Wieso, weshalb, warum und woher, bekommt der Makler/Vermittler Immobilienobjekte VOR DER ZWANGSVERSTEIGERUNG?

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7 Antworten

Sie können im Internet die gleichzen Informationen über künftig stattfindende Zwangsversteigerungstermine erhalten, wie jeder andere auch! Die Hustizverwealtugnednder einzelnen Bundesländer geben diese Informationen öffentlich lange vor dem jeweiligen Temin der ZV bekannt. 

Lediglich die Unwissenheit darüber machen sich Wissende mit z.T. fragwürdigen Werbeaussagen  zum Geschäft!

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was genau heißt denn "weit vor der Zwangsversteigerung"? vor dem Termin oder vor der Beantragung? ich finde das hört doch Sehr unseriös an. außerhalb der Zwangsversteigerung MUSS der Eigentümer dem Verkauf zustimmen. sonst hast du keine Chance die Immobilie zu erwerben und der gläubiger darf diese auch nicht ohne Einverständnis des eigentümers zum verkauf anbieten (lassen). warum sollte die Immobilie günstiger sein? du musst möglicherweise Maklerprovision zahlen. dann kommen noch Notarkosten und die Umschreibung dazu. Daher kann es unter Umständen viel teurer sein. Sinne der Gläubiger nicht zu,dann wird sie Immobilie auch nicht lastenfrei übergeben und man darf doch noch um die löschung der Grundschuden kümmern. der Eigentümer kann diese Kosten ja vermutlich nicht tragen. Seriöse Gläubiger die ich kenne beauftragen einen Makler mit dem Verkauf und zahlen diesem eine courtage. Es wird auch von einer außenprovision abgesehen. Der Interessent zahlt also nichts für den Makler.

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In diesen Fällen ist der Eigentümer bereit das Objekt zu verkaufen. Die Banken als Gläubiger beauftragen einen Makler mit der Vermarktung und bezahlen diesen auch. Das mit den 10-20 % Provision halte ich für ein Gerücht.

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vor der Beantragung der Zwangsversteigerung liegt ein längerer Zeitpunkt mit finanziellen Schwierigkeiten des Eigentümers. Die Bank versucht natürlich dem Gläubiger zu "helfen" und die Immobilie zu verkaufen und beauftragt dazu oft einen Makler und würde ihn im Erfolgsfall auch zahlen. Manche Makler kassieren aber vom Käufer nochmal, das sind aber zusammen nie 10-20%. Vor der Zwangsversteigerung ist es ein ganz normaler Verkauf beim Notar, Verkäufer muß anwesend sein und die Bank die alten Grundschulden löschen. Neben den Kaufpreis ist der Notar/Grundbuchamt und Grunderwerbssteuer zu zahlen. Bei der Zwangsversteigerung fällt der Notar weg und wenn die Wertgrenzen eingehalten werden, muß auch der bisherige Eigentümer und die Gläubiger nicht zustimmen.

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Kommentar von lesterb42
11.01.2016, 09:29

Eigentlich sehr ordentliche Antwort, nur muss bei einer ZV der Gläubiger immer zustimmen.

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Richtig alle wollen nur Kasse machen. Sie müssen sich übers Internet Leute suchen bei denen der Verkehrswert des Hauses höher ist als die Schulden die die Versteigerten haben ca 60 %. Dann können sie eventuell günstiger ablösen. Aber die Idee haben natürlich mehrere. Die Makler haben meist gar keine geeigneten Objekte.

Eventuell hat die Schutzgemeinschaft für Bank- und Sparkassenkunden Objekte. Einfach googeln.

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Über das jeweilig zuständige amtsgericht. 

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schau mal hier nach: http://zvg.com/dist/  oder auch hier: http://zwangsversteigerungen-brd.de/  oder du suchst mal im Internet nach Zwangsversteigerungen

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Kommentar von asksth
10.01.2016, 19:50

vielen Dank für deine schnelle Antwort Leisewolke. Die Portale sind mir bekannt, dennoch frage ich mich dann:"Wo kommen diese 10-20% vom Kaufpreis für den Makler her"? Sofern diese Angabe stimmt.Ich mein, er kann die ja nicht einfach "obendraufpacken".

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