zweiten vollzieht man blutopfer.

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Hallo Vatan, ich finde es gut, dass Du Dich intensiv mit Glauben und Gott beschäftigst. Im Qu'ran ist Gott ein ferner Gott, der weit weg ist, und sich meist nicht direkt in unsere Angelegenheiten einmischt, außer, dass manche glauben, er hätte für uns alles wie Gleise für eine Eisenbahn vorherbestimmt. In der Bibel jedoch offenbart sich ein liebender Gott, der BEZIEHUNG wünscht und genau aus diesem Grund keine Roboter erschaffen hat, weil er in ständiger Liebes-Beziehung mit uns Menschen leben will, so eng, wie ein Vater/Mutter mit seinem/ihrem Kind, manchmal bezeichnet er uns als seine reine Braut und sich als den Bräutigam. Deshalb frage Dich selber: Warum will ein Vater/Mutter, dass seine/ihre Kinder eine gute Beziehung mit ihnen haben? Warum will ein Bräutigam, dass seine Braut ihn liebt???

yusu02 21.06.2011, 12:20

Allah (s.w.t.) sagt, dass er seinen Dienern Näher ist, als ihre Halsschlagader, zu behaupten, er wäre ein "ferner" Gott, ist im Islam Blasphemie.

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yusu02 21.06.2011, 21:01
@Konrad56

Schlimm ist, dass man dafür für alle Ewigkeiten in die Hölle kommt.

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Konrad56 21.06.2011, 21:23
@yusu02

Das ist soweit erst mal nur eine Behauptung. Hast Du irgend einen Nachweis dafür?

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Konrad56 24.06.2011, 00:25
@yusu02

Der Quran ist kein Beweis, er ist erst mal nur ein Buch. Wenn Du ihn als Beweis verwenden willst, so musst Du das schon erklären und in einen logischen Zusammenhang bringen. Kannst Du das?

Wie beweist also der Quran dass man für Blasphemie für immer in die Hölle kommt?

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yusu02 24.06.2011, 15:08
@Konrad56

Deine Frage habe ich so interpretiert, dass du meintest, ob ich dafür Aussagen aus Quran und Sunna habe. Deswegen habe ich geschrieben, "der Quran ist mein Beweis.

Die Existenz der Hölle kann man nicht belegen. Auch nicht die Strafe im Jenseits für Blasphemie. Das wird jeder erst nach dem Tod erfahren. Deswegen war Muhammed (s.a.v.s.) auch "nur ein Warner".

Tut mir leid für das Missverständnis.

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Konrad56 24.06.2011, 15:12
@yusu02

Macht nichts. Dir sollte es eher leid tun, so grausame und unmenschliche Dinge zu glauben, aber das wird nicht passieren, ich weiß schon.

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Will er das? Komisch, mir hat er sowas noch nie gesteckt und steht nicht auch im Koran: "Es gibt keinen Zwang im Glauben"

“Es gibt keinen Zwang im Glauben. Der richtige Weg ist nun klar erkennbar geworden gegenüber dem unrichtigen. Wer nun an die Götzen nicht glaubt, an Gott aber glaubt, der hat gewiß den sichersten Halt ergriffen, bei dem es kein Zerreißen gibt. Und Gott ist Allhörend, Allwissend.” (Quran 2:256)

Warum sollten wir es nicht tun? Er hat uns geschaffen und wir sind seines Werkes dankbar. Was haben wir IHM gegeben, dass wir ihn nicht anbeten?

Die verschiedenen Religionen betonen, dass Gott nicht unseres Glaubens bedarf, um Gott zu sein. In den Anfängen jeder monotheistischen Religion stand der eine Gott in Konkurrenz zu anderen "Göttern", so dass es darum ging, ihn als einzigen und wirklichen Gott zu erkennen und anzuerkennen. Darum geht es in allen drei abrahamitischen Religionen.

Sajonara 23.06.2011, 19:53

kennst du diese Theorien, die besagen ( nicht von Däniken) das mehrere Götter sich in alten Zeient die Erde aufgeteilt hatten und dort in verschiedenen Territorien "lebten", und sich auch daher von ihren Leuten (den anderen Göttern) abgrenzen wollten? Hast du mal die "Shikasta Triologie" von Doris Lessing an-gelesen?

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Für Allah kann ich da nicht sprechen.Allein daran was yusu dazu geschrieben hat, siehst du das es eben nicht derselbe Gott ist! Aber was Jesus angeht: Weil es uns etwas bringt! Er würde uns nie im Unklaren lassen, es sei denn es ist besser so für uns. Im Neuen Testament verspricht uns Jesus die Erettung und das ewige Leben wenn wir an ihn glauben.Und wenn nicht die Verdammung. Das heisst er hat schon einkalkuliert das einige ihm nicht folgen werden. Das widerrum heisst er ist nicht darauf angewiesen das alle ihm folgen. Aber wir haben etwas davon und Gott liebt uns. Johannes3:161Johannes5:12Johannes14:6Johannes14:12Johannes14:16Und noch viele andere Stellen sprechen davon das es uns nützlich ist wenn wir an Gott glauben. Das wir eben nicht um Dunkeln tappen müssen.

Und wo wäre denn der Widerspruch? Hat jemand der vollkommen ist, nicht Anspruch auf Anbetung? Aber du hast natürlich Recht: er braucht sie nicht.

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